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Projekte / Film / Video
Das ist unser Haus! InfoFilm über das Mietshäuser Syndikat
Mit Eurer Unterstützung soll ein InfoFilm über das Mietshäuser Syndikat entstehen. Der Film soll Gruppen ermutigen, selbstorganisierte Hausprojekte mit Hilfe des solidarischen Verbundes zu starten. Ziel des Filmvorhabens ist die hierfür notwendige Wissensvermittlung auf unterhaltsame, lebendige Weise. Akteure aus unterschiedlichen Projekten in Stadt und Land werden das Funktionieren und Wirken des Syndikats erläutern. Das Besondere: der Film wird für Alle gratis zugänglich sein (CC-Lizenz)!
Berlin
25.900 €
42.000 € 2. Fundingziel
572
Fans
348
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.04.15 10:23 Uhr - 22.07.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum August bis Ende Dezember 2015
Fundingziel erreicht 25.000 €
2. Fundingziel 42.000 €
Wir sind seit geraumer Zeit mit verschiedenen Stiftungen in Kontakt und haben verlässliche, bisher mündliche Zusagen über Förderungen. Wir danken herzlich: der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der GLS Treuhand und d
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Wir wollen einen InfoFilm über das Mietshäuser Syndikat machen! In circa 45 unterhaltsam anregenden Minuten soll das Funktionieren und Wirken des Syndikat-Modells allen Interessierten nahe gebracht werden.

Wer oder was ist dieses Mietshäuser Syndikat? Für wen und was arbeitet dieses Syndikat? Wofür steht diese Organisation?“

Kollektive Raumaneignung |Immobilien werden nachhaltig dem Markt entzogen | Bezahlbare, eigenbestimmte Miethöhen | Gemeineigentum an Wohn- u. Arbeitsräumen | eine seit Jahrzehnten bewährte Struktur der kooperativen Selbstorganisation | alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich | ein fester solidarischer Verbund von mittlerweile fast 100 Hausprojekten in Stadt u. Land | ein erfolgreiches, stetig wachsendes Commons-Projekt |

Mit diesen knappen Worten kann das „MHS“, seine Intention und seine Wirkung eventuell annähernd beschrieben werden. Das über Jahre ausgetüftelte, immer wieder für neue Situationen und Umstände modifizierte Modell ist ein wenig komplex. Doch es eröffnet vielen Menschen bisher noch unbekannte Möglichkeiten der sozialen Raumaneignung. Auch mit wenig Eigenkapital können sich engagierte Gruppen im Verbund mit dem Syndikat die eigene Wunschimmobilie sichern und in Eigenregie ein Haus-Projekt starten.

Können beim Syndikat wirklich alle Interessent/innen mitmachen? Wie können wir an das Syndikat herantreten? Warum gründen wir als Hausprojekt mit dem Syndikat eine GmbH? Wie legt mensch eigenständig die Miete fest? Wie funktioniert der interne Solidartransfer? Und habe ich mich dann ein Leben lang verpflichtet?

Die Möglichkeit der Mitgliedschaft und Teilnahme am Syndikat hängt nicht maßgeblich vom Geld ab. Wesentlich ist die Identifizierung von interessierten Einzelpersonen oder Gruppen mit den Zielen und Idealen des Syndikats. Über die Realisierung von neuen Projekten entscheiden die Mitglieder des Syndikats auf ihren öffentlichen Mitgliederversammlungen. An immer mehr Orten in Stadt und auf dem Land werden mit dem selbstorganisierten, solidarischen Modell neue spannende Projekte realisiert.

Das Mietshäuser Syndikat ist eine Geschichte des Gelingens. Diese wollen wir einem breiteren Publikum zugänglich machen. Wir wollen, dass dabei die Akteure des Syndikats selbst für ihre Sache sprechen und in unterschiedlichen räumlichen Kontexten ihre Projekte und Intentionen darstellen können.
Der InfoFilm soll in Teilen aber auch komplexere Hintergründe und Inhalte anregend und niedrigschwellig erläutern. So wollen wir beispielsweise wesentliche inhaltliche Bausteine wie den „Unternehmensverbund an Hausbesitz-GmbHs“, den Erwerb von „Direktkrediten“ oder den internen „Solidartransfer“ mit Hilfe von Trickfilm-Sequenzen und Animationen erläutern.

