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Projekte / Bildung
In Frankfurts öffentlichen Toiletten begegnen sich Menschen aus aller Welt, aus unterschiedlichsten Milieus, aus verschiedensten Altersgruppen, kulturellen Hintergründen, diversen Berufsständen oder unterschiedlichen Geschlechts. Trotz der Alltäglichkeit des Toilettengangs ist das öffentliche Auseinandersetzen mit dem Thema tabuisiert. An dieser Stelle setzt dieses Projekt an und ermöglicht Bürger*innen Frankfurts einen Austausch durch künstlerische und sozialarbeiterische Methoden.
Frankfurt am Main
375 €
5.000 € Fundingziel
9
Fans
14
Unterstützer
Projekt beendet
 Toi-Toi - Entdecke Frankfurt neu!

Projekt

Finanzierungszeitraum 30.06.17 10:59 Uhr - 30.07.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September 17 - Februar 2018
Fundingziel 5.000 €
Stadt Frankfurt am Main
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Wir bringen Menschen in die Immanuel Gemeinde in Frankfurt Sachsenhausen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich künstlerisch mit dem Thema öffentlicher Toiletten auseinanderzusetzen. In wöchentlichen Treffen lernen sich die Teilnehmenden kennen und erarbeiten künstlerische Produkte, die sie in einer Abschlusspräsentation vorstellen. Dies kann in Form eines Theaterstücks, einer Ausstellung oder einer Tanzchoreographie oder ähnlichem geschehen. Den Teilnehmenden ist dabei freigestellt, welche Aspekte des Themas sie interessieren und welche sie künstlerisch wie erarbeiten wollen. Im Februar 2018 werden die Ergebnisse einem Publikum vorgestellt.

Zum Thema
Welche öffentliche Plätze eignen sich zur Begegnung unterschiedlicher Individuen? Wo können die verschiedensten Lebenswelten aufeinander treffen? Die Suche nach erlebbarer Vielfalt, nach unbewusst Alltäglichem, nach mir selbst, den Anderen und dem Gemeinsamen.
Auf der Suche, all diese Fragen miteinander zu vereinen, wurde ein Raum entdeckt, der auf dem ersten Blick unorthodox wirkt, auf dem zweiten Sinn ergibt: Die Toilette.
Das Interesse, Begegnungen, Situationen und Erfahrungen sowie Gegebenheiten der öffentlichen Toiletten Frankfurts zu untersuchen, ergibt sich aus dem Gedanken, dieses Tabu zu thematisieren.

Öffentliche Toiletten bieten von Haus aus eine Vielzahl von Inspirationen: Seien es an Toilettenwände gekritzelte Witze oder Rituale, die wie ungeschriebene Gesetze gelten. Kommunikation findet oft im versteckten statt und das Projekt soll diese in das Bewusstsein rufen und dadurch einen Austausch auf einer neuen Ebene ermöglichen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir sprechen mit dem Projekt alle Bürger*innen Frankfurts an. Egal, ob Geflüchtete, Senioren, Jugendliche oder Menschen, die neu in Frankfurt sind, das Projekt steht jedem offen.
Der Ansatz der kulturellen Bildung ermöglicht es dabei den Teilnehmenden, ihren Horizont zu erweitern und Erfahrungen auf ästhetische Weise zu verarbeiten und greifbar zu machen. Durch dieses Vorgehen werden Gemeinsamkeiten aufgedeckt und ein Austausch unter den Teilnehmenden entsteht. Die öffentlichen Toiletten dienen dabei als Fingerzeig für diesen Austausch.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Unsere Stadt Frankfurt ist ein Schmelztigel unterschiedlicher Kulturen. Viele unterschiedliche Menschen treffen hier aufeinander und begegnen sich doch nie. Wir wünschen uns, dass diese Menschen sich kennenlernen und wollen Austausch und Kommunikation fördern. Wir glauben daran, dass Kreativität Menschen zusammenbringt und damit auch die Atmosphäre in unserer Stadt prägt. Durch eine abschließende Präsentation ermöglichen wir diesen Menschen ein Sprachrohr und bereichern somit die kulturelle Entwicklung und Vielfalt in Frankfurt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Von dem Geld werden allgemeine Ausgaben gesichert. So sind die größten Posten die Miete der Proberäume, Requisiten und die Herstellung von Werkstücken für die Projektpräsentation. Weiterhin wird dadurch die Werbung und der Präsentationsort finanziert.

Wer steht hinter dem Projekt?

Spinnkultur e.V ist ein kulturpädagogischer Verein aus Frankfurt. Unser Team besteht aus 8 Studierenden der Sozialen Arbeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Theater, Tanz, Video und Musik. Wir bringen Erfahrung aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Spektren mit und bündeln diese in unserer Zusammenarbeit. Unsere Aufgabe sehen wir darin, gesellschaftliche und persönliche Themen mithilfe von Kunst in den Fokus zu stellen und somit unter pädagogischer Begleitung zur Reflexion anzuregen.

Leila Antary:
Angehende Sozialarbeiterin, Musikerin und Leitung in musikpädagogischen Projekten.
Johannes Grübl:
Medien- und Veranstaltungstechniker, Leitung medienpädagogischer (Hörspiel/Percussion) Projekte und angehender Sozialarbeiter.
India Nagler:
Leitung von medien- und theaterpädagogischen Projekten und angehende Sozialarbeiterin.
Jona Schmidtmann:
Staatlich anerkannter Sozialassistent, Leitung in medien- und theaterpädagogischen Projekten und angehender Sozialarbeiter.
Nicolai Schweizer:
Gelernter Bürokaufmann und angehender Sozialarbeiter.
Marisa Tappe:
Staatlich anerkannte Tänzerin, Leitung in theater- und tanzpädagogischen Projekten und angehende Sozialarbeiterin.
Sven Zimmermann:
Ausbildung als Mediengestalter, Leitung in theater- und medienpädagogischen Projekten und angehender Sozialarbeiter.

Mehr Infos auf spinnkultur.de

Impressum
SpinnKultur e.V.
Neuhofstraße 42
60318 Frankfurt Deutschland

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