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Projekte / Literatur
Amoralisch - ein Biotech-Roman Noir
Ein abgehalfterter Privatdetektiv. Eine hübsche Tote. Ein Pharmaentwickler, der mit einem neuen Wirkstoff die Liebe demokratisieren will. Auf den ersten Blick ist "Amoralisch" ein klassischer Detektivkrimi vor dem Hintergrund der Biotech-Industrie. Doch in Tobias Radloffs neuem Roman geht es um mehr: um die Kluft zwischen Fortschritt und Moral, das Leben nach dem Verrat und darum, wie man einen Drogendealer zum Reden bringt, wenn man ihm nicht wehtun will.
7.670 €
7.500 € Fundingziel
92
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
11.09.15, 22:34 Tobias Radloff
Neuigkeiten-Alarm! Die Taschenbuchausgabe von "Amoralisch" steht in den Startlöchern und erscheint im Oktober. Für diese Ausgabe konnte ich den Divan Verlag ins Boot holen, worüber ich mich besonders freue, weil "Amoralisch" nunmehr überall im Handel erhältlich sein wird, von Amazon bis zum Buchhändler deines Vertrauens. Ebenfalls im Oktober kommt auch das offizielle E-Book auf den Markt. E-Book und Taschenbuch haben beide ein neues Titelbild bekommen, das sich an das Originalcover anlehnt, aber durch den satten Rotton eine ganz eigene Note bekommt. Ich bin vielleicht nicht besonders obkjektiv, aber mir gefällt es richtig gut. Zur Veröffentlichung werde ich zudem eine Leserunde bei Lovelybooks anbieten. Im Moment bin ich dabei, mein Autorenprofil einzurichten (was ich eigentlich schon vor Monaten hatte machen wollen, aber wie das halt so ist …). Ich bin schon gespannt, denn es ist das erste Mal, dass ich an einer Internet-Leserunde teilnehme. Uiuiui!
27.08.15, 21:14 Tobias Radloff
Ich hatte es schon angekündigt, und jetzt ist es soweit: Ich habe die Kurzgeschichte online gestellt, die im Rahmen des Dankeschöns "Sei Mäzen" nach den Wünschen und Vorstellungen der Unterstützerin geschrieben habe. Es war für mich das erste Mal, eine echte "Auftragsarbeit" zu schreiben, also einen Text, dessen Grundidee ich mir nicht selbst ausgesucht hatte. Es war eine sehr interessante Erfahrung, und das meine ich nicht ironisch. Ein- oder zweimal dachte ich, dass es wohl doch eine Schnapsidee meinerseits gewesen war, eine Kurzgeschichte-nach-Wunsch anzubieten. Beim ersten Anlauf hatte ich mich hoffnungslos verrannt, und ich musste noch einmal komplett von vorne anfangen, bis endlich eine richtige Geschichte daraus wurde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das finde ich jedenfalls – hinterlass mir doch einen Kommentar, wie sie dir gefallen hat. http://www.tobias-radloff.de/kurzgeschichten/zeynap/ Ich veröffentliche "Zeynap" unter einer Creative-Commons-Lizenz. Das heißt, sie darf für nicht-kommerzielle Zwecke weiterverbreitet und verändert werden, solange ich als Urheber genannt werde. Viel Spaß beim Lesen! Tobias
15.07.15, 22:22 Tobias Radloff
Nach längerer Pause gibt es wieder einige Neuigkeiten zu "Amoralisch". Schon vor einer Weile hatte ich die E-Book-Ausgabe zum kostenlosen Download angeboten. Das Buch stand in vier verschiedenen Formaten zur Verfügung und wurde insgesamt über 1.500 Mal heruntergeladen. Die genauen Zahlen will ich schon seit einer Weile aufschlüsseln und in eine Grafik gießen – mal sehen, vielleicht schaffe ich das ja in den nächsten Tagen. Zeit dazu müsste ich prinzipiell haben, denn vergangene Woche habe ich das erste der Spezial-Dankeschöns vollendet. Für den/die Unterstützer/in von "Sei Mäzen" habe ich eine Kurzgeschichte nach den persönlichen Wünschen geschrieben. Das handschriftliche Original ist unterwegs und befindet sich im Moment vermutlich irgendwo über dem Atlantik. Die Geschichte trägt den Titel "Zeynap", und ich werde sie Anfang August auf meiner Webseite veröffentlichen. Auch bei der Taschenbuchausgabe von "Amoralisch" tut sich etwas. Sie wird im Herbst im Divan-Verlag erscheinen, zeitgleich mit dem offiziellen E-Book und dem Hörbuch. Sie werden nicht vom Titelbild der gebundenen Ausgabe geziert, sondern von einer überareiteten Version mit rotem statt weißem Hintergrund. Die Version, die ich gesehen habe, sieht richtig edel aus. In den kommenden Monaten werde ich also wieder häufiger Gelegenheit haben, von "Amoralisch" zu berichten. Und, wer weiß, vielleicht bald auch vom Nachfolgeprojekt …? Frohes Schwitzen, Tobias
20.02.15, 17:49 Tobias Radloff
Es ist vollbracht: Vor wenigen Augenblicken habe ich das E-Book von Amoralisch fertiggestellt und auf meine Webseite hochgeladen (http://www.tobias-radloff.de/amoralisch/ebook/). Der Download ist DRM-frei und kostenlos, so wie ich es schon während der Kampagne angekündigt hatte. Das E-Book steht in verschiedenen Formaten bereit, darunter EPUB, Kindle und PDF. Es sollte für jedes Lesegerät etwas dabei sein. Falls nicht, lass es mich wissen und ich werde versuchen, das Problem zu beheben. Anlässlich des E-Book-Starts läuft noch immer die Verlosung auf meiner Facebook-Seite (https://www.facebook.com/pages/Tobias-Radloff-Schriftsteller/654008178029903). Bis Sonntag ist noch Zeit, dich daran zu beteiligen und eins von zwei gebundenen Exemplaren des Romans zu gewinnen. Ich drücke die Daumen!
13.02.15, 21:41 Tobias Radloff
In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich Einiges getan. Die E-Book-Ausgabe steht in den Startlöchern, es gibt etwas zu gewinnen und vieles mehr. Aber der Reihe nach. Das Hardcover ist vor gut zwei Monaten erschienen, und die Rückmeldungen sind fast ausnahmslos positiv. Besonders habe ich mich über die vielen Anfragen gefreut, ob es ein weiteres Buch mit Philip Strasser in der Hauptrolle geben wird. Darauf komme ich weiter unten zu sprechen. (Spoiler: die Antwort lautet Ja.) In der Zwischenzeit habe ich die E-Book-Ausgabe des Buches fertiggestellt. Das war aufwändiger, als ich gedacht hatte, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das fertige E-Book wird in verschiedenen Formaten zur Verfügung stehen, darunter EPUB, AZW3 (Kindle) und PDF. Ende nächster Woche gebe ich es zum kostenlosen Download frei. Anlässlich des E-Book-Starts verlose ich zudem zwei Exemplare der gebundenen Ausgabe von "Amoralisch". Die Details erkläre ich in Kürze auf meiner Facebook-Seite (siehe Link). Nach dem E-Book kümmere ich mich dann um die besonderen Dankeschöns. Unter anderem steht noch eine Kurzgeschichte nach Wunsch aus. Worum es darin gehen soll, weiß ich bereits, und es ist ein Thema, das ich von alleine kaum angepackt hätte. Ich werde also in unbekanntes Terrain vordringen, und ich glaube, dass eine ganz besondere Geschichte dabei herauskommen wird. Im Herbst steht dann ein weiterer Meilenstein bevor: die Taschenbuchausgabe von "Amoralisch". Für diese habe ich einen "echten" Verlag gewonnen, sodass der Roman dann nicht nur auf meiner Webseite, sondern in jeder Buchhandlung und jedem Internetshop erhältlich sein wird. Die Zusage des Verlags habe ich bereits. Sobald alle Details ausgehandelt sind, gebe ich Genaueres bekannt. Und danach? Ich habe bereits angedeutet, dass ich konkrete Pläne für einen Nachfolgeband zu "Amoralisch" verfolge. Im Moment denke ich über Thema und Handlung nach. Bis ich mit dem Manuskript anfange, wird es noch eine Weile dauern, aber gut Ding will nun einmal Weile haben. Wenn alles nach meinen Wünschen geht, dann wird Band Zwei im Jahr 2016 erscheinen. Es bleibt spannend!
06.01.15, 22:54 Tobias Radloff
"Amoralisch" ist fertig, und das bedeutet, dass ich das eingenommene Crowdfunding-Geld – dein Geld – ausgegeben habe. Wofür eigentlich? Nun, das erzähle ich in diesem Blogeintrag. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. (Hmm, wenn das stimmt, hätte ich Amoralisch in weniger als fünfhundert Bildern erzählen können … aber ich schweife ab.) Aus diesem Grund habe ich ein wenig mit LibreOffice herumgespielt und die angehängte Tortengrafik gebastelt. Nicht schlecht für den ersten Versuch, oder? :-) Der Löwenanteil der Unterstützersumme verteilt sich auf Grafiken, Lektorat und Druck. Im Vergleich zu diesen drei Posten fällt der Rest kaum ins Gewicht. Damit hatte ich von Anfang an gerechnet und meine Zielsumme daran ausgerichtet. Interessant sind auch die Posten, die nicht in der Verteilung auftauchen, weil die entsprechende Arbeit unentgeltlich erledigt wurde (meistens von mir selbst). Das betrifft unter anderem mein Autorenhonorar, die Kosten für Verlagspersonal und Marketing sowie für Layout/Satz. Falls du wissen willst, wie die Kostenverteilung bei einem "richtigen" Verlag aussieht, habe ich diesem Blogeintrag den Link zu einer Auflistung des Berlin Story Verlags angefügt. Die Kosten für die E-Book-Ausgabe von "Amoralisch" sind noch nicht in die Kostenaufstellung eingegangen, da sie noch nicht feststehen. Sie werden aber im Vergleich zur Printversion gering ausfallen: Die Druckkosten fallen weg, Grafiken/Lektorat sind bereits erledigt und bezahlt und was den Satz angeht, werde ich einfach die Datei für die Printausgabe anpassen. Bei den E-Book-Kosten unterscheidet sich meine Kalkulation übrigens sehr stark von der des Berlin Story Verlags. Einen Teil der Unterstützersumme habe ich noch nicht ausgegeben. Wenn einige noch ausstehenden Kostenpunkte beglichen sind (z.B. E-Book-Ausgabe, Eintrag ins VLB), dürfte ein kleiner vierstelliger Betrag übrig bleiben. Das ist dann mein Honorar.
