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Projekte / Umwelt
Wir schaffen für die Kleinbauern Siebenbürgens eine Alternative zur monopolisierten Agrarindustrie und geben ihnen eine Perspektive in ihrer Heimat. Durch das Unterstützen von Produktionsabläufen durch unsere professionell ausgestattete Küche und Schmiede, die Erschließung von neuen, innovativen Vertriebswegen mittels der digitalen Agramonia Plattform und der Wiederbelebung des Öko- und Kulturtourismus bringen wir neue Impulse in das Dorf und machen Kleinbauern fit für die Zukunft!
16.040 €
30.000 € 2. Fundingziel
165
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
Gefördert von StartinFOOD – Dein Food-Startup gemeinsam stark machen.
25.03.19, 09:59 Julius Fabini
Es freuen sich alle sehr! Vielen Dank an die vielen Unterstützer, welche dieses Projekt ermöglichen. Was das Crowdfunding anbelangt, müssen wir dieses mal die zweite Schwelle nicht erreichen, damit der Betrag in das Projekt fließen kann. Es besteht also immer noch die Möglichkeit uns in den letzten 3 Tagen zu unterstützen :) Auf ein gutes gelingen!
19.03.19, 19:49 Julius Fabini
Eine der besten und kostengünstigsten Varianten zur Anreise zum Ökotourismus in Probstdorf ist der Nachtzug. Im Schlafabteil können Sie von Wien bis nach Mediasch durchfahren! Die in Deutschland leider abgeschaffte Alternative zum Flugzeug besteht immer noch in Rumänien. Auf den Schienen des ehem. Orientexpress ist eine achtsame Anreise möglich. Das Restaurant ist gut, Bier günstig und die Stimmung im Zug fantastisch!
15.03.19, 19:39 Julius Fabini
In der Mitte ist Nelu , der zwar keine Schule besucht hat, aber stark wie ein Ochse ist! Sein Improvisationstalent ist sehr gefragt, sobald irgendwo ein Problem auftritt, hört man ein lautsarkes "NEEELU". Links von ihm ist Rodica unsere Köchin, welche hervorragend kocht und zudem verantwortungsvoll und resolut auftritt. Sie ist sehr froh nicht mehr in der Nähfabrik arbeiten zu müssen und hofft eine Zukunft für ihre Familie und Dorf zu schaffen. Genauso wie Familie Florea , welche gleich mit drei Generationen anwesend ist. Alice hat neun Jahre im Vorgängerbetrieb gearbeitet ist excellent ausgebildet und hat ihren Kindern diese Arbeitskultur weitervermitteln können, welches das Herz unseres Betriebsleiters Julius Fabini höher schlagen lässt. Dr. hc. Barbara Wiebke Schöfnagel ehem. Österreichische Sozialattaché, welche die Angestellten ausgebildet und uns moralisch, finanziell und beratend immer zur Seite steht, ist leider nicht auf dem Foto.
10.03.19, 20:03 Julius Fabini
Erste Großveranstaltung geplant! Gemeinsam mit Familie Cismaru haben wir heute den "Transsylvanien Brunch" organisiert! Die Veranstaltung mit 70 - 100 Leuten sucht uns am 20. April auf. Über einen Melkkurs, Pferdewagenfahrten, einer Wanderung durchs Dorf und ein weites kulinarische Angebot, wurde alles geplant. Wir freuen uns auf diese fantastische Möglichkeit den Betrieb zu eröffnen! Zum Abschluss haben wir den Speck im Kirchturm bewundert und sind bis nach ganz oben geklettert :)
08.03.19, 21:42 Julius Fabini
Ob Heilkräuter-interessiert, Schmetterlingsliebhaber, oder Balkan-Fan bei uns findet ein Jeder einen spannenden Urlaub! Sie können auf Kirchtürme klettern, traditionelles Leben hautnah miterleben und im Unseco-geschützten Schäßburg flanieren. Unsere Köchin Rodica, beherscht die traditionelle Küche fantastisch und unsere Marmeladen kosten Sie jeden morgen zum aufstehen.
