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Neue Kooperation zwischen Gründen-Live von Prof. Faltin und Startnext gestartet
Kooperationen

Neue Kooperation zwischen Gründen-Live von Prof. Faltin und Startnext gestartet

Anna Theil
05.08.2015
4 min Lesezeit

Der Online-Wettbewerb Gründen-Live wurde mit dem Ziel initiiert, den Unternehmergeist im deutschsprachigen Raum zu fördern und möglichst viele kreative und nachhaltige Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Der Wettbewerb geht ursprünglich auf eine Initiative von Prof. Dr. Günter Faltins Stiftung Entrepreneurship zurück und wird in diesem Jahr gemeinsam mit den Partnern Google, E.ON und Volkswagen durchgeführt. Diese Vision des Wettbewerbs verfolgen wir auch mit Startnext, sodass wir uns über diese neue Partnerschaft besonders freuen. Mit der Kooperation wollen wir den Teilnehmern von Gründen-Live die Finanzierung und Umsetzung ihrer Geschäftsideen erleichtern.

Wie funktioniert die Kooperation genau?

Alle Teilnehmer von Gründen-Live können in der Wettbewerbsphase im September Crowdfunding-Kampagnen auf Startnext hier starten, wenn sie unseren Richtlinien erfüllen. Die Anzahl der Unterstützer und die erreichte Fundingsumme wirken sich dabei positiv auf den Live-Faktor des Wettbewerbs aus. Aus dem Live-Faktor und dem Jury-Voting ergibt sich die finale Ermittlung der Gewinner, die am 24. und 25. Oktober im Rahmen des Entrepreneurship Summit an der Freien Universität Berlin mit Preisen geehrt werden.

Damit ihr auf der Page von Gründen-Live als Projekt angezeigt werdet und der Live-Faktor gewertet kann, bewerbt euch nachdem ihr eure Startnext-Kampagne gestartet habt, als Projekt auf der Page.

Zur optimalen Vorbereitung der Kampagnen bieten wir den Teilnehmer von Gründe-Live die Möglichkeit, an einem Crowdfunding Webinar am 12.08. von 17-18 Uhr oder an einem Crowdfunding Workshop  im Startnext Lab Berlin am 19.08. von 15-18 Uhr teilzunehmen. Meldet euch schnell an, da die Plätze begrenzt sind! 

Prof. Faltin sieht Crowdfunding als sinnvollen Markttest

Wir haben Professor Faltin, Vorstand der Stiftung Entrepreneurship, gefragt, warum er Crowdfunding als Baustein im Gründungsprozess wichtig findet:

"Wenn wir ein Konzept erarbeiten, stellen wir darin viele Überlegungen an, wie etwa zur Produktart, zum Design, zum Preis, zur Art des Vertriebs und zu vielem mehr. Es sind im Grunde Annahmen über das Verhalten der Kunden.

Wir können und sollten ein unternehmerisches Konzept also zunächst als ein Bündel von Annahmen betrachten. Und wir tun gut daran, diese Annahmen in der Praxis zu testen. Denn es ist keineswegs sicher, ob wir mit diesen Vermutungen auch richtigliegen. Ein nicht geringer Teil aller in Businessplänen gemachten Annahmen ist falsch. Schätzungen gehen bis zu 70 Prozent. So etwas kann tödlich sein für unseren Auftritt im Markt. Wahrscheinlich trägt dieser Sachverhalt auch zur hohen Quote des Scheiterns von Neugründungen in den ersten fünf Jahren bei.

Ausprobieren, was und wie es funktioniert.

Wir sollten daher nicht bis zu unserem Markteintritt warten, um festzustellen, ob wir richtig- oder falschliegen. Der Markttest, der Proof of Concept, sollte viel früher erfolgen. Es erspart uns Irrwege oder Konstruktionen, die auf falschen – oder zumindest ungeprüften – Annahmen basieren. Im Kern also: Ausprobieren, was und wie es funktioniert. Am besten testet man, ob die Kunden auch tatsächlich bestellen würden. Also reale Bestellungen einholen. Ein harter Test zwar, aber ein guter; er zeigt, ob ihr wirklich das Vertrauen eurer Kunden gewinnen könnt.

Mit Crowdfunding könnt ihr testen, wie euer Konzept bei potenziellen Kunden ankommt. Ihr erhaltet so ein Stück Proof of Concept geschenkt. Und schließlich: Eure Geldgeber werden höchstwahrscheinlich auch Kunden werden, wenn euer Konzept diese Menschen überzeugen konnte. Ihr werdet so auch Botschafter eures Projekts gewinnen. Aufmerksamkeit für das eigene Produkt, Proof of Concept, Finanzmittel, Kunden, Botschafter – und das alles in einem Paket: eine ideale Konfiguration, von der Gründer noch vor wenigen Jahren nur träumen konnten.

Wenn euer Vorhaben darüber hinaus einem Anliegen folgt, wenn es Authentizität und Sympathie ausstrahlt, habt ihr beim Crowdfunding gute Chancen, erfolgreich zu sein. Allerdings funktioniert diese Methode nur, wenn es dem Gründer gelingt, seine Idee so überzeugend darzulegen, dass er Anhänger findet, die mitmachen. Das Konzept muss überzeugen und die Menschen dahinter auch. Das ist auch gut so, zwingt sie doch die Gründer, dort anzusetzen, wo es für das Überleben im Markt auch entscheidend ist: eine gut durchdachte, ausgereifte Konzeption anzubieten."

Bewerbt euch jetzt mit eurer Idee!

Es ist übrigens noch bis zum 31. August möglich, Ideen bei Gründen-Live einzureichen. Wir freuen uns auf viele spannende Crowdfunding-Kampagnen von den Teilnehmern von Gründen-Live!

© Bildmaterial: entrepreneurship.de

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