Crowdfunding beendet
Es könnte kaum kontroverser sein: Sie ist ein Zentrum der Lust, der Sehnsuchtsort Vieler und meistens sogar die erste Haltestelle auf unserem Weg ins Leben. Gleichzeitig wird die Vulva aber auch als komisches, ekliges und hässliches “Das-da-unten” bewertet. Eine dicke undurchsichtige Schicht der kulturellen Beschämung, des Unwissens und der Verleugnung ihrer Schönheit und Freude liegt um die Vulva. Es ist Zeit sie zu durchbrechen. Deswegen wollen wir auch 2022 wieder: Mal so richtig hinschauen!
80.023 €
Fundingsumme
1.690
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
Datenschutzhinweis
 Vulvaversity 2022 - Mal so richtig hinschauen!
 Vulvaversity 2022 - Mal so richtig hinschauen!
 Vulvaversity 2022 - Mal so richtig hinschauen!
 Vulvaversity 2022 - Mal so richtig hinschauen!

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 24.06.21 08:44 Uhr - 01.08.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Oktober/November 2021
Startlevel 3.000 €

Druckkosten und Produktionskosten

Kategorie Bildung
Stadt Freiburg im Breisgau

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Vulvaversity widmet sich der Entmystifizierung und dem Sichtbarmachen der Vulva. Das Projekt räumt mit Normvorstellungen auf und möchte dazu anregen, die über viele Jahrhunderte entwickelte Scham bezüglich Vulven über Bord zu werfen. Vulvaversity will mit dem Mythos der unsichtbaren, haarlosen und kindlichen Vulva, wie sie insbesondere in der Mainstream-Pornographie dargestellt wird, aufräumen. Mal so richtig hinschauen lautet das Motto. Und das Ziel: Zeigen, wie die Vulva wirklich ist, divers und faszinierend, in all ihren Farben und Formen.

DER KALENDER:
Auch für 2022 wollen wir den Abreißkalender mit Fotos von 365 verschiedenen Vulven in den Druck geben. Mit einem ehrlichen Einblick für jeden Tag des Jahres feiert der Kalender die Vulva in all ihrer Vielfalt und regt zum Nachdenken und Diskutieren an.
Die abgerissenen Kalenderblätter lassen sich übrigens hervorragend als Notizzettel, Einkaufslisten und Postkarten weiterverwendet. Oder du bewahrt sie in der extra dafür mitgelieferten Box auf und machst sie so zu einer zeitlosen Fotosammlung.

DAS VULVA-MUSEUM TO GO:
Das “Vulvamuseum - to go” ist ein Fächerbuch mit 60 Farbfotos von Vulven. Zusätzlich findest du anatomische Zeichnungen der Vulva und Klitoris und Kurzinfos zu jeder Vulva, beispielsweise ihr Alter, ob sie schon geboren hat oder ob die Vulva beschnitten, operiert oder angeboren ist. So entsteht ein unvergesslicher Eindruck der Vielfalt. Das „Vulvamuseum – to go“ ist besonders für Aufklärungs- und Bildungsarbeit geeignet oder um die Vielfalt von Vulven alleine oder mit Freund*innen zu bestaunen.

VERANSTALTUNGEN:
Das Vulvaversity-Kollektiv hat in den letzten drei Jahren verschiedene Veranstaltungen organisiert, in denen die Vulva im Mittelpunkt stand. So gab es Film- und Diskussionsabende, Räume für Austausch, Vorträge und Gespräche und dabei immer auch die Möglichkeit, in einem mobilen Fotostudio ein Foto der eigenen Vulva machen zu lassen und dieses druckfrisch mit nach Hause zu nehmen. Jeder Person stand es danach frei, ihr Bild Teil des Kalenders oder Museums werden zu lassen. Grundlegend für uns war bei allen Veranstaltungen immer, einen sicheren, geschützten, wertschätzenden und angenehmen Raum zu kreieren.
Sobald es wieder möglich ist, wollen wir unsere Veranstaltungen wieder aufnehmen und zusammen mit euch die Vulva kennenlernen und feiern!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, der Vulva einen Weg aus ihrem gesellschaftlichen Exil zu bahnen. Wieder Worte für sie zu finden, Bilder, Vorstellungen die mit der Realität übereinstimmen.
Vulvaversity möchte mehr erreichen als Aufklärung. Es geht uns um Selbstbestimmung, Schamlosigkeit und Normfreiheit. Darum, die Vulva in all ihrer Vielfalt zu feiern und einen Beitrag zu leisten, die Vergangenheit der Verleumdung und Erniedrigung zu heilen, die das Frau*sein für viele Jahrhunderte bestimmt hat. Das Feiern und Sichtbarmachen der Vulva, unverblümt, in all ihrer Vielfalt ist ein Symbol dafür.
Vulvaversity verzichtet bewusst auf geschlechtsspezifische Zuordnungen und legt Wert auf Gender-Neutralität. So richtete sich der Kalender und das Museum an alle denen Freiheit, Gleichheit und Selbstbestimmung wichtig ist.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

VIVA LA VULVA!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Letztes Jahr haben wir auf Grund von Corona lediglich eine Pilotauflage mit 750 Kalendern gedruckt, die sofort ausverkauft war.

Dieses Jahr wollen wir es anders herum machen: Ihr bestimmt, wie viele Kalender und Museen wir drucken.

Das gesamte Geld fließt also in den Druck und die Produktionskosten. Diese setzen sich aus dem Layout, den Materialkosten, das Refinanzieren von Veranstaltungskosten und angemessenen Honoraren für die vielen (bisher ehrenamtlichen) Arbeitsstunden der Grafikdesignerin, des Webdesigners und der Kollektiv-Mitgliederinnen zusammen.
Eventueller Gewinn bleibt im Projekt und bildet den Sockel für kommende Aktionen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Vulvaversity ist ein Kollektiv engagierter Künstlerinnen und Projektemacherinnen zwischen 25 und 30 Jahren. Das Team besteht aus Janna (Lehrerin), Antonia (Erzieherin und Mutter), Gwen (Filmemacherin und Mutter), Joana (Yoni-Masseurin und Sexualcoach) und Indra (Kulturwissenschaftlerin). Gemeinsam setzen wir uns mit Witz und Wille dafür ein, der Vulva einen Weg aus dem kulturellen Exil zu bahnen.

Unterstützen

Weitere Projekte entdecken

Teilen
Vulvaversity 2022 - Mal so richtig hinschauen!
www.startnext.com

Diese Video wird von Vimeo abgespielt. Mit dem Klick auf den Play-Button stimmst du der Weitergabe dafür notwendiger personenbezogenen Daten (Bsp: Deine IP-Adresse) an Vimeo Inc (USA) als Betreiberin von Vimeo zu. Weitere Informationen zum Zweck und Umfang der Datenerhebung findest du in den Startnext Datenschutzbestimmungen. Mehr erfahren