07.03.19, 19:42 Julius Fabini
Der Hahn kräht: Nelu, Alice und ihre Tochter stehen vor der Tür und wollen arbeiten, alle hoffen dass schon bald der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, Kräuter, Früchte gesammelt und den Besuchern das Dorf gezeigt wird! Es macht großen Spaß gemeinsam die Aufbruchstimmung zu fühlen. Cornelia läuft für uns täglich durchs Dorf und sammelt Profile für die Plattform und zeigt Ihnen unsere App. Der Zuspruch von den Menschen im Dorf zaubert uns allen ein Lächeln ins Gesicht :)
23.02.19, 22:26 Julius Fabini
Mit Marmeladen und Appartements gegen Perspektivlosigkeit PASSAUER STUDENT STARTET CROWDFUNDING https://innside-passau.de/mit-marmeladen-und-appartements-gegen-perspektivlosigkeit?fbclid=IwAR2Up9v5Gkv5QNu1sQBa9U03sardVaIhvBH0FFfU8til7x4pP-6vzCEy3qU Julius Fabini hat eine Vision: In einem kleinen Dorf mitten in Transsilvanien möchte der Passauer Student mit rumänischen Wurzeln eine Alternative zur monopolisierten Agrarindustrie schaffen. Biologische Marmelade, sieben gepachtete Gebäude und die selbst entwickelte App Agramonia sollen den Öko- und Kulturtourismus wiederbeleben und neue Perspektiven schaffen. Das auserwählte Dorf Stejarisu befindet sich im Herzen der rumänischen Kreisstadt Hermannstadt. Durch die Abwanderung der Siebenbürger Sachsen nach der Wende verlor das kleine 400-Seelen-Dorf einen Großteil seiner Einwohner. Heute besteht die Bevölkerung in Stejarisu aus 90% Roma, eine Bevölkerungsgruppe, die in Siebenbürgen seit jeher an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurde und der es so an Möglichkeiten fehlte, die ursprünglich sächsischen Siedlungen zu erhalten. Schon 2007 wurde einerseits die problematische Lage in Stejarisu, gleichzeitig aber auch die lukrativen Entwicklungsmöglichkeiten bezüglich Tourismus und der biologischen Landwirtschaft erkannt. Mit der Gründung des Social Business der österreichischen Stiftung „Austria pro Romania“ und des Betriebs Agro Plus sollten diese Potenziale erstmals genutzt werden. Mit vereinten Kräften wurden die ehemalige sächsische Schule und das Pfarrhaus zu neuen, stilvoll eingerichteten Gäste-Appartements ausgebaut. Eine Schmiede und Holzwerkstatt wurde erbaut, sowie Produktions- und Lehrwerkstätten zur professionelle Obstverarbeitung errichtet. Und die Mühe lohnte sich: Das große Angebot touristischer Einrichtungen und die professionelle Produktion von biologischen Marmeladen und Säften erwiesen sich als profitabel und retteten viele Dorfbewohner aus ihrer Existenznot. Im Jahr 2014 jedoch verabschiedete sich die Stiftungsleiterin in den Ruhestand und gab das Projekt an einen rumänischen Unternehmer ab, der schon im folgenden Jahr alle Mitarbeiter entließ und den Betrieb stilllegte. Der von so vielen Menschen liebevoll wieder aufgebaute Komplex liegt nun verwaist im Dorf und wurde mit den Jahren erneut dem Verfall preisgegeben. Wiederbelebung des Projektes Der 20-jährige Student Julius Fabini erfuhr in Gesprächen von diesem Armutsbekämpfungsprogramm, welches viele seiner Anliegen aufgriff. Bei der Bewerbung für das Projekt erfuhr er, dass der Betrieb eingestellt wurde und entschloss kurzerhand, neben seinem Studium die Bewerbungsunterlagen für die Immobilien in Stejarisu vorzubereiten. Er erstellte eine Konzeption für das Projekt, ließ sich über die Universität