Berufung im Wanderhurenstreit
Mit Urteil vom 27.03.2014 hat uns das LG Düsseldorf verboten, den Titel „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ für einen satirischen Kurzgeschichtenband von Julius Fischer zu verwenden. Das Gericht hat sich damit gegen die Kunstfreiheit und für die Eigentumsinteressen des „Wanderhuren“-Verlags Droemer Knaur entschieden. Gegen dieses Satireverbot wollen wir in die Berufung gehen, denn kommerzieller Erfolg muss parodierbar bleiben.
14.668 €
12.000 € Fundingziel
434
Unterstützer*innen
Projekterfolgreich
12.02.2015

Epilog im »Wanderhurenstreit«: Spende ans Tucholsky Literaturmuseum

Leif Greinus
Leif Greinus1 min Lesezeit


Liebe Unterstützer,

vor über einem Jahr begann der Rechtstreit um die Wanderhure, nun können wir das Projekt abschließen. Wie angekündigt werden wir die eingegangen Spenden abzüglich unserer Produktionskosten an das Kurt Tucholsky Literaturmuseum in Rheinsberg spenden. Eine genaue Gegenüberstellung der Einnahmen und Kosten findet ihr hier:
https://www.voland-quist.de/verlagsblog/epilog-wanderhurenstreit-spende-ans-kurt-tucholsky-literaturmuseum/

Wir haben noch ein wenig aufgerundet und freuen uns, dem Tucholsky Literaturmuseum am Freitag, den 13. Februar einen Scheck über 12.500 Euro überreichen zu können. Das wird im Rahmen einer Lesung von Julius Fischer geschehen. Solltet ihr in der Nähe wohnen, kommt doch vorbei: http://bit.ly/1AemFgX

Mit diesem Schritt lassen wir den Rechtsstreit nun hinter uns. Ohne euch hätten wir diesen Weg nicht gehen können - vielen Dank noch einmal für eure Hilfe!

Euer Verlag Voland & Quist

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