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Projekte / Film / Video
haben oder sein - Ein Film zum Thema "Überkonsum"
Ein Film über unser Konsumverhalten. Ein Film, der die Verschwendung zeigt. Ein Film über Überkonsum. Haben oder Sein ist der Titel eines Filmprojekts, welches von jungen Menschen ausgearbeitet wurde. Es geht darum, die Schattenseite des Wachstumsprinzips im Kapitalismus zu beleuchten. Kaufen, kaufen, kaufen,... Ein Prinzip, welches für die Zukunft unserer Erde nicht tragbar sein wird.
Berlin
727 €
700 € Fundingziel
46
Fans
17
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 haben oder sein - Ein Film zum Thema

Projekt

Finanzierungszeitraum 27.07.12 10:44 Uhr - 03.09.12 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 700 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Ein Leben ohne Fortschritt können wir uns heute kaum vorstellen. Fortschritt wird jedoch über Wachstum definiert. Wachstum bringt Fortschritt, der für so manchen das Heilmittel für alle Probleme dieser Welt ist, egal ob eine Wirtschaftskrise oder die Insolvenz ganzer Staaten droht.
Der Kapitalismus lehrt uns, dass es ohne Wachstum keinen Fortschritt gibt. Für ein kontinuierliches Wachstum müssen die Unternehmen mehr produzieren. Dafür braucht es Konsumenten, die immer mehr und in immer kürzeren Abständen kaufen. So entsteht ein endloser Zyklus von erweiterter Produktion und steigendem Konsum. Dieser steht jedoch im Widerspruch zu unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen über die endliche Ressourcenbasis unseres Planeten.
Hier wird deutlich, dass wir uns von dem Gedanken des unaufhörlichen Wachstums trennen müssen. Dabei müssen wir uns gegen den derzeitigen Kapitalismus stellen, der mit allen Mitteln versucht, die Gleichsetzung von Wachstum und Wohlstand in der Gesellschaft zu erzielen.
Viele unserer Probleme entstehen durch Standards, auf die wir nicht mehr verzichten wollen: Handys beispielsweise dürfen für viele nicht älter als zwei Jahre sein. Durch unseren Konsum haben wir in den letzten 50 Jahren das Verhältnis zur Wirklichkeit das Gespür für unsere tatsächlichen Bedürfnisse verloren. Entstanden ist ein unkontrollierter Überkonsum, welcher durch den Kapitalismus getrieben und von der Politik fast einmütig verteidigt wird.
Für die Zukunft brauchen wir neue Werte an denen wir die Qualität unseres Lebens messen können. Wohlstand und Fortschritt ließen sich beispielsweise durch Glück und Nachhaltigkeit ersetzen. Ein erster Schritt ist das Teilen von Gütern. Autos, Büros, Werkzeug etc. kann man heute bereits auf vielen Webseiten mit anderen teilen. Doch sind wir noch sehr scheu in dieser Hinsicht. Laut einer Studie von 2010 für das Bundesumweltministerium haben 40 Prozent der Befragten in den vergangenen drei Jahren nie einen Gebrauchsgegenstand gemietet, fast 30 Prozent haben nie etwas bei einem Bekannten oder Nachbarn ausgeliehen. Doch die Hoffnung bleibt, dass sich unsere Einstellungen ändern werden. Bewegungen wie Occupy Wall Street zeigen eine junge Generation, die bereit ist, den Schritt zu einer besseren und schöneren Welt, nach neuen Werten, zu gehen.

Zu diesem Thema möchten wir einen Kurzfilm drehen. Der Kurzfilm "haben oder sein" soll auf die Thematik des Überkonsums hinweisen. Die dargestellten Konsumexzesse geben ein Bild des unaufhörlichen Bestrebens nach mehr und noch mehr Konsumgütern, üben gleichzeitig jedoch auch starke Kritik an diesem Verhalten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe sind wir alle, denn wir sind alle betroffen. Doch besonders junge Menschen, die noch am Anfang ihres Lebens stehen und die Zukunft verändern können wollen wir mit dem Film aufmerksam machen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

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Warum starten wir das Projekt zum 2. Mal?

Am 21.3 wurde das Projekt "haben oder sein" schon einmal zur Finanzierung freigegeben. Leider konnten wir im vorgegebenen Zeitraum nicht genug Geld sammeln um das Projekt zu realisieren. Jetzt möchten wir aus verschiedenen Gründen, dem Projekt einen 2. Anlauf geben.
1. zu dem Zeitpunkt als das Projekt zum 1. Mal hier auf startnext.de erschien, befanden wir uns in der "heißen Phase" des Abiturs. In diesem Zeitraum war es für uns kaum möglich, für das Projekt zu werben oder es zu betreuen
2. Wir konnten in letzter Zeit noch 200 Euro in der Nachbarschaft sammeln. Diese sollen bei einem zweiten Anlauf dem Projekt zugute kommen
3. Uns ist es wichtig, dass dieser Film realisiert werden kann. Das Thema war selten so aktuell und wichtig wie heute. Jetzt wo wir das Abitur erfolgreich hinter uns haben, können wir uns stärker den je für das Projekt einsetzen.
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Es gibt viele gute Ideen für einen Kurzfilm. Nur die wenigsten werden jedoch realisiert. Das Projekt haben oder sein wurde mit besonderer Sorgfalt und Mühe in der letzten Zeit ausgearbeitet. Die Thematik des Filmes ist ja auch seit einiger Zeit wieder besonders aktuell. Mit der Unterstützung dieses Projektes wird nicht nur die Auseinandersetzung mit der Problematik des Überkonsums, sondern auch ein junges und kreatives Filmteam gefördert.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld werden die Kosten für das Filmequipment gedeckt. Da wir auf einen hochwertigen Filmlook setzten, kommen trotz starker Vergünstigungen für Kamera, Licht und Ton einige Kosten zusammen. Das gesamte Filmteam und die Schauspieler arbeiten ohne Gage. Anschließend wird der film in Berlin im Zuge einer von uns organisierten Diskussionsrunde präsentiert.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht die junge Filmgruppe Manuelfilm aus Berlin. Manuelfilm vereint kreative junge Menschen mit verschiedenen Talenten. In der letzten Zeit konnten wir zusammen einige Kurzfilme erfolgreich realisieren. Die Hauptverantwortlichen von Manuelfilm sind Tristan Schneider und Frederik Wilde. Diese haben dieses Jahr die Schule mit dem Abitur abgeschlossen und werden sich nun intensiv diesem Projekt widmen. Die Dreharbeiten werden im August stattfinden.
Weitere Informationen zu Manuelfilm und den Projekten finden Sie unter:
www.manuelfilm.de

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