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Projekte / Film / Video
Warum Hornistinnen viel Bier trinken müssen. Weshalb ohne Tuba der Bass im Leben fehlt. Was ein Zickenfox ist. Wieso das Frauenblasorchester Berlin viel mehr ist als die Summe von 66 Frauen, die gern gemeinsam Musik machen. Mit Eurer Hilfe wollen wir unseren Dokumentarfilm „Kein Zickenfox“ (AT) über das größte Frauenblasorchester der Welt fertig stellen, um ihn zur Berlinale 2014 einzureichen. Eine Komposition soll für das Orchester geschrieben werden und in den Film einfließen.
Berlin
16.075 €
15.000 € Fundingziel
362
Fans
213
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 66 Frauen, 21 Instrumente, 10 Jahre und ein Film

Projekt

Finanzierungszeitraum 23.04.2013 17:08 Uhr - 23.07.2013 23:59 Uhr
Fundingziel 15.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Das Frauenblasorchester Berlin ist ein Stück gelebte Solidarität; ein Ort, an dem ganz normale - und sehr unterschiedliche - Menschen es schaffen, etwas Großartiges gemeinsam auf die Beine und Bühnen zu stellen  gerade weil sie sich nicht verbiegen, sondern sich jede mit ihrer ganz eigenen Individualität in das Kollektiv einbringen kann.

Zwischen Tuba und Piccoloflöte treffen seit 10 Jahren in einer Grundschule in Berlin-Kreuzberg jeden Dienstag 66 Frauen, 21 Instrumente und die unterschiedlichsten weiblichen Biografien und Lebensentwürfe aufeinander, um gemeinsam zu musizieren.

Zusammen gezählt sind sie über 2700 Jahre alt: die Jüngste ist knapp 18, die Älteste 73. Hier begegnet die Nachkriegsgeneration der Postmoderne, die sozialistisch geprägte Pfarrerstochter der katholischen Kölnerin, die Bio-Bäuerin der Lebensmittelchemikerin, die Polizistin der Lebenskünstlerin.

Die eine liebt Frauen, die andere Männer. Sie leben mit Kindern und ohne, in Partnerschaften und als überzeugte Single. Sie tragen Birkenstock, High Heels oder kommen barfuss; jede Frau ist hier willkommen. Sie muss nur eins mitbringen: die Liebe zur Musik.

Vor 24 Monaten standen wir mit einer Kamera in der Hand und einer vagen Idee in der Hosentasche zum ersten Mal auf einer Probe. Doch seitdem ist viel passiert: Wir begleiteten die Frauen auf ihrer ersten Tournee nach Oberfranken, in eine Welt der traditionellen Blasmusik mit Lederhosen und Dirndls; wir fuhren mit ihnen auf Probenwochenenden in restaurierte Ostdörfer; es wurde diskutiert, gestritten und sich wieder versöhnt. Konzerte wurden gegeben: in Bierzeltatmosphäre, in Scheunen und auf grauem Mehrzweckhallenboden, aber auch, als musikalischer Höhepunkt, in der Berliner Philharmonie.

Und wir haben noch einiges gemeinsam vor: Mit Eurer Unterstützung wird eine eigens für jede Frau dieses Orchesters auf den Leib geschriebene Komposition von Susanne Stelzenbach entstehen, die wir bis zu ihrer Uraufführung begleiten. Als ein weiterer Höhepunkt wird am 5. Mai um 16.00 Uhr ein grosser Flashmob des Orchesters auf dem Berliner Hauptbahnhof stattfinden.


Wie die Frauen des Orchesters wird unser Dokumentarfilm - humorvoll, leidenschaftlich und bewegend - denn:

Was gibt es Spannenderes, als ganz "normale" Menschen dabei zu begleiten wie sie etwas Außergewöhnliches erleben?

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Von und mit diesen mutigen Frauen erzählt unser Film ein Stück Lebensgeschichte des Orchesters und zeigt auf, dass das Wort Gemeinschaft viel mehr bedeutet, als ein gemeinsames Hobby zu teilen.

Zusammen kann man alles erreichen - und jetzt laden wir Euch ein dabei zu sein.

