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Projekte / Theater
Die Shakespeare Company Berlin und "Der Kaufmann von Venedig"
Liebes Publikum, liebe Fans und Förderer und alle, die es werden wollen! Nach dem sensationellen Erfolg unserer ersten Startnext - Kampagne für das "Wintermärchen!" in 2014 , starten wir jetzt mit einem neuen Projekt für den Sommer 2016. Sie dürfen gespannt sein! Denn wir planen, einen echten Bestseller für Sie ins Rund und auf die Bretter zu stellen : Den "Kaufmann von Venedig!" Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Vergnügen!
Berlin
21.490 €
30.000 € Fundingziel
229
Fans
149
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Die Shakespeare Company Berlin und

Projekt

Finanzierungszeitraum 17.07.15 12:34 Uhr - 13.10.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Mai - August 2016
Fundingschwelle 20.000 €
Fundingziel 30.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Viele von Ihnen erinnern sich noch sehr genau und gern an unsere erste Startnextkampagne zum WINTERMÄRCHEN! Getragen und beschenkt von dieser berauschenden Welle des Zuspruchs und Ihrer Unterstützung, sind wir um eine großartige und produktive Erfahrung reicher - um die Erfahrung des Teilhabens und Kooperierens mit vielen Menschen um des Theaters Willen, des Theaters der Shakespeare Company Berlin.

Deshalb stellen wir uns und Ihnen einer neuen Herausforderung. Der große Plan ist es, weiter für Sie Theater zu machen. Unser existentieller und künstlerischer Anspruch bleibt, in Berlin als eigenständiges freies Volkstheater mehr und mehr wahrgenommen zu werden, Sie zu begeistern und die Sommernächte mit Shakespeare zu bereichern. Wir verkaufen unser letztes Hemd und wagen alles, was uns möglich ist! Machen Sie mit?

Anlässlich Shakespeares 400. Todesjahres wollen wir mit Ihrer Unterstützung den „Kaufmann von Venedig“ auf unsere Bretter bringen. Dieses Stück gilt als sogenannte Dark Comedy und ist eines seiner umstrittensten Werke, das in der gesamteuropäischen Theatergeschichte widersprüchlich, immer wieder polarisierend umgedeutet und je nach politischem Zeitgeschehen neu interpretiert wurde: wie gemacht für uns! Ein spannender und explosiver Stoff !

Der Kaufmann von Venedig ist in unserer Deutung eine Parabel auf eine dekadente übersatte Gesellschaft, in der Menschen ihre Selbstachtung zugunsten einer höchstgradig korrumpierbaren Bedürfnisbefriedigung verzocken . Die menschliche Sehnsucht nach Liebe und Verbindung wird als gelangweiltes Kalkül durch den permanenten Handel mit Werten aller Art entlarvt. Trotz all der Gesellschaftskritik, aller politischen Inhalte ist und bleibt der Kaufmann natürlich auch bei uns eine Komödie. Aber eine mit Scharfsinn und Potenzial zu einer gesellschaftskritischen Satire.

Uns schwebt als Spielfläche ein moralfreier „Zirkus“ vor, in dem alle Männer Frauen spielen und umgekehrt. In einem artistischen Balanceakt bewegen sie sich durch dieses äußerst gewagte Spiel um Wertpapiere, Aktien, Schuld und Zinseszins. Die Bühne ist ein Ort in der Schwebe (Stege oder Balken): Abgehoben, ohne Bodenkontakt symbolisiert sie Gratwanderung wie Balanceakt und bringt die Figuren zum Tanzen, lässt die beständige Gefahr des Absturzes und die Ahnung des völligen Zusammenbruchs einer sich bereits auflösenden Gesellschaft auf einen Blick deutlich werden.

Warum dieses Stück/ Was interessiert uns daran?

