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Projekte / Community
CADUS redefine global solidarity
Syrien braucht humanitäre Hilfe. Obwohl die Menschen unter den Folgen des Bürgerkriegs, den Angiffen des IS und dem wirtschaftlichen und humanitären Embargo leiden, ist das öffentliche Interesse minimal, und internationale humanitäre Hilfe kaum existent. CADUS initiiert nachhaltige Projekte in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Wir bauen derzeit eine mobile Klinik , bilden medizin. Assistenzpersonal aus, arbeiten in den Flüchtlingslagern und errichten in Kobane ein psychosoziales Zentrum
34.331 €
40.000 € Fundingziel
456
Fans
415
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 CADUS redefine global solidarity

Projekt

Finanzierungszeitraum 31.08.15 14:38 Uhr - 30.09.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Fortlaufendes Projekt
Fundingschwelle 10.000 €
Fundingziel 40.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Community

Worum geht es in dem Projekt?

CADUS ist eine unabhängige Hilforganisation, derzeit aktiv in Rojava, Nord Syrien.

CADUS bemüht sich unabhängige humanitäre Hilfe auf transparente, unbürokratische Art und Weise zu leisten und dies in möglichst enger Kooperation mit den Menschen sowie Organisationen vor Ort.

Oftmals sind Katastrophengebiete für kurze Zeit in den Medien präsent, innerhalb dieses Zeitraums wird ihnen ein hohes Maß an Medienaufmerksamkeit und Mitgefühl von Seiten der Regierungen, Zivilgesellschaften und Wohltätigkeitsorganisationen zuteil. Kurze Zeit später schwenkt der Fokus der Medien jedoch zum nächsten Thema und die Krise ist vergessen. Genau wie die Menschen, welche aber mit den Nachwirkungen auf Jahre leben müssen. Früher oder später versiegen die Spendengelder und staatlichen Förderungen aufgrund der nachlassenden öffentlichen Aufmerksamkeit, große NGOs ziehen sich ebenfalls zurück.

Gerade dann, wenn humanitäre Katastrophen drohen dem Vergessen anheim zu fallen und sich vor Ort eine schwierige politische Gemengelage abzeichnet, ist Unterstützung von außen allenfalls spärlich vorhanden.

Diese und andere Gründe haben zu Unzufriedenheit über die Arbeitsbedingungen in anderen NGOs geführt und resultierten in der Gründung von „CADUS – redefine global solidarity“ (ursprünglich unter dem Namen PHNX – redefine global solidarity. CADUS leistet humanitäre Hilfe an einem Punkt, an dem Organisationen in der Region kaum noch vorhanden sind, an welchem mit staatlicher Unterstützung nicht zu rechnen ist und wo Nachbarländer ein wirtschaftliches Embargo zu einem humanitären Embargo ausweiten.

Wir folgen dem Beispiel nicht und führen unsere Arbeit in Rojava weiter, ungeachtet der Tatsache, dass dies hoch arbeitsintensiv, zunehmend zeitintensiv und ermüdend ist.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Seit September 2014 haben wir regelmäßig Teams nach Rojava geschickt und unter einem Modulprogramm begonnen medizinische Assistent*innen auszubilden. Das Training wird in enger Zusammenarbeit mit dem Kurdischen Roten Halbmond (Heyva Sor A Kurd), umgesetzt. Heyva Sor Kurd A Kurd ist ein lokales Netzwerk, welches versucht notfall- und alltagsmedizinische Versorgung für jede*n kostenlos zu Verfügung zu stellen.

Am Ende des Programms stehen Teilnehmer*innen, die in der Lage sind, ihre in den Kursen erworbenen Fähigkeiten und ihr Wissen an andere Freiwillige weiter zu geben. Darüber hinaus bilden wir Physiotherapeut*innen aus, setzen Forschungs- und Projektplanung im Zusammenhang mit Trinkwasserversorgung um und bieten Hygieneaufklärung in Flüchtlingslagern an.

Neben diesen Projekten arbeitet CADUS am Aufbau einer mobilen Klinik, welche in Nordsyrien und in Nordirak eingesetzt werden soll. Diese mobile Klinik, basierend auf einem allradfähigen LKWrahmen, bietet Patz für eine Klinik mit Operationssaal und zehn Behandlungsräumen, welche innerhalb weniger Stunden aufgebaut werden kann. Das würde eine medizinische Notfallversorgung in Regionen ermöglichen, die komplett vom öffentlichen Interesse abgeschnitten und bar jeder Hilfe sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Seit wir unsere Arbeit im September 2014 begonnen haben, arbeiten wir außerhalb des Medienradars. Dies ist nach wie vor der Fall. Wir arbeiten komplett unabhängig und sind nach wie vor privatfinanziert ohne externe Sponsor*innen. Jetzt schaffen wir es aber schlicht nicht mehr ganz alleine. Wir brauchen eure Unterstützung um weiter zu machen und humanitäre Hilfsprojekte in Rojava zu Ende zu führen, auf welche die Leute dort dringend angewiesen sind.

