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Jedem Menschen wohnt ein KRAFTTIER inne: Man muss es nur finden, erwecken und befreien. Doch was, wenn dieses Krafttier ein verspielter, verschlafener, verleckerter, dickschädeliger PANDA ist, der dein Leben ins CHAOS stürzt? Dieser Frage sieht sich Dr. Urs A. Podini unversehens gegenüber, als er im Schaufenster der Boutique "Transitions!" ein FLAUSCHIG SCHWARZ/WEISSES KOSTÜM entdeckt ...
1.339 €
3.333 € Fundingziel
15
Unterstützer*innen
Projekt beendet
04.03.20, 21:41 Helmut Barz
Die Leipziger Buchmesse (#lbm20, #lbm2020) fällt in diesem Jahr aus. Das ist ärgerlich für die vielen Leser*innen, die sich auf ihre Reise nach Leipzig, auf die vielen Lesungen bei „Leipzig liest“, und natürlich auf ihren Bücher-Einkaufsbummel über die Messe selbst gefreut haben. Für viele Kleinverlage und Self Publisher bedeutet der Ausfall jedoch auch einen massiven Verlust. Viele Autoren und Verlage sind massiv in Vorleistung gegangen, habe Prospekte gedruckt, Geschenke hergestellt, Stände geplant, Hotelzimmer gebucht etc. pp. Aber es gibt ja das Internet. Und (soweit ich weiß) auf Initiative von PAN e. V. (die Vereinigung der deutschen Phantastik-Autoren) ist deshalb der Hashtag #Bücherhamstern entstanden. Nachdem nun alle Welt alles Mögliche hamstert (offensichtlich vor allem Nudeln, warum auch immer), hier nun die Aufforderung von uns selbst verlegenden Autoren: Hamstert doch mal Bücher. Deckt euch ein mit Lesestoff. Unter dem Hashtag findet ihr auf Facebook und Twitter die Angebote zahlreicher Self Publisher und Kleinverlage. Schaut sie euch bitte an... Und kauft! Wer weiß? Vielleicht macht ihr ja die Entdeckung des Jahres. Hier mal ein paar zusammenfassende Links mit den wichtigsten Angeboten: Der „Phantastische Reiseführer für die Buchmesse 2020“ mit vielen tollen Buchtipps. LBM 2020 Verkaufsgruppe auf Facebook Besondere Boxen vom Drachenmond-Verlag Eine"> https://seitenglueck.wordpress.com/2020/03/04/lbm-absage-buecherhamstern-liste/">Eine Liste mit Buch-Verlagsempfehlungen des Blogs Seitenglück Empfehlungen von Game of Books Artikel und Empfehlungen der Rollenspiel-Newsseite PnPNews.de Und mich selbst könnt ihr hier auf der Seite unterstützen. Schaut euch mal die Goodies an. PS: Ihr seid auch Kleinverlag und/oder Self Publisher oder habt gute Überblicksseiten? Dann schreibt doch auch euer Angebot hier in die Kommentare.
26.02.20, 10:06 Helmut Barz
Da ich in den letzten Tagen doch einige Fragen von Menschen erhalten habe, die mit Crowdfunding und der Bedieung hier noch nicht so ganz vertraut waren, habe ich hier mal ein kurzes How-To zusammengestellt: Im Prinzip ganz einfach: Ihr erhaltet die Möglichkeit, mein neues Buch bereits jetzt vorzubestellen, und zwar zu einem vergünstigten Preis. Mit diesen Einnahmen finanziere ich die Produktion des Buches. Ihr erhaltet euer Buch persönlich signiert und noch vor dem offiziellen Verkaufsstart. Das Ganze ist für euch völlig risikofrei. Ihr zahlt erst, wenn die Aktion erfolgreich war. Das Ganze passiert auf der Seite, auf der ihr hier schon seid: https://www.startnext.com/brumm Auf dieser Seite findet ihr allerlei Informationen zum Buch. Außerdem habe ich Leseproben und ein paar Eastereggs versteckt. Es lohnt sich also zu