Crowdfinanzieren seit 2010

Es braucht mehr Ideen, damit wir den Lebensmittelbedarf einer wachsenden Gesellschaft in Zukunft nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten können

Lokale, nachhaltige und ökologische Produktion von Blattgemüse, Microgreens und Pilzen. Frisch und clean, unverarbeitet, gesund und klimafreundlich per Rad ausgeliefert. Gewachsen und geerntet in einer Indoor-Farm - ohne Pflanzenschutzmittel und ökologisch vertretbar u.a. dank Kreislaufwirtschaft und mit 90 % geringerem Wasserverbrauch als in der Landwirtschaft. Mit einem lokalen Konzept bringen wir unsere Produkte aus dem Herzen Bonns in die Gastronomie und die Gemüse- und Bioläden
Finanzierungszeitraum
04.01.24 - 08.03.24
Realisierungszeitraum
April 2024 bis Ende des Jahres
Website & Social Media
Finanzierungsziel: 20.000 €

Mit 20.000 € könnten wir die notwendigen Brandschutzmaßnahmen umsetzen und die sanitären Einrichtungen finanzieren.

Stadt
Bonn
Kategorie
Food
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Primäres Nachhaltigkeitsziel
12
Nachhaltiger Konsum

Worum geht es in dem Projekt?

Um die Eröffnung einer Indoor-Farm in und für Bonn. Dazu haben wir einen alten Hochbunker ins Auge gefasst, den wir von der Stadt anmieten. Aktuell warten wir auf die Bearbeitung unseres Bauantrages für eine Nutzungsänderung durch das Bauordnungsamt der Stadt Bonn. In der Farm werden zu Beginn der Unternehmung sowohl Microgreens, kategorisiert als äußerst gesundes Superfood, Blattgemüse und Speisepilze angebaut. Darüber hinaus geht es darum die Farm von Beginn an nachhaltig zu betreiben und in diesem Sinne für den stetigen Ausbau der Farm zu sorgen, damit auch weitere Produkte in das Sortiment und die Produktion aufgenommen werden können und wir das Unternehmen mit unseren vorhandenen Ideen für viele weitere Jahre nachhaltig wachsend gestalten und einen bedeutenden Beitrag zur Ernährung in der Stadt leisten können.
Die Farm setzt sich aus verschiedenen Komponenten wie u.a. der Pflanzen- und der Pilzzucht zusammen. Diese bedingen sich durch einen Gasaustausch untereinander positiv, da Pilze Sauerstoff konsumieren und Kohlenstoffdioxid produzieren, während die Pflanzen genau umgekehrt CO2 konsumieren und Sauerstoff produzieren. Eine weitere wichtige Komponente ist die Wurm-Farm, in der wir unsere Abfälle wie Substratreste und weiteres kompostieren, um daraus die Nährstoffe zu gewinnen, die wiederum der Pflanzenzucht zugeführt werden. Unsere Pilze erhalten ihren Nährstoffbedarf dabei aus dem Kaffeesatz verschiedener Bonner-Cafés. So können wir die Farm möglichst sparsam und kreislauforientiert betreiben und stellen ein bisher einzigartiges Konzept auf die Beine.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel ist es nachhaltig und ökologisch produzierte, pflanzliche Lebensmittel aus lokalem Ursprung in Umlauf zu bringen. Ohne dabei CO2 und weitere Treibhausgase zu emittieren. Darüber hinaus schreiben wir uns auf die Fahne sowohl unsere Umsetzung von Nachhaltigkeit nach außen zu tragen, als auch für das dahinterstehende Thema zu sensibilisieren. Dazu wollen wir sowohl unsere Produktion im Rahmen der Möglichkeiten zugänglich und transparent machen, als auch mit unserem Know-How an das Thema Lebensmittelproduktion in der Stadt und Urban-Farming heranführen.
Die Zielgruppe setzt sich aus allen ökologisch verantwortungsbewussten Konsumenten, Feinschmeckern, Bio-Lebensmittelfans und der Gastronomie zusammen. Damit wird eine große Zielgruppe in jedem Alter adressiert.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Jeder kann einen, wenn auch kleinen Beitrag dazu leisten, unsere Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten. Eben diesen Teil wollen wir zu unserer Gesellschaft und Umwelt beitragen. Um damit zu beginnen, muss die Farm erst einmal aufgebaut werden. Im Anschluss daran wächst unsere Fähigkeit den Beitrag zu vergrößern analog zu dem Wachstum der Farm. Jede Unterstützung die wir empfangen ist zu einem Anteil somit auch ein Beitrag zur nachhaltigeren Gestaltung unserer Gesellschaft.
Alle, die Freunde von frischen Lebensmitteln sind unterstützen uns dabei diese zu erzeugen und bringen damit maximal frisches Gemüse und Pilze auf die Teller.
In Zeiten von Dürren auch in Deutschland bedienen wir zudem ein Konzept, das für eine große Versorgungssicherheit sorgen kann und unabhängig von saisonalen Gegebenheiten ist.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Für den erfolgreichen Betrieb der Farm sind vor dem Bezug des Bunkers einige Anschaffungen für die Ausstattung der Farm zu leisten. LED-Pflanz-Lampen für die Beleuchtung in einer Tag-Nacht Simulation, Flutwannen in denen unsere Pflanzen wachsen und die Materialien für die Bewässerungsanlage haben wir bereits. Das Geld aus der Community wird insbesondere in die Umbaumaßnahmen fließen. Neun Türen, darunter eine F-90 Brandschutztüre, Material für über 30 Meter Trockenbauwände, Kalkfarbe für circa 700 Quadratmeter Wandfläche und Versiegelung für fast 420 Quadratmeter Boden, um die notwendige Hygiene gewährleisten zu können. Bisher finanzieren wir uns privat. Nun steht jedoch der teure Umzug in den Bunker an. Neben der Crowdfunding-Kampagne sind wir ebenfalls auf der Suche nach möglichen Finanzierungspartnern und bewerben uns auf Förderprogramme, die allerdings in einer so neuen Branche wie der unseren nicht einfach zu bekommen sind.

