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Projekte / Theater
win win lose lose tanztheater von sensory groundworks
win win lose lose tanztheater von sensory groundworks Ein Duo von Verena Hehl und Jenny Döll 2./3. März 2012 im Kammertheater im E-Werk Freiburg im Breisgau
Freiburg im Breisgau
2.002 €
2.000 € Fundingziel
49
Fans
24
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 win win lose lose tanztheater von sensory groundworks

Projekt

Finanzierungszeitraum 20.01.12 16:49 Uhr - 24.02.12 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 2.000 €
Stadt Freiburg im Breisgau
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Win win lose lose thematisiert den Verlust der Solidarität im gesellschaftlichen Alltag. Die Marktlogik hat unser Verhalten fest im Griff  von der Partnerwahl bis hin zur Sinnsuche. Dem Spiel ums Gewinnen Wollen kann sich kaum einer entziehen und es prägt selbst unsere Freundschaften im mehr oder weniger bewussten täglichen Gerangel ums Höher, Schneller, Besser, Weiter. Wir setzen alles daran, uns ins beste Licht zu setzen, unsere Beziehungen hingegen werden doch immer brüchiger. Die Körper erzählen vom Gefangensein in Rollen und Konventionen, vom gegenseitigen Benutzen und Manipulieren, vom täglichen Kampf ums Überleben.

Hinter all der ganzen Geschäftigkeit lauert leise die große Sehnsucht nach Begegnung. Wir sehnen uns nach Nähe und flüchten doch ständig vor ihr, wo sie uns begegnet, denn wo sie entsteht, werden wir verletzlich: Wird irgendwer uns lieben, wenn unser ganzes Ich sichtbar wird?

Wer sind wir, wenn wir nicht Gewinner oder Verlierer sind?


Nachbemerkung:

Das Video und die Bilder oben sind aus einer alten Kurzversion des Stückes aus dem Jahre 2007 (damals hatte es den Titel www.das_grosse_geld.de - nein, das ist kein echter link! Das Stück hieß nur so) zusammengestellt. Wir wollen mit win win lose lose dieses Material weiterverarbeiten, ergänzen, überarbeiten und in einen neuen Kontext stellen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Man könnte meinen, dieses Thema stehe nun mit den vermehrt global auftretenden Protesten gegen "soziale Ungerechtigkeit" (man beachte die im allgemeinen Sprachgebrauch selbstverständliche Gleichsetzung der Begriffe "sozial" und "materiell") auf der gesellschaftlichen Tagesordnung und würde ständig diskutiert. Man könnte meinen, das Thematisieren sei inzwischen unnötig, verspätet oder redundant. Wir sind hingegen der Meinung, dass dies nicht zutrifft, da in den allermeisten dieser Diskussionen der Aspekt des subjektiven Gewahrseins der eigenen Antriebe in diesem gesamtgesellschaftlichen Spannungsfeld fehlt. Diesen Aspekt, in gewissem Sinne die psychologische Seite der (schwindenden) Solidarität, wollen wir mit unserem Stück beleuchten und über den Tanz physisch erfahrbar machen.

Wir wollen dabei weder belehren, Lösungen anbieten, noch können oder wollen wir unparteiisch sein. Es geht uns darum, gesellschaftliche Realität erlebbar werden zu lassen, und mit dem was sichtbar wird, den Zuschauer zu konfrontieren und zu berühren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Finanzierung über startnext sowie über den Landesverband freie Theater Baden-Württemberg sichert uns selbst, unserer Dramaturgin, unserem Lichttechniker ein halbwegs anständiges Honorar. Wir haben genug Geld für Requisiten und Kostüme und sichern so die Qualität der Performance.
Durch Eure Mithilfe können wir uns unabhängig von üblichen Sponsoren wie Banken machen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Unsere Kostenpunkte sind im Einzelnen:

Künstler- und Technikerhonorare
Probenraummieten
Kostüme/Requisiten
Kosten für Werbung: Flyer, Plakate
Kosten für Foto- undVideodokumentation des fertigen Stücks
Kosten für die Spielstätte
Programmhefte
Bürokosten

Wer steht hinter dem Projekt?

Tanz/Choreografie: Verena Hehl, Jenny Döll

Jenny Döll studierte Rhythmik an der Folkwang Hochschule Essen und der UdK Berlin. Ausbildung zur Bühnentänzerin bei bewegungsart (2005-2007.) Tanzte für Company Blu (Florenz) sowie für Doro Eitel im Stück Beyond. Nach der Ausbildung forschte sie intensiv im Bereich Contact Improvisation und am möglichen Vokabular ihrer eigenen Tanzsprache. In win win lose lose arbeitet sie erstmals als Choreografin.
Siehe auch: http://vimeo.com/29735983

Verena Hehl arbeitet als freischaffende Tänzerin und Choreografin, Ausbildung zur Bühnentänzerin bei bewegungsart (2005-2007). Sie ist Teil der company urbanReflects sowie Mitbegründerin des Künstlerzusammenschlusses ECHTZEIT, mit dem sie unter anderem die Tanzperformance Stirb und werde erarbeitete.

Siehe auch: www.echtzeit-projekte.de, http://www.company-urbanreflects.de

Mit Beginn des Projektes win win lose lose geben wir uns zusätzlich den Namen Sensory Groundworks, basierend auf dem Augangspunkt unserer Arbeit: der sinnlichen Wahrnehmung.

Weitere Beteiligte:
Dramaturgische Assistenz: Lotte Müller (siehe auch http://www.a-lotte-of-mueller.com/)
Technik: NN
Dokumentation: TomBen Guischard

Projektupdates

13.02.12

Heute ein (fast) freier Tag zum Durchschnaufen und Orga-Kram wie diesen hier erledigen. Die Proben gehen derweil langsam in die Endphase... mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten... im Übrigen: die Lichtfrage hat sich inzwischen auch geklärt. Wir sind froh, Peer Osswald nun mit im Boot zu haben! Wir freuen uns auf die Premiere und ebenfalls darauf, viele von Euch dort zu sehen!

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