stöbern. Doch wie unterstützt ihr mich nun? Ganz einfach … Scrollt mal ein bisschen auf der Seite. Zweites Bild Mit diesen drei Buttons könnt ihr mir helfen: „Folgen“ bedeutet, dass ihr Updates zu meinem Projekt erhaltet. Mit „Teilen“ könnt ihr die Aktion an eure Freunde und Bekannten weitergeben, was wirklich echt klasse von euch wäre. Und mit „Unterstützen“ könnt ihr mich finanziell unterstützen. Und das geht so: Drittes Bild Wenn ihr nach unten scrollt oder auf „Unterstützen“ klickt, dann seht ihr in der rechten Spalte die Möglichkeiten zur Unterstützung. Ihr könnt mich entweder frei unterstützen, also einfach etwas Geld spenden und euch meiner ewigen Dankbarkeit sein oder … Viertes Bild Aus diesen Dankeschöns auswählen, die ich hier exklusiv anbiete. Klickt einfach auf das jeweilige Angebot und wenn ihr was Passendes gefunden habt, klickt ihr auf „Auswählen“ und … Fümftes Bild Ihr seht diese Seite. Dort könnt ihr noch einmal überprüfen, was ihr haben wollt und eine Spende an die StartNext-Betreiber (die wirklich äußerst engagiert sind; das Geld lohnt sich also) hinzufügen. Mit Klick auf „Weiter zur Zahlung“ geht es weiter … Wie in jedem anderen Onlineshop auch gebt dann ihr eure Daten ein, wählt eine Zahlungsmethode (sorry, Paypal ist leider nicht dabei), akzeptiert die Nutzungsbedingungen und klickt auf „Jetzt bezahlen“. Das Ganze ist für euch risikofrei. Sollte ich nicht genügend Mittel einwerben oder nicht liefern, erhaltet ihr euer Geld in vollem Umfang zurück. Es lohnt sich übrigens, sich gleich anzumelden und nciht nur Gast zu bleiben: Auf StartNext.com findet ihr viele tolle Projekte, die es sich lohnt zu unterstützen. Stöbert also ruhig ein bisschen. Aber bitte erst, wenn ihr „Brumm!“ unterstützt habt. Das war es. Euer Dankeschön geht an euch raus, wenn die Kampagne erfolgreich endet. Und ihr seid euch meiner ewigen Dankbarkeit sicher. PS: Mehr Infos findet ihr übrigens in der Hilfesektion von StartNext: https://www.startnext.com/hilfe/FAQ.html
21.02.20, 11:03 Helmut Barz
Habt ihr Interesse an einem eBook als Dankeschön? Lasst es mich wissen. Kommentar auf der Pinnwand reicht. Dann biete ich das noch an.
14.02.20, 10:10 Helmut Barz
Die Wirklichkeit folgt wieder einmal der Kunst: Nachdem ich dieses Kostüm im Roman erfunden hatte, war mir recht schnell klar, dass es Realität werden musste – für Fotos, Videos und Lesungen. Es gestaltete sich gar nicht so einfach, solch ein Kostüm zu finden. Die Pandakostüme, die es im Handel gibt, sind ausgesprochen hässlich. Ich war darauf angewiesen, mir solch ein Kostüm anfertigen zu lassen – von einer professionellen Schneiderin, auf Basis zahlreiche Skizzen von mir. Apropos: Da sich das Buch auch mit der Furry-Kultur auseinandersetzt, sollten wir an dieser Stelle besser von einem Fursuit sprechen. So nennen Furries die Hülle ihres wahren Selbst. Für die nicht Eingeweihten: Furries sind Menschen, die gerne Tierkostüme tragen und damit auch ihre innere Identität zum Ausdruck bringen. Neugierig geworden? Werdet doch zum Fan dieser Seite oder unterstützt mich. Dann gehört ihr zu den Ersten, die ihr Exemplar von „Brumm!“ in den Händen halten. Hier findet ihr übrigens eine Leseprobe. PS: Die Brille ist übrigens nicht echt. Sie ist mein Ersatz für die Panda-Augenringe.
