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Projekte / Bildung
Unser Förderverein Kunersdorfer Musenhof hat sich zum Ziel gesetzt, das weltweit erste Museum für den Dichter und Naturforscher Adelbert von Chamisso (1781–1838) aufzubauen. Es wird sich an einem authentischen Ort befinden. In Kunersdorf, im Oderbruch, war Chamisso 1813 bei der Grafenfamilie zu Gast und schrieb hier seine Märchenerzählung „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“, die heute zur Weltliteratur gehört.
31.835 €
50.000 € 2. Fundingziel
131
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
24.08.18, 09:37 Sandra Knopke
Noch 7 Tage Laufzeit, und wir sind kurz davor das erste Fundingziel zu erreichen! Ein riesengroßes Dankeschön senden wir an alle, die sich an unserer Aktion für das zukünftige Chamisso Museum in Kunersdorf bis jetzt beteiligt haben oder gespendet haben. Ein ebenso großes Dankeschön geht an alle, die die Aktion unermüdlich weitergeleitet und multipliziert haben. Der Förderverein weiß das so zu schätzen. Danke, danke! Wir hoffen jetzt ganz stark, dass die letzte Summe bis zum Erreichen der Zielsumme, zusammenkommt. Bitte teilt unsere Aktion auch jetzt in der Schlussphase! Bis ganz bald und herzliche Grüße von den Mitgliedern des Fördervereins Kunersdorfer Musenhof.
26.07.18, 08:58 Sandra Knopke
Für das zukünftige Chamisso Museum sind im Förderverein viele Ausstellungsobjekte gesammelt worden. Heute geben wir euch einen kleinen Einblick in den Fundus. In der geplanten Zeitschleuse am Eingang der Ausstellungsräume werdet ihr die originale Sonnenuhr des Kunersdorfer Schlosses (1772–1945) sehen können. Sie wurde 1945 von einem Dorfbewohner in Sicherheit gebracht und so vor der Zerstörung gerettet. 2017 erhielt der Kunersdorfer Musenhof die Uhr von einem älteren Dorfbewohner zurück für die Ausstellung im zukünftigen Museum. Sie passt perfekt, denn in der Zeitschleuse wird die Schlossgeschichte eine wichtige Rolle spielen. In Planung ist weiterhin Chamissos Arbeitstisch nachstellen. Auf ihm wird sich die Nachbildung eines Menschenschädels befinden. Chamissos von naturwissenschaftlicher Arbeit geprägter Schreibtisch wurde im 2. Kapitel von „Peter Schlemihl“ beschrieben: „An einer Seite des Schreibtisches ein Bündel getrockneter Pflanzen – sein Herbarium, ein Skelett an der anderen, vor ihm aufgeschlagen die botanischen Werke Hallers, Humboldts, Linnés, freilich auf dem Sofa auch ein Band von Goethe und Fouqués Zauberlehrling“. Im Ausstellungsraum, der sich mit Chamissos Forschungen befasst, werdet ihr eine historische Botanisiertrommel sehen können. Solch eine Trommel ist ein wichtiges Utensil für einen Botaniker, so auch für Adelbert von Chamisso. Die in der Natur gesammelten Pflanzen werden während der Exkursionen in der Trommel aufbewahrt. Die Pflanzen werden nicht zerdrückt und können später für das Herbarium aufbereitet werden. Louis de la Foye, ein Naturwissenschaftler und Zeitgenosse Chamissos, schrieb in einem Brief über die Wichtigkeit dieses Sammelprozesses: „Dem Botaniker ist ein Herbarium notwendig. Das Herbarium ist sein lebendes Gedächtnis. Darin liegt ihm zu jeder Zeit die Natur zur Ansicht, zur Vergleichung, zur Untersuchung vor.“ In der Bibliothek werdet ihr die Erstausgabe von Chamissos Märchennovelle „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ sehen können. Sie wurde 1814 von Fouqué herausgegeben und erschien bei Schrag in Nürnberg. Peter Schlemihl wurde in dieser Erstausgabe illustriert von Franz Josef Leopold. Zum Abschluss für heute: ein großes Dankeschön an alle, die sich bisher an unserem Crowdfunding beteiligt haben oder die Aktion verbreitet haben! Wir haben die 10.000 Euro geknackt! Wir hoffen, dass es so weitergeht. Herzliche Grüße senden euch die Mitglieder des Fördervereins Kunersdorfer Musenhof.