Humanitäre Hilfsprojekte kosten Geld. Selbst Projekte, die „nur“ ausbildungsbasiert sind, was bedeutet, dass wir uns selbst zu einem großen Teil als Ressource nutzen können. Projektbezogene Kosten wie Material, Flüge, Unterbringung, Verpflegung vor Ort und Dolmetscher*innen fallen trotzdem an. Gleichzeitig haben wir laufende Kosten hier. Fünf verschieden Projekte in Krisenregionen, auf die sich Menschen verlassen, lassen sich nicht einfach mehr von einem Laptop in einem Café aus organisieren. Kosten für Büros und Telefonverbindungen… leider wächst das Geld immer noch nicht auf bäumen.

Eine Kompensation für all die Zeit, die hinter dieser Arbeit steckt… daran ist momentan noch gar nicht zu denken. Bisher konnten wir all das bisher Genannte stemmen. Kleinere Spendenaufrufe, Veranstaltungen hier und da und eine Menge an privatem Geld. Am Anfang unserer Organisation war das auch alles zu machen, allerdings wachsen die steigende Arbeitsbelastung und die damit verbundenen Kosten stetig an und drohen uns über den Kopf zu wachsen. Der Balanceakt zwischen der Situation, einerseits die einzige Organisation zu sein, die Teams nach Rojava sendet und andererseits nicht zu wissen, wie wir die nächste Miete für unser Büro zahlen sollen, muss enden.

Wir wollen unseren Support professionalisieren- verbessern was wir ohnehin schon leisten, um das Ganze auf die nächste Stufe zu bringen. Wir werden häufig gefragt, warum wir uns denn nicht über öffentliche Gelder finanzieren. Die Antwort ist einfach: Es gibt schlicht keine öffentlichen Gelder für Regionen wie Nordsyrien, d.h. Flüchtlingsarbeit.

Mit diesem Crowdfunding wollen wir uns bewusst an Personen richten, die sehen wollen, dass wir weiterhin tun was wir tun. Für eine NGO, die weiter besteht, deren Arbeit sich im Medienmainstream nicht verkaufen lässt, welche weiterhin Projekte so plant, dass sie sinnvoll sind. Eine NGO,die auch fortfährt zu arbeiten, auch wenn das Außenministerium es vorzieht, kein Geld zu investieren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben eine Finanzierungsschwelle von 10.000 Euro angepeilt. Mit dieser Summe wären wir in der Lage alle Ausbildungsprogramme für dieses Jahr zu Ende zu bringen („train-the-trainer“ Programme für die medizinischen Assistent*innen und Ausbildung von Physiotherapeut*innen).

Unser Ziel liegt bei 40.000 Euro. Diese würden es uns möglich machen ein weiteres Jahr fortzufahren, neue Kampagnen zu starten (wie zum Beispiel das psycho-soziale Behandlungszentrum in Kobane) und mehr Geld zu sammeln. Von dieser Summe an ist das Limit nach oben offen.

Sollten wir tatsächlich mehr als 100.000 Euro zusammen bekommen, setzt sich die mobile Klinik noch vor Ende dieses Jahres auf ihre Reise gen Süden in Bewegung.

Wer steht hinter dem Projekt?

CADUS ist ein Kollektiv aus Umweltingeneur*innen, Biolog*innen, Sanitäter*innen, Psycholog*innen, Therapeut*innen, Journalist*innen, Mediendesigner*innen…

Ein Großteil von uns hat sich beim Organisieren von Events kennen gelernt, häufig in den verschiedenen Subkulturen: Konzerte, Festivals, sich selbst tragende Projekte. Wir sind üblicherweise die HINTER den Schreibtischen, Tresen, Turn Tables. Daher wissen wir, wie wir aus kleinen Dingen Großes zaubern, aus Scheiße Gold machen. Wir wissen wie viel Spaß und Befriedigung es uns bringt, an etwas Großem bis zum Umfallen zu ackern- wenn es zusammen mit den richtigen Leuten geschieht… Und am Ende schauen wir mit einem dicken Grinsen zurück auf das Geschaffte.

Vor über anderthalb Jahren haben wir uns entschieden, diese Organisationsfertigkeiten auch in unser tägliches (Arbeits)Leben zu integrieren… und gründeten unsere eigene gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisation.

Neben den Gründungsmitgliedern, welche momentan den Vorstand bilden, setzt sich CADUS aus einem engen Netzwerk von ungefähr 30 Unterstützer*innen zusammen. CADUS hat keine externen Sponsor*innen, Gönner*innen, Verbindungen zu politischen Parteien, Konzernen oder Ähnlichem. Bislang läuft alles nach dem altbewährten Do It Yourself - Prinzip.

Was ist die Fundingschwelle?

Wir haben eine Finanzierungsschwelle von 10.000 Euro angepeilt. Mit dieser Summe wären wir in der Lage alle Ausbildungsprogramme für dieses Jahr zu Ende zu bringen („train-the-trainer“ Programme für die medizinischen Assistent*innen und Ausbildung von Physiotherapeut*innen). Unser Ziel liegt bei 40.000 Euro. Diese würden es uns möglich machen ein weiteres Jahr fortzufahren, neue Kampagnen zu starten (wie zum Beispiel das psycho-soziale Behandlungszentrum in Kobane) und mehr Geld zu sammeln. Von dieser Summe an ist das Limit nach oben offen.
Impressum
PHNX redefine global solidarity
Sebastian Jünemann
Waldemarstr. 28
10999 Berlin Deutschland

www.cadus.org

Kuratiert von

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