14.02.20, 10:10 Helmut Barz
„Wann gibt es deine Bücher endlich als Hörbuch?“ Diese Frage höre ich nach Lesungen recht oft. Bisher ist allerdings nur eines meiner Bücher als Hörbuch erschienen, „Die Herrin – eine schaurige Novelle aus böser alter Zeit“ . Bei „Brumm!“ möchte ich den Wunsch meiner Leser*innen gleich von Anfang an erfüllen. Zudem hatte ich beim Schreiben des Buches auch immer den mündlichen Vortrag im Hinterkopf. Und es war mir klar: Dieses Hörbuch muss ich selber einsprechen. Nicht, weil Not am Mann ist. Sondern weil das Buch sehr viel mit mir zu tun hat (ohne auch nur ansatzweise autobiografisch zu sein). Zudem bin ich ein guter Vorleser. Das ist keine Angeberei, sondern eine Tatsache, die mir das Publikum meiner Lesungen gerne immer wieder bestätigt. Als ausgebildeter Theaterregisseur habe ich professionelle Sprachgestaltung gelernt – ein Skill, der sich jetzt wirklich auszahlt. Das Hörbuch entsteht übrigens während der Finanzierungsphase. Ich werde also hier im Blog und auch per Video häufiger von den Aufnahmen berichten, die ich in meinem eigenen kleinen Studio mache. Neugierig geworden? Werdet zum Fan dieser Seite oder unterstützt mich! Dann seid ihr die Ersten, die „Brumm!“ Nicht nur lesen, sondern auch hören können. PS: Unter diesem Artikel findet ihr übrigens eine kleine Hörprobe, die allerdings mal zwischen Tür und Angel entstanden ist.
14.02.20, 10:10 Helmut Barz
Auch in der Titelgestaltung und somit im Logo des Buches (und der damit verbundenen Kampagne) hat der Panda seine Spuren hinterlassen. Auf die edle und recht konservative Schrift des Wortes „Brumm“ (Adobe Caslon Pro Bold) folgt ein stilisiertes Ausrufezeichen: Eine Pandapfote mit ihrem eigentümlich geformten Ballen, den fünf langen Zehen und den kräftigen Krallen (Pandas sind gute Kletterer), die Kratzspuren hinterlassen hat. Pandas gelten zwar zumeist als flauschig, schläfrig und tollpatschig, doch man sollte sie nicht unterschätzen. Immerhin handelt es sich um Bären. Die schwarz/weißen Ursiden sind äußerst territorial und können ausgesprochen aggressiv werden. So hat etwa der erste Panda im Berliner Zoo (das war noch in den Achtzigerjahren) einem Fotografen, der ihm zu nah kam, den Finger abgebissen – eine Geschichte übrigens, die ich im Buch gleichfalls verarbeitet habe. Dieser Aggression wollte ich bei der Gestaltung des Schriftzugs Rechnung tragen. Neugierig geworden? Werdet doch zum Fan dieser Seite oder unterstützt mich! Dann gehört ihr zu den Ersten, die ihr Exemplar von „Brumm!“ In den Händen halten. Hier findet ihr übrigens eine Leseprobe.
14.02.20, 10:10 Helmut Barz
In den Erzähltext eingeschoben finden sich immer wieder einmal solche Lexikon-Einträge, natürlich präsentiert von meinen flauschig schwarz-weißen Freunden. Neugierig geworden? Werdet zum Fan dieser Seite oder unterstützt mich. Dann gehört ihr zu den Ersten, die ihr Exemplar von „Brumm!“ In den Händen halten können. Hier findet ihr übrigens eine Leseprobe.
14.02.20, 10:10 Helmut Barz
Natürlich haben meine kleinen flauschig schwarz-weißen Freunde ihren Weg auch in den Buchblock gefunden. Aber von Anfang an: Bei der Gestaltung des Buchblocks ging es mir vorrangig um bequeme und unterhaltsame Lesbarkeit. Das Buch ist mit über 110.000 Wörtern recht lang, doch ich wollte vermeiden, zu viel Text auf zu wenige Seiten zu quetschen. Daher habe ich mir beim Layout genügend Platz gelassen und darauf geachtet, dass Schriftart und -größe angenehm für das Auge sind. Das Buch ist in der Schriftart Adobe Caslon Pro gesetzt, die einen exzellenten Kompromiss zwischen Platzbedarf und Lesbarkeit darstellt. Zudem muten die Buchstaben gerade in Überschriften auch äußerst edel an. Durch ausreichenden Zeilenabstand verbessert sich die Lesbarkeit noch einmal. Viel Aufmerksamkeit habe ich der Gestaltung der Initialen am Anfang jedes Kapitels geschenkt. Ein Beispiel dafür seht ihr im zweiten Bild dieses Artikels. Die einzelnen Pandas basieren auf Templates, die ich auf einer Website für Stock-Bilder gekauft habe. Ich habe jedoch die Vektorgrafiken einzeln auf meine Bedürfnisse angepasst und beispielsweise auch die Gesichtsausdrücke geändert. So kommentieren die kleinen, flauschigen Bären die Geschehnisse im Buch. Ich hoffe, euch gefällt mein Design. Vorschläge und Kritik sind herzlich willkommen. Und natürlich eure Unterstützung. Dann könnt ihr zu den ersten gehören, die dieses Buch in den Händen halten. In dieser Leseprobe findet ihr übrigens ein ganzes Kapitel im halbwegs fertigen Buchblock-Design.