Wer steht hinter dem Projekt?

Philipp ist 27 Jahre alt, schließt gerade sein Physikstudium ab, ist der Kopf hinter der Farm und möchte seine Leidenschaft für Botanik nutzen um ein nachhaltiges Projekt ins Rollen zu bringen. Stefan ist 29 Jahre alt und studierter Geograph. Nachhaltigkeit, Ernährung der Bevölkerung und die Gesundheit der Umwelt standen in seinem Studium oft in Verbindung mit dem urbanen Leben. Zwei Brüder, die sich schon lange mit der Idee von der Selbstständigkeit beschäftigt und mit der Indoor-Farm eine gefunden haben, die sie in die Realität umsetzen wollen. Dazu kommt David, das frischeste Mitglied im Team. Er sorgt mit seinen Skills als gelernter ITler für die Verbesserung der Automatisierung, tüftelt zusammen mit Philipp, sammelt Daten und analysiert das gesamte Geschehen.

UrbanGreen

Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt dieses Projekt?

Primäres Nachhaltigkeitsziel

12
Nachhaltiger Konsum

Warum zahlt das Projekt auf dieses Ziel ein?

Weil die Erzeugung von Lebensmitteln mithilfe von Konzepten, wie dem einer Indoor-Farm wichtige Ressourcen vor allem Wasser und Boden schonen, die Implementierung von Kreislaufwirtschaften einfach machen, den Einsatz von Schädlingsbekämpfung verringern bis nicht notwendig machen, lokale Versorgung begünstigen und Lieferwege im Lebensmittelsektor verringert werden, leistet sie einen Beitrag zum Klimaschutz, der Gesundheit und einem nachhaltigeren Konsum in Städten.

Dieses Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein

3
Gesundheit
11
Städte & Gemeinden
13
Klimaschutz

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UrbanGreen - Nachhaltige Indoor-Farm in Bonn
www.startnext.com

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