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Brückenjahre
Der Kinodokumentarfilm Brückenjahre soll das Spannungsfeld Umsiedlung, Energie und Arbeit durch den Energieträger Braunkohle beleuchten. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers "Heimat auf Zeit". Fünf Jahre zwischen Hoffen und Bangen, eine aufwühlende Gegenwart und eine unsichere Zukunft bilden das Gerüst für einen persönlichen, mutigen aber vor allem objektiven Film von einem polarisierenden Reizthema unserer gegenwärtigen Gesellschaft.
25.133 €
24.000 € Fundingziel
226
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
04.04.17, 08:24 Peter Benedix

Hallo liebe Mitstreiter und Unterstützer dieses Projekts,

eigentlich hatten wir uns aus diesem Nachrichtenkanal bereits verabschiedet, aber die aktuellen Ereignisse erfordern doch noch einmal eine Nachricht an Euch. Am 28.03.207 wurde bekanntgegeben, dass der Tagebau Jänschwalde Nord nicht kommen wird. Die drei Dörfer Kerkwitz, Atterwasch und Grabko sind gerettet. Andere Dörfer müssen noch bangen aber als wir einen Tag später mit der Kamera in Kerkwitz ankamen, schwebten die Menschen noch auf Wolke Sieben.

Zehn Jahre ist es nun her, dass die Ereignisse um diese drei Dörfer in unser Leben traten. In diesen zehn Jahren entstanden unter großem Einsatz aller Beteiligten die Dokumentarfilme "Heimat auf Zeit" und "BrückenJahre". Auch Ihr hier auf diesem Kanal, habt mit Eurem Beitrag einen Teil dazu beigetragen, dass 900 Menschen ihre Heimat gegen den Willen von Politik und Wirtschaft behalten können. Unser Dank und der Dank der (nun nicht mehr) Betroffenen ist Euch gewiss.

Auch für unser kleines Team ist nun eine lange und intensive Zeit zu Ende gegangen. Es wird noch einen dritten Film geben aber das dauert noch eine Weile. Erst einmal müssen auch wir richtig begreifen, dass ein Jahrzehnt des Mühens und Bangens glücklich zu Ende gegangen ist - denn nicht nur für die Menschen aus Kerkwitz, Atterwasch und Grabko brechen nun neue Zeiten an. Die gesamte Region wird sich endlich nach und nach von der Kohle verabschieden und somit nicht länger einer Vergangenheit nachtrauern die nicht mehr wiederkommt, sondern etwas neues und schönes aufbauen.

Danke für Eure Unterstützung,
Euer BrückenJahre-Team