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Projekte / Theater
TRITON wird ein groteskes Maskentheater, das sich als ein interdisziplinärer »Mischmasch« aus mythischen Erzählungen und literarischen Stoffen, musikalischen Wellen und tänzerischen Hieben komödiantisch-spielerisch mit globalen wie lokalen Problemen des »Anthropozän«, des Zeitalters des Menschen, auseinandersetzt. Das Sommertheater der Cammerspiele Leipzig 2017 in der Galerie KUB produziert von Compania Sincara mit Premiere am 27. Juli 2017. Weitere Spieltermine bis 12. August 2017
Leipzig
1.815 €
1.500 € Fundingziel
15
Fans
40
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 TRITON

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.06.17 14:33 Uhr - 27.07.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juli und August 2017
Fundingziel erreicht 1.500 €
Stadt Leipzig
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Triton, der Herrscher über alle Ozeane, wirft seinen ungehorsamen Diener Protelino aus seinem nassen Reich. Protelino hatte versehentlich den Menschen beigebracht, wie man über das Wasser fahren kann. Jetzt dröhnen von überall her die Schiffshörner und verkünden das Anthropozän, das Zeitalter der Menschen, in aller Welt. Triton tobt und sinnt auf Rache. Doch der listige Protelino hat das Tamatebako gestohlen, das Kästchen, mit dem die Flut entfesselt wird und flieht damit an Land. So gelangt er in die Stadt, die keinen Namen trägt. Was auf den ersten Blick wie ein Hort der tiefen Eintracht und des gemeinsamen Gewinns scheint, wird in den Kunststücken des Protelino schnell als Ort der Ignoranz und des Eigensinns sichtbar. So beginnt ein rasantes Spiel der Betrügereien und Schmeichelei – mit verheerenden Folgen.

TRITON legt den Fokus auf die aktuelle Problematik des sogenannten »Anthropozän«. Unter dem gleichen Namen wie die europäische Grenzkontrolle durch die Sicherheitsagentur Frontex auf dem Mittelmeer befasst sich das Projekt auf spielerisch-kritische Weise mit den geopolitischen Auswirkungen des »Menschenzeitalters«: dem Klimawandel, der Zerstörung der Biosphäre, der europäischen Abgrenzungspolitik. Die Fortschrittsmaschine Mensch negiert sich die eigene Zukunft mit ihrer Lebensweise mehr und mehr selbst. »Utopielosigkeit« greift um sich und mit ihr radikale Ideologien, die Alternative durch Abschottung versprechen. TRITON will von einer Hoffnung erzählen. Der Hoffnung auf ein Weiterleben, ja vielleicht sogar ein Überleben in einer Stadt als Ort transkulturellen Miteinanders – eine neue Utopie.

In TRITON sollen diese Aspekte verhandelt werden, indem die Figuren einer technisierten Stadt und die einer mythischen Naturwelt des Wassers aufeinandertreffen. Dies geschieht nicht diskursiv, sondern auf eine symbolisch-spielerische Weise.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir bieten einen Sommertheaterabend der etwas anderen Art und gleichzeitig eine gehaltvolle und anregende Geschichte, die auch Menschen erreicht, die keine typischen Theatergänger sind. Das Stück soll in den aktuellen konfliktären Zeiten auf kommunikationsfreudige, publikumsnahe Weise Lust auf neue Denkmodelle machen.

In der widersprüchlichen weltpolitischen Situation, in der voreilige Identitätszuschreibungen wie »die Ausländer« oder »die Muslime« an der Tagesordnung stehen und in der unter dem Deckmantel von Authentizität und behaupteter Wahrheit gelogen und betrogen wird, erscheinen die Möglichkeiten von Maskentheater von erneuter Brisanz. TRITON arbeitet mit dem Mittel »Maske«, um ein wildes Identitätsspiel zu betreiben und Figuren zweier gegensätzlicher Welten erscheinen und miteinander in Kontakt treten zu lassen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Gerade vor dem Hintergrund des »Anthropozän« scheinen Austausch und Kommunikation, die Fähigkeit zu teilen und Empathie, ein transkulturelles Miteinander, die gesündere Wahl zu sein. Die Stadt muss zu dem Ort werden, wo dieses Miteinander abseits der isolierten Privatsphäre im öffentlichen Austausch erfahrbar wird – ein Ort gelebter Menschlichkeit.

Wo ließe sich diese Hoffnung auf eine gute Utopie besser erfahrbar machen, als im Theater. Wir wollen mit diesem Projekt einen ersten Schritt in diese Richtung gehen und unser Sommertheater zu einem solchen Ort machen, in dem wir das gewohnte Schema eines Theaterabends aufbrechen.

Als Projekt innerhalb der freien Szene sind wir von dem wohlwollenden Miteinander, das sie auch auszeichnet, abhängig. Die Unterstützung durch Förderer* ist somit unverzichtbar.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wird unser Fundingziel erreicht, so ermöglicht uns Eure Unterstützung die Mitfinanzierung von:

  • Bühnenbau
  • Maskenbau
  • Mieten für Proben- und Aufführungsräume
  • Honoraren für beteiligte Künstlerinnen und Künstler
  • Druckkosten für PR, Programmhefte, Manuskripte
  • Transportkosten (Materialien, Requisiten, Bühnenelemente)

Wer steht hinter dem Projekt?

Die COMPANIA SINCARA ist ein Theaterkollektiv mit Basis in Leipzig, die nach wiederholter Zusammenarbeit von Rico Dietzmeyer, Franziska Schubert und Philipp Nerlich gegründet wurde und sich auf Theater mit Masken spezialisiert.

ES SPIELEN │ Gwen Kyrg, Philipp Nerlich, Eric Schellenberger & Marie Wolff
MUSIK │ Antonio Morejón Caraballo
REGIE & SCENARIO │ Rico Dietzmeyer
MASKEN- & FIGURENBAU │ Franziska Schubert
BÜHNE & AUSSTATTUNG │ Lisa-Maria Totzke
DRAMATURGIE │ Sina Neueder
ASSISTENZ │ Christoph Püngel

Impressum
Cammerspiele Leipzig e.V.
Rico Dietzmeyer
Kochstraße 132
04277 Leipzig Deutschland

Telefonische Erreichbarkeit: 0341/3067606

Partner

Die CAMMERSPIELE sind als freies Theater auf dem Gelände des Werk 2 in Connewitz eine zentrale Produktionsstätte für junge Theaterschaffende aus Leipzig.

COMPANIA SINCARA ist ein Theaterkollektiv mit Basis in Leipzig. Die Compagnie gründete sich 2016 und spezialisiert sich auf Theater mit Masken.

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