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WEIT. Von einer Reise um die Welt

WEIT. Von einer Reise um die Welt

50.000 km per Anhalter, über die Ozeane mit dem Schiff und Nachwuchs in Mexiko. Ein Film und Magazin über eine 3-jährige Weltreise ganz ohne Flugzeug!

Freiburg im Breisgau Movie / Video
Patrick Allgaier
Gwendolin Weisser
Julian Henschel
WEIT. Team
25,288 €
22,000 € Funding goal
313
Fans
685
Supporters
34 days
09/25/2016, 11:33 PM Gwendolin Weisser
Früher war hier ein Militärstützpunkt. Dann wurde hier ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt: Auf dem Gelände ist eine anthroposophische Einrichtung für Menschen mit Behinderung entstanden. Mitten im sibirischen Birkenwald. Die rund 13 Betreuten wohnen hier zusammen in einem Haus. Sie arbeiten in Werkstätten und im Garten. Auch die Hühner und Kühe, die Schweine und Hunde werden zum größten Teil von den Betreuten selbst versorgt. Die Eltern der „besonderen Freunde“ wünschen sich für ihre Kinder ein schönes Leben. Deswegen haben sie sich zusammen getan und Istok gegründet. „Istok leistet Pionierarbeit. Als russlandweit erste Einrichtung, die mit einer westlichen Camphilleinrichtung zu vergleichen ist, aber von Einheimischen geleitet wird, haben die Gründer einen schweren Weg eingeschlagen“. * Seit rund 16 Jahren besteht die Dorfgemeinschaft nun schon, finanziert wird sie allein durch die Eltern und durch Spenden, die zu großen Teilen von einer ausländischen Spenderkreis kommen. Istok liegt auf halber Strecke zwischen dem Baikalsee und dem schönen Städtchen Irkutsk. Eigentlich ist es hier wunderschön. Aber der Alltag ist hart und es mangelt an allen Ecken und Enden. Vor allem an Personal. Es sind im Wesentlichen die Eltern, die sich mit der Betreuung abwechseln. Hinzu kommen einige Freiwillige und Andere, die es irgendwie an diesen Ort verschlagen hat. Doch es ist ein stetiger Kampf, dass Istok weiter bestehen kann. Jahre lang hat man in Istok alle Kräfte und Gelder gesammelt, um die Einrichtung zu vergrößer und ein zweites Wohnhaus zu bauen. 2012 war es dann endlich so weit: Das neue Haus konnte bezogen werden. Istok blühte auf, wie selten zuvor. Doch dann kam es zu einem schrecklichen Unglück. Noch im gleichen Jahr, in der Weihnachtsnacht, brach ein Feuer aus, welches das komplette Gebäude verschlang. Nichts blieb bestehen, die Gemeinschaft musste hilflos dabei zusehen, wie das Haus niederbrannte. Aber viel schlimmer war, dass zwei der Betreuten nicht mehr aus den Flammen gerettet werden konnten. Diese grausamen Nacht verfolgt die Dorfgemeinschaft bis heute. Doch die Gemeinschaft gibt nicht auf! Da in Russland die „besonderen Familienmitglieder" oft immer noch benachteiligt, vernachlässigt oder gar versteckt werden, ist Istok eine Initiative, die wir unbedingt unterstützt wollen! Wir haben auf unsere Reise durch Sibirien etwa 7 Wochen mit den Menschen in Istok zusammen leben dürfen. Es war für uns eine sehr bewegende und auch wunderschöne Zeit! Wie ihr ja wisst, gehen von jedem gekauften Film 2 Euro an Menschen, denen wir auf der Reise begegnet sind und die das Geld gut gebrauchen können. So wie die Dorfgemeinschaft in Istok. Schon knapp 1000€ konnte wir auf diese Weise sammeln! DANKE!! *Zitat: http://sagaan.de/birkenrinde/sagaan-die-unternehmung/unsere-partner/die-produktion/das-soziale-dorfprojekt-pribaikalskij-istok/
09/13/2016, 03:14 PM Gwendolin Weisser
In Mexiko haben wir die Familie Cruz kennengelernt. Chilo, der Vater der Familie, hat als Tagelöhner bei einem Aussteigerpärchen gearbeitet, dass wir im mexikanischen Regenwald besucht haben. Er arbeitet mal hier und mal dort. Morgens zieht er los, schlendert durch das Dorf und hofft, dass irgendjemand seine Hilfe braucht. Sein Tagesverdienst liegt bei 100 Pesos, dass sind knapp 5 € für einen ganzen Tag. Rosalina, seine Frau, steht morgens um 5 Uhr auf, um Tortillas für Chilo zu backen. In der Familie Cruz besteht jede Mahlzeit aus den kleinen Maisfladen. Manchmal mit Bohnen oder Eiern. Meistens aber nur mit einer dünnen Sauce aus Tomaten und Chilli. Rosalinas Tortillas sind kreisrund, obwohl ihr linker Arm ein Stummel ist, der kurz unter dem Ellebogen endet. Drei Kinder haben Rosalina und Chilo. Die älteste Tochter sei vor einigen Jahren in eine Großstadt ausgewandert, erzähl die Mutter. In den letzten 5 Jahren habe sie einmal angerufen und gesagt, dass sie jetzt in einem Cafe arbeite. Sonst