31.12.14, 04:35 Tobias Radloff
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, "Amoralisch" ist erschienen – Zeit für eine kleine Rückschau auf spannende Monate und einen Ausblick auf das, was das Jahr 2015 bringen wird. Zunächst der Rückblick. Die vergangenen Monate waren für mich eine interessante, oft anstrengende und immer lehrreiche Zeit. Von der Vollendung des Manuskripts über die Crowdfunding.Kampagne bis hin zu meinem ersten Buch, das ich selbst verlege, gab es viele aufregende Momente. Hier ist eine kleine Auswahl dessen, was ich im vergangenen halben Jahr alles gelernt habe: Immer noch bin ich ein wenig erstaunt darüber, wie stabil der grobe Zeitplan, den ich im Mai in eine Textdatei getippt habe, am Ende geblieben ist. Eine Woche vor Weihnachten waren die Büchersendungen mit den Unterstützerexemplaren bei der Post, und wie mir stichprobenartig zugetragen wurde, sollten sie auch alle angekommen sein (falls nicht, bitte melden). Wie es aussieht, bin ich also nicht der schlechteste Organisator aller Zeiten! Eine Crowdfunding-Kampagne zu starten ist nicht allzu schwierig. Sie erfolgreich zu beenden dagegen sehr wohl – jedenfalls dann, wenn man noch nicht allseits bekannt ist, so wie z.B. Chris Roberts (Star Citizen) oder Zach Braff (Wish I Was Here). Wie gut, dass ich mit "Amoralisch" nun ganz kurz vor dem kommerziellen Durchbruch stehe … ähem … *pfeif* Crowdfunding macht mehr Arbeit, als man denkt. Regelmäßige Updates sind Pflicht, ebenso wie das digitale Klinkenputzen, um neue Unterstützer ins Boot zu holen. Bis zu "Amoralisch" überwogen für mich immer die Nachteile von Facebook. Im Rahmen der Crowdfunding-Aktion habe ich mich allerdings dafür entschieden, ein Facebook-Konto anzulegen, um mehr Reichweite zu erzeugen. Opfer müssen eben manchmal gebracht werden. Bei meinen bisherigen Büchern endete meine Entscheidungsgewalt – und meine Verantwortung – bei der Manuskriptabgabe. Bei "Amoralisch" war ich hingegen Autor, Verleger, Korrektor, PR-Abteilung, Buchhalter, Manager und Logistikabteilung in Personalunion. Ich musste das perfekte Titelbild finden, die Ausstattung des Buches bestimmen und tausend andere Entscheidungen treffen, angefangen bei der Schriftart über die Farbe des Lesebändchens hinweg bis zu der exakten Größe, die der ISBN-Strichcode auf der Umschlagrückseite haben soll. Auf der anderen Seite kenne ich mich jetzt mit Videoschnitt aus, habe gelernt, was bei einem Buch der Vorsatz ist und wie lange es dauert, über hundert Büchersendungen fertigzumachen (Antwort: erstaunlich lange). Ach so, und zum zweiten Mal in meinem Leben mit Skonto in Berührung gekommen bin ich auch. Egal, wie viel man recherchiert und herumfragt, es gibt immer noch etwas, das man nicht bedenkt. So sagte mir zum Beispiel auf der Premierenlesung ein befreundeter Verleger (ein Kollege sozusagen), dass der Preis für ein E-Book in Deutschland eng an den Preis der Printausgabe gekoppelt ist. Hätte ich den Preis für die digitale Version von "Amoralisch" stattdessen wie geplant auf ein Viertel des Printpreises festgelegt, wäre mir womöglich eine teure Abmahnung des Börsenvereins ins Haus geflattert. Vielleicht die wichtigste Erkenntnis aber ist für mich, dass mir das Schreiben eindeutig mehr Spaß macht als das Verlegen. Ich bin stolz auf das, was ich zusammen mit meinen Unterstützern geschaffen habe und ich will auch nicht ausschließen, dass ich irgendwann ein weiteres Buch in Eigenregie herstelle. Lieber aber würde ich in Zukunft wieder auf dem klassischen Weg veröffentlichen und mich auf das konzentrieren, was ich am liebsten mache: Geschichten erzählen. Schön und gut, aber was ist nun mit dem versprochenen Ausblick? Wie geht es nun 2015 weiter, woran werde ich arbeiten? Nun, zunächst wird "Amoralisch" mich noch eine Weile auf Trab halten. Im Januar möchte ich das E-Book fertigstellen und zum Download anbieten, für die Taschenbuchausgabe will ich einen "echten" Verlag gewinnen und natürlich werde ich auch weiterhin alle Register ziehen, um den Roman über die Grenzen meiner treuen Fanbasis hinaus bekannt zu machen. Außerdem werde ich natürlich noch die Spezial-Dankeschöns erfüllen, darunter eine maßgeschneiderte Kurzgeschichte für "Sei Mäzen" schreiben (die Wünsche des/der Unterstützer/in habe ich schon erhalten) und das Aufeinandertreffen zweier Persönlichkeiten für "Kleopatra vs. Goethe". Tja, und wenn das alles erledigt ist, werde ich mich mit etwas Neuem beschäftigen. Ideen habe ich genung: Mir schweben ein paar Kurzgeschichten im Kopf herum, ich wollte schon immer mal mit Spieleprogrammierung herumexperimentieren und mein Haiku-Generator könnte ebenfalls eine Überholung gebrauchen. Und dann steht natürlich wieder ein neuer Roman an. Worum es darin gehen wird? Dazu will (und kann) ich noch gar nichts sagen. Nur so viel: Es ist gut möglich, dass die Hauptfigur wieder Philip Strasser heißt … PS: Das erste und bis vor drei Wochen einzige Mal, dass ich mich mit Skonto beschäftigt habe, war übrigens im Matheunterricht in der achten Klasse. Ungelogen!
12.12.14, 09:22 Tobias Radloff
Die Offenbach Post berichet anlässlich des bevorstehenden Erscheinens von "Amoralisch" und der Premierenlesung über mich und meine Arbeit.
08.12.14, 18:14 Tobias Radloff
Jetzt geht es Schag auf Schlag: Am Mittwoch werden die Bücher geliefert. In den darauffolgenden Tagen werde ich gute zweihundert Exemplare von "Amoralisch" mit Widmungen versehen, in luftgepolsterte Versandtaschen stecken und zur Post bringen. Dabei verschicke ich nicht nur die Dankeschöns für die Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne, sondern auch alle Bücher, die auf meiner Webseite nachträglich bestellt wurden. Apropos: Ich nehme nach wie vor Bestellungen entgegen. Bücher, die bis zum 15.12. geordert werden, treffen noch vor Weihnachten ein. Falls dir also noch ein Geschenk fehlt, schau doch mal unter http://www.tobias-radloff.de/amoralisch/bestellen/ vorbei. Ganz besonders freue ich mich dann auf Dienstag den 16., denn an diesem Tag findet die Premierenlesung von "Amoralisch" statt (Musikschule Langen, Kleiner Saal, 19:30 Uhr). Eine Lesung ist für einen Autor immer etwas ganz Besonderes. Sie ist nämlich die einzige Gelegenheit, bei der ich die Reaktionen der Leser auf den eigenen Text direkt miterleben kann. Das ist der einzige Grund, versteht sich – niemals würde ich zugeben, dass es auch eine recht angenehme Sache ist, wenn ich für mein Buch Applaus bekomme … Doch eine Lesung bedeutet auch Arbeit. Ich muss nicht nur vorlesetaugliche Textstellen heraussuchen und mir grob überlegen, was ich zwischendurch erzähle, sodass ich mich nicht selbst beweihräuchere oder die Zuhörer langweile. Da ich bei "Amoralisch" keinen Verlag in der Hinterhand habe, muss ich mich auch um die Organisation selbst kümmern. Ankündigungsposter, Pressemitteilungen, Ablauf des Abends – für all das liegt dir Verantwortung bei mir und mir allein. Zum Glück kann ich bei der Umsetzung auf die tatkräftige Hilfe von Freunden und Familie zählen. Du siehst, es gibt viel zu tun und darum bringe ich diesen Blogeintrag jetzt auch zu Ende. Nur eins will ich noch erwähnen: Ich habe mir einen Flattr-Account zugelegt. Ab sofort (bzw. sobald ich es geschafft habe, den Button auf meiner Webseite einzurichten) kannst du meine Texte und Blogeinträge mit deinem Flattr-Budget unterstützen. Zum Glück bin ich nicht mehr lange darauf angewiesen, denn wie auf meinem Flattr-Profil (https://flattr.com/profile/tobiasradloff) zu lesen ist, stehe ich ganz kurz vor dem kommerziellen Durchbruch :-)
01.12.14, 22:25 Tobias Radloff
Das Titelbild ist für jedes Buch ein wichtiges Element. Manche sagen, es ist das wichtigste von allen. Ein gutes Cover muss viele Aufgaben erfüllen: Es soll ins Auge springen und Interesse wecken. Es soll im Druck gut herüberkommen und auch als Thumbnail auf einer Webseite gut aussehen. Es soll Genre, Atmosphäre und Thema des Buches transportieren, ohne dabei zu viel über den Inhalt zu verraten. Und den zufälligen Betracher zum Kauf bewegen soll es auch noch. Ein perfektes Cover ist sozusagen die Eier legende Wollmilchsau. In der Regel ist der Verlag für das Titelbild zuständig. Bei meinen bisherigen Büchern hatte ich als Autor zwar ein Mitspracherecht, aber weder durfte ich die Entscheidung treffen noch musste ich es. Und das war vielleicht auch gut so. Als Spreeside mir z.B. das Titelbild zu "Schwarzspeicher" vorlegte, fand ich es zunächst ganz schrecklich. Mein Verleger sagte "Pech gehabt" und verwendete es trotzdem. Nach Erscheinen des Romans hörte ich dann von allen Seiten, wie gut das Cover gelungen sei. In dem Fall hätte ich also eine krasse Fehlentscheidung getroffen. Beim Titelbild von "Amoralisch" war ich auf mich allein gestellt. Na ja, zum Glück nicht völlig auf mich allein: Mit Kornel, meinem Grafiker, hatte ich jemanden zur Seite, der tatsächlich etwas von Bildgestaltung versteht (im Gegensatz zu mir). Unsere Arbeitsteilung sah daher ungefähr so aus: Ich lieferte halbgare, unsortierte Ideen, und Kornel verwandelte sie in ein kohärentes Bild, das sich gewaschen hat. Beweisstück A: Das Bild mit den Fingern in der Jalousie. Auch das eigentliche Romancover ist auf diese Weise entstanden. Die Version für das Probeexemplar habe ich schon vorgestellt (https://www.startnext.de/amoralisch/blog/?bid=39398), aber seitdem haben Kornel und ich sie noch einmal überarbeitet (die endgütlige Version habe ich an diesen Blogeintrag angehängt). Warum die Überarbeitung? Wie ich weiter oben schrieb, soll das Cover Interesse wecken, und in dieser Hinsicht war die alte Version verbesserungsfähig. Das Problem war, dass der Mann auf dem Bild zu durchschnittlich aussah, zu langweilig. Und wen Strasser eines nicht ist, dann ist es durchscnhittlich. Kornel und ich haben daher lange nach dem passendem Mann für das Titelbild gesucht, einem, der dem Romancover den richtigen Kick verleiht. Ich persönlich denke, wir haben ihn gefunden. Was denkst du? Der einzige Wermutstropfen ist, dass er jetzt nicht ganz so aussieht, wie ich mir Philip Strasser vorstelle. Aber das Buch soll sich schließlich verkaufen, und auch wenn ich zu Beginn gezögert habe, bin ich sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Und davon abgesehen kommt es ohnehin nicht darauf an, wie sich der Autor die Figur vorstellt, sondern wie seine Leser das tun …
24.11.14, 16:50 Tobias Radloff
Geschafft! Vergangene Woche habe ich die Arbeiten am Satz abgeschlossen, der letzte Feinschliff am leicht überarbeiteten Titelbild ist erledigt und die finalen PDF-Dateien sind bei der Druckerei eingegangen. Oder, in anderen Worten: "Amoralisch" ist im Druck! Und nicht nur das – im Zeitplan ist der Roman ebenfalls. Alle Zeichen stehen also auf eine Buchverschickung vor Weihnachten. Nimm das, Einmannverlagsstress! :-) Für alle Statistikfreunde habe ich ein kleines Schmankerl vorbereitet. Ich habe nämlich ein wenig in Python mit dem Manuskript herumgespielt und die Zahlen zur finalen Textversion zusammengetragen. Hättest du z.B. gewusst, dass "Amoralisch" 354 Seiten, 2.909 Absätze, 81.984 Wörter, 509.792 Zeichen und 62.941 Mal den Buchstaben "e" umfasst? Was, du wustest das? Oh. Schade, denn dann wird es dich auch nicht überraschen, dass im Manuskript 11.663 unterschiedliche Wörter vorkommen. Wenn man Groß- und Kleinschreibung ignoriert, sind es immerhin noch 10.922. Was selbst mich überrascht hat: Das häufigste Wort ist nicht etwa "und" (klein und groß geschrieben insgesamt 2.059 Mal), sondern "ich" (insges. 3.891 Mal). Das liegt daran, dass Strasser ein Ich-Erzähler ist. Vermutlich hat dabei auch geholfen, dass er jemand ist, der sich viel selbst reflektiert. Weitere Worte, die mehr als 1.000 Mal auftauchen, sind: "sie", "die", "nicht", "das", "zu" und "der". Die durchschnittliche Wortlänge beträgt 5,22 Buchstaben. Und – besonders eindrucksvoll – es gibt nur ein einziges Wort, das exakt 100 Mal vorkommt, und zwar "zurück". Irre, oder?
