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Projekte / Bildung
Das größte Loch, in das viele engagierte Geflüchtete fallen, ist die Zeit nach den offiziellen Sprachkursen. Wir wollen Menschen helfen, diese Lücke sinnvoll zu füllen, bereits in Ansätzen oder auch besser vorhanden Sprachkenntnisse zu vertiefen und damit Integration auf menschlicher, emotionaler und auf Arbeitsebene ermöglichen. WIR MÜSSEN REDEN! bringt in einem strukturierten Prozess Geflüchtete mit Lernpaten zusammen, die im Rahmen eines definierten Curriculums besser Deutsch lernen.
Berlin
120 €
3.100 € Fundingziel
2
Fans
3
Unterstützer
31 Tage
 WIR MüSSEN REDEN! Deutsch lernen leicht gemacht.

Projekt

Finanzierungszeitraum 31.07.17 14:27 Uhr - 22.09.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Direkt im Anschluss.
Fundingziel 3.100 €
Stadt Berlin
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Die meisten Geflüchteten wollen sich integrieren, wollen in Deutschland ankommen und anerkannt werden. Und doch ist es für viele schwierig, mit Einheimischen Deutsch zu sprechen, die Begegnungen, die Gelegenheiten, die persönlichen Gespräche fehlen.
Unsere Erfahrung der letzten zwei Jahre hat gezeigt, dass die Motivation des Lerners dann hoch bleibt, wenn er einzelne Themen bzw. Lernfelder systematisch in der Praxis mit einem dezidierten Partner erlernen und vertiefen kann.
Diese Kombination gibt es zurzeit nicht.
Das Konzept WIR MÜSSEN REDEN! Deutsch lernen leicht gemacht. bringt in einem strukturierten Prozess Geflüchtete mit Lernpaten zusammen, die im Rahmen eines definierten Curriculums den Geflüchteten unterstützen.
Die Lerninhalte im Curriculum können bausteinartig je nach Niveau des Lernenden und dessen Interessen bzgl. beruflicher Orientierung abgerufen werden.
Diese Bausteine halten Inhalte aus folgenden Bereichen bereit: Sprachvermittlung und -übung, Kultur- und Wissensvermittlung, praktische Hilfe zum Leben und zur Bürokratie in Deutschland. Der zusätzliche integrationsfördernde Faktor der Vernetzung mit Einheimischen stellt sich meist von selbst ein.
Die Lernpaare treffen sich mindestens zweimal wöchentlich zu festen Terminen über einen Zeitraum von sechs Monaten in einer für diesen Zweck hergerichteten Örtlichkeit. Die Lernpaten werden vergütet, um deren Tätigkeit vom Ehrenamt abzugrenzen und damit die Verbindlichkeit, die Motivation und Zuverlässigkeit des Engagements sicherzustellen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Geflüchtete mit Bleibeperspektive in Deutschland haben wenig Unterstützung, die auf das Individuum abzielt, wenn es um die konkrete Integration geht. Ausgehend davon, dass sich das Projekt an Geflüchtete richtet, die in Deutschland bleiben dürfen und hier studieren, eine Arbeit oder eine Ausbildung finden wollen, ist für viele die Betreuung und Information nach den obligatorischen Deutsch- und Integrationskursen vorbei und von den Jobcentern nur unzureichend gegeben. Viele Geflüchtete bewegen sich zudem hauptsächlich in ihrer Ethnie spezifischen Umfeldern und nutzen nur bedingt die Chancen zur selbstständigen Integration.
Der/die Geflüchtete soll nach Abschluss des Trainings konkrete Schritte in seinem/ihrem Leben in Deutschland vorangekommen sein. Besonders wichtig sind die Deutschkenntnisse, die ein höheres Level erreichen sollen. Außerdem soll der/die Geflüchtete einen besseren Einblick in das kulturelle und soziale Leben in Deutschland bekommen und ein grundlegendes Verständnis erlangt haben, wie die Arbeitssuche in Deutschland funktioniert, sodass er/sie auch danach eigenständig seine/ihre berufliche Situation kontrollieren und verbessern kann. Im besten Fall ist es dem Lernpaar gelungen, ein Studium, eine Ausbildung, ein Praktikum oder eine Arbeit zu finden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Integration von Flüchtlingen geschieht derzeit aufgrund fehlender Kapazitäten eher in standardisierter Format, die kaum den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen der einzelnen Menschen gerecht werden kann. In Sprachkursen und Integrationsprogrammen sind die vermittelten Inhalte zudem nicht selten weit entfernt von den realen Barrieren, die sich einem/einer Geflüchteten aufgrund der sprachlichen und kulturellen Unterschiede beim Leben in Deutschland in den Weg stellen. Das Projekt WIR MÜSSEN REDEN! Deutsch lernen leicht gemacht. knüpft an diese Schwachstellen an.
Menschlich, wirtschaftlich und sozial - die erfolgreiche Integration von Geflüchteten, die in Deutschland leben wollen, betrifft früher oder später jeden von uns. Dieses Projekt schafft nicht nur ernsthafte Perspektiven und ein Lernmodell mit wahrscheinlich hoher Erfolgsquote für Geflüchtete, sondern installiert darüber hinaus nützliche und abwechslungsreiche (Mini)Jobs für sozial engagierte Studenten oder andere Helfer, die für ihr Engagement vergütet werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Lernpaten werden vergütet, um deren Tätigkeit vom Ehrenamt abzugrenzen und damit die Verbindlichkeit, die Motivation und Zuverlässigkeit des Engagements sicherzustellen. Mit eurer Hilfe und bei Erreichen des Funding-Ziels können wir zwei Lernpaten 6 Monate lang bezahlen, um zwei Geflüchteten über 6 Monate dieses Training zu ermöglichen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt ist eine Kooperation von Claudia Bender (Journalistin und Fernsehproduzentin), Karoline Köster (Orientalistin) und Ulrike Meier (Unternehmensberaterin). Alle drei sind über den gemeinnützigen Verein Freedomus e.V verbunden. Freedomus ist bereits in der Flüchtlingshilfe aktiv und hat 2015 das Willkommenshandbuch als Orientierungshilfe für Flüchtlinge in 7 Sprachen veröffentlicht.

Impressum
Freedomus
Ulrike Meier
Altenberger Weg 30
13156 Berlin Deutschland

Tel.: +49 162 988 2764; +49 30 4202 9695 (Ulrike Meier); +4917634370050 (Karoline Köster)

Angaben gemäß § 5 TMG

Freedomus e.V.
Altenberger Weg 30
13156 Berlin
ulrike.meier@umeier-consulting.com

V.i.S.d.P (Verantwortlich im Sinne des Presserec

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