14.02.20, 10:09 Helmut Barz
Wie wird das Buch aussehen, das ihr in den Händen haltet? Welches Format und wie viel Seiten wird es haben? Wie ist die Papierqualität? Ich habe lange nach einer bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Druckerei gesucht, die ich in Scandinavianbook gefunden habe: Diese dänische Druckerei mit Vertriebsstellen in Deutschland bietet äußerst günstig unterschiedliche Druckmöglichkeiten und fast frei wählbare Buchformate. Nach einigem Probieren habe ich mich für folgende Eckdaten entschieden: broschiert mit Klappen, 155*220 mm, ca. 450 Seiten. Das Papier für den Buchblock ist Munken Cream 80 g. Es ist weiß mit einem leichten Stich ins Cremige, was ich persönlich sehr angenehm für die Augen finde, und hat eine ausgesprochen schöne und edle Haptik. Wollt ihr noch mehr über das Buch erfahren? Dann bleibt hier im Blog dran! Werdet Fan dieses StartNext-Projekts! Oder unterstützt mich! Dann gehört ihr zu den Ersten, die das Buch in den Händen halten. Hier findet ihr übrigens eine Leseprobe des Buches. PS: Ihr seht im Bild übrigens zwei Cover, da die finale Entscheidung über das Motiv noch nicht getroffen ist. Mehr dazu findet ihr in den weiteren Blog-Beiträgen.
14.02.20, 10:09 Helmut Barz
Ich gebe zu: Auf Messen und Conventions habe ich oft ein wenig neidisch zu den Tischen einiger erfahrener Self-Publisher geschaut. Die Kollegen, die wirklich etwas von ihrem Handwerk verstehen, sich so richtig reinknien und sich dort professionelle Hilfe holen, wo sie es diese brauchen, haben oft hervorragend ausgestattete und wunderschön gestaltete Bücher auf den Markt gebracht. Verständlich also, dass diese Kollegen doppelt stolz auf „ihre Kinder“ sind. Nun befand ich mich bisher in der bequemen Situation, dass meine Bücher seit zehn Jahren bei Verlagen erscheinen und ich mich auf die Hilfe eines Agenten verlassen konnte. Einzig meinen Roman-Erstling habe ich 2015 im Eigenverlag erneut auf den Markt gebracht: Der zwar nicht besonders erfolgreiche, dafür aber äußerst rührige und kreative Verleger des Buchs verstarb leider viel zu früh an einem Herzinfarkt, sodass die Rechte des Buches an mich zurückgefallen sind. Meine ernsthafte Hinwendung zum Self Publishing begann jedoch, als die Verträge für meine Krimis allmählich endeten und der Sutton-Verlag sein Belletristik-Programm hat auslaufen lassen. Im Zuge dieser Entwicklung habe ich 2019 meine vier Krimis um die Frankfurter Kriminalpolizisten Katharina Klein noch einmal selbst auf den Markt gebracht – in einer überarbeiteten, neu gesetzten und gestalteten „Final Edition“. Während dieser Arbeit schrieb ich bereits an „Brumm!“. Und schon beim Schreiben hatte ich sehr klare Vorstellungen davon, wie das Buch aussehen, wie man es vermarkten müsste. Gerade bei der Gestaltung und beim Marketing hat man als Autor bei Verlagen nicht unbedingt Mitspracherecht bzw. man ist auf sich allein gestellt, denn Verlage setzen in der Regel ihre begrenzten Marketing-Mittel für ihre Spitzentitel ein – in der Hoffnung, dass diese das übrige Programm mitziehen. Meine Krimis haben sich zwar immer gut verkauft, hatten aber nie diesen Spitzentitel-Rang. So entstand bei mir der Wunsch, „Brumm!“ mehr oder minder im Alleingang zu realisieren und dabei möglichst viele Aufgaben selbst zu übernehmen. Warum? Weil ich es kann! In meiner dreißigjährigen kreativen Karriere und nach über 20 Jahren in der Werbung habe genügend Skills in Design und Marketing gesammelt und ich verfüge über die technischen Mittel, etwa ein eigenes mobiles Tonstudio. Zudem entstand auch bereits das ursprüngliche Design meiner Krimis auf Basis von Entwürfen von mir – und der erste Krimi, „Westend Blues“, wurde 2010 immerhin mit dem „Bloody Cover Award“ für das beste Cover ausgezeichnet . Ausgelagert habe ich bei „Brumm!