beraten, entwarf die App „Agramonia“, sowie die daran gekoppelte Website www.agramonia.com und adaptierte somit sein Ursprungskonzept auf den stillgelegten Betrieb in Stejarisu. Die bestehenden Räumlichkeiten müssen nur betriebsfertig gemacht werden, das fachliche Knowhow für Gästebetrieb, Obstverarbeitung und Werkstätten ist immer noch vorhanden. Zähe Verhandlungen mit dem Vorgänger, in welchen kein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden konnte, gebrochene Zusagen und überzogene Forderungen erschwerten den Weg. Doch nach Einflussnahme der ehemaligen österreichischen Sozialattachée konnte in diesem Frühjahr ein neuer Vertrag mit der Kirche aufgesetzt werden. Nun pausiert Julius Fabini sogar für ein Semester sein Studium, um sich in der so genannten Gründerzeit voll auf die Verwirklichung seiner Pläne konzentrieren zu können. Unterstützt wird der ambitionierte 20-Jährige hierfür von der ehemaligen Stiftungsleiterin Dr. hc. Barbara Wiebke Schöfnagel mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklungsarbeit, von Seniorexperten, freiwilligen Helfern vor Ort und natürlich den gesamten Dorfbewohnern, die dem Projekt mit Zuversicht und Tatendrang begegnen. Transparenz via App Für die Umsetzung eigener Innovationen entwickelte er konkrete Pläne, festgehalten auf einem knapp 30-seitenlangen Konzeptpapier. Eine automatisierte Küche für abgelegene Regionen soll mit einem umgebauten Pfandautomaten und einem über eine App generierten persönlichen QR-Code dem Bauern ermöglichen, seine Agrarerzeugnisse weiterzuverarbeiten und zu guten Konditionen abzusetzen. Die App Agramonia soll die Herstellung der biologischen Produkte transparenter machen und den Kulturaustausch fördern. Ziele des Projekts Erhaltung der Biodiversität Produkten von hoher Qualität soll die nötige Wertschätzung entgegengebracht werden. Mit den neuen Erwerbsmöglichkeiten soll ein Umfeld kreiert werden, in welchem Kleinbauern weiterhin gegen Agrarspekulanten resistieren und auf eine nachhaltige, natürliche Weise arbeiten können. Innovative Techniken erproben Mit der digitalen Plattform und der Anwendung innovativer, bis jetzt in Rumänien unerprobter Ideen, wie einer Lokalwährung oder dezentraler Produktionsverfahren werden zukunftsweisende Lösungen, die auch für andere Dörfer Modell werden können, getestet. Dorfgemeinschaft stärken Durch die Organisation von gemeinsamen Aktivitäten sollen neue Impulse gesetzt und der Zusammenhalt gestärkt werden. Politische Bildung soll gefördert werden, um eine soziale Teilhabe der Bewohner zu ermöglichen und zukunftsorientierte Initiativen zu fördern. Armut bekämpfen Durch den Ankauf unterschiedlichster Agrarprodukte und die neuen Arbeitsmöglichkeiten im Tourismus werden vielseitige Einkommensquellen geschaffen und die lokale Wirtschaft unterstützt. Kulturaustausch verbessern Die neue Plattform und gemeinsame Veranstaltungen sollen kulturellen Austausch ermöglichen. Denn: Kulturaustausch bereichert. Davon kann man sich auch im Gästehaus überzeugen und in die faszinierende Welt Stejarisus eintauchen, um mit einzigartigen Erfahrungen zurückzukehren. Abwanderung stoppen Aufgrund von Perspektivlosigkeit verlassen viele junge Bewohner ihre Heimat Siebenbürgen. Alte und Schwache bleiben zurück. Die Hoffnungslosigkeit, die sich als Folge ausbreitet, macht