Projekte / Wissenschaft
Am 8. Juli 1952 wurde Walter Linse von der Stasi in West-Berlin entführt. Er entwickelte sich in der Folge zu einer Ikone für den Widerstand gegen die SED-Diktatur. 2007 publizierte ich eine Biografie, die zudem Linses Rolle im Nationalsozialismus thematisierte. Seitdem wird vor allem seine Beteiligung an der »Arisierung« in Chemnitz betont. Aber auch diese einseitige Betrachtung wird Linses Leben nicht gerecht: Beide Aspekte gehören zu seiner Biografie.
3.222 €
2.600 € Fundingziel
17
Fans
39
Unterstützer
Projekt erfolgreich
21.10.17, 11:30 Dr. Benno Kirsch

Die Kampagne bei Startnext stellte mich vor verschiedene Herausforderungen. Eine der größten war sicherlich die Aufgabe, einen Film zu drehen, in dem das Projekt vorgestellt wird. In den FAQ heißt es klipp und klar: »Das Video ist das wichtigste Element einer Crowdfunding-Kampagne.« Schwierig ... aber dann erinnerte ich mich an Punkt 8 aus dem Pfadfindergesetz von Lord Robert Baden-Powell: »Der Pfadfinder lacht und pfeift in allen Lebenslagen.«

Weder besitze ich eine Videokamera noch einschlägige Fähigkeiten, die mich zu einem Filmdreh qualifizieren. Aber ich hatte eine Idee: Angesichts der beschränkten Möglichkeiten würde ich das Projekt in der Walter-Linse-Straße in Berlin-Lichterfelde vorstellen – mit mir als Sprecher. Ich rief meinen Freund Josef an und bat um seine Hilfe. Er sagte sofort zu und brachte auch noch seine Kamera mit. (An dieser Stelle weise ich gerne auf Josefs Blog hin, auf dem er sich mit Gott, der Welt und allen Dingen überhaupt beschäftigt.)

Nun musste ich also einen Text verfassen – und auswendiglernen. Das fiel mir so schwer, dass er erst vor Ort seine letzte Gestalt annahm. Ich musste unter anderem deshalb viele Anläufe nehmen. Aber irgendwann hatten Josef und ich das Gefühl, dass schon etwas ordentliches unter den vielen Aufnahmen sein würde. Unerwartete Schwierigkeiten bereitete uns übrigens das Kopfsteinpflaster: Jedes Auto, das vorbeifuhr, produzierte so viel Lärm, dass wir die Aufnahmen unterbrechen mussten. Ruhig ist Walter-Linse-Straße jedenfalls nicht.

Anschließend kam der Filmschnitt, von dem ich ebenfalls keine Ahnung hatte. Aber freundlicherweise half mir meine Freundin Hiltrud, die das Filmschnitt-Programm zwar auch erst kennenlernen musste, aber dank ihrer Erfahrung mit verschiedenen anderen Programmen schnell dazulernte und ihr Wissen gleich an mich weitergab. Zusammen produzierten wir das Pitch-Video.

Es ist natürlich ein komisches Gefühl, sich selbst zu sehen und sprechen zu hören. Aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden: Wer mich noch nicht kennt, weiß jetzt, wie ich aussehe, wie ich spreche und was ich zu sagen habe – mehr braucht es an dieser Stelle nicht. Schließlich kann man alle weiteren Informationen auf dieser Kampagnenseite bei Startnext nachlesen.

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