“ selbstverständlich das Lektorat und die Korrektur, da diese einfach ein zweites und drittes Paar Augen erfordern. Alles andere stammt jedoch aus meiner Hand – vom Text über den Satz bis hin zur Umschlaggestaltung, ja sogar bis hin zum Einsprechen des Hörbuchs. Auch bei Marketing wollte ich einmal andere Wege gehen und dabei Werbe- und Vertriebsmöglichkeiten nutzen, die bisher in der Verlagsbranche noch etwas stiefkindlich behandelt werden. Nun nähert sich das Buch seiner Vollendung und ich kann ein erstes Zwischenfazit ziehen: Die Realisierung des Buchs hat natürlich länger gedauert, als dies etwa in einem Verlag (zumindest theoretisch) möglich wäre. Aber mitunter ist ja auch der Weg das Ziel. Und das Feedback, das ich bisher erhalten habe, zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und das „Brumm!“ ein Buch wird, auf das ich gleichfalls doppelt stolz sein kann. Ich würde mich freuen, wenn er mich auf diesem Weg weiter begleitet. Und wenn ihr mich auch noch unterstützen wollt: Großartig, 1000 Dank! PS: Eine Leseprobe des Buches findet ihr hier.
14.02.20, 10:09 Helmut Barz
Menschen, die meine anderen Bücher kennen – die Krimis um die Frankfurter Kriminalpolizistin Katharina Klein , den Horror/Noir Cross-Over „Ein dreckiger Job“ oder meine Schauernovelle „Die Herrin“ –, werden vermutlich überrascht von diesem Buch sein. Es ist doch ein recht deutlicher Themen- und Genrewechsel (auch wenn es in diesem Buch einige Verbrechen sowie das eine oder andere übernatürliche Ereignis gibt). Und viele werden sich fragen: „Warum?“ Oder besser: „Wa-BRUMM?“ Aktuell frage ich mich das auch, aber das ist nur die ganz natürliche Autoren-Verzweiflung beim Endspurt für ein größeres Romanprojekt. Ehrlich gesagt: Nach sechs Romanen brauchte ich einen literarischen Tapetenwechsel, zumal der Verlag meiner Krimis sein Belletristik-Programm eingestellt hat und „Feder & Schwert“, der verdiente Fantasy-Verlag, bei dem mein letztes Buch erschienen ist, leider den Weg alles Irdischen gegangen ist. Pandas sind seit meiner Kindheit meine Lieblingstiere. Diese flauschig tollpatschigen Zeitgenossen, die sich so beharrlich jeder Ökonomisierung widersetzen, sind mir ans Herz gewachsen. So war es dann auch kein Wunder, dass ich mich damals, noch auf der Schauspielschule, bei der beliebten „Sei ein Tier“-Übung für solch einen schwarz-weißen Ursiden entschieden habe. Zeitsprung in die Gegenwart, über 20 Jahre später: Seine erste Inkarnation als „literarische Figur“ erlebte der Panda in Form von Gute-Nacht-Geschichten, die ich und meine Lebensgefährtin uns gegenseitig erzählen. Irgendwann entstand daraus mal die Überlegung, wie es wäre, ein Panda zu sein. Zudem bin ich zeitgleich, übrigens in einer alten Folge der Krimiserie „CSI Las Vegas“ , über die Furry-Community gestolpert: eine Szene von Menschen, die gerne Tierkostüme tragen und von denen sich viele zumindest im Herzen mit ihrem Tier identifizieren. Nun ist es ja Teil vieler Kulturen (und man muss dabei gar nicht „exotisch“ werden), Tierfelle oder Teile von Tieren an sich zu tragen und so einen Teil ihrer Eigenschaften zu übernehmen. Umgedreht kennen viele Religionen auch das Krafttier, das in unserer Seele wohnt. Daraus hat sich so nach und nach eine Geschichte kristallisiert: Ein Mann entdeckt ein Panda-Kostüm und stellt fest, dass er seiner flauschigen Hülle auch innerlich immer ähnlicher wird – zunächst eine durchaus positive Entwicklung, die ihn dann aber in umso größere Schwierigkeiten