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Projekte / Theater
Die Ausnahme, Episode III
Auf den Spuren der beiden Tanzduette „Die Ausnahme“ und „Die Ausnahme, Episode II“ ist „Die Ausnahme, Episode III“ ein neues zeitgenössisches Tanzstück, welches kritisch die unsere Hochgeschwindigkeitsgesellschaft reflektieren wird. Die Inszenierung will den ganzen Bereich zwischen zwei uns umgebenden Extremen ausloten: zwischen dem kranken, müden, erschöpften Menschen, der für die Gesellschaft eine Belastung darstellt, und dem gehetzten hochaufgeladenen Menschen, der für sie optimal funktionier
Berlin
2.601 €
2.500 € Fundingziel
66
Fans
25
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Die Ausnahme, Episode III

Projekt

Finanzierungszeitraum 02.09.14 12:20 Uhr - 02.10.14 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 29.09.14 - 15.12.14
Fundingziel 2.500 €
Stadt Berlin
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Das Hauptthema der beiden ersten Episoden, das Wachsen einer Paarbeziehung, wird in „Episode III“ mit der Realität der Welt konfrontiert und dabei natürlich auf eine neue Probe gestellt. Fragen kommen auf: Wo können und müssen Er und Sie in dieser Konfrontation Prioritäten bilden? Wie können sie ihr inneres Gleichgewicht behalten?
Um sich auf diesen neuen Weg zu begeben, verlassen die Performer die bisher bewohnten Räume. Fanden „Episode I und II“ in den eigenen vier Wänden statt, wagen die Figuren nun große Schritte in die Welt hinaus. Der Raum löst sich auf: keine Wände, sondern bewegliche Elemente, die von den Performern sichtbar manipuliert und immer neu gedeutet werden. Der Raum in „Episode III“ ist wie ein Chamäleon, das mehrere Zeit-ebenen von Bewegung und Musik ermöglicht. Es entsteht eine phantastische Realität, die die Absurdität unserer Zeitwahrnehmung sowie unserer Prioritäten hinterfragen wird.
Was bestimmt unsere Zeitempfinden? Wie beeinflusst unser heutiges Arbeits- und Lebenstempo unsere Zeitwahrnehmung? Und wie verändert sich unser Zeitgefühl, wenn wir Jahre später zurückblicken?
„Episode III“ löst die Grenzen zwischen Tanz, Musik und Darstellung auf.

Entwicklungsphase des Projektes: 29. September bis 10. Dezember (Berlin)
Premiere: 11. Dezember 2014 Theater Ballhaus Naunynstrasse (Berlin)
Weitere Vorstellungen: 12. – 15. Dezember 2014


Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir möchten, dass das Projekt eine vielleicht neue Form der "Ko-Kreation" entwickelt. Zunächst findet der Kollektivprozess innerhalb des Teams statt. Die Erfahrungen und Eindrücke eines jeden Projektbeteiligten werden zur Basis der Inspiration.
In einem zweiten Schritt öffnet sich der künstlerische Prozess den Kunstempfängern. Die konventionellen Grenzen zwischen Publikum und Künstlern werden aufgelöst, um die Tanzqualität durch Meinungen und Gedanken eines breiteren Personenkreises wachsen zu lassen.
Dabei ist Die Ausnahme, Episode III ein zeitgenössisches Tanzstück, das ein breites Publikumsspektrum durch humoristische und dramatische Elemente anspricht. Diese Erweiterung des traditionellen Publikums erscheint der Company als besonders relevant, um den „Wirkungskreis“ des zeitgenössischen Tanzes zu erhöhen und persönliche und gesellschaftliche Themen durch den zeitgenössischen Tanz kritisch zu reflektieren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil wir alles auf der Bühne geben werden, um Euren Support zu verdienen, und weil wir möchten das Ihr auch Teil des Entwicklungsprozesses von Die Ausnahme, Episode III seid, um die Grenzen zwischen Künstler und Kunstempfänger aufzuweichen. Ihr sollt ein Teil des Kunstprozesses sein. Ohne Euch kann die dritte Ausnahme nicht gelingen!
A+B TANZBAU geht auch 2014 weiter. Wir wollen unser neues Tanzstück „Die Ausnahme, Episode III“ mit Euch gemeinsam entwickeln. Ihr seid also nicht nur als Zuschauer eingeladen, sondern dazu, Eure Ideen und Perspektiven für die Entwicklung des Tanzstücks zu schenken. Seid Ihr dabei?
Beteiligen könnt Ihr Euch kreativ an den folgende Stellen:
- Hier, bei Startnext könnt Ihr Angebote abrufen, die wir für einen kreativen Austausch mit Euch vorbereitet haben: z. B. mit unserem kinetischen und literarischen Kreativteam oder dem Researchteam oder in unserem Probenraum!
- In unserem Blog unter www.tanzbau.eu und Facebook www.facebook.com/AbTanzbau Während der Entwicklungsphase der Produktion (von 29. September – 10. Dezember). In diesem Zeitraum gehen wir hier in einen direkten Dialog mit Euch. Er soll die Arbeit von uns wesentlich befruchten.
Im Team sind selbständige Künstler aus verschiedenen Kunstbereichen, wie Darstellende und Bildende Kunst.
2012 haben wir, A+B TANZBAU, unser erstes Tanzstück ohne die Unterstützung durch öffentliche Gelder entwickelt. Doch ohne wichtige Hilfe waren wir dennoch nicht: von Seiten vieler Künstler, die auch heute bei „Die Ausnahme, Episode III“ dabei sind.
2013 bekam A+B TANZBAU das erste Mal Support vom Senat und ein CROWDFUNDING, um den Nachfolger unseres erste Stückes durchzuführen: Die Ausnahme, Episode II. Hier implementierten wir die Idee der Ko-Kreation. Wir haben die Kunstempfänger während des Entwicklungsprozesses stark involvieren können. Diese Idee haben wir durch unser erstes CROWDFUNDING umsetzten können. Der Prozess hat uns sehr viele Freude und ein reiches Input gegeben sowie auch eine große Nähe zu den Unterstützern des Projektes.
2014 möchten wir noch einmal mehr Ko-Kreations-Möglichkeiten für Die Ausnahme, Episode III öffnen. Wir wollen über ein kooperatives Tanztheaterstück sprechen, welches eine Plattform von Interaktion und Austausch zwischen Künstlern und Kunstempfänger ermöglichen soll.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld des Crowdfundigs wird anteilsweise die Kosten des Bühnenbildes, Kostümmaterials sowie einen Teil der Gagen von A+B TANZBAU vervollständigen. All diese Posten sind noch nicht zufriedenstellend finanziert … leider.
Dankenswerterweise wird „Die Ausnahme, Episode III“ bereits durch die Berliner Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten - gefördert und in Kooperation mit dem Theater Ballhaus Naunynstrasse arbeiten. Trotzdem benötigen wir eine zweite Finanzierung, um den noch offenen Teil der Produktionskosten abzudecken (v. a. Bühnenbild, Kostümmaterial und Teile der Gagen von A+B) Dabei hilft uns jeder Betrag von Euch!

Wer steht hinter dem Projekt?

Ein Team von zehn inspirierten, inspirierenden und talentierten selbständigen Künstlern aus den Bereichen der Darstellenden und Bildenden Kunst.

Gesamtes Team
Konzept / Choreographie / Tanz: A+B TANZBAU / Mercedes Appugliese & Florian Bilbao
Produktion: Christine Elbel
Dramaturgische Unterstützung: Boris von Poser
www.borisvonposer.de
Musik. Yuko Matsuyama + Moritz Gagern
http://soundcloud.com/yuko-matsuyama. / http://artnews.org/artist.php?i=8291 / http://gagern.wordpress.com/
Bühne: Silvia Albarella
http://www.silviaalbarella.de
Kostüm: Sebastian Ellrich
http://www.sebastianellrich.com
Lichtdesign: Klaus Dust
Fotos: Holger Diedrich

Mit freundlichen Unterstützung von der Berliner Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten - für und in Kooperation mit dem Theater Ballhaus Naunynstrasse Berlin

