Crowdfunding beendet
Mit jedem Tag, den die Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie andauert, wird deutlicher, dass Kunst und Literatur ein Luxus sind. Während wir auf Konzerte, Theater, Museumsbesuche und Urlaubsreisen verzichten müssen, ist ein gedrucktes Buch in den Händen halten zu können, beinahe die einzige analoge Unterhaltungsform, die uns in der Einschränkung bleibt. Zu dieser möchte mein Buch einen Beitrag leisten - mit deiner Hilfe. Durch ein Literaturstipendium.
2.513 €
Fundingsumme
37
Unterstütz­er:innen
19.04.2021

...immer noch unberührt...

Agnes Gerstenberg
Agnes Gerstenberg3 min Lesezeit

Liebe Unterstützer*innen,

ich hoffe, ihr seid gesund und munter und habt euch vom Sturm nicht umpusten lassen. Hier kommt mal wieder ein Lebenszeichen von mir und meinem Roman-Projekt, das leider immer noch - wie fast alle von uns, die in Zeiten wie diesen auf Abstand leben - UNBERÜHRT ist.

Folgendes habe ich bis jetzt unternommen:

1.) Das Manuskript ist fertig - Hurra! Und ein neues EXPOSÉ musste her. Das habe ich auch noch mehrmals überarbeitet und von tollen Menschen prüfen lassen.

2.) Sieben (kleine, aber feine) VERLAGE habe ich kontaktiert, mein Exposé und Probeseiten per Post oder Mail (je nach dem, wie sie es wünschten) verschickt.

2.) REAKTIONEN: Von zweien habe ich Antwort erhalten. Eine sehr nette Absage hat mich erreicht und eine Mail, mit der Aussage, der Verlag werde in absehbarer Zeit keine Bücher mehr veröffentlichen. Deshalb könnte mein Manuskript gar nicht erst geprüft werden. Das hat mich sehr erschreckt. Und nochmal umdenken lassen. Eventuell funktioniert im Moment der eh schon steinige Weg, sich unaufgefordert an Verlage zu wenden, noch weniger. Denn - obwohl sich das viele Menschen gar nicht vorstellen können - auch die Verlage und Autorinnen leiden unter der Pandemie. Wenn die Buchhandlungen zu sind, keine öffentlichen Veranstaltungen wie Lesungen, keine Buchmessen möglich sind, bricht ein riesen Brocken an Vermarktungs- und Einnahmemöglichkeiten weg. Denn kein Autor* lebt vom Buchverkauf allein - und somit auch kein Verlag.

Okay, also, wenn die Verlage gerade eh schon überlastet und überfragt sind, was soll ich dann tun?

3.) FERNSEHEN: Ich habe mich bei einem Fernsehformat beworben. In einer Art Speeddating sollen Autor*innen mit fertigen Manuskripten Verlagen ihre Stoffe pitchen. Das Format wird von der Produktionsfirma, die bisher fast ausschließlich Markus Lanz produziert, geplant und auf die Bildschirme gehoben werden. Ob ich dabei bin, werden wir sehen.

4.) PODCAST: Wenn es nicht auf direktem Weg als Buch klappt, muss ich vielleicht über AUDIBLE und Co. gehen. Die Branche boomt gerade und vielleicht muss "Unberührt" erstmal akkustisch das Licht der Welt erblicken. Aber das ist gerade ein ganz neuer Gedanke, mit dem ich mich noch anfreunden muss. Hierzu würde mich EURE MEINUNG interessieren! Was haltet ihr davon?

4.) Ein weiterer Versuch ist, über eine AGENTIN an einen Verlag zu kommen. Im Juni findet die Narrativa der Textmanufaktur online statt. In dem 2-tägigen Seminar gibt es u.a. die Möglichkeit, vor Agent*innen zu pitchen. Das werde ich versuchen.

So, ihr merkt, ich bin nicht abgetaucht und hab mir mit eurem Geld einen Lenz gemacht, sondern war durchaus aktiv. Aber leider müsst ihr noch ein bisschen auf mein Buch warten. In der Zwischenzeit könntet ihr zwei meiner Theaterstücke lesen, wenn euch das interessiert, die ich als Buch bei BoD herausgebracht habe. Alles dazu und noch viel mehr findet ihr unter www.AgnesGerstenberg.com oder auf Instagram: @agnes_autorin

Bleibt gesund und passt auf euch (und eure Mitmenschen auf), bleibt nicht unberührt!
In dieser Zeit stecken auch Möglichkeiten:
Deshalb lasst uns umdenken statt querdenken!

Alles Liebe (und nochmal vielen lieben Dank für deine Unterstützung)
Agnes

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