Crowdfunding beendet
Vom 26. Juni bis zum 26. September 2021 veranstaltet die gemeinnützige Initiative tinyBE in Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden eine außergewöhnliche Skulpturenausstellung. Das Kunstprojekt tinyBE #1 – living in a sculpture lädt die Besucher*innen ein, visionäre und experimentelle Formen des Wohnens und Arbeitens auszuprobieren.
14.013 €
Fundingsumme
48
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Bewohnbare Kunst im 3D-Druck - tinyBE #1
 Bewohnbare Kunst im 3D-Druck - tinyBE #1
 Bewohnbare Kunst im 3D-Druck - tinyBE #1
 Bewohnbare Kunst im 3D-Druck - tinyBE #1
 Bewohnbare Kunst im 3D-Druck - tinyBE #1

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 22.12.20 13:53 Uhr - 15.03.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 26. Juni - 26. September 2021
Mindestbetrag (Startlevel) 10.000 €

Um das Kunstwerk «The House of Dust» von Alison Knowles vor dem Museum Wiesbaden zu realisieren benötigen wir noch 10.000€.

Kategorie Kunst
Stadt Wiesbaden

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Worum geht es in dem Projekt?

Wir präsentieren neun temporär bewohnbare Skulpturen, die von renommierten internationalen Künstler*innen in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main realisiert werden. Das Besondere ist, dass sich die Gäste in den Kunstwerken aufhalten und die künstlerischen Konzepte auch nachts testen können. 

Vor dem Museum Wiesbaden soll die bewohnbare Skulptur der Ikone und Pionierin der Fluxus-Bewegung Alison Knowles (*1933) im neuen 3D-Druckverfahren produziert werden. Für tinyBE präsentiert die amerikanische Künstlerin ihr Gedichtprojekt «The House of Dust» in einem neuen Kontext: Ihre bahnbrechende Arbeit, die 1967 mit einem Siemens-Computer 4004 umgesetzt wurde, gilt als eines der ersten computergenerierten Gedichte, das auf dem gesteuerten Algorithmus der Künstlerin basiert. Nun übersetzt sie das Gedicht für die Ausstellung tinyBE in eine architektonische Form und thematisiert erneut das aktuelle Verhältnis von Mensch und Maschine.

«The House of Dust» soll von Juni - September 2021 eine bewohnbare Form im öffentlichen Raum sein. Die erste großformatige öffentliche Skulptur von Alison Knowles seit Jahrzehnten bietet ein experimentelles Erlebnis als zeitgenössische Fluxus-Erfahrung. Die Besucher*innen nehmen an einer historischen Performance teil, die prominent vor dem Eingang des Museums Wiesbaden platziert und erlebbar sein wird. Das Museum ist eine weltweit bekannte Institution für Fluxus.

Die temporäre Bewohnbarkeit aller tinyBE-Skulpturen von CALEB DUARTE & MIA EVE ROLLOW, ONUR GÖKMEN, CHRISTIAN JANKOWSKI, TERENCE KOH, MY-CO-X, THOMAS SCHÜTTE, STERLING RUBY, LAURE PROUVOST & ALISON KNOWLES  lässt Kunst und Leben miteinander verschmelzen. Sinnliche Eindrücke, überraschende Begegnungen und neue Perspektiven sorgen für ein einzigartiges Kunsterlebnis in außergewöhnlicher Atmosphäre. Unser Skulpturenpark ist für alle Besucher*innen kostenlos begehbar!

Um den 3D-Druck zu realisieren benötigen wir noch 10.000€ und sind dabei auf Eure Unterstützung angewiesen!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir möchten mit tinyBE einen interdisziplinären Dialog an der Schnittstelle von Bildender Kunst, Architektur, Design und Wissenschaft ermöglichen. Die temporäre Bewohnbarkeit der Skulpturen eröffnet dabei eine neue Form der Kunst- und Lebensbetrachtung. Jede*r kann sich darin aufhalten und die künstlerischen Konzepte auch nachts ausprobieren. Reservierungsanfragen für Übernachtungen in den Skulpturen könnt ihr direkt über [email protected] stellen.

tinyBE ist nicht nur eine Ausstellung, ein Gamechanger, sondern auch ein Ort für Begegnungen und Austausch. Ergänzt durch ein breites Angebot an Workshops, Performances und Dialogformaten schaffen insbesondere die tinyMONDAYS, unsere Veranstaltungsreihe, einen geistigen Freiraum für einen generationsübergreifenden Dialog über sinnstiftendes Leben und Zukunftsvisionen. Die tinyMONDAYS fördern den Austausch zu Themen der Nachhaltigkeit alternativer Wohn- und Lebensräume und stellen die wichtigsten Fragen unserer Gegenwart: Welche Orte brauchen wir zum Leben und Arbeiten? Wie wollen und können wir als Gesellschaft zusammenleben? Was brauchen wir für ein erfülltes und nachhaltiges Leben?