14.11.14, 17:33 Tobias Radloff
tl;dr: Der Zeitplan ist eng, aber noch klappt alles; am 16.12. veranstalte ich eine Lesung in Langen. Uff! Die letzten Tage waren wieder einmal richtig voll. So viele Dinge, die bedacht werden wollen! So viele Entscheidungen! Wenn es so weitergeht, steige ich aus dem Verlagsgeschäft aus und konzentriere mich wieder auf mein Kerngeschäft, das Schreiben … Gestern habe ich die endgültige Textversion verabschiedet. Das Lektorat war keine leichte Geburt, aber Gabi Dietz hat großartige Arbeit geleistet, und ihre Änderungsvorschläge waren so treffend, dass ich sie oft genug direkt übernehmen konnte. Und es hat sich gelohnt: Jetzt erzählt Strasser seine Geschichte in der besten Form, die ich mir vorstellen kann, schonungslos, ohne Schnörkel und gerade dadurch packender denn je. Nun kommt das Layout an die Reihe. Katja, meine Setzerin, hat schon für das Probeexemplar eine LaTeX-Datei geschrieben, die das meiste automatisiert. Trotzdem erfordert jede neue Manuskriptversion ein wenig Feintuning per Hand, damit das Impressum hübsch aussieht, alle Seitenzahlen stimmen usw. Im Anschluss daran werden die Druckfahnen noch einmal korrigiert, entweder von Frau Dietz und mir oder von mir alleine. Das hängt davon ab, wie sich die Druckerei zum Zeitplan äußert; manche Buchteile brauchen nämlich nicht so lang in der Herstellung wie andere, sodass ein paar Tage mehr für ein ausführliches Endkorrektorat drin sein könnten. Und Kornel überarbeitet derzeit Einband und Schutzumschlag des Buches. Das Titelbild wird nun doch einen anderen Mann zeigen, damit es noch mehr Wumms bekommt (sprich: damit es verkaufsfördernd ist :-). Heute werde ich auch noch ein letztes Mal über die Klappentexte auf dem Schutzumschlag gehen und evtl. noch die Zeile "Ein Philip-Strasser-Roman" einbauen, um einen Hinweis auf weitere Bände über und mit meinem Ermittler zu geben. Und wenn das alles erledigt ist und sämtliche Dateien bei der Druckerei eingetroffen sind … Ich habe keine Ahnung, was ich dann mache. Nicht, dass es nichts zu tun gäbe – Rechnungen schreiben, Lesung vorbereiten (s.u.), Corporation Square fortsetzen usw. Aber vielleicht gönne ich mir auch einfach mal einen freien Tag. Zu guter Letzt die vielleicht wichtigste Neuigkeit dieser Woche: Am Abend des 16.12. findet die "Amoralisch"-Premierenlesung statt, und zwar in der Musikschule in meiner Heimatstadt Langen. Es war nicht leicht, so dicht vor Weihnachten einen Raum dafür zu kriegen, aber am Ende konnte ich mir den kleinen Saal sichern. Er fasst bis zu 100 Leute. Ich bIn gespannt, ob wir ihn vollkriegen. Demnächst mehr – muss weiterarbeiten …
11.11.14, 18:27 Tobias Radloff
Das Probeexemplar ist da! Es sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch so an. Der Umschlag ist hochwertig, das Papier von toller Qualität und das Schriftbild lässt sich richtig gut lesen. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Hier sind zwei Fotos vom Probedruck. Im Moment habe ich das Buch nicht zur Hand, aber wenn ich es wiederhabe, liefere ich weitere Bilder nach. Auch sonst hat sich einiges getan. Mittlerweile habe ich das Manuskript komplett überarbeitet und alle Anmerkungen von Gabi Dietz eingearbeitet. Sie geht es gerade zum zweiten Mal durch. Danach muss ich nur noch die letzten Korrekturen vornehmen und dann ist es fertig. Eine weitere gute Nachricht: Mittlerweile ist das gesamte Geld aus der Crowdfunding-Kampagne bei mir eingetroffen. Danke, Startnext! Die heiße Phase neigt sich ihrem Ende zu. Anfang nächster Woche müssen alle Dateien bei der Druckerei eingegangen sein, damit Amoralisch wie geplant vor Weihnachten herausgehen kann. Und wenn das geschafft ist, muss ich mich ohne Pause um eine bevorstehende Lesung kümmern – Genaues dazu erzähle ich ein anderes Mal …
04.11.14, 16:48 Tobias Radloff
Lange Rede ist fehl am Platz: Hier ist er nun, der Schutzumschlag von Amoralisch, mit Titelbild und allem drum und dran. So also wird das Buch aussehen. Schreib hier oder auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar und sag mir, was du davon hältst.
02.11.14, 18:45 Tobias Radloff
Alter Schwede! Ich hatte ganz vergessen, wie anstrengend das Romanlektorat sein kann. Ich habe das Manuskript mit buchstäblich hunderten von Änderungen, oder genauer: Änderungsvorschlägen zurückbekommen. Die überwiegende Zahl davon betreffen Tippfehler, falsch geschriebene Worte oder Zeichensetzung. Wer hätte z.B. gedacht, dass vor die drei Pünktchen eines unvollendeten Satzes jedes Mal ein Leerzeichen kommt … So etwas zu korrigieren geht schnell. Auch schnell eingearbeitet sind Anmerkungen, die Kürzungen oder doppelt vorkommenden Worte betreffen (einmal hatte ich in sieben Sätzen siebenmal das Wort "fahren" verwendet). Fast immer hat Gabi Dietz dafür gute Alternativen vorgeschlagen, sodass ich im Prinzip nur auf "Änderung akzeptieren" klicken musste. Und dann gibt es noch die großen Probleme mit dem Manuskript: Unklare Zusammenhänge, unlogische Begebenheiten, nicht aufgelöste Fragen. So etwas lässt sich nicht mit ein paar eingefügten Worten ändern. Stattdessen muss ich an verschiedenen Stellen des Manuskripts Einzelheiten umbiegen, muss dabei Gesamtzusammenhang, Atmosphäre und Rhythmus im Auge behalten und darf keine neuen Logiklücken hinzufügen. Und das schlaucht. Aber ich komme voran. Spätestens Mitte der Woche werde ich durch sein, und dann geht das Lektorat in die zweite Runde, d.h. alle geänderten Stellen werden noch einmal sorgfältig überprüft, ob alle Fehler behoben sind und sich keine neuen eingeschlichen haben. Ebenfalls Mitte der Woche wird es richtig spannend, denn dann erwarte ich das Probeexemplar von der Druckerei. Zum ersten Mal werde ich Amoralisch in der Hand halten! Zwar noch nicht die endgültige Version, aber so gut wie. Kornel hat in der vergangenen Woche ein fantastisches Titelbild gezaubert, und nicht nur das: Er hat den gesamten Schutzumschlag gestaltet, außerdem das Lesezeichen und den Bucheinband, der nachher vom Schutzumschlag geschützt wird. Das angehängte Bild zeigt diesen Einband (die gestrichelten Linien sind für die Druckerei interessant). Wie gesagt, es ist der Probeeinband und bis zum fertigen Buch kann er sich noch ändern. Aber er sieht schon ziemlich fantastisch aus. Die Satzdatei für den Probedruck ist ebenfalls fertig. Sie enthält das unlektorierte Manuskript – das Lektorat ist schließlich noch nicht fertig –, aber ich habe bereits das Impressum, ein Nachwort und die Danksagung mit allen Unterstützernamen hinzugefügt. Für den Probedruck habe ich mit Biolinum eine moderne Schriftart gewählt. Je nachdem, wie sie im gedruckten Buch wirkt, gehe ich vielleicht auf eine klassischere Schrift zurück. Genau dafür ist der Probedruck schließlich da. Ich melde mich mit Fotos zurück, sobald das Probeexemplar eingetroffen ist. Jetzt muss ich weiter das Manuskript kitten :-O
24.10.14, 17:27 Tobias Radloff
