Crowdfunding beendet
Tigersprung
Ernst Berliner kehrt 1966 in seine Heimatstadt Köln zurück. Bis zur Machtergreifung war er dort Radsportmanager, auch von Albert Richter. Der wurde 1932 sogar Weltmeister der Bahnradfahrer Als Jude musste Berliner später fliehen, Richter starb im Gestapogefängnis Lörrach 1940, ermordet beim Versuch, sich in die Schweiz abzusetzen. 1966 will Berliner die Hintergründe aufklären, aber die Kölner Justiz der Adenauer-Zeit ist an einer Aufklärung des Falls nicht interessiert.
5.450 €
Fundingsumme
63
Unterstütz­er:innen
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 04.11.16 10:42 Uhr - 27.01.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Frühjahr 2017
Startlevel 5.000 €
Kategorie Film / Video
Stadt Köln

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wir suchen nach einer künstlerischen Form, die Geschichte von Albert Richters Manager Ernst Berliner zu erzählen. Geplant ist eine Art Animationsfilm im Stile der Videos von Boaz Kaizman, in dem found footage, Archivmaterial und Gedrehtes in der Verfremdung zu einem experimentellen Dokumentarfilm verschmelzen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir fragen uns, wie die Ächtung eines nicht linientreuen Sportlers zu Nazi-Zeiten bis in die achtziger Jahr hinein wirksam bleiben konnte. Wieso ein Fall wie der Albert Richters noch 1966 zu den Akten gelegt werden konnte. Wie Ernst Berliner suchen wir nach der Rehabilitation einer Freundschaft, die durch die Nazis zerstört wurde. Zielgruppe sind politisch Interessierte, an historischer Dokumentation Interessierte und das Kunstpublikum Boaz Kaizmans. Wer "Waltzing with Bashir" gemocht hat, mag vielleicht auch diesen Film.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil Thema und Gegenstand noch heute Brisanz haben und wir in der Diskussion um das multikulturelle Köln ein Lehrstück erzählen. Weil die Videokunst von Boaz Kaizman jede Unterstützung verdient.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben Fördergelder von der Filmstiftung NRW zugesagt bekommen, 15.000 €. Das sind 10.000 € weniger, als wir beantragt haben und auch die bekommen wir nur, wenn wir 10.000 € "Eigenmittel" nachweisen können. Dazu dient die Crowdfunding-Kampagne. Das Stiftungs-Geld würde sonst verfallen und ohne das Crowdfunding-Geld ist der Film, der eine aufwändige Audiobearbeitung bekommen soll, sowieso nicht in einer Qualität zu realisieren, die eine Festivalauswertung möglich macht.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen der in Köln wohnende israelische Videokünstler Boaz Kaizman, der rumänisch-deutsche Arzt, Autor und Ehrenfeld-Spezialist Peter Rosenthal und der Kölner Drehbuchautor Marcus Seibert. Mehr zu uns unter www.romancohen.de und www.facebook.com/TigersprungDerFilm

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