Wir möchten uns mit einem brisanten und zeitkritischen Stück auseinandersetzen. Der Kaufmann von Venedig öffnet auf humorvolle Weise ein Thema, das heute aktueller denn je die Gesellschaft beschreibt. Wie weit reicht menschliche Würde angesichts wilder Spekulation? Wie viel Kunst, wie viel Kultur bietet das moderne kommerzorientierte Leben Raum? Letztlich ist das die Hauptmotivation für uns als Theatermacher: Den Wert von Theater in einer Kultur zu behaupten und zu leben, die die Räume für Kunst und Theater reduziert und damit den Wert des Lebens im Sinne einer kostbaren reichen Existenz bedroht. Dieser Entwicklung muss Liebe zum Theater und zum Leben entgegengesetzt werden. Darum sind wir hier!


Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

„Wer mich erwählt, will geben und wagen was er hat“ (Kaufmann)

Ziel ist es, die Produktion "Der Kaufmann von Venedig" zu realisieren und das dafür erforderliche Budget von 40.000 € zu erreichen, wovon wir 20.000 € aus Gewinnen der letzten Jahre beisteuern werden und schon bereit gelegt haben, die nun sehnlichst auf den Kaufmann warten.
Nach dem Motto: Wir machen halbe halbe, aber keine halben Sachen! - möchten wir mit Ihrer Unterstützung die jetzt noch fehlenden 20.000 € zusammenkriegen. Bei 20.000 € haben wir eine sogenannte Fundingschwelle eingebaut, was Ihnen und uns garantiert, dass wir den Kaufmann umsetzen, sobald diese Summe erreicht ist.

Für den Fall, dass es gelingt jenseits der 20.000 € zu landen,
haben wir 30.000 € als Finanzierungsziel eingesetzt. Die dann zusätzlichen 10.000 € sollen den Sommertheaterbetrieb, der ja reibungslos verlaufen muss, unterstützen.

Verehrte Leserin, verehrter Leser, Sie sehen, für uns geht es ums Ganze. Seit 16 Jahren arbeiten und wirtschaften wir ohne Subventionen. Das hat uns ums Überleben zu kämpfen gelehrt. Es steht aber auch immer wieder auf Messers Schneide, ob wir weiterhin produzieren und arbeiten können.
Mit Ihrem Engagement kann sich unsere existentielle Basis ändern und stabilisieren. Mehr noch: Durch die Idee des Teilhabens und Kooperierens, werden Sie Teil unseres Theaters. Wenn Sie unser Theater lieben, unterstützen Sie uns und seien Sie im jetzigen Sommer unser Gast im Natur-Park Schöneberger Südgelände! Und fiebern Sie mit uns mit! Es muss gelingen!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

„So long as men can breathe or eyes can see, so long lives this and this gives live to thee...“ ( aus dem 18. Sonett)

Wir begnügen uns nicht damit, Sie im Theater nur zu unterhalten. Wir gehen davon aus, dass Geist, Seele und Sinne danach verlangen, begeistert, bewegt und berührt zu werden. Für uns Theatermacher ist Shakespeares Werk ein Schatz, den es zu entdecken gilt. Wie er existentielle Themen auf virtuose Weise variiert und vertieft, wirkt faszinierend auf uns: Ein großes Geschenk, das wir teilen möchten.
Lebensfreude, Leidenschaft und Begegnung - das ist unser Theater. Wir machen Theater, weil wir das Leben lieben. Wir lieben Theater, weil wir an das Leben glauben. Wir spielen, um Herzen zu verbinden und Menschen zu begeistern.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wenn wir die Fundingschwelle von 20.000 € erreichen, inszenieren wir für Sie den "Kaufmann von Venedig".
Denn dann haben wir unser Produktionsbudget von 40.000 € (wovon wir 20.000 € beisteuern ) im Kasten.
Wir sind dann der Lage, allen bis zur Premiere an der Produktion beteiligten Künstlern ein angemessenes Honorar zu zahlen. Das sind die Schauspieler, der Regisseur, der Komponist unserer Musik, die Regieassistenz und die Produktionsleitung. Darüberhinaus können wir Bühne und Kostüme entwickeln und herstellen lassen.