Heute kam eine E-Mail von Gabi Dietz, meiner Lektorin. Sie hat das Manuskript fertig durchgearbeitet. Die gute Nachricht gleich vorweg: Es hat ihr gefallen! Mehr noch, sie hat die Geschichte sogar mit den Worten "dicht und spannend" gelobt! Als ich das las, war ich unglaublich erleichtert (auch wenn ich natürlich nie etwas anderes erwartet hatte…). Nach dem Lob kann dann leider eine Liste mit Problemen und Unklarheiten, die die jetzige Manuskriptfassung aufweist. In den kommenden Wochen steht mir viel Arbeit bevor, bis ich all diese Fragen zufriedenstellend beantwortet und "Amoralisch" in die bestmögliche Fassung gebracht habe. Auch beim Titelbild geht es mit Riesenschritten voran. Mein Grafiker Kornel hat mir sage und schreibe 20 Entwürfe zugesandt, und es war extrem schwierig, den besten auszuwählen. Aber ich bin sicher, dass wir die richtige Wahl getroffen haben, denn das Bild, dass am Ende Amoralisch schmücken wird, ist einfach großartig. Einen der anderen Entwürfe, die es nicht geschafft habe, hänge ich an diesen Eintrag an, um zu zeigen, wie hochkarätig die Konkurrenz war. Im Moment zaubert Kornel aus dem Entwurf des Covermotivs ein druckfähiges Bild. Bald werde ich es hier präsentieren können, denn in einer Woche will ich ein Probeexemplar drucken lassen, und darauf soll natürlich das fertige Cover zu sehen sein. Für den Innenteil des Buches habe ich nun auch alles geschrieben, was nicht zum eigentlichen Manuskript gehört: Nachwort und Danksagung, zwei Klappentexte (einmal kurz, einmal lang) sowie die Widmung. Leider sträubt sich LaTeX noch ein wenig dagegen, all diese Texte ordentlich zu setzen. Aber auch damit werde ich schon in einer Woche fertig, denn wie gesagt, der Probedruck steht an. Was gibt es sonst Neues? Die Möglichkeit, weitere Exemlare der Erstausgabe zu bestellen, wird fleißig genutzt; das Crowdfunding-Geld ist mittlerweile fast vollständig auf mein Konto eingegangen; und die Katzen haben das Kabel zu meiner WLAN-Antenne durchgebissen, sodass mein Desktop-PC keine Internetverbindung mehr aufbauen kann und ich diese Zeilen auf meinem Schreiblaptop tippen muss. Aber irgendwas ist ja immer :-)
14.10.14, 19:05 Tobias Radloff
Es geht mit großen Schritten voran. Hier ist der aktuelle Stand der Dinge: Das Manuskript ist jetzt im Lektorat. Der fehlende Anteil des Crowdfunding-Geldes ist laut Startnext unterwegs in Richtung meines Kontos. Zwei der drei Romanfiguren, die zur Auswahl standen, sind von Unterstützern mit schönen und klangvollen Namen bedacht worden. Vergangene Woche habe ich 20 neue Titelbildentwürfe gesichtet. Eine Handvoll davon haben es in die engere Auswahl geschafft, auch wenn ich am liebsten alle genommen hätte. Damit ich mir ein Bild von der zu erwartenden Qualität des Romans machen kann, hat mir die Druckerei das Buch eines anderen Autors zur Ansicht zugesandt (siehe Foto). Mein persönlicher Favorit ist das Lesebändchen. Aber auch Schutzumschlag und Buchgeruch gefallen mir sehr gut. Beim Satz/Layout will ich dagegen meine eigenen Vorstellungen umsetzen und z.B. den Text weniger quetschen. Zu guter Letzt habe ich noch die Möglichkeit eingerichtet, die gebundene Erstausgabe vorzubestellen. Perfekt für alle, die die Crowdfunding-Kampagne verpasst haben oder nachträglich weitere Exemplare haben wollen. Alle Details gibt es hier: http://www.tobias-radloff.de/amoralisch/bestellen
03.10.14, 17:16 Tobias Radloff
Ich habe wieder Neuigkeiten über das Fortschreiten von "Amoralisch". So ist unter anderem das Unterstützungsgeld auf meinem Konto eingetroffen (juhu!). Allerdings nur zum Teil – ein Fünftel der Summe fehlt aus unerklärlichen Gründen (hä?). Ich habe bei Startnext angefragt, aber da heute Feiertag ist, werde ich wohl erst Montag eine Antwort erhalten. Dafür ist die ISBN für Amoralisch eingetroffen (sogar vollständig!). Sie lautet 978-3-xx-xxxxxx-9. Einen Teil der Nummer behalte ich noch für mich; ich bin nicht sicher, ob man damit wirklich Schindluder treiben kann, aber sicher ist sicher. Diese Woche habe ich auch die ersten Titelbildvorschläge durchgesehen. Bislang ist leider noch kein zündendes Motiv darunter, was bedeutete, dass ich meine ursprüngliche Idee wohl begraben muss. Zum Glück war das nicht meine einzige… Ach so, fast hätte ich es vergessen: In den vergangenen Tagen habe ich das Manuskript noch einmal in Eigenregie geglättet. Heute kommen die letzten 30 Seiten dran, und wenn ich mit ihnen fertig bin, geht der Text an Gabi Dietz ins Lektorat. Damit habe ich dann den nächsten Meilenstein geschafft. Ich wünsche ein schönes langes Wochenende! Tobias
15.09.14, 03:37 Tobias Radloff
Die letzten drei Tage der Finanzierungsphase waren genau das, was im Zentrum des Crowdfunding stand: ein echter Krimi. Erst wenige Stunden vor Ablauf der Frist war endlich klar, dass die nötige Summe für "Amoralisch" wirklich zusammenkommen würde. Von diesem Endspurt werde ich mich noch eine Weile erholen müssen… Am Ende haben 92 Unterstützer insgesamt 7.670 Euro zusammengetragen. Das sind 102 Prozent dessen, was ich mir zum Ziel gesetzt hatte. Aber es hat gereicht, und wichtig ist ja bekanntlich, was hinten rauskommt. Ich gebe offen zu, dass ich das Projekt schon scheitern gesehen hatte. Umso glücklicher bin ich darüber, dass "Amoralisch" nun doch wie geplant erscheinen kann. Wie geht es nun weiter? Ich habe versprochen, das Buch bis Weihnachten auszuliefern, und das will ich auch einhalten. Ich werde daher keine Zeit verlieren und in den kommenden Tagen Lektorat und Titelbildgestaltung in die Wege leiten. Ebenfalls von höchster Priorität ist es, sicherzustellen, dass das Buch von der Druckerei tatsächlich bis Mitte Dezember hergestellt und versandt sein wird. Und nicht zuletzt werde ich mit den Unterstützern, die "Magie der Namen" gebucht haben, die Details klären, welche Figuren im Roman zum Benennen zur Auswahl stehen. Weitere Aufgaben lauten: Ich muss die genaue Auflage kalkulieren, ISBN-Nummerm bestellen, mich mit Satz und Layout beschäftigen und Lesezeichen bestellen. Darüber hinaus möchte ich gerne die Möglichkeit einrichten, auf meiner Webseite weitere Exemplare von "Amoralisch" zu bestellen. Das alles dürfte mich den Herbst über auf Trab halten. Natürlich werde ich weiterhin vom Fortschreiten der Produktion berichten, denn auch für mich ist es ein echtes Abenteuer, ein Buch selbst zu veröffentlichen.
11.09.14, 17:47 Tobias Radloff
Ich habe es eben schon als Projektupdate gepostet, aber ich möchte es auch auf diesem Weg loswerden: Es wird noch mal spannend. Während ich diese Worte schreibe, sind 5.130 Euro zusammengekommen. Gut 24 Stunden sind noch Zeit, aber schon jetzt möchte ich folgendes loswerden: Vielen, vielen Dank! Danke, dass ihr "Amoralisch" unterstützt habt. Danke, dass ihr das Buch bekannt gemacht, auf Facebook, Twitter etc. geteilt und euren Bekannten davon erzählt habt. Ich bin stolz auf das, was ich mit eurer Hilfe erreicht habe. Daran ändert sich nichts, ganz egal, wo der Zähler morgen stehenbleibt.
02.09.14, 19:57 Tobias Radloff
Die Fundingphase läuft nur noch 10 Tage, und bislang ist noch nicht einmal die Hälfte des Geldes zusammengekommen. Ich gestehe, ich bin ein kleines bisschen beunruhigt. Zwar gibt es gegen Ende eines Crowdfundingprojekts oft noch einen gewaltigen Endspurt (Beispiel Krautreporter), aber unglücklicherweise kann man sich darauf nicht verlassen. Ich habe alles getan, was in meinen Möglichkeiten steht: Ich habe gebloggt und getweetet, habe Zeitungsartikel und Vorträge lanciert, bin sogar Facebook beigetreten, um "Amoralisch" noch bekannter zu machen. Viele Freunde helfen mir aufopferungsvoll dabei. Leider haben wir bisher keinen durchschlagenden Erfolg erzielt. Tja. Was tun? Nicht aufgeben, schätze ich. Ich werde weiter Bettelbriefe, -tweets und -E-Mails schreiben in der Hoffnung, dass "Amoralisch" weiter und weiter empfohlen wird und dass immer mehr Menschen sich dafür begeistern. Ich würde mich freuen, wenn auch du weiter Werbung für das Projekt machst (oder jetzt damit anfängst). Für den Fall, dass du das Projekt noch nicht unterstützt hast: Dies ist der richtige Zeitpunkt. Wenn das Projekt scheitern sollte, wäre es kein Weltuntergang. Aber das heißt nicht, dass ich nicht fast alles versuchen werde, um es erfolgreich zu machen. Drück mir die Daumen!