So kommen bei uns nicht nur Kunstinteressierte auf ihre Kosten. Die Übernachtungen, Veranstaltungen und Gespräche schaffen einen Raum für unvergessliche Erlebnisse für Interessierte aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Design, Wissenschaft, Immobilienwirtschaft und mehr.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Finanzierung der überdimensionalen Skulptur im Format 7 (B) x 4 (T) x 4 (H) m von Alison Knowles im 3D-Druck stellt für uns eine große Herausforderung dar. Wir brauchen dringend Unterstützer*innen, die dazu beitragen möchten, das Kunstwerk zu realisieren.

Da die Künstlerin nachhaltige Baustoffe einsetzen möchte, ist der Umsetzungsprozess mit Lehm sehr komplex, kostenintensiv und kann nur von zwei europäischen Baufirmen verwirklicht werden, die auf den 3D-Druck spezialisiert sind und bereits Häuser gedruckt haben. Außerdem haben wir infolge von Covid-19 mit stetig steigenden Kosten für Hygienekonzepte, Technik und Produktionskosten zu kämpfen.

Wenn Ihr uns unterstützt, können wir das Kunstwerk «The House of Dust» von Juni bis September für euch und alle erlebbar machen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Durch Euch wird das Kunstwerk «The House of Dust» ermöglicht! Zwar können wir auf zahlreiche Unterstützer*innen von öffentlicher und privater Seite bauen, so haben wir beispielsweise die Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig als Schirmherrin gewonnen und Fördergelder vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Stadt Wiesbaden, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, u.a. erhalten. Das renommierte Architekturbüro Zaeske und Partner arbeitet pro Bono für Alison Knowles. Aber das reicht leider nicht, um die Skulptur in Wiesbaden im 3D Druck auf die Beine zu stellen. Wir sind als gemeinnütziger Verein anerkannt und erzielen durch das Projekt keinerlei Gewinne. Das Geld, das wir mit diesem Crowdfunding-Projekt sammeln, werden wir für die Produktion des Kunstwerks von Alison Knowles ausgeben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter tinyBE steht eine gemeinnützige gGmbH. Wir sind ein Team aus rund 8 Mitarbeiter*innen, quer durch alle Altersschichten, Berufe und Studienfächer. Mit ganz viel Herzblut investieren nicht nur wir, sondern auch zahlreiche ehrenamtliche Helfer*innen einen Großteil ihrer Freizeit, um das tinyBE Projekt aufzubauen. Unsere Initiatorin Cornelia Saalfrank hat das Projekt 2017 gegründet, dieses ist seither stetig gewachsen - genauso wie unser Team. Zusätzlich werden während der Ausstellungszeit noch über 50 freiwillige Helfer*innen für einen reibungslosen Ablauf sorgen.


Wollt ihr noch mehr über tinyBE erfahren? Dann besucht unsere Website und unsere Social Media-Kanäle:

Website:
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Facebook:


Schirmherrin:

  • Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main


Kuratorium:

  • Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Kurator
  • Prof. Dr. Friedhelm Mennekes, Kurator
  • Ursula Müller, Leiterin der Architektursammlung der Berlinischen Galerie
  • Prof. Mathias Wagner K, Direktor Museum Angewandte Kunst Frankfurt
  • Corinna Wolfien, Inhaberin Books / Communication / Art


Beirat:

  • Philip Engelbrecht, Architekt
  • Peter Hoenisch, Sony- und RTL Kommunikationsdirektor a.D.
  • Dr. Matthias Jaletzke, Rechtsanwalt
  • Barbara Knoflach, Co-Founderin, G lobal C EO a .D. BNP Paribas Real Estate Investment Management
  • Rainer Neumann, Vorstandsvorsitzender a.D. Schufa Holding AG
  • Ulrike Petzold, GV DAKU Dachverband der Kulturvereine
  • Dr. Sven Sappelt, Gründer und Geschäftsführer CLB Berlin


Team:

  • Cornelia Saalfrank, Kuratorin und Initiatorin
  • Katrin Lewinsky Co-Kuratorin
  • Celena Ohmer, Kuratorische- und Projektassistenz
  • Josefine Rauch, Projektassistenz, PR und Kommunikation
  • Wolfgang Wershoven, Projektmanagement und Finanzen
  • Friedhelm Dorndorf, Architekt
  • Nicole Kreckel, Kunstvermittlung
  • Dr. Nader Maleki, Maleki Corporate Group, Veranstaltungen
  • Martin Rendel, MCRM, Co-Organisator
  • Michael Stein, Palast Promotion, Technische und Organisatorische Ausstellungskoordination

Bilder:

  • 1: Modell «The House of Dust»
  • 2: 3D printed house with crane 3D printer, © WASP c/o CSP s.r.l
  • 3: «The House of Dust» (1970), Cal Arts, Valencia, California
  • 4: «The House of Dust» (1970), Cal Arts, Valencia, California
  • 5: Alison Knowles work in progress «The House of Dust», Foto: Clara Joy

Kamera Pitch-Video:

  • Thomas Piechowski

Projektanpassungen

08.02.21 - tinyBE #1 Neue Ausstellungsdaten: 26....

tinyBE #1
Neue Ausstellungsdaten: 26. Juni - 26. September 2021

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Bewohnbare Kunst im 3D-Druck - tinyBE #1
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