Alles was jenseits der Fundingschwelle bis zum Finanzierungsziel von 30.000 € dazukommt oder dieses überschreitet, soll in den Sommertheaterbetrieb fließen. Es gibt außer der Bühne, hinter den Kulissen sehr viel zu tun: Unser hölzernes Globe muss jährlich restauriert werden, die Technik baut und schraubt, die Öffentlichkeitsarbeit rührt die Werbetrommel, die Grafik setzt, das Ticketing begrüßt Sie am Telefon und unser Kassenteam wartet auf Sie. Das alles können und wollen wir mit Ihrer Unterstützung schaffen: Vorhang auf!

Wer steht hinter dem Projekt?

...“Wir sind der Stoff aus dem die Träume sind“...( "Prospero" aus dem "Sturm" )

Die Shakespeare Company Berlin ist eine der erfolgreichsten freien Theatergruppen der Stadt. Wir begeistern mit modernem Volkstheater ein wachsendes Publikum und sind seit 16 Jahren in Berlin und auf Gastspielen im deutschsprachigen Theaterraum präsent.

Unser Theater ist publikumsnah, spektakulär und virtuos: Die Inszenierungen überzeugen durch ein vielseitiges Schauspielensemble, hohe Musikalität, einen direkten, fantasievollen Zugang zu Shakespeares Stoffen und eine eigene Bühnenästhetik, die bewusst auf aufwändige Ausstattung und Technik verzichtet. Mit unseren eigenen Übersetzungen bringen wir Shakespeares Sprachreichtum und Poesie zur Geltung: Ein literarischer Brückenschlag zwischen Zeiten, Welten, Schauplätzen und Figuren, der Shakespeares Werk so einem breiten Publikum zugänglich macht. Mittlerweile gelten wir als Publikumsmagnet in Berlin (11.000 Zuschauer in 2014). Seit 2011 bespielen wir unsere spektakuläre OpenAir- Bühne und die zum Kultort erhobene Lokhalle im Natur - Park Schöneberger Südgelände. Von Juni bis September spielen wir dort in diesem Sommer für Sie unser gesamtes Shakespeare-Repertoire.

Die Shakespeare Company Berlin besteht aus einem Ensemble von 16 Schauspielern, zahlreichen Gästen und arbeitet mit einem festen Team in den Bereichen Technik und Ausstattung zusammen. Zur SCB gehören auch die Shakespeare Kids! - eine Gruppe 11-17 jähriger spielwütiger Kinder und Jugendlicher, die sich -wie wir- dem genialen William Shakespeare verschrieben haben. Sehr verbunden sind wir überdies unserem Förderverein Shake Hands e.V. Die Mitglieder des Fördervereins unterstützen die SCB, sowie die theaterpädagogische Arbeit der Shakespeare Kids. Mit ihrem Mitgliedsbeitrag sind sie Mitfinanziers eines Theaters ohne öffentliche Förderung, das sich alleine aus dem Kartenverkauf und aus privaten Mitteln am Leben erhält.

Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

www.shakespeare-company.de
www.shakepeare-kids.com
www.shake-hands.de

Was ist die Fundingschwelle?

Bei 20.000 € haben wir eine sogenannte Fundingschwelle eingebaut, was Ihnen und uns garantiert, dass wir den Kaufmann umsetzen, sobald diese Summe erreicht ist. Für den Fall, dass es gelingt jenseits der 20.000 € zu landen, haben wir 30.000 € als Finanzierungsziel eingesetzt. Die dann zusätzlichen 10.000 € sollen den Sommertheaterbetrieb, der ja reibungslos verlaufen muss, unterstützen.
Impressum
Shakespeare Company Berlin e.V.
Christian Leonard
c/o Grün Berlin GmbH Prellerweg 47- 49
12157 Berlin Deutschland

Der Verein wird vertreten durch:
Christian Leonard - Vorstandsvorsitzender,
Elisabeth Milarch - Vorstand,
Oliver Rickenbacher - Vorstand

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