Crowdfunding beendet
COOL AUSSEHEN – das Buch über Mode und Jugendkulturen
22 Autoren der Spitzenklasse beschäftigen sich mit sehr diversen jugendkulturellen Styles, mit dabei: Popper, Rocker, Punks, Mods, Metalheads, Lolitas, Emos und viele mehr. Dazu gibt's über 250 tolle und total authentische Bilder. Das Buch soll am 20. November in einer Auflage von 2.000 Stück erscheinen - die Finanzierung fließt in die Layout- und Druckkosten.
2.818 €
Fundingsumme
82
Unterstütz­er:innen
23.10.2012

Neue Veranstaltung: 25.10. Staatsgalerie und AutorInnen-Interview – Sandra Grimme: Bittersüße Porzellanpüppchen

Andreas M Selignow
Andreas M Selignow3 min Lesezeit

Am Donnerstag, 25.10., 21 Uhr gibt es eine Präsentation einiger Buchinhalte in der Staatsgalerie, Greifswalder Straße 218, 10405 Berlin. Es sprechen:
Die Herausgeberin Diana Weis und die AutorInnen Christiane Frohmann, Nadine Hartmann und Andreas Busche.
Für alle Unterstützer, die bereits bereits gespendet haben und zur Veranstaltung kommen und für solche, die es an dem Abend tun, gibt es ein Extra-Dankeschön.
LInk: http://www.facebook.com/events/384370248308117/
Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht und freuen uns, wenn ihr uns beim Endspurt untersützt!

Nun noch ein AutorenInnen-Interview, diesmal mit Sandra Grimme über Ihren Beitrag:
Bittersüße Porzellanpüppchen. Mode und Kultur der Lolitas

Warum hast du dir genau dieses Thema ausgesucht?
Lolita-Mode ist meine allergrößte Leidenschaft. Es war Liebe auf dem ersten Blick. Die Menschheit muss davon erfahren!

Was ist die wichtigste Erkenntnis, die du beim Schreiben deines Beitrags erlangt hast?
Dass ich noch mehr Kleider brauche und einen größeren Kleiderschrank ...

Welchem Modestil hast du selbst in deiner Jugend gefrönt und warum?
Im Laufe meiner Pubertät habe ich einiges durchprobiert von Punk über Metal bis hin zu Gothic. Für mich war die Mode immer ganz klar mit Musik verbunden und ich habe nie Popmusik gehört, auch als kleines Mädchen nicht. Meine Eltern hatten eine Diskothek und ein Tonstudio in meiner Jugend. Ich bin mit The Cure, Queen, Neil Young, David Bowie und Nirvana aufgewachsen. Lolita ist mit alledem nicht zu vergleichen. Es geht eben um das Aussehen und nicht um Musik. Für mich war es die logische Konsequenz: ich mochte niedliche, morbide Sachen und hatte die Schnauze voll davon von Männern als Sexobjekt betrachtet zu werden. Lolita als maximalniedliche und zugeknöpfte Mode kam da wie gerufen. Die Mode ist für die wenigsten Männer besonders reizvoll. In unserer Community verstecken sich eher Männer, die die Kleider am liebsten selber tragen (wollen).

Was machst du sonst noch außer Buchbeiträge zu schreiben?
Ich bin Leiterin E-Commerce eines großen Stoff- und Nähmaschinenhändlers und hoffe bald mal die Zeit zu finden selber zu nähen. Ausserdem bin ich Admin bei Dunkelsuess.de, die größte deutschsprachige Lolita Fotocommunity. Ausserhalb der Internetseite organisiere ich Modenschauen und Events um die Lolita-Mode ein breiteres Publikum vorzustellen.

Wo bist du im Internet am besten zu finden, welchen Link sollten sich alle Leser, die mehr über dich wissen wollen, am besten mal ansehen?
http://www.dunkelsuess.de/

Sandra Grimme: Bittersüße Porzellanpüppchen. Mode und Kultur der Lolitas
Bild: Sweet Hoa (Foto: Hoa T./RMS Maelstrom Photography)

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