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Besser Schlafen mit mementor
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Besser Schlafen mit mementor

Anna Theil
19.01.2016
4 min Lesezeit

36% unserer Lebenszeit verbringen wir schlafend. Bei einer Lebenserwartung von 90 Jahren sind das 32 Jahre unseres Lebens. Allein diese Zahlen zeigen, wie wichtig guter Schlaf für uns Menschen ist. Leider berichtet jeder Dritte, unter Schlafproblemen zu leiden und jeder Zehnte erfüllt die Kriterien einer klinischen Schlafstörung. Es gibt zwar sehr wirksame Behandlungsmethoden, jedoch werden diese eher selten wahrgenommen. Mit ihrem innovativen Schlaftraining will das Team von mementor euch die Möglichkeit geben, euren Schlaf zu verbessern. Wie sie dazu kamen, verraten die Starter euch heute im Interview.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Man könnte die Frage in unserem Fall auch anders formulieren: Was haben die Fächer Psychologie und Informatik gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht so viel, würde man meinen. Doch auf den zweiten Blick können aus dieser Kombination vermeintlich weit voneinander entfernter Fächer erstaunliche Dinge entstehen. So haben wir - die Psychologen Noah und Alex und die Entwickler Jan und Dani - uns vor ca. 2 Jahren zusammengetan und gemeinsam ein digitales Schlaftraining entwickelt, das Menschen mit Schlafproblemen dabei helfen soll, wieder besser zu schlafen. Mit diesem Programm wollen wir ein grosses gesellschaftliches Problem lösen, unter dem allein im deutschsprachigen Raum rund 10 Millionen Menschen leiden.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Uns ist aufgefallen, dass es enorm viele Personen gibt, die unter schlechtem Schlaf leiden. Kein Wunder in unserer heutigen Stressgesellschaft. Gerade die beiden Psychologen im Team wurden immer wieder gefragt, was man denn tun könnte, um den Schlaf zu verbessern. Aus unserem Studium wussten wir, dass es sehr wirksame, wissenschaftlich fundierte aber doch simple Methoden gibt, den Schlaf zu verbessern. Bei einer Psychotherapie mit einem Schlafexperten erlernen Patienten diese Techniken. Doch ein Besuch bei einem Schlafspezialisten ist zeit- und kostenaufwändig und so ist es auch kein Wunder, dass sich nur ein Drittel der betroffenen Personen professionell behandeln lässt. Für uns gab es nur eine Lösung: ein Schlaftraining, das jeder Person immer und überall zur Verfügung steht.

 

Wie habt ihr zusammen gefunden?

Im Rahmen eines Businessplanwettbewerbs des Institute for value based enterprise (IVE) in der schönen Schweizer Studentenstadt Fribourg haben wir uns zusammengetan und unsere Geschäftsidee ausgearbeitet. Der entstandene Businessplan wurde von der Jury ausgezeichnet und wir bekamen ein kleines Startkapital. Das hat uns sehr motiviert, die Idee konkret umzusetzen. Mittlerweile haben wir Personen und Organisationen aus verschiedenen Bereichen von unserer Idee überzeugen können und vielversprechende Kooperationen aufgebaut. Auf Forschungsebene arbeiten wir beispielsweise eng mit der Universität Zürich zusammen und in der Programmentwicklung werden wir von der Seeklinik Brunnen, einer Schweizer Klinik für Schlafmedizin unterstützt.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Es ist kein Geheimnis, dass die Methoden der Psychotherapie (z.B. der kognitiven Verhaltenstherapie) ein enormes Potenzial haben. Diverse wissenschaftliche Studien bestätigen immer wieder deren hohe Wirksamkeit, nicht nur bei Schlafstörungen. Wir glauben, dass wir diese Methoden wesentlich mehr Menschen zur Verfügung stellen müssen, angefangen mit einer quasi barrierefrei zugänglichen Schlaftherapie.

Welchen Crowdfunding Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Überlege dir gut, was du mit der Kampagne erreichen möchtest. Neben der Finanzierung eines Projektes, kann auch der Marketing-Effekt einer Kampagne sehr vielversprechend sein. Auf uns wurden einige Medien und auch Kliniken über die Kampagne aufmerksam. Was die Finanzierung angeht, ist natürlich das persönliche Netzwerk wichtig, insbesondere am Anfang der Kampagne. Möchtest du über dieses hinaus Unterstützer für dein Projekt gewinnen, muss das Zielpublikum stimmen. Auch der Aufwand der Öffentlichkeitsarbeit sollte nicht unterschätzt werden.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für euer Projekt!

Hier geht's zur Projektseite. 

© Bilder: mementor

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