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Projekte / Social Business
Demokratie heißt, dass alle mitsprechen können. Und weil die wirklich wichtigen Entscheidungen Deutschlands in Berlin getroffen werden, möchten wir genau dort eine basisdemokratische Mitsprache ermöglichen – per App. In DEMOCRACY sollen die Abstimmungsfragen des Bundestages digital für jede*n Bürger*In freigegeben werden. Dadurch möchten wir das gesellschaftliche Interesse und die politische Beteiligung fördern; und der Bundestag kann sich in seiner repräsentativen Funktion überprüfen.
35.297 €
61.021 € 2. Fundingziel
542
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
25.09.17, 23:24 Marius Krüger

WOOOOOOOOOOOW, was für ein Tag, liebe Crowd.

Lasst uns das gemeinsam ein bisschen aufarbeiten und feiern.

Zu aller erst: Wir haben Euch etwas vorenthalten.
Seit ungefähr 3 Wochen stehen wir in Kontakt mit einer Institution und heute war es dann endlich so weit, wir hatten einen ersten Termin beim:

Institut für Kryptographie und Sicherheit –
Europäisches Institut für Systemsicherheit –
Fakultät für Informatik – des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Das Institut ist eines der drei Kompetenzzentren des Landes Baden-Württemberg für Cybersicherheit. In jüngerer Vergangenheit hat es vor allem mit der Weiterentwicklung ihres 2008 erstmals vorgestellten Bingo-Voting-Wahlverfahrens für Furore gesorgt. Denn damit steht jetzt eine mathematische Lösung für das ewige Dilemma digitaler Wahlen (zwischen Anonymität zur Wahrung des Wahlgeheimnisses und Nachvollziehbarkeit zwecks Korrektheit der Stimmenauszählung) zur Verfügung.

Darauf aufmerksam geworden durch ein Vorlesungsskript aus dem Jahr 2013, haben wir vor 3 Wochen in einem Initiativanschreiben einfach mal das demokratische Anliegen von DEMOCRACY geschildert und sind prompt zu einem Termin nach Karlsruhe eingeladen worden.
Und so kam es, dass wir heute von den führenden Wahlverfahrensforschern aus Deutschland eine Exklusiveinführung in die Thematik bekommen haben. Kryptologie ist verrückt, sage ich euch!
Nachdem wir dann ungefähr 3h über die theoretischen Kniffe digitaler Wahlverfahren auf Forschungsniveau schwadroniert haben – unsere Köpfe haben schon ziemlich geraucht – wurde es auch noch total praktisch.

Denn dann ging es um DEMOCRACY und die Frage: Wie können wir diese wissenschaftlichen Ansätze in unser Konzept integrieren?

Ziemlich lean und verdammt sicher, wie sich herausgestellt hat. Und so fahren wir, mit der Gewissheit im Gepäck, Abstimmungen mit statistischer Signifikanz erzielen, aber gleichwohl alle Abstimmungen und Nutzerdaten anonymisieren zu können, nach Hause.

Für die Interessierten unter Euch:

  • Web-Of-Trust auf Handynummern-Basis zur Lösung des Urnenbuchproblems (Identität) und
  • entkoppelte Public-Private-Key-Encription zur Anonymisierung der Abstimmungsergebnisse


sind die Stichwörter.

PS: Auch das Team formiert sich! Danke für so viel Unterstützung!
#greatthingscoming

von links, untere Reihe: Alexander Friedland, Marius Krüger, Ulf Gebhardt (Initiator von u-vote). Obere Reihe: Elias Mühlbrecht (Initiator von Polunio) und Magnus Rembold (Initiator von buegerkandidaten.de)