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Projekte / Kunst
Traumdiebstähle
Das Buch, das die Geschichten Silke Scheuermanns und die Fotografien Alexander Paul Englerts vereint, soll eine kostbare und hochwertige Ausstattung erhalten, um eine sinnliche Erfahrung zu ermöglichen, in der sich Bild und Schrift auf einzigartige Weise durchdringen, verbinden und dennoch auch eigene Wege gehen.
14.112 €
14.000 € Fundingziel
207
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194
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Traumdiebstähle

Projekt

Finanzierungszeitraum 12.10.15 12:00 Uhr - 10.11.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Im Herbst 2016
Fundingziel 14.000 €
Stadt Frankfurt
Kategorie Kunst

Worum geht es in dem Projekt?

„Das Hotel hieß Auberge de Rêve. Es mag an dem Namen gelegen haben, dass ich zum ersten Mal seit Jahren wieder auf den Gedanken kam, ich könnte mir ein paar Träume stehlen. In Hotels geht es ohnedies ganz leicht.“
(Silke Scheuermann)

Was passiert, wenn sich die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin und Lyrikerin Silke Scheuermann die Streetfotografien, aber auch die mit Schauspielern inszenierten Szenen des Fotografen Alexander Paul Englert vornimmt und Geschichten dazu erfindet, die die abgebildeten Personen lebendig werden lassen?
Zwei Künste treffen hier aufeinander und gehen eine inspirierende Verbindung miteinander ein. Die Menschen, die, im Falle der Streetfotografien, zufällig in die Bildkomposition hineingeraten und dem Betrachter gänzlich fremd sind, und die sich in Szene setzenden Protagonisten auf den anderen Bildern werden von der Autorin mit Schicksalen ausgestattet und in einem Hotel zusammengeführt, also in einen sozialen Zusammenhang eingebettet. Wer kennt sie nicht, die Neugier, die sich regt, wenn man eine unbekannte Person auf einem Foto betrachtet? Sofort tauchen Fragen auf: Woher kommt sie wohl, was mag sie durchlebt haben, was bewegt sie wirklich?
Silke Scheuermann ist ähnlich schon in ihrem Episodenroman Die Häuser der anderen verfahren, in dem sie die Höhen und Tiefen im Leben der Bewohner eines Viertels kunstvoll miteinander verknüpft – mit einem „ausgeprägten Sinn für Beobachtungen im Kleinen und Ironie im Großen“, „als schonungslose Humoristin und Menschendurchschauerin“, wie Judith von Sternburg in ihrer Rezension in der Frankfurter Rundschau betont.

Die Personen, die auf den Streetfotografien von Alexander Paul Englert festgehalten sind, stammen aus der ganzen Welt – aus Chile, Vietnam, China, Portugal, Deutschland und anderen Ländern. Es sind unter anderem Obdachlose zwischen den gigantischen Türmen der Banken, Kinder, die von Hunden gezogen werden, auch eine Blonde ist dabei, die im Fenster liegt, und eine Frau, die an Hühnerkrallen knabbert. Anlässlich einer Ausstellung dieser Fotos schrieb Marc Hermann in der Norddeutschen Rundschau: „Mit bemerkenswerter Sensibilität hat sich der Fotograf Alexander Paul Englert seinen menschlichen ‚Objekten‘ genähert. Seine Bilder wirken, als seien sie von einem Unsichtbaren fotografiert worden.“ Deshalb, so Hermann weiter, sind sie „ohne die Verzerrungen, das Gestellte oder Unnatürliche, das sich sonst so leicht in die Fotografien von Menschen hineinschleicht“. Und Eva-Maria Magel schildert ihren Eindruck von den Exponaten in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wie folgt: „Dass aber auch im Trostlosen ein Reiz, bisweilen sogar ein eigentümlicher Trost liegt, das zu zeigen ist eine Art Spezialdisziplin von Alexander Paul Englert (…) Das Schöne liegt da, wo man es vielleicht nicht suchen würde.“
Die Wege all dieser Menschen, die in Silke Scheuermanns fiktiven Geschichten zu Akteuren werden, kreuzen sich in der Auberge, so will es die Autorin: Der mongolische Reiter reicht dem Unternehmensberater das Salz, der gebannt einem Mädchen mit blauen Augen, das die Speisekarte vorliest, lauscht und dabei den Blick nicht mehr von ihren Stöckelschuhen abwenden kann. Und dann ist da noch der Hund, den er in China verspeist hat.
Der „Traumdieb“ in Scheuermanns Erzählung stürzt sich mitten hinein ins Leben dieser Figuren und sammelt darin eigene – überraschende! – Erfahrungen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Dieses Projekt beschäftigt sich mit internationalen Begegnungen und Schicksalen wie sie in einem Hotel immer wieder stattfinden.
Sie werden in einem Spartenübergreifenden, innovativen Kunstprojekt umgesetzt und sind so für Literatur und Kunstlieberhaber wie auch für alle anderen eine sinnliche Erfahrung.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Buch, das die Geschichten Silke Scheuermanns und die Fotografien Alexander Paul Englerts vereint, soll eine kostbare und hochwertige Ausstattung erhalten, um eine sinnliche Erfahrung zu ermöglichen, in der sich Bild und Schrift auf einzigartige Weise durchdringen: Die Abbildung der Fotos geht über in Transparenz, die den Blick auf den Text freigibt, noch bevor der Betrachter umblättert und als Leser ganz in die Erzählung eintaucht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld wird der Druck des Buches unterstützt und die Arbeit der Autorin Silke Scheuermann bezahlt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Fotograf Alexander Paul Englert und die Autorin Silke Scheuermann.

Impressum
Atelier
Alexander Paul Englert
Fischerfeldstraße 13
60311 Frankfurt am Main Deutschland

Partner

Verlag

Schauplatz der Geschichte, Inspirationsraum und Förderer des Projektes.

Kuratiert von

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