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Projekte / Literatur
Barrierefreier Reiseführer durch Südeuropa
Per Interrail mit dem Rollstuhl durch Südeuropa - damit auch andere ihre Traumreise verwirklichen können, möchte ich aus meinen Erfahrungen einen Reiseführer speziell für Menschen im Rollstuhl schreiben.
Bochum
3.640 €
2.000 € Fundingziel
132
Fans
78
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 17.03.2014 09:56 Uhr - 16.06.2014 23:59 Uhr
Fundingziel 2.000 €
Stadt Bochum
Kategorie Literatur

Worum geht es in dem Projekt?

Per Interrail durch Südeuropa mit dem Rollstuhl geht nicht?

Ich werde in diesem Sommer beweisen, dass es doch geht.

Mit eurer Unterstützung möchte ich meine Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Menschen teilen und daraus einen Reiseführer speziell für Menschen im Rollstuhl machen.

Warum ich: Anfang Januar habe ich bei einer Verlosung eines Essenslieferanten zwei Tickets für den Interrail gewonnen. Nach den ersten Jubelschreien, kam dann doch die Ernüchterung. Zwei Tickets machen noch keine Reise, und noch viel mehr: Wo kann ich eigentlich mit dem Rollstuhl hin reisen? Wo gibt es Treppen? Welche Hotels sind zugänglich? Wie barrierefrei sind Bus und Bahn?
Bei meinen bisherigen Reiseplanungen hat sich herausgestellt, dass es ziemlich schwierig ist an Informationen zur Barrierefreiheit im jeweiligen Land zu kommen. Zudem habe ich noch niemanden gefunden, der schon mit dem Interrail im Rollstuhl durch Europa gereist ist und auf dessen Erfahrungen ich zurückgreifen kann.

Da ich mir jedoch nicht vorstellen kann, das ich die Einzige im Rollstuhl bin, die diesem Traum hat, möchte ich einfach allen anderen, die eine ähnliche Reise vorhaben, die Planung erleichtern.

Der Plan: Ich werde mit zwei Assistenten Ende August drei Wochen durch Südeuropa reisen. Die bisherige Reiseroute sieht so aus: Deutschland - Frankreich - Spanien - Portugal - Italien

Außerdem plane ich schon während der Reise Interviews mit anderen Rollstuhlfahrern oder interessanten Personen für den Reiseführer zu machen. Zusätzlich werde ich euch natürlich auf meinem Blog immer auf dem Laufenden halten. Nach der Reise werde ich die Blogartikel bearbeiten und ausdehnen und die ganze Informationen lesefertig aufbereiten und als Ebook veröffentlichen.

Für das Ebook benötige ich natürlich finanzielle Mittel für das Lektorat, sowie die Vermarktung.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich bei meinem Abenteuer unterstützt und somit auch anderen Menschen im Rollstuhl das Reisen erleichtert.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

In erster Linie richtet sich der Reiseführer natürlich an Menschen im Rollstuhl. Ich werde selbstverständlich eine große Menge am Tipps für barrierefreie Übernachtungsmöglichkeiten, Restuarants, Zügen, ect. geben.
Aber ich möchte auch Anekdoten und allgemein Betrachtungen darüber, wie andere Länder mit dem Thema Inklusion umgehen, hinzufügen. Mein großes Ziel ist es sowohl zu informieren, als auch zu unterhalten, damit der Reiseführer sich letzlich für alle Menschen lohnt, die gerne Reiseliteratur lesen. :)

Ich plane das Ebook im Frühjahr 2015 zu veröffentlichen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Einen solchen Reiseführer, wie ich ihn plane, gibt es einfach noch nicht. Es gibt ein paar Broschüren von Touristeninformationen und vereinzelt Berichte auf Blogs. Ansonsten ist man auf die normalen Reiseführer angewiesen, deren Informationen zur Barrierefreiheit höchstens 2 Seiten betragen.
Ein barrierefreier Reiseführer - noch dazu von einer Rollstuhlfahrerin selbst geschrieben - ist also was ganz neues.
Wenn ihr das Projekt unterstützt, seid ihr an etwas beteiligt, was auf der einen Seite das Reisen im Rollstuhl vereinfacht, auf der anderen Seite aber auch Menschen ohne Rollstuhl einen Einblick gewährt, wie Europa aus 90 cm Sitzhöhe aussieht :-)
Nebenbei unterstützt ihr mich persönlich dabei zwei Träume auf einmal zu verwirklichen: Durch Europa reisen und ein eigenes Buch zu schreiben.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Damit der Reiseführer realisiert werden kann, muss natürlich die Reise auch wirklich stattfinden. Da wir alle nur zwei Hände haben, muss ich zwei Assistenten mitnehmen, um allein schon das Gepäck und den Rollstuhl zu transportieren. Aus diesem Grund wird es leider nötig sein, einen Teil des Geldes für die anfallenden Reisekosten zu verwenden.
Am wichtigsten ist es aber natürlich die Kosten für das Ebook abzudecken - dabei wird der größte Teil für das Lektorat eingesetzt werden, den Rest werde ich in die Vermarktung investieren.