15.07.18, 08:37 Sandra Knopke
Der wunderschöne Garten des Kunersdorfer Musenhofes – mittendrin wird sich das zukünftige Chamisso Museum befinden. Ein Spaziergang durch die historische Gartenanlage soll den Besuch des Museums abrunden. Im Garten werdet ihr einige schöne Skulpturen entdecken z.B. von Horst Engelhardt. Besonders sehenswert ist die Anlage, wenn die alten Apfelbäume, die weißen Rosen der Sorte „Aspirin“ und der Catalpa blühen. Direkt an den Musenhof-Garten grenzt der Kunersdorfer Friedhof mit der Kuppelkirche, die nach einem Entwurf von Curt Steinberg entstand. Ein Abstecher auf den Friedhof lohnt sich, denn hier findet ihr die beeindruckende Grabkolonnade, die schon Theodor Fontane in seinen „Wanderungen“ beschrieb. Zum Schluss solltet ihr unbedingt durch die historische Maulbeerbaumallee spazieren, die sich am Ende des Musenhofgartens befindet. Einst führte sie zum Kunersdorfer Schloss, wo Adelbert von Chamisso den Sommer 1813 verbrachte und „Peter Schlemihl“ schrieb. Einen passenderen und schöneren Ort, um ein Museum für Chamisso einzurichten, gibt es kaum. Wir danken allen Unterstützern, die sich bisher an unserer Aktion hier auf Startnext beteiligt haben, und wir hoffen weiter auf eure Mithilfe, damit wir das Museum eröffnen können. Herzliche Grüße von den Mitgliedern des Fördervereins Kunersdorfer Musenhof!
09.07.18, 12:16 Sandra Knopke
Seit einer Woche läuft unsere Crowdfunding Aktion. Wir möchten allen bisherigen Unterstützern einen ganz herzlichen Dank aussprechen! Heute haben wir für euch einen kleinen Einblick in die Entwürfe für die Ausstellungsräume des zukünftigen Chamisso Museums. Das großartige Büro für Wissensarchitektur "h neun" aus Berlin hat diese Raumentwürfe gestaltet. Der Rundgang im Chamisso Museum soll mit einer "Zeitschleuse" gestartet werden. Das ist ein Raum, der uns in die Zeit um 1800 versetzen wird, als Chamisso in Kunersdorf bei derer zu Itzenplitz zu Gast war. In diesem Raum erfahrt ihr auch alles über die Frauen von Friedland und ihre vorbildliche Landwirtschaft und die berühmten Gäste des damaligen Musenhofes. Weiter geht es in den Dichterraum, der sich mit Chamissos Literatur beschäftigt. Er soll eine Bibliothek mit diversen Erstausgaben beinhalten. Im angrenzenden Korrespondenz-Raum geht es um Chamissos Lebenslauf und literarische Stationen seines Lebens. Das Zimmer soll eine Grammophon-Medienstation enthalten. Der nächste Raum beschäftigt sich mit Chamisso als Weltreisenden, wird eine Reling mit Steuerrad haben und eine Beamer-Medieninstallation. Der letzte Raum des kleinen, feinen Museums widmet sich Chamissos botanischen Forschungen. Er soll ein Herbarium als Deckeninstallation enthalten. Wir hoffen weiter auf eure Mithilfe, um diese Pläne in Wirklichkeit umsetzen zu können. Wir sind fest überzeugt, dass das Museum ein Kleinod im Oderbruch wird, von dem wir alle etwas haben werden. Herzliche Grüße senden euch die Mitglieder des Fördervereins Kunersdorfer Musenhof.