Crowdfunding beendet
Eine zehnjährige Foto-Dokumentation über den Zirkus Starlight der Artistenfamilie Fischer, ganz nah an deren Leben. Petra Arnolds Portraits und Momentaufnahmen sind Zeitdokumente und gleichzeitig ein Verweis auf eine immer mehr wegbrechende traditionelle Zirkuskultur. Erscheinen soll das Buch „Beyond Starlight“ — mit Eurer Hilfe — im April 2020.
15.139 €
Fundingsumme
39
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Das war eine beachtliche Crowd-Finanzierungsrunde."
Datenschutzhinweis
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 Beyond Starlight
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 Beyond Starlight

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 31.10.19 12:43 Uhr - 08.12.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März | April 2020
Startlevel 15.000 €

Gestaltung, Text, Lektorat, Scans des analoges Bildmaterials, Bildbearbeitung, Druck, Hardcover-Bindung.

Kategorie Fotografie
Stadt Odenwaldkreis

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Im Zentrum von „Beyond Starlight“ steht die Geschichte der Zirkusfamilie Fischer. Petra Arnold nähert sich den Menschen und ihrer Lebenswelt, belässt aber bei aller Nähe immer eine respektvolle Distanz zu den Protagonisten und ihrem Milieu. Seit 2008 hat sie August Francesco und Karin Fischer mit deren zwölf Kindern und Enkelkindern immer wieder mit der Kamera besucht. So entstand ein Langzeitprojekt über ein freies Leben zwischen Wohnwagen, Zelt und ständig wechselnden Auftrittsorten.

Zusammenhalt, Vertrauen und familiäre Kräfte halten das System am Leben. Anfangs noch als Großfamilie im Zirkus vereint, hat sich über die Jahre mit dem Gewerbe auch die Situation verändert. Derzeit sind nur noch Karin, August und die jüngste Tochter Kenia mit Helfern und zwei Gastartisten im Boot. Eine Entwicklung, die beispielhaft den existenziellen Kampf einer Branche spiegelt: das Überleben traditioneller Zirkuskultur angesichts konkurrierender Unterhaltungsangebote einer zeitgenössischen Event-Industrie.

Die Kamera blickt hinter die Kulissen und beobachtet ein Leben zwischen Zirkusfamilie und Familienzirkus und vorwiegend abseits der Manege.

Das Buch „Beyond Starlight“ ist ein fotojournalistisches und zeitdokumentarisches Kunstprojekt. Neben Portrait- und Momentaufnahmen umfasst die Publikation einen Familien-Stammbaum sowie erläuternde Texte und historisches Bildmaterial.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel ist es, „Beyond Starlight“ hochwertig zu produzieren, um es deutschland- und auch weltweit zu vertreiben. Mit der Realisierung des Buches soll am Beispiel eines Familienbetriebs auf die bedrohte Zirkuskultur aufmerksam gemacht werden, die von der UNESCO in einigen Ländern bereits als immaterielles Kulturerbe anerkannt wird.
Durch die unmittelbaren Einblicke in eine für viele Menschen fremde Welt werden alternative Lebensentwürfe erlebbar. Somit steht das Buch auch für Offenheit, menschliche Vielfalt und Toleranz. Einfachheit, Freiheit und Mobilität sind von bleibendem Wert.

Angesprochen sind neben Fotoliebhabern, Kunst- und Kulturinteressierten sowie Zirkusfreunden auch Menschen mit einer Vorliebe für Milieus, Kulturen und Soziokulturen. „Beyond Starlight“ richtet sich an alle Menschen mit Interesse an kulturellen Ausdrucksformen und unkonventionellen Lebensweisen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

„Beyond Starlight“ zeichnet die Geschichte der Artistenfamilie Fischer auf und ist gleichzeitig ein Zeugnis über Brauchtum und Traditionen einer darstellenden Kunstform.
Durch die große Zeitspanne des Projekts und das gegenseitige Vertrauen zwischen Familie und Fotografin wird ein persönlicher und authentischer Bildband entstehen. Ein Zeitdokument, das den Zusammenhalt einer Großfamilie im nomadenhaften Alltag zwischen Wohnwagen und Zirkuszelt spürbar macht und andere Lebensformen und familiäre Strukturen darstellt.
Das Buch bietet einen Einblick in den Alltag einer Zirkusfamilie und setzt sich mit der aktuellen Situation auseinander. In den Momentaufnahmen wird ein Stück der Zirkuskultur aufbewahrt.
In mehr als zehn Jahren sind viel Zeit, Herzblut und Filmmaterial in das Projekt geflossen. Die gesamte Vorarbeit wurde aus eigenen Mitteln finanziert. Mit einer Förderung ermöglicht Ihr die Fertigstellung des Buches, den Druck und Vertrieb, um die Geschichte anderen Menschen näherzubringen und zu erhalten.