28.08.14, 18:27 Tobias Radloff
Über den Inhalt von "Amoralisch" habe ich schon einiges gesagt. Heute will ich zur Abwechslung etwas über die Form des Buches erzählen. "Amoralisch" ist ein Krimi geworden. Ich hätte die Geschichte auch als Thriller oder Science-Fiction-Roman erzählen können, aber das hätte weder zum Thema noch zur Stimmung gepasst. Darüber hinaus ist der Kriminalroman nicht nur ein lebendiges literarisches Genre, sondern auch eine der wenigen kanonischen Formen, die uns Autoren zur Verfügung stehen. Pablo de Santis nennt die Detektivgeschichte einen "Rettungsanker" und stellt fest, dass es "heutzutage auch kaum noch einen großen Schriftsteller [gibt], der nicht mit dem Formrepertoire des Kriminalromans spielt". Ich persönlich halte den Krimi für eins der wandelbarsten Literatur-Genres. Von Chandlers lakonischen Marlowe-Büchern zu Stieg Larssons Millenium-Trilogie, von Agatha Christie bis hin zu den leisen Geschichten des Langeners Jan Costin Wagner hat es so viel mehr zu bieten als "Wer war's?". Für Philip Strassers Geschichte ist der Krimi darum genau die richtige Form. Ich erzähle "Amoralisch" ausnahmslos aus Strassers Blickwinkel, und zwar in der Ich-Perspektive. Diese habe ich bewusst gewählt. Ich wollte die Geschichte nicht nur aus seiner Sicht, sondern auch in seinen Worten erzählen, um eine möglichst enge Bindung zwischen Leser und Figur herzustellen. Wer "Amoralisch" liest, soll mit Strasser lachen, mit ihm leiden und ihn sogar hin und wieder für ein Arschloch halten. Aber nie, nie, nie soll es passieren, dass Strasser dem Leser egal ist. Kriminalroman und Ich-Perspektive sind nur zwei der formalen Entscheidungen, die ich beim Schreiben des Manuskripts treffen musste. Dazu kommen viele andere – zum Beispiel habe ich auf eine Einteilung in Kapitel verzichtet –, doch ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Das Buch soll schließlich noch ein paar Überraschungen bereit halten…
24.08.14, 21:16 Tobias Radloff
Ich hab's getan: Ich habe eine Facebook-Seite für Tobias Radloff, Schriftsteller angelegt! Sie ist einer der letzten Mosaiksteine, mit denen ich "Amoralisch" auf die Erfolgsschiene bringen werde. Jetzt brauche ich nur noch dein "Gefällt mir". https://www.facebook.com/pages/Tobias-Radloff-Schriftsteller/654008178029903 Bislang hatte ich mich aus verschiedenen Gründen von Facebook ferngehalten (http://www.tobias-radloff.de/2014/06/warum-ich-kein-facebook-konto-habe/). Doch mittlerweile finanziere ich einen Roman per Crowdfunding. Auch wenn die Kampagne bisher sehr gut läuft, will ich trotzdem nichts unversucht lassen, damit "Amoralisch" Wirklichkeit wird. Und der eine Hebel, den ich noch nicht in Bewegung gesetzt habe, lautet Facebook. Zweieinhalb Wochen haben wir noch, um das Finanzierungsziel vollzumachen. Lass sie uns dazu nutzen, um auf Facebook so vielen Menschen wie möglich von "Amoralisch" zu erzählen. Wenn du meiner Autorenseite ein "Gefällt mir" gibst und meine Beiträge zu "Amoralisch" teilst, trägst du ein großes Stück dazu bei, dem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Spitze Zungen mögen diesen Blogeintrag einen Bettelbrief nennen. Vielleicht stimmt das sogar. Andererseits wäre ich nicht der erste Künstler, der um Hilfe bittet, wie schon Spitzwegs "armer Poet" wusste. Und davon abgesehen bitte ich ja nicht um Geld (zumindest nicht unmittelbar), sondern nur um ein Like. Und das kostet ja nichts :-) Also, starten wir die Facebook-Offensive! 7.500 Euro, wir kommen! Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carl_Spitzweg_-_Der_arme_Poet_(Neue_Pinakothek ).jpg#mediaviewer/Datei:Carl_Spitzweg_-_Der_arme_Poet_(Neue_Pinakothek).jpg
21.08.14, 17:46 Tobias Radloff
Allmählich nimmt "Amoralisch" Gestalt an. Ein Drittel der Summe ist schon zusammengekommen, und es wäre gelacht, wenn wir den Rest nicht auch noch schaffen würden! Seit dem letzten Blogeintrag hat sich einiges getan. Ich habe ein neues Dankeschön namens "Kleopatra vs. Goethe" hinzugefügt und eine neue Einstiegsszene für den Roman geschrieben, weil ich mit der alten nicht mehr zu 100 Prozent glücklich war. Und dann ist heute noch in der Offenbach-Post ein Artikel über "Amoralisch" erschienen. Hier der Link: www.op-online.de/lokales/nachrichten/langen/experiment-ungewissem-ausgang-3795355.html Ich finde es schön, dass das Thema Crowdfunding auch in den "klassischen" Medien Einzug findet, obwohl es vor allem die "neuen" Medien betrifft. Andererseits: Ich finanziere per Crowdfunding einen Roman. Man kann also locker sagen, dass "Amoralisch" die Kluft zwischen klassischen und neuen Medien längst überbrückt. Und weil das Wochenende vor der Tür steht, gibt es hier noch zwei Katzenbilder: Kazoo mit seinem Lieblingsspielzeug (wir sagen dazu "die Katzenangel") und Mandolin an seinem Lieblingsschlafplatz (wir sagen dazu "das Regal neben der Wohnungstür").
18.08.14, 20:49 Tobias Radloff
Gestern und heute habt ihr mir auf Reddit Löcher in den Bauch gefragt. Es hat mir viel Spaß gemacht, und manche Fragen sind ganz schön knifflig gewesen. Für diesen Blogeintrag habe ich einige Fragen und meine Antworten darauf (z.T. gekürzt) zusammengestellt. Frage von theoryofjustice: Wo bekommst du deine Ideen her und wann und wie entscheidest du, welche du verwendest? Wie sieht dein Arbeitstag aus? Antwort: Wenn ich erklären könnte, wo meine Ideen herkommen, wäre ich vermutlich reich und berühmt. Ein Teil des Rätsels ist jedoch recht profan: Ich unterhalte mich gerne mit Menschen, die einen anderen Hintergrund als ich haben. Ich höre ihnen zu, stelle Fragen und mache mir nachher Notizen. Vieles davon findet irgendwann Einzug in meine Geschichten. Ich schreibe am liebsten in Cafés. Schreiben kann recht einsam sein, und so habe ich Menschen um mich herum und schmore nicht nur in meinem eigenen Saft. Normalerweise schreibe ich zwischen drei und fünf Stunden, je nach Tagesform und "Flüssigkeit" der Szene. Frage von tarautas: Detektivromane lese ich eigentlich überhauptnicht gerne. Warum könnte Amoralisch trotzdem etwas für mich sein? Antwort: Ich denke, die Chancen stehen gut, dass dir Amoralisch auch dann gefällt, wenn du es nicht so mit Detektivgeschichten hast. In dem Roman geht es nämlich um viel mehr als darum, wer es gewesen ist. Nicht zuletzt habe ich mich darin mit der Frage beschäftigt, was in einer Welt, die wir immer stärker kontrollieren können, mit der Liebe passiert. Und außerdem ist Philip Strasser ein ganz normaler Typ, in den du dich bestimmt manchmal wiederfinden wirst. Frage von mr-freud: Welcher Liedtext streichelt immer wieder deine Seele? und welche Lieblingsworte? Antwort: Gute Frage. "Kapitulation" von Tocotronic mag ich, weil es gleichzeitig hoffnungslos und heiter ist. Und wenn ich "Hands down" von Dashboard Confessional höre, kriege ich jedesmal Gänsehaut. Habe ich ein Lieblingswort? Schwierig. Die deutsche Sprache hat viele schöne und klangvolle Worte, zB "Bauarbeiterdekolleté" oder "Habseligkeiten". Auch gebe ich mir Mühe, meinen Wortschatz zu erweitern und ungewöhnliche Worte zu lernen und zu verwenden. "Abermals" mag ich gerne, oder "schlechthin" oder "mitnichten". Auch schön: "Heizölrückstoßabdämpfung". Es hat 24 Buchstaben, von denen keiner doppelt vorkommt. Frage von pm-me-your-games: Warum willst du dein Buch in Eigenregie veröffentlichen? Antwort: Vereinfacht gesagt: Weil es noch nie einfacher war als heute. Das Internet ermöglicht es mir, mit meinen Lesern engen Kontakt zu halten, sie am Entstehungsprozess meiner Romane teilhaben zu lassen und schon vor dem Erscheinen dafür zu begeistern. Satz, Layout und andere Buchherstellungsschritte, die früher nur Profis machen konnten, kann ein Autor heute selbst am PC erledigen. Natürlich geht es auch und gerade ums Geld: Dank Crowdfunding kann ich Lektorat, Druck etc. bezahlen, ohne dass ein Risiko für mich oder all diejenigen besteht, die Amoralisch auf der Kampagnenseite vorbestellen. Denn Geld fließt nur, wenn die benötigte Summe komplett zusammenkommt. Schaffen wir das nicht, bleibt der Roman zwar unveröffentlicht, aber dafür macht auch niemand einen Verlust. Und eine Vorfinanzierung aus eigener Tasche hätte ich mir nicht leisten können. Darüber hinaus will ich mit diesem Projekt ausprobieren, ob das Modell Crowdfunding/Selbstverlag für mich als Autor funktioniert. Kann ich damit ähnlich viel Geld verdienen wie bei einem Verlag, oder mehr? Wenn nicht, kann ich mir dann zumindest einen großen Fankreis aufbauen, der mich langfristig tragen wird? Wie werden die Reaktionen sein, wenn ich das E-Book von Amoralisch DRM-frei und zum kostenlosen Download anbiete? All das sind offene Fragen, denn letztendlich ist das Ganze ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Aber ich bin überzeugt, dass dies der beste Zeitpunkt ist, um mit neuen Veröffentlichungsformen zu experimentieren. Frage von fliegen123: Kannst Du bitte kurz erklären, was ein Roman Noir ist? Antwort: Noir ist ein Untergenre des Krimis. Ein typisches Kernelement ist die Abwesenheit von "guten" Figuren, Sympathieträgern. Das Licht ist düster, und jeder ist irgendwie korrupt oder schuldig, oder beides. Es wird viel geflucht und getrunken. Bekannte Noir-Figuren sind Philipp Marlowe, Sam Spade und Walter Neff aus dem Film "Frau ohne Gewissen". Bei Amoralisch habe ich versucht, einige dieser Elemente einzuflechten und in die heutige Zeit zu übertragen. Unter anderem ist meine Hauptfigur Privatdetektiv (wie Marlowe und Spade), und wie der Titel schon sagt, sind Gut und Böse nicht so einfach voneinander zu trennen wie zB in Satinavs Auge oder anderen Geschichten von mir. Die komplette Fragerunde findest du hier: http://redd.it/2dtas0
