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Projekte / Film / Video
Ein Film über Flucht und Asyl in einem flüchtigen Raum. Seit fast einem Jahr folgen wir unseren Protagonisten mit einem kleinen Team bei ihrem Versuch, sich hier in Deutschland ein neues Leben aufzubauen.
Berlin
5.270 €
5.000 € Fundingziel
148
Fans
122
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Cloud Making Machine

Projekt

Finanzierungszeitraum 04.04.2014 12:01 Uhr - 01.07.2014 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ende 2014
Fundingziel 5.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Über Flüchtlinge wird viel geredet, doch nur selten bietet sich die Gelegenheit, die Verhältnisse in ihrem Einreiseland aus ihrer Perspektive zu betrachten.
In dem Film „Cloud Making Machine“ erhalten die anonymen Geschichten Gesichter.
Den Anfang nahm ein Tanz- und Theaterprojekt in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Berlin-Spandau. Unter professioneller Begleitung probte eine Gruppe junger Flüchtlinge ein Stück ein und verarbeitete künstlerisch ihre Gewalterfahrungen und Traumata, aber auch die Erfahrungen in Deutschland während ihrer Suche nach einer unbeschwerten Zukunft.

Susanne Dzeik, freie Filmemacherin aus Berlin, drehte letztes Jahr einen kurzen Dokumentarfilm über das Tanz-Theaterprojekt "Do butterflies have Borders?" (Impulse Projekt).

"Dadurch habe ich viele Leute aus unterschiedlichen Ländern und ihre, oft auch sehr dramatischen Geschichten, kennen gelernt. Das Heim wirkte auf mich wie ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem sich grundsätzliche Konflikte, Träume und Bedürfnisse widerspiegeln. Allen voran die Sehnsucht nach einem guten Leben." (Susanne Dzeik, Filmemacherin)

Aufgrund unserer Zusammenarbeit in der EAE haben wir das Vertrauen zu vielen asylsuchenden Menschen gewonnen. Seit fast einem Jahr folgen wir mit einem kleinen Team den unterschiedlichen Wegen und Versuchen, sich hier in Deutschland eine Existenz aufzubauen.

Denn alle leben in der Ungewissheit. Wie weiter? Was passiert nach den drei Monaten in der EAE?

Der Dokumentarfilm "Cloud Making Machine" erzählt die Geschichten und Entwicklungen einiger Geflüchteter.

Wir filmen Ibrahim aus Guinea, der versteckt in einem Autositz nach Europa floh und hier seine Leidenschaft für Theater entdeckt, den 29jährigen Cheema aus Pakistan, der Tanz, Musik und die Motardstraße liebt, den 29jährigen Shaher aus Palästina, der erstreitet, dass er und einige Andere nicht in das angefeindete Heim nach Hellersdorf müssen, den 21jährigen Zain aus Pakistan, der sich in einer Oppositionspartei gegen Rassismus engagierte und von einer humaneren Welt träumt und die 14jährige Dina aus Syrien, die sich nach der Wiedervereinigung mit ihrer Familie sehnt.

„I have a dream – once to be legal in Germany. Because I’m illegal.“ (Ibrahim Balde)

In "Cloud Making Machine" trifft die Sehnsucht nach einer Zukunft mit Perspektive auf die alltäglichen Hindernisse deutscher Verwaltungsapparate, Gesetze und gesellschaftlicher Vorurteile.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit Hilfe der Crowdfunding Kampagne, also auch mit deiner Hilfe, werden wir die letzten Dreharbeiten (voraussätzlich bis Sommer 2014) und die erste Phase der Postproduktion (Rohschnitt, Übersetzungen von Interviews usw.) umsetzen. Dadurch bleiben wir unabhängig von redaktionellen Einflüssen. Wir wollen das Potential des Films wahren - authentisch, ehrlich und direkt zu dokumentieren.

Nach Fertigstellung wird der Film auf Festivals gezeigt und auf eine Kinotour durch Deutschland gehen. Die Vorführungen werden Gesprächsmöglichkeiten mit den Filmschaffenden und auch einigen Protagonisten bieten. Außerdem planen wir ein Angebot für Bildungseinrichtungen.

Die aktuellen Diskussionen um das Thema Migration, etwa am Beispiel Berlin-Hellersdorf, den Lampedusa-Flüchtlingen in Hamburg oder dem Refugee-Camp auf dem Oranienplatz in Berlin, zeigen die Notwendigkeit, den Alltag und die persönlichen Geschichten von Flüchtlingen der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Damit wird auf vermeintlich „Fremdes" neugierig gemacht und ein empathisches und menschliches Miteinander bestärkt. Geflüchtete sind in "Cloud Making Machine" nicht Objekt von Berichterstattung, sondern sprechen für sich selbst.

Damit ist die Zielgruppe, die mit der Realisierung und Fertigstellung des Dokumentarfilmvorhabens angesprochen wird, so bunt und vielseitig, wie die Protagonisten, auf die wir in unserem Film treffen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

„Cloud Making Machine“ wird einen Einblick geben, in das Leben hinter den Zäunen und Türen einer Erstaufnahmeeinrichtung und die Protagonisten auf ihrer Reise durch den undurchsichtigen Wolkenteppich deutscher Bürokratie und gesellschaftlicher Vorurteile begleiten.

Die konsequente Perspektive der Flüchtlinge auf die in Deutschland vorgefundenen Realitäten gibt die Gelegenheit, sich in ihre Situation in Deutschland hinein versetzen zu können.