Für:
alle, die Frauen endlich mal verstehen wollen
alle, die humorvolle und bewegende Filme schätzen
alle, für die Musik mit Leidenschaft zusammenhängt
alle, die neugierig auf die Vielfalt des Lebens sind
alle, für die Mehrgeneration nicht nur ein Wohnprojekt ist
alle, die sich auf das Älterwerden freuen
alle, für die Solidarität kein Werbeslogan ist
alle, die das Frauenblasorchester Berlin bereits in ihre Herzen geschlossen haben

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

"Kein Zickenfox" (AT) ist eine unabhängige und freie Produktion. Alle Beteiligten haben bisher mit viel Zeit, Energie und Leidenschaft und ohne finanzielle Gegenleistung an der Entstehung dieses aussergewöhnlichen Dokumentarfilmes mitgewirkt, weil sie mit Leib und Seele hinter unserer Idee stehen.

Sämtliche angefallenen Kosten haben wir bisher aus eigener Tasche bezahlt, doch nun schaffen wir es nicht mehr aus eigener Kraft: Uns stehen noch einige Drehs und eine aufwendige Postproduktion bevor, um aus den bereits über 130 Stunden Film- und Tonmaterial wirklich genau den Film schneiden und mischen zu können, den wir seit 24 Monaten mit all unseren Kräften verfolgen. Wir wollen mit dem fertigen Film auf Festivals, ins Fernsehen, mit einem Verleiher gern ins Kino. Zur Berlinale 2014 bewerben wir uns für die Panorama-Sektion.

Das Frauenblasorchester Berlin ist ein Frauenprojekt der ganz besonderen Art: Wir proben und spielen in unserer Freizeit und zu unserem und eurem Vergnügen. Mit diesem Film können wir uns endlich einem größeren Publikum vorstellen.

Damit es auch musikalisch weitergeht wird eine eigens auf den Orchesterleib geschriebene Komposition entstehen, deren Entstehung der Film begleitet. Die Uraufführung 2014 ist der Auftakt für eine Reihe von Konzerten mit dem Stück. Diese Komposition ist nicht nur eine Erweiterung des Orchester-Repertoires, sondern auch, durch ihre ganz besondere Versuchsanordnung, ein Ereignis, das grosse musikalische Wellen schlagen wird.

Als Dank für eure Unterstützung erhaltet ihr Wunderbares und Köstliches :
Für alle, die uns kennen lernen möchten; für alle, die ohne uns frieren und die uns immer dabei haben möchten; für alle, die uns gern sehen und gern hören; für alle, die auf den Geschmack gekommen sind und für die Ersten und die Exklusiven - und natürlich für alle, die nicht genug von uns bekommen können, ist etwas dabei.


Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Auf musikalischer Seite wird nach der erfolgreichen Finanzierung die Kompositionsarbeit mit Susanne Stelzenbach in verschiedenen Workshops und Probenwochenenden beginnen, da das Arrangement auf jeden einzelnen "Klangkörper" der 66 Frauen mit ihrem Instrument perfekt abgestimmt wird.

Filmisch begleiten wir diesen Entstehungsprozess und noch ein paar besondere Ereignisse, wie z.B. den Flashmob im Hauptbahnhof- hierbei brauchen wir etwas von dem Geld für unser Equipment. Parallel dazu beginnen wir mit der Postproduktion des Filmes; hier werden Schnittraum & Tonstudiokosten anfallen, wir werden einige Menschen bezahlen müssen, die uns mit ihrem Wissen und Equipment beistehen: beim Ton anlegen und bei der Mischung, beim Schnitt und bei der Farbkorrektur- und schliesslich bei der DVD Produktion.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Frauenblasorchester Berlin ist ein besonderes Orchesterjuwel: jede Stimme von der Tuba bis zur Piccoloflöte, vom Schlagzeug bis zur Oboe ist von Frauen besetzt. Mit ihrer Dirigentin Astrid Graf erarbeiten sie Stücke aus den letzten 300 Jahren und geben regelmäßig Konzerte in und um Berlin. Das alles in ihrer freien Zeit. Hauptberuflich kommen die Frauen aus den unterschiedlichsten Kontexten, sind in den verschiedensten Lebensphasen und haben mannigfaltige Ansichten. Diese Vielfalt bereichert nicht nur ihre Musik, sondern verzaubert auch immer wieder ihr Publikum.
www.frauenblasorchester-berlin.de