Ich freue mich, möglichst viele Menschen auf diese Reise mitzunehmen. Mit der gesamten Familie Fischer schlage ich einen dreifachen Salto mortale, wenn das Buch vorliegt. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das erste Funding-Ziel unterstützt das Buchprojekt hinsichtlich Gestaltung, Text, Lektorat, letzte Scans des analogen Bildmaterials, Bildbearbeitung und Druck. Die Mittel sollen eine hochwertig produzierte Publikation mit Hardcover-Bindung und Deutsch-Englisch-Übersetzung ermöglichen. Geplant ist eine anspruchsvolle künstlerische Umsetzung in Zusammenarbeit mit einem renommierten Fotobuch-Verlag.

Mit Erreichen des zweiten Funding-Ziels soll das Buch etwas umfangreicher gestaltet und die Texte ins Englische übersetzt werden. Es ist eine Wanderausstellung vorgesehen, die gemeinsam mit dem Zirkus Starlight auf Reisen gehen und dem Familienbetrieb mehr Aufmerksamkeit schenken soll. Begleitet werden soll die Ausstellung von weiteren Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträgen oder Diskussionen im Austausch mit Kunst- und Kultureinrichtungen. Darüber hinaus wird eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit möglich, um das Projekt bekannter zu machen und mehr Menschen zu erreichen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Petra Arnold — Fotografin, mit besonderem Interesse an Menschen und ihren Geschichten. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Portrait- und Reportagefotografie. Dabei beschäftige ich mich gerne mit gesellschaftlichen Minderheiten und unkonventionellen Lebensweisen. Die Fotografie ist meine Leidenschaft und stark mit meinem Leben verknüpft und widerspiegelt die Begegnungen mit Menschen.

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DANKESCHÖN
Mein besonderer Dank gilt dem Zirkus Starlight der Familie Fischer für das entgegengebrachte Vertrauen.

Ein herzliches Dankeschön an alle die mich in Vorbereitungen unterstüzt haben; Christina Stihler für das Interview, Arthur Bauer den Schnitt und Alexander Münch das Footagematerial und Buchcover-Design zur Umsetzung des Projektvideos.

An Bodhi Elliot vom Kinderzirkus Wannabe für die Zeltplane und das Label Packesel-Taschen für die Produktion der Zeltplane-Produkte ein großes Dankeschön.

Vielen Dank an Linda Chor, Nicolas Schmitt und Mike Seifert die mir in der Phase der Vorbereitung für die Startnext-Kampagne Unterstützung gaben.

Mein Dank gilt auch allen, die mich auf dem Weg über die letzten Jahre bei meiner Arbeit an dem Projekt mit Rat und Tat unterstützen: Gerald Merkel, Florian Renschke und Rade Matic von „Drei meiner Kollegen“, Ute Maag, Peter Schlör und Josef Stumpf und nicht zuletzt natürlich meiner Familie.

Dankbar bin ich auch dem Kulturamt Mannheim, der Karin und Heinrich Esser Stiftung sowie Kulturmut.

Unterstützen

Kooperationen

Kulturamt Mannheim

Das Kulturamt agiert als Berater, Moderator, Förderer, Kooperationspartner und Veranstalter für Kulturprojekte und künstlerische Initiativen aller Sparten.

Karin und Carl-Heinrich Esser Stiftung

Entsprechend der Satzung werden insbesondere Vorhaben, welche die Lebensqualität der Menschen, die Integration in unsere Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft, Kultur, Jugend- und Altenhilfe im Fokus haben, im weitesten Sinne gefördert.

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Beyond Starlight
www.startnext.com

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