15.08.14, 19:22 Tobias Radloff
Für "Amoralisch" habe ich mir ein Finanzierungsziel von 7.500 Euro gesteckt. Warum eigentlich nicht 7.000? Oder gleich eine fünfstellige Summe? Um diese Fragen zu beantworten, möchte ich dir hier einen Einblick in meine Kalkulation geben. Den Löwenanteil des Geldes, nämlich 7.000 Euro, habe ich für die Summe aus Lektorat, Titelbild und Druck eingeplant. Wie hoch die jeweilgen Einzelkosten ausfallen werden, kann ich im Moment nur schätzen. Beim Druck zum Beispiel wird das einzelne Exemplar umso günstiger, je mehr ich insgesamt drucken lasse. Im Moment ist aber noch völlig unklar, wie viele "Vorbestellungen" eingehen werden, also wie viele Bücher per Dankeschön geordert werden. Erst wenn ich diese Zahl kenne, kann ich den genauen Preis bestimmen. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Druckkosten pro Exemplar bei etwas über 10 Euro liegen werden. Bei Lektorat und Titelbild ist die Schätzung noch schwieriger, was mit Unwägbarkeiten bei der benötigten Arbeitszeit zusammenhängt. Ich konnte daher nur halbwegs geschickt raten. Am Ende habe ich alle drei Zahlen zusammengezählt und aufgerundet, damit ich einen kleinen Puffer habe. Das Ergebnis lautete 7.000. Die restlichen 500 Euro setzen sich wie folgt zusammen: Versand: Innerhalb Deutschlands übernehme ich den Versand. Für Porto und Verpackung rechne ich mit 1,20 Euro pro Paket. Ich schätze die Kosten auf 300 Euro (einige Pakete werden mehr als ein Buch enthalten). Registrierung im Verzeichnis lieferbarer Bücher: Pro Buch und Ausgabe kostet das 90,98 Euro. Die Druckausgabe von "Amoralisch" werde ich in jedem Fall registrieren. Beim E-Book bin ich noch nicht sicher; für registrierte Bücher muss ich die Buchpreisbindung einhalten, und ich muss noch genau herausfinden, wie sich das mit dem von mir angepeilten Zahl-was-du-willst-Modell verträgt. Amoralisch-Lesezeichen: 100 Stück kosten ca. 20 Euro, 200 Stück nicht ganz das Doppelte. Damit sind wir fast am Ende meines Crashkurses für Selbstverleger angekommen. Wie du siehst, gilt "Die Masse macht's" auch für Bücher: Je höher die Auflage, umso geringer sind die Kosten pro Exemplar, und zwar nicht nur im Druck, sondern auch was den Anteil an den Fixkosten betrifft. Weil das so ist, habe ich mir das doch recht hohe Finanzierungsziel von 7.500 Euro gesteckt. Ich hätte uch eine kleinere Auflage für, sagen wir, 5.000 Euro anpeilen können. Doch dann hätte ich die Dankeschön-Preise höher ansetzen müssen, um die Kosten zu decken – und ich finde, ein Roman sollte nicht mehr als 20 Euro kosten. Möglicherweise fragst du dich gerade, ob ich selbst gar nichts an "Amoralisch" verdiene. Die Antwort lautet: Das kommt darauf an. Nehmen wir an, die Finanzierungssumme beträgt am Ende genau 7.500 Euro. Dann greift meine obige Kalkulation und ich verdiene keinen Cent. Kommt dagegen mehr Geld zusammen, steigt die Auflage, denn es wurden ja mehr Bücher vorbestellt. Dadurch sinken wiederum die Stückkosten (s.o.), und am Ende bleibt etwas Geld übrig. Das ist dann mein Autorenhonorar. Ich habe keine belastbaren Berechnungen angestellt. Ich schätze, dass bei einem Crowdfundingergebnis von 10.000 Euro etwa 800 für mich übrigbleiben könnten. 8% Tantiemen – damit könnte ich leben :-) Liebe Grüße, Tobias PS: Nicht vergessen: Am Sonntag um 20 Uhr startet mein AMA auf Reddit: http://www.reddit.com/r/de_iama
14.08.14, 17:24 Tobias Radloff
Ich melde mich kurz mit dem letzten (und hoffentlich endgültigen) Stand in Sachen Bezahlmethoden: Mit Lastschrift und Kreditkarte stehen nun auch die beiden gebäruchlichsten Methoden zur Auswahl, um deine Unterstützung abzuwickeln. PayPal ist nicht mehr dabei. Bereits damit getätigte Unterstützungen sind aber nach wie vor sicher. Liebe Grüße Tobias
13.08.14, 16:45 Tobias Radloff
Ich habe eine Antwort von Projektbetreuerin Johanna auf meine Fragen zu PayPal erhalten. Zu meiner Erleichterung schreibt sie: Aber keine Sorge: Wie du im Blog richtig kommuinziert hast, gehen die Buchungen dennoch durch. Johanna kann sich ebenfalls nicht erklären, warum PayPal bei Amoralisch zur Auswahl steht und hat die Frage an einen Techniker weitergereicht. Und noch etwas schreibt sie, was meine Übersicht über die Bezalhmethoden ergänzt: FidorPay gibt es nicht mehr als Bezahlmethode, deshalb gibt es dazu auch keine Infos mehr im FAQ. Das heißt, dass du "Amoralisch" also per Vorkasse, Sofortüberweisung oder Crowdfunding-Gutschein unterstützen kannst; im Moment auch per PayPal, aber nicht mehr lange. Liebe Grüße, Tobias
13.08.14, 15:50 Tobias Radloff
Hallo, wie mir aufmerksame Unterstützer mitteilen, habe ich in meinem gestrigen Eintrag über Bezahlvorgänge und -methoden zwei Fehler gemacht, die ich hiermit korrigieren möchte. 1. Anders als von mir behauptet kannst du "Amoralisch" sehr wohl anonym unterstützen, indem du das entsprechende Kästchen anklickst. 2. Anders als von mir behauptet wird PayPal als Bezahlmethode angeboten, obwohl ich mir sicher bin, es in den Einstellungen abgewählt zu haben. Ich weiß, dass unter den bisher getätigten Unterstützungen mindestens eine mit PayPal bezahlt wurde, und das Geld wird mir als eingegangen angezeigt. Es gibt also keinen Grund zur Sorge, dass Zahlungen storniert werden. Ich habe mich bereits mit Startnext in Verbindung gesetzt. Bis ich eine Antwort habe, machen wir erst einmal weiter wie bisher: Solange Paypal als Bezahlmethode zur Auswahl steht, kannst du es denke ich ohne Probleme nutzen. Wenn ich mehr weiß, melde ich mich wieder. Gruß, Tobias
12.08.14, 17:38 Tobias Radloff
Ich habe zuletzt einige Fragen per Mail erhalten, in denen es um die Feinheiten des Unterstützens ging, um Bezahlmethoden etc. An dieser Stelle schreibe ich die Antworten für alle auf, denn vielleicht sind sie ja auch für dich interessant. Wann kann ich dich denn endlich unterstützen und mein Dankeschön buchen? Ab sofort. Um genau zu sein, hat die Finanzierungsphase gestern begonnen und läuft noch 31 Tage. Am besten, du wartest nicht zu lange, denn viele Dankeschöns gibt es nur in begrenzter Anzahl. Welche Bezahlmethoden gibt es? Du kannst "Amoralisch" mit einer der folgenden Methoden unterstützen: Überweisung / Vorkasse: Die klassische Variante. Funktioniert per Überweisungsträger oder Onlinebanking, und du musst dich nicht einmal bei Startnext registrieren. Nachteil: Es dauert mehrere Tage, bis das Geld eintrifft, und du kannst keine limitierten Dankeschöns damit buchen, im Fall von "Amoralisch" also keine signierten Romanexemplare. Mehr Info: https://faq.startnext.de/Vorkasse/ Sofortüberweisung: Diese Methode funktioniert ähnlich wie die Überweisung per Bank, ist allerdings schneller und auch für limitierte Dankeschöns nutzbar. Falls das Projekt scheitern sollte, erhältst du dein Geld nicht direkt zurückgezahlt, sondern in Form eines Gutscheins, den du dir dann in einem zweiten Schritt auszahlen lassen kannst. Mehr Info: https://faq.startnext.de/Sofortueberweisung/id/Wie+kann+ich+ein+Projekt+mit+Sofortueberweisung+unt-71/modul/Sofort%C3%BCberweisung/aid/57 FidorPay: Für diese Bezahlmethode brauchst du ein Konto bei der FidorBank, dem Kooperationspartner von Startnext. Vor Beginn des Projekts habe ich dort ein Konto eröffnet, auf das wird mir bei erfolgreicher Finanzierung die Unterstützungssumme ausgezahlt wird. Leider ist die entsprechende Hilfe-Seite von Startnext leer (https://faq.startnext.de/FidorPay.html). Falls jemand von der Plattform das hier liest: Schreib doch mal bitte was dazu an meine Pinnwand. Crowdfunding-Gutschein: Wenn du einen Crowdfunding-Gutschein von Startnext besitzt, kannst du ihn für "Amoralisch" einlösen. Mehr Info: https://faq.startnext.de/Crowdfunding-Gutschein.html Ich habe mich entschieden, PayPal nicht als Bezahlmethode für "Amoralisch" anzubieten. Dafür bräuchte ich selbst ein PayPal-Konto, das ich nicht habe. Außerdem müsste ich dann erkleckliche Transaktionskosten zahlen, und dieses Geld gebe ich lieber für ISBN-Nummern aus. Wenn du Amoralisch unbedingt unterstützen willst, du aber keine der Bezahlmethoden benutzen kannst oder willst, dann schreib mir eine E-Mail. Wir finden schon eine Lösung. Kann jeder sehen, dass ich dein Projekt unterstütze? Ja, dein Benutzername taucht für alle sichtbar in der Liste der Unterstützer auf. Den Betrag kann aber nur ich einsehen. Kann ich "Amoralisch" auch mehrmals unterstützen? Mit 99%-iger Sicherheit ja. Da eine Unterstützung auch ohne Startnext-Benutzeraccount möglich ist, wüsste ich nicht, wie die Plattformbetreiber eine Mehrfachunterstützung verhindern wollen. Ach, hier ist noch ein Pro-Tipp: Du kannst beim Unterstützen mehrere Dankeschöns gleichzeitig auswählen. Wenn ich dich mehrmals unterstütze, tauche ich dann auch mehrfach in der Danksagung auf? Gute Frage. Darüber hatte ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Spontan lautet meine Antwort: Nein, ich werde jeden Unterstützer nur einmal nennen, und ich werde die Namen auch nicht nach Betrag sortieren, sondern alphabetisch oder so. Bei "Amoralisch" geht es schließlich nicht darum, die anderen zu übertreffen, sondern darum, gemeinsam aus einer Idee ein Buch zu machen. Das war's fürs Erste. Wenn du noch weitere Fragen hast, dann scheue dich nicht, sie mir zu stellen: Auf der Amoralisch-Pinnwand, per E-Mail oder wie auch immer.