bringt. Und so entstand die Geschichte von Dr. Urs A. Podini, der seine Lebensträume längst eingetauscht hat gegen Eigentumswohnung, bescheidenen Wohlstand, Kreativität in homöopathischen Dosen und eine Lebensgefährtin, die ihn eher duldet als liebt. Doch dann entdeckt er im Schaufenster der Boutique Transitions! das Kostüm eines Pandas. So beginnt eine Achterbahnfahrt, in der Urs einen Finger abbeißt, eine Straßenschlacht auslöst, angeklagt und freigesprochen, zum ersten offiziell anerkannten menschlichen Panda, Talkshow-Gast und – nolens volens – chinesischen Staatsbürger wird. Er trifft auf Politikerinnen mit Flausch-Fetisch, neugierige Pinguine, musikalische Mufflons, philosophische Artgenossen – und sogar auf seine große Liebe. Doch all das hat seinen Preis: Wenn man etwas nur lang genug behauptet, wird es zum Fakt ... Gut, all das mag die Frage nach dem Warum noch immer nicht beantworten, doch ich hatte beim Schreiben eine Menge Spaß. Und meine Leser*innen werden hoffentlich bei der Lektüre ein ähnliches Vergnügen empfinden – das lässt zumindest die Reaktion meiner Testleser hoffen. Und das an sich ist doch schon Grund genug, nicht wahr? Neugierig geworden? Werdet Fans dieser Seite oder unterstützt mich sogar. Dann gehört ihr zu den Ersten, die „Brumm!“ lesen können. Hier könnt ihr übrigens schon einmal in das Buch hineinschnuppern.
05.07.19, 06:45 Helmut Barz
Brumm – ein Höllensturz „Brumm!“ Hat er das wirklich gerade laut gesagt? Urs schmeckt der Silbe nach. Ja, er spürt noch das Rollen des R in seinem Rachen, das Vibrieren des M auf den Lippen. Er hat es tatsächlich gesagt: „Brumm!“ Hoffentlich erst, als die Tür schon hinter ihm ins Schloss gefallen ist. Hoffentlich hat er da schon auf dem Bürgersteig gestanden. Hoffentlich hat er Urs nicht gehört, der Herr Doktor mit seinen graumelierten Haaren und seinem weißen Kittel. Andererseits: und wenn schon! Der Herr Doktor hält ihn ohnehin für einen Idioten. Und einen Doktortitel hatte er schließlich selber. Urs – Dr. Urs A. Podini!, so ermahnt er sich streng – macht einen Schritt vorwärts. Sorgsam setzt er den Fuß, um nicht auf die Kanten der Gehwegplatten zu treten; so hat er es auch schon in seiner Kindheit gemacht. „Brumm!“ Noch ein Schritt. „Brumm?“ Noch ein Schritt. „Brumm.“ Noch ein Schritt. „Brumm?!“ – Ein empörtes Bärchen, rücksichtslos aus dem Winterschlaf gerissen. Noch ein Schritt. „Brrrrummmmmmm.“ – Das „R“ in der Kehle rollend, das „M“ auf den Lippen kitzelnd: ein Kind, das Auto spielt. Noch ein Schritt. „Brummmmm …“ – Mit einem Hauch der Verzweiflung leise verklingend: ein letzter Protest gegen das Unvermeidliche. Noch ein Schritt. „BRUMM!“ – Machtvoll in die Luft gemeißelt. Laut, leise, sanft, schroff, zärtlich, verletzend, wütend, erfreut. Gerufen, gehaucht, geflüstert, gespien, gesäuselt und – gebrummt: „Brumm.“ Da steht Urs nun, die Füße genau auf zwei Gehwegplatten, Zehen und Hacken gleich weit von den Kanten entfernt, und erfreut sich am Klang der fünf zur Lautmalerei gereihten Buchstaben. Warum geht ihm diese Silbe nicht aus dem Kopf? Seit dem Morgen schon. „Bärchen“, hat Karolin ihn genannt. Aus dem Munde seiner Lebensgefährtin ist das allerdings kein Kosename, sondern ein subtiler Hinweis darauf, dass er abnehmen und daher nicht so viel naschen sollte. „Hör mal, Bärchen“, hat Karolin an diesem Morgen gesagt und damit ihre übliche Kaskade von Geboten und Anweisungen eingeleitet: den Karolingischen Tagesbefehl. „Alles verstanden, Bärchen?“, hat sie zum Abschluss gefragt. Da ist es ihm rausgerutscht: das bestätigende „Brumm“. Hier gibt es die ganze Leseprobe. Und hier könnt ihr mal reinhören: