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Projekte / Film / Video
Ein angehbares Thema als Jugendliche durch eine Auseinandersetzung mit rechtsextremistischem Gedankengut in einer Dokumentation neu zubeleuchten: Ein Amokläufer kommt aus einem besser gestellten Stadtteil, in einen sozial schwächeren und ermordet Jugendliche mit Migrationshintergrund. Es liegt daran Vorurteile aus dem Weg zu räumen, nebenbei ein Integrationszeichen zu setzen, um damit zeigen zu können, was die OEZ-Opfer erster Linie waren: Einzigartige Menschen.
Munich
1.211 €
500 € Fundingziel
12
Fans
18
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Unvergessen - Filmprojekt

Projekt

Finanzierungszeitraum 19.02.17 14:50 Uhr - 10.03.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum April-September 2017
Fundingziel 500 €
Stadt Munich
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Während des 22. Julis gaben die meisten Medien in erster Linie dem Täter eine Gelegenheit sich zu profilieren. Nicht erzählt wurden jedoch die Geschichten hinter den Opfern: Wer waren sie? Was taten sie gerne? Warum mussten sie letztendlich sterben?

Der Film zeigt zwei wichtige Kernaspekte auf. Primär auszeichnende Geschichten aus dem Leben der einzelnen Opfer, aufgegriffen in einer teils kinematischen, teils dokumentarischen Erzählweise, in der die Angehörigen auch vom Tatabend berichten. Sekundär zeigt er Einzelberichte wichtiger Helferorgane, wie beispielsweise der Sanitäter oder dem Kriseninterventionsteam in Analyse der Vergangenheit, jedoch auch mit wegweisendem Ausblick in die Zukunft der Gesellschaft in Zeiten des Terrors, oft dominiert von Gewalt und Leid.
Nach einer ausführlichen Vorrecherche und erfolgreichen Personensuche nahmen wir, sechs Jugendliche, erstmals Kontakt mit zwei Angehörigen auf.
Diese waren positiv überrascht, dass eine Schülergruppe solch ein Projekt zu stemmen vermag. Die zwei Befragten sind fest der Überzeugung, dass München den Amoklauf und die Opfer „niemals vergessen darf“. Durch ein Vorgespräch, indem wir Unterhachinger Schüler mehr über die Persönlichkeiten der Opfer erfahren konnten, überzeugten wir bereits zwei Angehörige an einem 45-minütigen Interview teilzunehmen. Auch der Pressesprecher der Polizei München Marcus da Gloria Martins gab mit großem Interesse ein einstündiges Interview. Zudem realisierte das Filmteam bereits ein langes Interview mit Peter Zehentner, dem Leiter des
Münchner Kriseninterventionsteams.

Die Dokumentation wird höchstwahrscheinlich auf der Gedenkfeier des OEZ-Amoklaufs im Juli 2017, in einigen Münchner Kinos, Festivals und im Fernsehen gezeigt. (Bayerischer Rundfunk, München.TV)
Zwei Jahre lang unterstützten Telefonica sowie die Deutsche Kinder-und Jugendstiftung MovieJam finanziell. Deren Stützpunkte befinden sich weit entfernt in Berlin. Deswegen suchen wir , Schüler, nach Partnern- nach Ihnen, um uns zu unterstützen!

Rodney Sewell, ein Filmemacher mit über 40 Jahren Berufserfahrung, Thomas Kupser vom Medienzentrum München, der sich in vielen sozialen Münchner Projekten wie dem „Kino Asyl“ engagiert, sowie Sebastian Wild von Tele5 und Komponist Arno Brugger, unterstützen MovieJam durch Mentoring.

Mehr in unserem Pressespiegel.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ein Projekt für Freunde, Zeugen und allen voran Angehörige der Verstorbenen des OEZ-Amoklaufs- nicht ausschließlich basierend auf dem 22. Juli, sondern auf jene Leben vor der Tragödie. Was zeichnete diese Münchner aus? Was machte sie einzigartig? Warum waren sie zur Tragödie im Olympiaeinkaufszentrum?
Ein Filmvorhaben in enger Kooperation zusammen mit Helfern und Angehörigen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es geht nicht nur um Trauerbewältigung! Ein festes Anliegen von den den Opfern nahe stehenden Personen ist es jedoch, einen Blick auf die verstorbenen Menschen- sogar Münchner- zu werfen.
Den Amoklauf und Täter wird man nicht so schnell vergessen, aber die Opfer schon. Erzählt wurde von ihnen selbst sowieso noch wenig. Eine andere Aufbereitung der Tragödie ist somit nötig. Und möglich macht es Ihre Hilfe!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld fließt direkt ins Filmprojekt, jeder Cent- ohne Umwege.
Dieses gliedert sich in sehr viele Bereiche: Leihkosten, Drehgenehmigungen, Spesen, Anfahrtskosten, Catering, Miete, Softwarekosten und eine Premiere.
Jeder Cent wird benötigt, um schauspielerisch kinematische Teile in der Dokumentation authentischer zu machen. Das fängt oft schon beim Make-Up und Setdesign an.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Filmcrew „MovieJam Studios“, bestehend aus sechs Zehntklässlern des Lise-Meitner-Gymnasiums in Unterhaching, produzierte 2015 eine Dokumentation über das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972. Diese gewann beim „flimmern&rauschen Filmfestival“ eine besondere Anerkennung und wurde somit zu Münchens zweitbesten Jugendfilm. Ein Jahr später wurde das Endprodukt im Free-TV ausgestrahlt. In der Cineasten Szene knüpften sie wertvolle Kontakte, wie beispielsweise mit dem Bayerischen Rundfunk in Freimann, mit muenchen.tv, Rodney Sewell, einem freien Video-Editor und Regisseur oder Sebastian Wild von Tele5. Es bildete sich zudem ein Schauspielernetzwerk von München bis nach Rostock. 2016 löste die Reportage „Das (Bildungs)system“ einige Kontroversen mit dem Kultusministerium und Bildungsdiskussionen im Landkreis München aus. Auch auf verschiedenen politischen Veranstaltungen traten die Querdenker als Gastredner auf. Beide Filme feierten im größten Kinokomplex der Landeshauptstadt, dem Mathäser-Filmpalast, vor mehreren Hundert Personen Premiere. Ermöglicht wurde dies durch Unterstützung von Telefonica, o2, der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung, der Rodney Sewell Filmproduktion und dem Mathäser-Filmpalast.
Als plötzlich zwei Tage vor der Premierenveranstaltung die Tragödie im Münchner Norden ihren Lauf nahm, änderte sich die Gefühlslage im Team. Die Stadt befand sich im Ausnahmezustand. Über eine Absage der lang ersehnten Uraufführung wurde nachgedacht. Schlussendlich entschied sich das Team am 23. Juli, einem Tag nach dem Amoklauf und einem Tag vor der Premiere, alles wie geplant stattfinden zu lassen- stets mit tief verankerten Hintergedanken. Diese verfolgten das Jugendteam, MovieJam Studios, bis zur Themenwahl für ein neues Projekt. Die meisten Verstorbenen waren genauso alt wie die Filmcrew. So entstand eine „besondere Verbindung.“- Einfacher ausgedrückt: Die Teenager hatten oft dieselben Wünsche, Hoffnungen und Träume, wie die Filmemacher noch heute.

Impressum
MovieJam Studios
Alexander Spöri
Tegernseer Landstr. 10
82024 Taufkirchen Deutschland

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