Der Film wird auch die Arbeit der Berater/innen des Syndikats erleichtern, die an unzähligen Orten ehrenamtlich geleistet wird. Alle Zuschauer/innen, besonders aber an der Realisierung eines neuen Hausprojekts interessierte Gruppen, sollen das Syndikats-Modell, seine Strukturen und Prinzipien so klar verstehen, dass sie in den Gesprächen mit ihren Berater/innen kurzfristig zu der wesentlichen Frage übergehen können: „Das ist unser Haus? Ja, warum nicht?“

Webseite des Mietshäuser Syndikats: www.syndikat.org

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir produzieren diesen Film für alle die wollen, dass in Stadt und auf dem Land noch nicht gänzlich „Schluss mit lustig!“ ist. Für alle, die noch dieses etwas "MEHR“ wollen! Ein MEHR an Möglichkeitsräumen. Ein MEHR an bezahlbaren Lebens- und Arbeitsräumen. Ein MEHR an Freiräumen für soziale, kulturelle Projekte und ein MEHR an Raum für die Zivilgesellschaft! Also insgesamt MEHR Recht auf Stadt. Und fast schon vergessen, auch dieses MEHR an „WIR!“, auch bekannt als: „WER, wenn nicht WIR!“.
Allen Ernstes: Unser Film soll eine Möglichkeit der kollektiven Selbstermächtigung darstellen. Das Thema: die kollektive Raumaneignung. Für alle, die an so etwas Interesse haben könnten. Wir sagen uns gerne: Das werden immer mehr! Wir wissen aber auch: Es müssen noch wesentlich mehr werden. Deshalb wollen wir diesen Film machen und setzen dabei auf Eure Unterstützung.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Positive Handlungsansätze in der Sicherung bezahlbarer Lebens- u. Arbeitsräume sollten aktuell vielerorts gefragt sein. Das auf Selbstverwaltung und Selbstorganisation beruhende Modell des Syndikats wird die gesamtgesellschaftliche Wohnungsfrage sicherlich nicht alleine lösen können. Aber die vielen unterschiedlichen Projekte sind Mut machende Beispiele dafür, dass sich mit Kooperation und Solidarität neue Perspektiven eröffnen. Besonders erwähnenswert dabei ist: Das Syndikats-Modell kann die Sicherung von wohnlicher Lebensqualität auch Menschen mit schmalem Geldbeutel ermöglichen. In der Geschichte des Syndikats wurde schon so manches vermeintliche „Luftschloss“ am Ende ein erfolgreiches Hausprojekt mit einem soliden finanziellen Fundament. Das halten wir für wegweisend und unbedingt erzählenswert.

Damit der Film auch jederzeit und von allen Interessent/innen gesehen werden kann, wird er mit einer Creative Commons (CC) Lizenz ausgestattet. Er wird im Internet gratis anschaubar sein. Er kann auch von allen gratis heruntergeladen und gratis nichtkommerziell öffentlich aufgeführt werden.

Warum verkauft Ihr keine DVDs?
Wir halten die CC-Lizenz für diesen Film für wichtig. Diese eigentumsrechtliche Freigabe macht eine klassische Refinanzierung der Unkosten allerdings unrealistisch. Deshalb suchen wir hier mit dieser Crowdfunding-Kampagne nach Gleichgesinnten, die dieses Filmprojekt mit ihrer finanziellen Unterstützung ermöglichen wollen.
Es wird auch eine Auflage von 2000 DVDs geben, die wir kostenlos an Leute verschicken können, die zusätzlich zum Filmlink eine gepresste DVD haben wollen. In diesem Fall müsstet Ihr uns kontaktieren und wir können gegen Portoübernahme eine DVD versenden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Gelder werden für die Produktion des Films „Das ist unser Haus!“ verwendet. Wir werden das Filmkonzept weiter ausarbeiten. Im Sommer soll gedreht werden. Wir wollen einige Projekte in verschiedenen räumlichen Kontexten darstellen und werden deswegen auch bundesweite Drehreisen machen. Interviews u. Storyboards müssen entwickelt werden. Mit dem Berliner Künstler Heiko Sievers wollen wir die erläuternden Animationen umsetzen. Es fallen Kosten für Equipment und Materialien an. Die Technik und das Filmmaterial müssen versichert sein. Honorare für Sprecher, Musik, Tonbearbeitung u.a. müssen gewährleistet sein. Wir haben die Summe der Crowdfunding-Aktion so knapp wie notwendig kalkuliert, um einen 45 minütigen Film mit Animationen realisieren zu können. Wir sind durchaus Überzeugungstäter und auch schon mit Arbeit und einigen Unkosten in Vorleistung gegangen. Jetzt entscheidet Ihr mit, ob es zu einer Realisierung des Vorhabens kommen kann. Alles oder Nichts!