Damit leistet der Film einen wichtigen Beitrag in einer emotional hoch aufgeheizten Debatte, über das Schicksal von Flüchtlingen in Deutschland.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Erreichen wir mit deiner Hilfe das Ziel, können wir die Dreharbeiten bis Sommer 2014 beenden,
einen Schnittplatz mieten und mit dem Rohschnitt beginnen. Außerdem ermöglicht uns deine Unterstützung Transkriptionen und Übersetzungen anfertigen lassen zu können.

Mit deiner Unterstützung nähern wir uns der geplanten Fertigstellung noch in diesem Jahr.

Support our Campaign – like – share – spread – Cloud Making Machine!

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Team setzt sich aus langjährigen Profis der Filmproduktion und der Kinder- und Jugendarbeit zusammen. Es bildete sich während der inhaltlichen, teils ehrenamtlichen Begleitung des sozio-kulturellen Projektes „Impulse“ (http://www.impulse-projekt.de) in der EAE für Flüchtlinge in Berlin-Spandau und wird mit Unterstützung der filmArche e.V. Berlin (http://www.filmarche.de) realisiert.


Susanne Dzeik | Regie, Kamera, Schnitt, Produzentin/Projektleitung

Geb. 1968, arbeitet als freie Filmemacherin und Kamerafrau.

„In der vom NDR koproduzierten Langzeitdokumentation („Nach dem Brand“, Credofilm, nominiert für Prix Europa 2012 und den Grimme-Preis 2013) arbeitete ich als Kamerafrau.

Schon während meines Studiums der Politologie, begann ich die Ereignisse rund um den Berliner Mauerfall und die neue Hausbesetzungsbewegung filmisch zu dokumentieren. Seither erstellte ich viele kurze und längere Dokumentationen, meist im Autorenteam, mit dem eigenen Schwerpunkt auf der Kameraarbeit. Meine Themen drehen sich vor allem um Menschen in sozialen Umbruchsituationen und ihrem individuellen und kollektiven Umgang mit diesen.

Während meiner zahlreichen, mehrmonatigen Auslandsaufenthalte in Lateinamerika entstanden einige Filme mit diesem Focus, zum Beispiel über die Zappatistenbewegung in Mexiko („Muevete!“ 1999), eine selbstverwaltete Fabrik in Argentinien („Mate, Ton und Produktion“ 2004) und die Auswirkungen der Polizeigewalt in den Favelas von Rio de Janeiro („Von Mauern und Favelas“ 2005). Der Film erhielt beim internationalen ethnografischen Filmfestival in Rio de Janeiro 2005 den JANGADA Preis als bester Dokumentarfilm mittlerer Länge.
 Ich bin Mitglied in der filmArche e.V.“


Armin A. W. Eichhorn | Produktionsleitung, Ton, Kameraassistenz, Produzent/Projektleitung

Geb. 1984, arbeitet unter dem Label Pigwood Productions als freier Filmemacher, Aufnahme- und Produktionsleiter, Kameramann und Cutter/Editor, produziert Imagefilme, Werbeclips, On-Reportagen, Webformate, Musikvideos und Kurz- sowie Langfilme.

„Bis Ende 2008 schloss ich mit einem Volontariat meine Ausbildung zum Journalisten, Videokameramann und Cutter/Editor ab. Mein anschließendes Hochschulstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin im Kernfach Musik und Medien, mit der Vertiefungsrichtung Medien und dem Zweitfach Bibliotheks- und Informationswissenschaft, absolvierte ich mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B. A.). Mit einer Weiterbildung zum Fiction Producer (ISFF Berlin/IHK) erhielt ich eine fundierte und staatlich geprüfte Ausbildung für alle Phasen der Film- und Fernsehproduktion. Ich bin Mitglied in der filmArche e.V. Berlin und im DPV Deutscher Presse Verband e.V.“


Maryam Somaya Grassmann | Konzeptentwicklung Impulse-Projekt, Regieassistenz, Sozial- und Jugendbetreuung

Geb. 1987, arbeitet seit 2012 als Sozial- und Jugendbetreuerin in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Asylsuchende.

„Neben den sozialpädagogischen Tätigkeiten vor Ort organisiere ich verschiedene soziokulturelle Projekte. Nach längerem Aufenthalt und Beschäftigung in einem Kreativ-Jugendprojekt in einer der südlichen Favelas von Sao Paulo (Brasilien) und nach einem einmonatigen Aufenthalt als Lehrerin in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Süden Libanons, beschäftige ich mich mit der Entfaltung von Kreativität in sozial schwachen Kontexten.

Seit 2010 begleite ich ein sozio-kulturelles Begegnungsprojekt zwischen Berlin und Sao Paulo. Im Mittelpunkt steht hierbei die Hip-Hop Kultur als eine integrative Ausdrucksform.

2009 schloss ich die Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin ab und betreute 3 Jahre eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung. In diesem Kontext habe ich an verschiedenen Weiterbildungen (wie z.B. „Social Justice and Diversity“) teilgenommen.“

Impressum
Susanne Dzeik
Liegnitzerstraße 18
10999 Berlin Deutschland

Partner

„Impulse“ ist ein sozio-kulturelles Projekt in der Erstaufnahmeeinrichtung in Berlin-Spandau mit dem Ziel, den jungen Flüchtlingen in ihrer schwierigen Lebenssituation kreative Impulse zu geben.

Die filmArche ist die erste selbstorganisierte Filmschule Europas und ein gemeinnütziger Verein in Berlin-Kreuzberg. Über 350 Filmschaffende treffen sich hier regelmäßig, um sich gemeinsam fortzubilden und Filme zu machen.

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