Crowdfinanzieren seit 2010
Wir, das sind Julius Matuschik und Sebastian Cunitz, arbeiten seit einiger Zeit an einem fotografischen Projekt, das zu mehr Verständnis und Offenheit gegenüber der Situation von Flüchtlingen in der Öffentlichkeit beitragen soll. Unsere zentrale Fragestellung bei unserem Projekt "Gedanken über Gastfreundschaft" ist das kulturelle Verständnis und die Erfahrungen, die diese Menschen mit dem Wort Gastfreundschaft assoziieren. Ein Annäherung in Wort und Bild.
Finanzierungszeitraum
05.08.14 - 30.09.14
Realisierungszeitraum
23.07.2014 - 31.12.2014
Website & Social Media
Mindestbetrag (Startlevel): €
9.000 €
Stadt
Hannover
Kategorie
Journalismus
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03.09.2014

Brief von einer Besucherin des Fuchsbau Festivals

Julius Matuschik
Julius Matuschik2 min Lesezeit

Eine der BesucherInnen unserer Ausstellung auf dem Fuchsbau Festival schildert in ihrem Brief eine persönliche Erfahrung die sie vor Kurzem gemacht hat:

Letztes Wochenende kam ich Nachts auf dem Nach-Hause-Weg an einer Döner-Bude vorbei. Vor dieser saß ein Mann (ca. 25-30 Jahre alt). Er blutete am Kopf und schimpfte auf französisch. Neben Ihm standen Polizisten und wir hörten einen von ihnen sagen: „Soll er doch nach Frankreich gehen, wenn der nicht unsere Sprache spricht. Immer diese Ausländer, die Scheiße bauen und dann nicht mal deutsch sprechen.“
Er blutete ziemlich arg am Kopf und wir beschlossen zu helfen, eben weil die Polizisten ihn nur antarrten und sich negativ und abwertend über ihn äußerten. Der Freund von mir sprach auf Französisch mit ihm und ich versuchte die Blutung mit Taschentüchern zu stoppen. Er erzählte uns er wurde von einem betrunkenen Fremden mit einer Glasflasche gehauen. Er wollte, dass die Polizei ihm hilft, doch das taten sie nicht, auch als mein Freund der Polizei das Problem übersetzt hat , eben weil er aus dem Ausland kam und kein Deutsch sprach. Er ist hergekommen um Hilfe zu bekommen, doch solche Situationen machen ihm das Leben hier nicht leicht. Als gastfreundlich würde ich die Polizisten in dieser Geschichte nicht bezeichnen, aber den Freund von mir, da er sich über eine Stunde für den Fremden eingesetzt hat, ohne dafür etwas zu bekommen


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08.09.14 - Das CAMEO MAGAZIN ist ein antirassistisches...

Das CAMEO MAGAZIN ist ein antirassistisches Fotomagazin-Projekt gemeinsam mit Flüchtlingen. Zahllose Menschen suchen bei uns in Deutschland Schutz. Mit der Veröffentlichung von Fotos und persönlichen Briefen soll eine Plattform für Gedanken und Gefühle von Flüchtlingen entstehen. Hier geht es nicht nur um Politik und Gesetze, sondern um ein gesellschaftliches Klima. Es geht um Eure Anteilnahme. Euer Interesse an dem Projekt soll entscheiden, ob das CAMEO MAGAZIN deutschlandweit erhältlich wird.

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