11.08.14, 20:12 Tobias Radloff
Wie vorhin angekündigt habe ich noch weitere Neuigkeiten: Am kommenden Sonntagabend stehe ich auf Reddit Rede und Antwort – ich gebe ein AMA, ein "Ask Me Anything". Das Ankündigungsposter habe ich an diesen Blogpost angehängt. Ab 20 Uhr kannst du mich dann alles fragen, was du von mir wissen willst, egal ob zu Amoralisch, der Schriftstellerei an sich oder dazu, was im Tatort passiert, den du wegen des AMAs nicht schauen kannst. Das Ganze wird unter www.reddit.com/r/de_iama stattfinden. Mein AMA-Vorgänger wird übrigens Stefan Niggemeier sein (http://www.stefan-niggemeier.de/). Und das ist nicht alles. In den kommenden Tagen und Wochen wird auch in Zeitungen und anderen Offlinemedien über Amoralisch berichtet werden. Eine feste Zusage habe ich schon, bei zwei weiteren sieht es gut aus. Auch hier halte ich dich auf dem Laufenden. Und dann habe ich noch einen Vortrag für die MetaRheinMainConstructionsDays in Darmstadt eingereicht (http://mrmcd.net/). Wenn er akzeptiert wird, werde ich am ersten Septemberwochenende über Crowdfunding und Pay-what-you-want sprechen und über die Kunst, von der Kunst zu leben. Vielleicht hast du ja Lust, dort vorbeizuschauen.
11.08.14, 15:14 Tobias Radloff
Bis ganz nach oben ist es nicht mehr weit! Mandoline macht es vor, und "Amoralisch" eifert ihm ab sofort nach, denn die Finanzierungsphase hat angefangen! Endlich kannst du "Amoralisch" nicht nur moralisch unterstützen, indem du Fan wirst, sonden auch substanziell. Mit deinem Beitrag bringst du den Roman seinem Entstehen ein Stück näher, und dein Wunsch-Dankeschön kannst du nun ebenfalls auswählen. Wir haben Zeit bis zum 12. September, um insgesamt 7.500 Euro zusammenzukriegen. Das ist kein Pappenstiel, aber ich bin sicher, dass wir es schaffen können. Trotzdem: Wenn du jemanden weißt, der unbedingt noch von dem Projekt erfahren sollte, dann zögere nicht, ihnen Bescheid zu sagen, per E-Mail, Facebook, Google+, Brieftaube oder (schluck) gar persönlich :-) Zu diesem Thema überlege ich gerade: Soll ich einen Flyer erstellen und zum Download bereitstellen, um ihn an schwarze Bretter o.Ä. zu hängen? Schreib doch mal in die Kommentare, was du von der Idee hältst. Ich habe übrigens noch mehr Neuigkeiten, aber die schreibe ich später auf.
11.08.14, 03:07 Tobias Radloff
Geschafft! Das Video, und ich sowieso. In den vergangenen Tagen habe ich gelernt, wie wenig Ahnung ich von Keyframes, Schwarzblenden und Audio-Video-Synchronizität hatte und warum es klug ist, alle Aufnahmen im gleichen Licht zu machen. Egal. Trotz aller Widerstände und Nachdreharbeiten ist das Pitch-Video zu "Amoralisch" jetzt fertig und online. Das heißt, dass dem Eintritt in die Finanzierungsphase nur noch eine Formalität im Wege steht: Die Leute von Startnext müssen das Ganze bestätigen. Hier ein paar technische Details zum Video: Das Video hat eine Auflösung von 640x360 Pixeln. HD kann ich leider nicht anbieten: Ich habe die Aufnahmen mit einer Sony DSC-H10 Digitalkamera gemacht, und die unterstützt keine höhere Auflösung Aber wer will mein nicht mehr ganz so volles Haar schon in HD sehen? Wir haben eine zusätzliche Tonspur mit einem Zoom H2 aufgenommen, aber am Ende haben wir einfach die Spur von der Kameraaufnahme verwendet. Sie klingt nicht allzu schlecht, und außerdem hätte es einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, die Video- und die externe Tonspur miteinander zu synchronisieren. Gedreht haben wir im Wohnzimmer. Das Klavier haben wir übrigens erst vor wenigen Tagen geschenkt bekommen. Was man nicht sieht, ist unter anderem dieses: Als Stativ verwenden wir einen Pappkarton, der auf dem Schuhregal steht, ich sitze auf einem Putzeimer voller Müllbeutel, und ich trage keine Hose. Die Katzen haben während der Dreharbeiten geschlafen, was gut war, weil sie dadurch nicht gestört haben, aber auch schlecht, weil ich sie sonst in die Kamera hätte halten können. Für Schnitt etc. haben wir die folgenden Programme eingesetzt: Avidemux, um die gewünschten Passagen aus den Videodateien herauszuschneiden und nachher wieder zusammenzufügen, Pitivi für die Ein- und Überblendungen; GIMP, um die Frames mit den Fragetexten zu erstellen, und Audacity, um die Soundspur vom Rauschen zu befreien. Ausgeführt haben wir all diese Programme auf dem schnellen Rechner meiner Lieblingsperson und auf meinem klapprigen Schreiblaptop (der sich, wenn man es genau betrachtet, ziemlich gut gehalten hat). Gehostet wird das Ganze schließlich bei Vimeo. Hier ist der direkte Link zum Video: https://vimeo.com/103089646 Und ich geh jetzt schlafen.
07.08.14, 16:03 Tobias Radloff
Zwei besonders eifrige Lektoren schauen sich schon mal vorab das Manuskript an. Bisher kam noch keine Kritik – nur höre ich hin und wieder Schmatzgeräusche… Das links ist übrigens Kazoo, und der andere Racker heißt Mandoline. Die beiden sind seit Dienstag meine neuen Mitbewohner, und zwar die besten, die man sich wünschen kann. Oh, und falls du dich fragst: Ich werde das natürlich nicht schamlos ausnutzen und regelmäßig niedliche Katzenbilder im Blog veröffentlichen. Nein, ich werde mich gelegentlich ein bisschen dafür schämen, wenn ich es tue. Klingt das fair?
05.08.14, 17:59 Tobias Radloff
Die Startphase hat "Amoralisch" erfolgreich hinter sich gebracht. Nächster Halt: Finanzierungsphase! In dieser geht es dann ans Eingemachte, nämlich darum, mindestens 7.500 Euro Unterstützung zusammenzukriegen. Verglichen damit war die Hürde von 75 Fans gar nicht so hoch. Denn wenn ich mich nicht verrechnet habe, müssen etwa 400 Romanexemplare vorbestellt werden, um auf die nötige Summe zu kommen. Aber wir schaffen das schon. Ich bin in der Zwischenzeit nämlich nicht untätig gewesen, sondern habe gleich mehrere Eisen im Feuer, um die Bekanntheit von "Amoralisch" noch weiter zu vergrößern. Das heißeste dieser Eisen ist das Erklär-Video zum Projekt. Es nimmt allmählich Gestalt an und wird, wenn mich die Technik nicht im Stich lässt, zum Wochenende fertig sein. Dann ist es auch höchste Zeit, denn das Video ist die letzte fehlende Voraussetzung dafür, dass "Amoralisch" in die Finanzierungsphase wechselt. Nicht nur darum hat der Videodreh bei mir höchste Priorität. Parallel dazu bemühe ich mich um Berichterstattung in klassischen und weniger klassischen Medien. Konkret habe ich Ansprechpartner in Print und Radio im Blick, und ein AMA auf Reddit organisiere ich auch. (Äh… ein was? Ein AMA ist eine Art Fragestunde – ein "Ask Me Anything" – auf der beliebten Internetplattform www.reddit.com , wo u.a. schon Barack Obama zu Gast war.) Zu guter Letzt setze ich auf deine Mithilfe, lieber Fan. Jeder Tweet, jeder Facebook-Eintrag von dir macht "Amoralisch" ein Stück bekannter. Jeder Freund und jede Kollegin, denen du von dem Projekt erzählst, ist ein möglicher Unterstützer mehr. Oder kennst du vielleicht Journalisten, auf Bücher ausgerichtete Webseiten, Leute vom Fernsehen usw., die Interesse daran haben könnten, über "Amoralisch" zu berichten? Dann zögere nicht, sie mit mir in Kontakt zu bringen! Denn wie der Typ mit dem Stars-and-Stripes-Hut sagen würde: Frage nicht, was "Amoralisch" für dich tun kann, sondern was du für "Amoralisch" tun kannst. Oder, wie Philip Strasser sagen würde: Der Mann mit der Gabel braucht dich.
04.08.14, 15:53 Tobias Radloff
Letzte Meldung: "Amoralisch" hat die Startphase erfolgreich absolviert. Vielen Dank euch allen, die ihr das möglich gemacht habt! Eigentlich will ich an dieser Stelle aber von etwas ganz anderem schreiben, nämlich von den Dankeschöns. Crowdfunding lebt vom Geben und Nehmen. Als Unterstützer fremder Projekte habe ich die Erfahrung gemacht, dass es unzählige tolle Ideen gibt, die alle meine Begeisterung verdient hätten. Da ich aber nur eine begrenzte Anzahl finanzieren kann, muss ich mich entscheiden, in welche Projekte ich mein Geld stecke. Dabei spielen die Dankeschöns eine wichtige Rolle – man will ja schließlich etwas für sein Geld zurückbekommen. Aus diesem Grund ist es mir als Projektstarter besonders wichtig, tolle Dankeschöns zur Auswahl anzubieten. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, weil sie dir alle so gut gefallen, dann habe ich mein Ziel erreicht. Bei einem Buchprojekt steht natürlich das fertige Werk im Mittelpunkt. So ist es keine Überraschung, dass praktisch alle Dankeschöns Druckexemplare von "Amoralisch" enthalten. Dabei habe ich versucht, für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das richtige Paket zu schnüren. Auf Anregung eines Fans hin habe ich gerade eben das brandneue "Familienpaket" hinzugefügt, das gleich vier Exemplare enthält. Darauf hätte ich auch selbst kommen können. Alle Dankeschöns mit signierten Exemplaren stehen übrigens nur in limitierter Anzahl zur Verfügung. Das heißt, frühes Zugreifen lohnt sich. Aber natürlich füge ich jedem meiner Bücher auf Lesungen gerne nachträglich eine Widmung hinzu. Weil "Amoralisch" ohne die Mithilfe der Crowd – ohne deine Mithilfe – nicht möglich ist, ist es mir wichtig, dich und alle anderen Unterstützer namentlich in der Danksagung zu erwähnen, sowohl in der gedruckten als auch in der E-Book-Ausgabe. Dies gilt für jede Unterstützung ab einer Höhe von fünf Euro. (Natürlich ist die Namensnennung optional, oder du kannst dich für ein Pseudonym entscheiden, z.B. deinen Startnext-Benutzernamen.) Apropos E-Book: Ich habe mich entschieden, die elektronische Fassung von "Amoralisch" nicht zu einem festen Preis anzubieten, sondern gegen eine freiwillige Spende. Warum genau ich das so mache, will ich in einem späteren Blogeinitrag erklären. Hier möchte ich nur darauf hinweisen, dass in jedem Dankeschön automatisch auch das E-Book enthalten ist, und dass es die elektronische Ausgabe nur dann geben wird, wenn die Finanzierung der Druckfassung Erfolg hat. Zwei der Dankeschöns möchte ich noch gesondert erwähnen. Da ist zum einen "Magie der Namen". Dabei erhältst du das Recht, eine Romanfigur zu benennen. Dieses Dankeschön gibt es dreimal, und wer zuerst klickt, darf zuerst aus den drei Figuren aussuchen, die zur Wahl stehen So, das waren die einfachen Dankeschöns. Wenn ich dagegen an "Sei Mäzen" denke, fühle ich mich ein bisschen wie vor einer Achterbahnfahrt: Ich freue mich drauf, und gleichzeitig hängt mir der Magen in den Kniekehlen. Bei diesem Dankeschön ist der Name Programm. So wie Künstler früher bei Hofe ein Auskommen fanden, indem sie den Herrschern nach dem Munde schrieben, werde ich eine Kurzgeschichte lang dein Hausschreiber sein. Willst du lesen, wie dein Hund einen Kriminalfall löst? Alles klar. Über dich selbst als Superheld? Wird gemacht. Du allein bestimmst, wo es langgeht. Und das ist das Aufregende: Bislang habe ich immer meine eigenen Ideen als Stoff für meine Geschichten verwendet. Es wird eine völlig neue Erfahrung für mich sein, stattdessen deine Ideen zu verwenden. Ich habe keine Ahnung, was dabei herauskommt. Ich weiß nur, dass es eine ganz besondere Geschichte werden wird.