Das Ziel des Projekts liegt bei 2000 Euro. Bei 2.500 würde noch ein Fotograf mitkommen. Falls ihr mich so sehr unterstützt, dass wir das Ziel deutlich überschreiten, also ungefähr ab 3.500, werde ich den Reiseführer auch in gedruckter Form veröffentlichen. :)

Wer steht hinter dem Projekt?

Online werde ich den meisten als bibliophiles Rollstuhlfräulein durch meinem Blog thabs.de bekannt sein.
Offline studiere ich Germanistik und Komparatistik an der Ruhr-Uni Bochum.

Vor meiner Geburt habe ich ein bisschen zu lange die Luft angehalten, das fand mein Gehirn nicht so lustig und ist in Sachen Motorik in einen lebenslangen Vollstreit getreten. Medizinisch klingt das so: Cerebralparese mit Tetraspastik.

Meine persönliche Mission ist es, Menschen zu zeigen, dass das Leben auch mit einer sogenannten Schwerstbehinderung noch durchaus Sonnenseiten hat. Aber auch immer wieder sichtbar zu machen, dass eine Behinderung zwar ein Teil eines Menschen ist, dass wir darüber hinaus aber auch die gleichen Hoffnungen, Träume und Ängste haben wie Menschen ohne Behinderung.

Projektupdates

21.04.2014

this is for my friends who speaks english:

At the start of January I won two Interrail tickets in a competition. At first I was very exited, and then the reality hit me. Two tickets don't make a holiday, and, more importantly, where can I travel with my wheelchair? Where are there only stairs available? How accessible are the buses and trams? Which hotels are accessible?

21.04.2014

As I started to plan my trip I discovered it was quite difficult to find out information about accesabiliy in each country. In addition, I hadn't found a single other person who had made a trip through Europe on the Interrail, where I could maybe get some advice or tips.


I cannot imagine that I am the only person in a wheelchair to ever have this dream, so I would like to make it a bit easier for others who wish to do so.

21.04.2014


My plan is to travel with two assistants for three weeks starting at the end of August. The route presently consists of Germany – France – Spain – Portugal – Italy.
In addition, during the trip I plan to interview other wheelchair users or interessted people I meet along the way. During the trip I will post to my blog regularly, and upon my return I will extend on my blog posts and create an e-book.

21.04.2014


My book is meant first and foremost for people in wheelchairs. I will include a great many tips regarding accessible accommodation, restaurants, elevators, etc. I also want to include information about how other countries deal with inclusion. I want to inform as well as entertain, so that it is a book that will be enjoyed by anyone who enjoys reading travel guides.
My plan is to release the book in early 2015.
if I raise 3000 - 3500 I will also print a small run of hard copies.

25.03.2014

Es gibt wundertolle News: Wie ihr oben sehen könnt, werden wir im Laufe der Woche offizell die Crowdfundinggrenze knacken. Das Unternehmen Hiro-Lift, Deutschlands größter Hersteller von Treppenliften, hat sich großzügig bereit erklärt, das Projekt über die Grenze zu heben. Vielen vielen Dank dafür! Aber nicht nur an dem Sponsor, sondern ich danke, danke, danke allen bisherigen Supportern - ihr seid großartig. Ich hab nie damit gerechnet, dass soooo viel in soooo, sooo, sooo kurzer Zeit zusammenkommt. Für alle, die jetzt erst auf das Projekt aufmerksam geworden sind und die sich jetzt vielleicht Folgendes fragen: Kann ich jetzt noch Supporter werden und warum sollte ich das überhaupt noch? Eindeutige Antwort: JA! Natürlich kannst du das Projekt noch weiter unterstützen, es wäre sogar großartig, wenn du es tust. Bisher haben wir jetzt den Reiseführer als Ebook gesichert. Ich selbst bin ein großer Freund der Ebooks, aber gerade Reiseführer sind gedruckt einfach praktischer, weil man schneller unterwegs darin blättern kann. Also würde ich den Reiseführer gerne drucken, dafür brauche ich aber noch weitere Unterstützung, um die Druckkosten stemmen zu können. Nähere Infos gibt es ein Stück weiter unten. Nochmal ein riesiges DANKE an alle! Eure Tanja

Partner

Hiro-Lift ist Deutschlands größter Hersteller von Treppenliften aller Art. Das Unternehmen hat sich dazu bereit erklärt, mich bei meinem Projekt zu unterstützen.

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