habe sie sich nie wieder gemeldet. Oft verlassen in Mexiko die Kinder ihre Familien auf der Suche nach einem vielversprechenderen Leben in der Stadt. Es kommt nicht selten vor dass die Kinder den Kontakt zu ihren Familie abbrechen und sich kaum oder gar nicht mehr melden. Die Kinder versuchen ihrer Identiät neu zu erfinden und das arme Landleben mit einem chancenreichen Stadtleben zu ersetzen. Sie schämen sich für ihre Herkunft. Die zwei jüngeren Söhne wohnen noch zuhause. Der Ältere besucht die Schule im Nachbarort, der Jüngere ist schwerbehindert und verbringt die meiste Zeit in einer dunklen Kammer im Bett. Zu viert wohnt die Familie in einer kleinen Lehmhütte mit Wellblechdach. Sie haben Hühner und einen Wachhund. Obwohl es in der Hütte kaum etwas gäbe, was man stehlen könnte. Vom Staat bekommen sie keinerlei finanzielle Unterstützung. Weder für die Mutter, noch für den Sohn. Einmal die Woche kann Sebastian kostenlos zu einem Physiotherapeuten gehen. Dann trägt Chilo ihn den steilen Berg hinauf, gibt wahrscheinlich den Lohn eines Arbeitstages für die Fahrt mit dem klapprigen Jeep in die Stadt aus. Wir begleiten die drei zu einem ihrer Termine beim Physiotherapeuten. Rosalina hält Sebastian die ganze Fahrt fest, er würde sonst von der schmalen Holzbank rutschen. Eine knappe Stunde schlängeln wir uns durch den Regenwald. Die Fahrt ist anstrengend, die Straße holprig und steil. Danach geht es zu Fuß durch die Stadt. Chilo trägt Sebastian. Er bindet den zehnjährigen Jung mit einem dünnen Schal auf seinen Rücken. Die Behandlung dauert etwa 20 Minuten. Danach könnte Sebastian noch eine Gruppe für Kinder mit Behinderung besuchen. Aber oft gehen sie nicht dorthin. Sebastian kann weder basteln, noch spielen oder malen, wie die anderen Kinder. Rosalina muss die ganze Zeit an seiner Seite bleiben. Der Heimweg ist ebenso anstrengend wie der Hinweg. Eine Stunde warten wir an der Haltestelle, bis uns ein Pick-up mitnehmen kann. Uns ist das Schicksal der Familie Cruz sehr nahe gegangen. Darum freuen wir uns jetzt, dass wir nun die Möglichkeit haben, einen Teil des gesammelten Geldes nach Mexiko zu Rosalina und Chilo schicken zu können! Wie ihr ja wisst, gehen von jedem gekauften Film 2 Euro an Menschen, denen wir auf der Reise begegnet sind und die das Geld gut gebrauchen können. So wie Sebastian und seine Eltern. Sie werden die Fahrten in die Stadt damit bezahlen, vielleicht einen Rollstuhl kaufen oder auch den Arbeitsausfall, für die Tage wenn Chilo Sebastian in die Stadt trägt, ausgleichen können. Selbst wenn das Geld nur dazu dient, öfters Bohnen, Eier oder sogar mal etwas Fleisch zu den Tortillas zu essen, wäre für Familie Cruz schon Gutes getan!
09/02/2016, 10:04 PM Gwendolin Weisser
Wow, nach nur 10 Tage haben wir unsere FUNDINGSCHWELLE erreicht. Das ist unglaublich. Wir sagen von ganzem Herzen: DANKE! Doch wir sind damit noch nicht am FUNDINGZIEL . Bis jetzt ist es zwar möglich die Produktion zu starten, aber das Geld reicht nur für eine sehr kleine Auflage auf eher bescheidenem Niveau aus. Wir wollen aber gute Qualität! Deswegen geht es jetzt darum, die nächste Stufe zu schaffen. Könnt ihr uns noch ein Stück mitnehmen? Es ist noch eine weiter Weg! Teilt gerne noch einmal die Kampagne oder unterstützt uns, falls ihr euch das noch aufgehoben habt! Wir grüßen lieb!
08/29/2016, 11:20 AM Patrick Allgaier
Ihr lieben UnterstützerInnen, Interessierte und Reiselustige im Allgemeinen! Was für eine tolle Woche! Wir haben uns gar nicht getraut uns vorzustellen, dass die Kampagne so toll anläuft! Ein riesiges "DANKE" wollen wir euch dafür jetzt endlich mal senden und sagen, dass wir uns wirklich unglaublich freuen! Ständig ruft es hier durchs Haus: "Jemand hat was gebucht!" Wahnsinn! Wir sind eifrig am planen, wo und wann genau wir die Premierenfeier denn nun machen wollen (jetzt da wir schon erahnen können, dass es wohl tatsächlich die Möglichkeit geben wird, das Projekt finanziell zu stemmen). Apropos Premierenfeier: Da versehentlich sowieso geladene Gäste sich Karten für die Feier gekauft haben, stellen wir nun noch mal 2x2 Karten für euch zur Verfügung! Im Laufe der nächsten Wochen wollen wir in diesem Blog hier über die Menschen berichten, an die die besagten 2 Euro von jedem erworbenen Film gehen! Wir grüßen lieb aus dem Schwarzwald und sind gespannt auf die nächsten Wochen!

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