Veränderung unmöglich. Diese Entwicklung soll gestoppt und den Dorfbewohnern eine neue Perspektive geboten werden. Crowdfunding für Biodiversität statt Monokultur Mittels Crowdfunding akquirierte Gelder dienen der Bezahlung erster Angestellter, dem Ausbau des Tourismusbetriebs und der Weiterentwicklung der Marmeladenproduktion. Außerdem möchte Julius Fabini in unterschiedlichste Früchte und Kräuter investieren. Nelu (links) und Rodica (r.) haben bereits im Vorgängerbetrieb gearbeitet. Die Gelder aus dem Crowdfunding sollen einen Wiedereinstieg ermöglichen und erste Gehälter decken. Das Unterstützen von Produktionsabläufen in einer professionell ausgestatteten Küche und Schmiede, die Erschließung von neuen, innovativen Vertriebswegen mittels der digitalen Agramonia Plattform und die Wiederbelebung des Öko- und Kulturtourismus soll die Kleinbauern fit für die Zukunft machen. Indem für die Kleinbauern Siebenbürgens so eine Alternative zur monopolisierten Agrarindustrie geschaffen wird, bieten sie mit ihrem vielseitigen, biologisch erzeugten Angebot auch selbst eine Alternative für die Produkte der Großkonzerne. Das Crowdfunding ist bereits gestartet: Bis Ende März kann man das Projekt unter https://www.startnext.com/agramonia unterstützen. Jede Spende wird mit einem kreativen „Dankeschön“ belohnt – von Tomatensamen und hochwertigen Marmeladen, über persönliche Videobotschaften bis hin zu mehrtätigem Urlaub inklusive individueller, geführter Tagestouren. Wer steckt hinter dem Projekt? Julius Fabinis Familie stammt aus Hermannstadt und ist dort über viele Generationen verwurzelt. Obwohl er in Deutschland aufwuchs, begleitet den 20-jährigen seit klein auf eine starke Verbundenheit zu Siebenbürgen. Die Faszination an dieser fremden und doch vertrauten Welt und ihrem Kulturreichtum macht sich beim Blick auf seinen Lebenslauf immer wieder bemerkbar. So belegte er ab der zehnten Klasse einen Kurs für rumänische Sprache. Ein Jahr später war er in den Ferien als Gastschüler in Hermannstadt, wo sich seine Leidenschaft gegenüber der rumänischen Kultur weiter vertiefte. Nach dem Abitur folgten einige Praktika auf dem Land, wo er viel über Biodiversität und traditionell biologische Landwirtschaft lernte. Die ersten Semesterferien seines Studiums der Staatswissenschaften nutzte er, um in Siebenbürgen seine neuen Kenntnisse praktisch anzuwenden. Das parallele Leben von Roma, Ungarn, Sachsen und Rumänen sowie die Konfrontation mit der modernen Welt, die Ungezwungenheit und das enorme Temperament der Menschen prägten den Blick von Julius Fabini auf seine Umwelt neu. Sein Ziel ist es, seine Studieninhalte in der Praxis zu erleben und umsetzen. „Die bloße Theorie genügt mir persönlich in Anbetracht der für die Studien der Soziologie und Wirtschaft notwendigen Menschenkenntnis nicht mehr“ Julius Fabini Angesichts des Vordringens von Monokulturen und Agrarspekulanten liegt ihm besonders der Erhalt von Biodiversität auf dem Herzen. Mit der Eindämmung der Abwanderung nach Westeuropa soll die kostbare traditionelle Kultur Siebenbürgens unterstütz
11.01.19, 17:22 Julius Fabini
Der Vertrag ist aufgesetzt und ab Montag mieten wir das Areal. Der ehemalige Mieter welche den Betrieb zu Grunde gerichtet hat, verzichtet seit Gestern auf alle Ansprüche! Auf die Plätze fertig los! Das Projekt kann starten