FILMISCH

Kerstin Polte (Regie & Schnitt) studierte in Québec, Karlsruhe und Zürich: Drehbuch, Filmregie, Literatur, Theater, Medienkunst und Philosophie. Zuletzt absolvierte sie erfolgreich das Stipendiatenprogramm der Drehbuchwerkstatt München. Sie schreibt und realisiert sie seit vielen Jahren (Kurz)Spiel-, Dokumentar-, Musik-, Werbefilme und Theaterstücke und war mit ihren Filmen bereits auf vielen int. Festivals zu Gast. Zuletzt hatte ihr Film Letzte Runde auf dem Internationalen Filmfest in Locarno im Wettbewerb seine Premiere. www.kerstinpolte.com

Dagmar Jäger (Idee & Kamera) studierte in Leipzig Kunst und Germanistik, danach schloss sie als staatlich geprüfte Kamera-Assistentin an der FS für Optik und Fototechnik Berlin ab. Bei Prof. Michael Ballhaus beendete sie 2000 ihr Masterstudium als Director of Photography. Seit 15 Jahren arbeitet sie als freie Kamerafrau (TV/Film) erfolgreich in Berlin.www.dagmar-jaeger.com

Zudem konnten wir Claus Wischmann, den Regisseur von "Kinshasa Symphony", mit seiner Produktionsfirma sounding images für unseren Film begeistern und gewinnen. Claus Wischmann hat als Autor und Regisseur über vierzig Dokumentarfilme, Reportagen und Konzertaufzeichnungen realisiert. Seine Filme, die oft die Musik zum Thema haben, liefen auf über hundert Festivals weltweit und gewannen zahlreiche Preise. Sein Film Kinshasa Symphony wurde unter anderem für den Deutschen Filmpreis nominiert.www.sounding-images.de


MUSIKALISCH

Astrid Graf ist die Mitbegründerin des Frauenblasorchester Berlin und dessen musikalische Leitung. Nach ihrem Studium in Kassel & an der Musikhochschule Köln (Dipl. Klarinettistin), war sie bereits in verschiedenen Orchestern und Ensemblen tätig, u.a. im Damenorchester Salomé Berlin, "Les Dompteuses des Saxos" und der "KlarinettenQuadriga".
Fortbildungen an der Landesmusikakademie Berlin und der Bundesakademie für Musik Trossingen. Zudem ist sie Gründerin und musikalische Leiterin des "Berliner Frauenensemble #olz&blech". www.astrid-graf.de

Susanne Stelzenbach studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (Pianistin). Seit 1987 schreibt sie Kompositionen für kammermusikalische Besetzungen, Audioart, Musiktheater & Konzert-, Video- und Klanginstallationen, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ralf Hoyer. Ihre Werke wurden bereits in vielen europäischen Ländern und den USA erfolgreich aufgeführt. Ihre Kompositionsstipendien & Preise umfassen u.a. den via nova Kompositionspreis Weimar, sie ist Preisträgerin des Internationalen Komponistinnenwettbewerbs des Bundesverbands GEDOK und des Miriam Gideon Composition Award (USA). www.susanne-stelzenbach.de

Projektupdates

03.06.2013

Grosses Jubiläumskonzert & Live-CD Aufnahme der 66 tollen Frauen! Verewigt euren Applaus! Konzert zum 10-jährigen Jubiläum Ritterstr.78 10969 Berlin-Kreuzberg Karten 12 €/8 € erm./ 5 € Kinder unter 12 Jahre Kartenreservierung: 030-61 65 64 39, oder info@fbob.de

07.05.2013

Unser grosser Flashmob am 5.5.13 im Hauptbahnhof Berlin war ganz viel Gänsehaut. Seht selber: http://www.youtube.com/watch?v=Fqy2XTkVT5k&feature=youtu.be

25.04.2013

Unser Projekt auf Facebook: https://www.facebook.com/66Frauen

23.04.2013

Noch ein Teaser für den Start: http://www.youtube.com/watch?v=lScxSbeftTA

Partner

Die Fadeninsel in Berlin-Kreuzberg sponsort uns die Wolle für die Handstulpen.

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