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Projekte / Hörspiel / Hörbuch
Zitrone Schlüssel Ball
Die Worte „Zitrone Schlüssel Ball“ stammen aus dem „Mini Mental Status Test“, mit dem erste Anzeichen von Gedächtnisstörungen erfasst werden sollen. Mit diesem Projekt soll aus dem gleichnamigen Theaterstück des Schlosstheaters Moers eine Hörbuchfassung werden. Bei den hybriden Live-Aufführungen (Texte kommen von einer Audio-Datei, Musik und Klänge werden live erzeugt) können die ZuhörerInnen dann eine CD erwerben. Die Gewinne gehen an die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
Essen
5.971 €
5.555 € Fundingziel
95
Fans
28
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Zitrone Schlüssel Ball

Projekt

Finanzierungszeitraum 16.05.14 10:27 Uhr - 30.06.14 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Bis Herbst 2014.
Fundingziel erreicht 5.555 €
Stadt Essen
Kategorie Hörspiel / Hörbuch

Worum geht es in dem Projekt?

Im Jahr 2005 wurde das Theaterstück Zitrone Schlüssel Ball im Rahmen der Kampagne Erinnern-Vergessen: Kunststücke Demenz im Schlosstheater Moers uraufgeführt, die gemeinsam mit der „Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Projekte“ und dem Verein „Lebens-Kunst e.V.“ veranstaltet wurde, um das Thema Demenz mit künstlerischen Mitteln in eine breite öffentliche Diskussion zu bringen. Eine Hörversion für vier Schauspieler und einen Musiker verfasste der Autor, Regisseur und Intendant des Moerser Schlosstheaters, Ulrich Greb, für die Reihe „Konzerte im Dunkeln“ anlässlich des „moers festival“ 2006.
Interviews und Gespräche mit dementen Menschen und ihren Angehörigen, mit Selbsthilfegruppen, Pflegern und Ärzten bilden die Grundlage für das Manuskript von Ulrich Greb, das die sich verändernde Wahrnehmung und das allmähliche Verschwinden von Worten, Wissen und Orientierung im Zuge einer beginnenden Demenz thematisiert.
Durch die Begegnung mit der Krankheit entstehen zugleich neue Perspektiven bei der Betrachtung dessen, was wir unter „Normalität“ verstehen. Das Fundament, auf dem wir unsere Realität konstruieren, ist oft fragiler, als es auf den ersten Blick erscheint. Selbstverständlichkeiten geraten ins Wanken. Zwischenräume zwischen Krankheit und Normalität werden sichtbar. Sicherheiten verschwinden.
Die drei Worte „Zitrone Schlüssel Ball“ stammen aus dem sogenannten „Mini Mental Status Test“, mit dem erste Anzeichen von Gedächtnisstörungen erfasst werden sollen.
Die Thematik bewegte den Musiker Ralf Kaupenjohann, der schon 2006 für die Aufführung der Hörfassung die Musik geschrieben hatte, über mehrere Jahre, und so wurde 2013 der Entschluss gefasst, den Text minimal zu aktualisieren und eine dritte Frauenrolle (Frau 1) zu extrahieren. Durch die musikalischen und klanglichen Aktionen des Musikers Ralf Kaupenjohann wurde ein weiterer dramaturgischer Spannungsverlauf hinzugefügt – begleitend, gliedernd, kommentierend.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel ist es, die hybride Live-Version möglichst vielen Menschen nahezubringen. Die Audiodateien, mit denen diese Aufführungen möglich werden, sind ein Nebenprodukt der CD-Produktion des Hörbuchs. Ohne Hörbuch-Produktion wird es keine Aufführung geben. Diese Aufführungen sind das eigentliche Ziel und ich möchte über viele Jahre möglichst viele Leute erreichen. Das Hörbuch bietet einerseits die Möglichkeit, das erlebte in Ruhe nachhören zu können, zum anderen ist es grundlegend für die Auffürungen: als Werbematerial, als Vorbereitung auch für andere MusikerInnen, als Basis für den Text und die Struktur des Stückes.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wenn dieses Projekt Erfolg hat, kann die Live-Version regelmäßig in vielen Städten und Gemeinden gezeigt werden, denn die Aufführungen sind durch die hybride Produktion problemlos finanzierbar. Die künstlerische Verarbeitung des Themas regt die Menschen an, über diese Krankheit und ihre Folgen nachzudenken. Sie hilft aber auch Betroffenen (Kranken wie Angehörigen) mit der Situation besser umgehen zu können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld werden die Produktionskosten bezahlt. Alle Gewinne beim Verkauf der CD gehen zu 100 % an die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. (Mehr Informationen unter http://www.deutsche-alzheimer.de).

Wer steht hinter dem Projekt?

  • Der Autor, Regisseur und Intendant des Schlosstheaters Moers, Ulrich Greb, unterstützt dieses Projekt auf vielfache Weise.
  • Der Projektinitiator Ralf Kaupenjohann als Musiker und Klangregisseur.
  • Das RevierTon-Studios Herne von Wolfgang Bökelmann.
  • Die SchauspielerInnen Janin Roeder, Adriana Kocijan, Jutta Menzel-Püschel, Werner Stenger und Peter Gerold.
  • DIe Musiker Lothar Theissmann, Markus Emanuel Zaja.
  • Der Fotograf Sven Thielmann.
  • Der Künstler Jürgen Grislawski.
  • Der Mediengestalter Torsten Mönkediek.


Ein besonderer Dank an Eckard Koltermann, Patrick Hagen und an meinen Sohn Miro.
Nicht zu vergessen: Manolito, der Magier an der Pfanne.

Impressum
Ralf Kaupenjohann
Wuppertaler Str. 424 b
45259 Essen Deutschland

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