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Projekte / Journalismus
Unerhört. Ungeklärt. Ungesühnt. Das Buch zum Wasserwerferprozess.
Die Bilder des brutalen Polizeieinsatzes am 30. September 2010 zur Räumung des Schlossgartens für das Bahnprojekt Stuttgart 21 gingen damals um die Welt. Vier Jahre danach hat sich bei mehr als 400 Verletzten vom Schwarzen Donnerstag noch immer keiner entschuldigt, niemand aus Politik oder Polizei hat Verantwortung übernommen für beispiellose Fehlleistungen. Warum das so ist, erklärt dieses Buch am Beispiel des Wasserwerferprozesses, der Ende November 2014 ergebnislos eingestellt wurde.
13.686 €
9.990 € Fundingziel
229
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
16.12.14, 23:09 Jürgen Bartle

Wir sind viel früher auf der Zielgeraden als erhofft und gedacht. Das ist großartig! Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben!

Trotzdem läuft das Crowdfunding noch volle zwei Wochen. Und Geld, das über das Fundingziel von 9990 Euro hinaus jetzt noch reinkommt, können wir natürlich gut gebrauchen. Aber nicht nur wir!

Deshalb werden wir jeden Euro, der über € 10 000.- noch dazu kommt, teilen!

Die eine Hälfte behalten wir und investieren sie in das Buch: in die Ausstattung, in Fotos, Karikaturen, vor allem aber in Umfang und Auflage.

Die andere Hälfte leiten wir weiter an den "Rechtshilfefonds Kritisches Stuttgart", der im
Wasserwerferprozess die Nebenkläger und ihre Anwälte finanziell unterstützt hat und der endgültigen Einstellungsverfügung des Prozesses mehr denn je gefordert ist: Vier der fünf Nebenkläger im Prozess müssen demnach ein Drittel ihrer (Anwalts-)Kosten selber tragen. Eine fünfte Nebenklägerin muss ihre gesamten Kosten
selber tragen, weil sie nicht am Kopf verletzt wurde, sondern "nur" am Körper...

Also: Bitte nicht aufhören zu unterstützen, wenn wir das Ziel erreicht haben. Mehr noch: Bitte weiterhin Werbung machen für unsere Sache!

Herzlichen Dank und
ebensolche Grüße

Jürgen Bartle & Dieter Reicherter