31.07.14, 17:31 Tobias Radloff
Hallo, hier ist ein Auszug aus der aktuellen Manuskriptfassung von "Amoralisch", Seite 26. Viel Spaß beim Lesen! Gruß, Tobias PS: Falls du noch mehr Lesefutter von mir suchst, schau doch mal in "Corporation Square" hinein. Das ist eine Kurzgeschichte über eine Künstliche Intelligenz und ihre Träume, und trotz des Titels schreibe ich sie komplett auf deutsch. Der Clou: Ich veröffentliche die Geschichte Stück für Stück auf Twitter (zuletzt heute), sie entsteht also praktisch live im Netz. Den gesamten schon erschienen Text gibt es hier: http://www.tobias-radloff.de/projekte/corporation-square/ PPS: (Wahrscheinlich ist dieser Hinweis völlig überflüssig, aber man weiß ja nie.) Der Manuskriptauszug ist eine vorläufige Version. Der Text darin kann sich noch ändern, in Details oder zur Gänze. Falls im fertigen Buch nicht diese exakten Sätze auftauchen sollten, dann sei bitte nicht böse, okay?
30.07.14, 18:21 Tobias Radloff
Wow! Nur noch ein Fan fehlt, um die 60 vollzumachen, und von da ist es nicht mehr weit bis zur 75. Wenn es so weitergeht, ist "Amoralisch" schneller in der Finanzierungsphase, als ich "Biotech-Roman Noir" sagen kann. Vielen Dank für eure Begeisterung für den Roman, und vor allem für den Zuspruch, den ich von euch bekomme. Und das, obwohl es noch keine einzige Zeile aus dem Buch zu lesen gab. (Das wird sich übrigens bald ändern.) Tatsächlich erhalte ich nicht nur Lob, sondern auch Kritik und Verbesserungsvorschläge. Auch dafür bin ich dankbar. Mehr noch: Konstruktive Kritik ist besonders wertvoll für mich, weil ich auf sie angewiesen bin. Als Autor bin ich extrem nah dran an meinen Texten. Das macht es mir schwer, mein eigenes Buch mit dem nüchternen Blick eines Lesers oder einer Verlegerin zu betrachten; darum ist auch das Lektorat unverzichtbar. Doch nicht nur was den Inhalt angeht, auch bei Form und Gestaltung mangelt es mir mitunter an der nötigen Distanz, um, sagen wir, ein verbesserungsfähiges Covermotiv zu erkennen oder einen langweiligen Romantitel. Bei meinen anderen Büchern hatte ich Verlagsleute, um mich darauf hinzuweisen, wenn ich mich verrenne. Bei "Amoralisch" habe ich dich. Wenn dir also etwas auffällt, was ich besser machen kann oder wenn du eine Idee hast, um das Projekt noch weiter voranzubringen, dann lass es mich bitte wissen. Vorhin habe ich z.B. den Vorschlag erhalten, als neues Dankeschön ein Paket aus vier Büchern anzubieten. Da wäre ich von allein nicht drauf gekommen. Die Devise lautet also: Immer her mit euren Ideen!
28.07.14, 17:07 Tobias Radloff
Wie du siehst, ist das Manuskript von "Amoralisch" bereits fertig, zumindest in der Rohfassung. Hier habe ich ein paar Zahlen und Fakten zusammengetragen. Die Textlänge beträgt derzeit 545.569 Zeichen, das sind 87.843 Wörter. Zum Vergleich: "Schwarzspeicher" hat knapp 600.000 Zeichen. Diese Zahlen sind vorläufig und werden während des Lektorats noch nach unten gehen; ich muss schließlich noch mein ganzes Geschwafel streichen. Ich schätze, dass das Buch am Ende um die 300 Seiten haben wird. Die ersten Worte des Manuskripts habe ich am 30. Mai 2012 geschrieben. Am 1. November habe ich alles verworfen und neu angefangen. Die finale Szene stammt vom 10. April 2014. Ich habe also – mit Unterbrechungen – zwei Jahre an dem Buch gearbeitet. Der Titel des Buches kommt im Manuskript nicht ein einziges Mal vor. Das Wort "und" taucht 2.194 Mal auf, "Strasser" wiederum nur 132 Mal. Dass die Hauptfigur so selten genannt wird, liegt daran, dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Dementsprechend habe ich auch fast 4.000 Mal das Wort "ich" verwendet. Wie gesagt, all das sind vorläufige Zahlen. Ich hoffe, dass sie dir dennoch einen kleinen Einblick in das geben, was dich mit "Amoralisch" erwartet.
25.07.14, 18:16 Tobias Radloff
Wow! Die Hälfte ist schon geschafft. 75 Fans brauche ich, um das Projekt in die eigentliche, die Finanzierungsphase zu hieven, und 37 sind schon an Bord. Und das, obwohl erst ein Bruchteil der zur Verfügung stehenden Zeit herum ist. Ich hatte nicht gerechnet, dass Amoralisch so schnell so viel Zuspruch finden würde, zumal ja gerade Ferienzeit ist. Vielen Dank euch allen! Und das war nicht die einzige Überraschung für mich: Bei den Fans fiel mit der Name Tom Hillenbrand ins Auge. Er ist der Autor des Romans "Drohnenland", der wie "Schwarzspeicher" ein düsteres Bild vom Leben in datenhungrigen Überwachungsstaaten zeichnet. Das Besondere: Auch "Drohnenland" wurde geschrieben, bevor der Name Edward Snowden durch die internationalen Medien ging. Willkommen an Bord, Tom. So, genug gebloggt. Ich will heute noch die Anfangsszene von Amoralisch überarbeiten, und das Pitch-Video zum Projekt habe ich auch noch nicht geschossen. Ich schätze, ich werde am Wochenende ein paar Außenaufnahmen machen… am besten auf einer Wiese am See… :-)
24.07.14, 00:24 Tobias Radloff
Auf meiner Webseite habe ich niedergeschrieben, wieso ich mich eigentlich dazu entschieden habe, "Amoralisch" im Selbstverlag per Crowdfunding herauszubringen. Die Kurzfassung lautet: Ein Hoch aufs Internet! Wann, wenn nicht jetzt! Seid umschlungen, Millionen potenzielle Leser! Naja, ein bisschen (selbst)kritischer bin ich schon, auch und gerade was Chancen und Risiken des Projekts angeht. Aber letztendlich habe ich mir gedacht: Wenn ich schon in einer aufregenden Zeit lebe, dann kann ich auch neue Ideen ausprobieren. Hier der Link: http://www.tobias-radloff.de/2014/07/warum-ich-einen-roman-per-crowdfunding-finanziere/
01.12.02, 23:53 Tobias Radloff
Geschafft! Das Video, und ich sowieso. In den vergangenen Tagen habe ich gelernt, wie wenig Ahnung ich von Keyframes, Schwarzblenden und Audio-Video-Synchronizität hatte und warum es klug ist, alle Aufnahmen im gleichen Licht zu machen. Egal. Trotz aller Widerstände und Nachdreharbeiten ist das Pitch-Video zu "Amoralisch" jetzt fertig und online. Das heißt, dass dem Eintritt in die Finanzierungsphase nur noch eine Formalität im Wege steht: Die Leute von Startnext müssen das Ganze bestätigen. Hier ein paar technische Details zum Video: Das Video hat eine Auflösung von 640x360 Pixeln. HD kann ich leider nicht anbieten: Ich habe die Aufnahmen mit einer Sony DSC-H10 Digitalkamera gemacht, und die unterstützt keine höhere Auflösung Aber wer will mein nicht mehr ganz so volles Haar schon in HD sehen? Wir haben eine zusätzliche Tonspur mit einem Zoom H2 aufgenommen, aber am Ende haben wir einfach die Spur von der Kameraaufnahme verwendet. Sie klingt nicht allzu schlecht, und außerdem hätte es einen zusätzlichen Aufwand bedeutet, die Video- und die externe Tonspur miteinander zu synchronisieren. Gedreht haben wir im Wohnzimmer. Das Klavier haben wir übrigens erst vor wenigen Tagen geschenkt bekommen. Was man nicht sieht, ist unter anderem dieses: Als Stativ verwenden wir einen Pappkarton, der auf dem Schuhregal steht, ich sitze auf einem Putzeimer voller Müllbeutel, und ich trage keine Hose. Die Katzen haben während der Dreharbeiten geschlafen, was gut war, weil sie dadurch nicht gestört haben, aber auch schlecht, weil ich sie sonst in die Kamera hätte halten können. Für Schnitt etc. haben wir die folgenden Programme eingesetzt: Avidemux, um die gewünschten Passagen aus den Videodateien herauszuschneiden und nachher wieder zusammenzufügen, Pitivi für die Ein- und Überblendungen; GIMP, um die Frames mit den Fragetexten zu erstellen, und Audacity, um die Soundspur vom Rauschen zu befreien. Ausgeführt haben wir all diese Programme auf dem schnellen Rechner meiner Lieblingsperson und auf meinem klapprigen Schreiblaptop (der sich, wenn man es genau betrachtet, ziemlich gut gehalten hat). Gehostet wird das Ganze schließlich bei Vimeo. Hier ist der direkte Link zum Video: https://vimeo.com/103089646 Und ich geh jetzt schlafen.