Sollte es zu einer Überzahlung der Zielsumme kommen, werden wir den Überschuss verwenden, um ein Transmedia-Konzept über die sogenannten „Commons“ zu entwickeln.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Autoren
Die Autoren des Filmvorhabens „Das ist unser Haus!“ sind Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger. Wir drei sind professionelle Filmemacher. Wir arbeiten gleichberechtigt miteinander. Privat sind wir langjährige Freunde.

Burkhard Grießenauer arbeitet als Filmemacher in Frankfurt am Main. Außerdem verdingt er sich unter anderem als Projektleiter, Regisseur und Planer bei Veranstaltungen, arbeitet als Pflegehelfer im Arbeitgebermodel eines Menschen mit Behinderung und ist ausgebildeter Zirkuspädagoge.
Filmisch arbeitet er seit vielen Jahren in den Bereichen Image und Industriefilm für diverse Agenturen. In eigenen Projekten konzentriert er sich auf die Themen Dokumentation, Eventfilm und Reportagen über zivilgesellschaftlich relevante Themen wie Flüchtlingspolitik und Wohnsituationen.
Er ist seit vielen Jahren Mitglied des Miethäuser Syndikates und dort auch als Berater tätig.

Holger Lauinger arbeitet als Journalist der Stadt- u. Regionalentwicklung und Filmemacher in Berlin. Ihn interessieren die Konstruktion von Umwelten und deren soziale Realitäten. Fachkenntnisse und persönliche Beobachtungen im städtischen wie ländlichen Lebensumfeld inspirieren ihn zur Entwicklung von Filmkonzepten. Seine Arbeiten fokussieren seit vielen Jahren Themen und Akteure des sozialökologischen Kulturwandels. Dabei sind ihm selbstorganisierte Commons- oder kooperative P2P-Projekte besondere Anliegen.
Seit 2008 ist er Jurymitglied der „Provinziale“ (Sektion Langer Dokumentarfilm) des Filmfestes Eberswalde. 2009 bis 2011 arbeitete er als wissenschaftlicher Referent im Bundestag zu alternativen Konzepten des „Aufbau Ost“. Seit 2015 ist er Gründungsmitglied u. Vorstand der SEELAND Medienkooperative.

Daniel Kunle arbeitet als Filmemacher, Kameramann und Cutter in Berlin.
Daniel und Holger haben 2008 die Sein im Schein Filmproduktion gegründet. Ihre Filme thematisieren vielfach zivilgesellschaftliche Akteure und ihre Projekte im Kontext einer gesellschaftlichen Umbruchsituation. Die Dokumentarfilme „Nicht-Mehr / Noch-Nicht“ (2004) und „Neuland“ (2007) wurden produziert, um in schrumpfenden Regionen zivilgesellschaftliche Prozesse anzuregen. Mit diesen Filmen konnten in mehr als 300 Städten im In- und Ausland Diskussionsveranstaltungen initiiert werden. Das Medium Film eröffnete einen Raum für den Dialog zwischen engagierten Bürgern und der lokalen Politik. 2009 wurde „Neuland“ mit dem 1. Preis der „Ökofilmtour“ ausgezeichnet.


Seitdem produzieren sie u.a. auch thematisch verwandte Filme für Institutionen, die Diskurse anregen wollen:
2008 „Wer Anderen eine Grube gräbt ...“
2009 „Junge Möglichkeitsräume in Lichtenberg“
2010 „mensch macht stadt“
2012 „Wir könnten auch anders“

2013 „Neulandgewinner“

2014 „Häuser erhalten, Räume eröffnen!“
2014 „Kolorit Kochstraße“
weitere Infos unter: www.sein-im-schein.de

Partner
"Das ist unser Haus!" wird mit Hilfe der SEELAND Medienkooperative realisiert. SEELAND erforscht, fördert und realisiert gemeinwohlorientierte, partizipative Filmkunst und Medienprojekte für Screen, Web und öffentliche Räume.
Die Medienkooperative hat 2015 einen Verein gegründet. Aktuell hat der Verein die Gemeinnützigkeit beantragt und vom zuständigen Finanzamt signalisiert bekommen, dass für eine Anerkennung die notwendigen inhaltlichen Voraussetzungen gegeben sind. Wir können also in Aussicht stellen, dass zum Ende der Finanzierungsphase allen Spendern auf Wunsch eine entsprechende Spendenquittung ausgestellt werden kann. Sobald der Bescheid vom Finanzamt vorliegt, werden wir das an dieser Stelle und im Blog kommunizieren.
http://www.seeland-medienkooperative.org/

Impressum
Holger Lauinger
Muskauer Str. 2
10997 Berlin Deutschland

Steuernummer: 14/413/62751

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

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