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Korrupte haben Geld -<br />
das Brettspiel über Korruption
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Korrupte haben Geld -
das Brettspiel über Korruption

Anna Theil
02.06.2015
3 min Lesezeit

Wie sagt man so schön - "Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung." Wenn wir also etwas gegen die Korruption auf der Welt unternehmen wollen, müssen wir das Konzept dahinter zunächst vollständig durchdringen - und das am liebsten spielerisch! Heute erklären euch die Macher vom Brettspiel "KHG - Korrupte haben Geld" aus Wien, wie sie mit ihrem Spiel die Welt ein Stück besser machen.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Klaus: Wir sind Christian Felsenreich und Klaus Hofegger. Ich hatte die Idee zu dem Spiel schon vor längerer Zeit. Aber erst gemeinsam mit meinem Bruder Christian haben wir uns als perfektes Team für das Spiel KHG – Korrupte haben Geld gefunden.
Christian: Klaus ist Designer und hat das visuelle Erscheinungsbild und die Kommunikation nach Aussen zu verantworten, ich kümmere mich mehr um die inhaltliche Komponente und den psychologischen Aspekt beim Spiel.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Christian: Ich beschäftigte mich ja schon seit vielen Jahren sehr ausführlich mit dem Thema Korruption. Über meine psychologische Grundausbildung und die Arbeit als Risikomanager im Flightcrewtrainig bin ich zu den Themen Finanzwesen und Korruption gestoßen. 2007 habe ich einen führenden Polizeijuristen kennengelernt und gemeinsam mit Ihm das Buch »Der korrupte Mensch« geschrieben. Als Klaus dann mit der Idee zu diesem Projekt zu mir kam, war ich sofort begeistert.
Klaus: Mir ist die Idee gekommen, weil in den letzten Jahren die Korruption in Österreich sehr stark um sich gegriffen hat und ich es für wichtig empfinde, die Zusammenhänge und Hintergründe aufzuzeigen.

 

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Christian: Korruption ist, war und wird wahrscheinlich immer eine Geißel der Menschheit sein. Wo man hinschaut – Korruption ist sehr oft ein Thema. Und Korruption führt letztlich jede Anstrengung eines fairen Wettbewerbs ad absurdum – wie man jetzt gerade beim FIFA-Skandal sieht. Das Spiel gibt die Möglichkeit als Spieler die Mechanismen von Korruption zu erfahren - das Dilemma darin, weil es eben für den Einzelnen nicht möglich ist zu bestehen, wenn er oder sie sich nicht auch korrupt verhält. Damit ist das Spiel auch gruppendynamisch sehr spannend. Man kann durchaus sagen, dass es einen selbsterfahrerischen Aspekt in sich birgt.
Klaus: Korruption ist schädlich für unsere Gesellschaft. Wir versuchen mit dem Spiel unseren Beitrag zu leisten für, wenn man das so pathetisch ausdrücken will, eine gerechtere Welt.

Welche Erfahrungen habt ihr durch das Crowdfunding bisher gesammelt?

Klaus: Wir möchten möglichst viele Menschen mit unserem Spiel erreichen: Dafür ist Crowdfunding perfekt. Auch wenn der Kommunikationsaufwand schon sehr hoch ist.
Christian: Für uns eine gute Möglichkeit um unser Projekt vom Prototypen hin zur Produktion zu bringen. Außerdem wollten wir eine Vorfinanzierung selbst nicht leisten und politische Spiele sind bei Verlagen meist nicht so gern gesehen.

Wie geht es bei eurem Projekt weiter?

Christian: Das Crowdfunding ist sehr gut gestartet und auch gut in den Medien wahrgenommen worden. Wir haben gerade 50% der benötigten Summe erreicht und sind guter Dinge.
Klaus: Der Erfolg des Crowdfundings ist im Moment das Wichtigste. Aber natürlich kümmern wir uns auch schon um die Feinabstimmung des Spiels und die Anforderungen an die Produktion.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für euer Projekt!

Hier geht's zur Projektseite.

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