Mercedes del Rosario Appugliese /Künstlerische Leitung und Tanz
Geboren 1979 in Mendoza (Argentinien). Dort studierte sie klassischen Tanz und gehörte 1996 – 2000 der Ballettcompagnie „Universität Nacional von Cuyo“ unter der Leitung von Genoveva Sagés und Héctor Cavallini an (Stücke u.a. Giselle, Don Quichotte, Raymonda). Von 1997- 2000 war sie Mitglied des Freien Tanztheaters „El Arbol“ und ging mit einem Stipendium der Stiftung Julio Bocca 2001 nach Buenos Aires, um klassischen Tanz und Musical zu studieren. Im Jahr 2004 nahm sie die Stiftung Antorcha als Stipendiaten auf, um Ballett, zeitgenössischen Tanz und Tango Argentino zu studieren. Zwischen 2002 – 2006 arbeitet sie in der Kompanie „Tangokinesis“ (Fusion Zeitgenössischer Tanz und Tango) unter der Leitung von Anna-Maria Stekelman. Ihr Engagement führte sie unter anderem auf Festivals in die USA, Kanada, Mexiko, Ecuador, Brasilien, Kolumbien, Italien, Frankreich, Griechenland und Deutschland. Im Jahr 2007 entschied sie sich für Berlin als Wohnsitz. Sie wurde von 2007 - 2010 von der zeitgenössischer Tanzkompanie „Toula Limnaios“ engagiert und entwickelt acht Tanzstücke gemeinsam mit dem Ensemble („Life is perfect“, „Simply gifts“, „Reading Tosca“, „The Silencers“, „Les Possédés“, „Wound“, „A contre corps“, „Secrets perdus“). In 2011 arbeitet sie mit Clebio Oliveira im Rahmen des Tanzstücks „Milchstraße“ und für die Tanzkompanie Rubato am Stück „Milch & Bread / Rice & Water“ (Aufführungen in Berlin, Shanghai und Beijing). Im Jahr 2011 begann Mercedes Appugliese mit eigenen choreografischen Arbeiten: Produktion „Brehms Frauenleben, Schumann Opus 42“ von MamaNoSing im Rahmen des Festivals 100 Grad, Produktion des Tanzfilms „Verloren in Dolores“ mit dem Filmregisseur Erik Grün (Premiere auf den Regensburger Tanztagen), mit der Musikband „Rotersand“ für das Musikfestival „M’era Luna“ in Hildesheim, und mit dem Fashiondesigner Sebastian Ellrich für die Fashion Week Berlin 2012. Weitere choreographische Arbeiten umfassten die Zusammenarbeit mit der Musikerin Yuko Matsuyama im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Movement and Sound Improvisation“ („Nichijou sahan – pan de cada dià“ und „ Habitación/Zimmer“). Im Dock 11 zeigte sie zudem Ihr Solo „Plan C“. Zudem wurde ihr Solo „Wohin!“ 2012 für die „Lucky Trimmer“ Tanzperformance Serie # 18 ausgewählt und in den Sophiensaelen gezeigt. Mit Florian Bilbao gründete sie im Januar 2012 die Kompanie „A+B TANZBAU“ und entwickelte die erste Produktion „Die Ausnahme“ (Mai 2012) in Kollaboration mit Dock 11 Berlin. Das Nachfolgestück „Die Ausnahme, Episode II“ wurde für die Einzelprojektförderung des Berliner Senats gefördert. Seit 2008 ist Mercedes Appugliese zudem als Dozentin im Bereich Zeitgenössischer Tanz an der FU Berlin und seit 2011 an der TU Berlin tätig.
Mercedes Appugliese wurde im Laufe ihrer Ausbildung und Karriere mit folgenden Preisen ausgezeichnet: 1995: Bronzemedaille im modernen / zeitgenössischen Tanz, Kategorie „Solo” von der „Lateinamerikanischen Vereinigung für Tanz“. 1999: Silbermedaille im klassischen Ballett, Kategorie „Solo“ von der „Lateinamerikanischen Vereinigung für Tanz“. 2001: Auszeichnung der künstlerischen Arbeit. Gemeindeverwaltung Lavalle. Mendoza, Argentinien. 2008: Auszeichnung der künstlerischen Arbeit. Kunstinstitut von ”Lita Tancredi”. Gemeindeverwaltung Lavalle. Mendoza, Argentinien.

Florian Bilbao / Künstlerische Leitung und Tanz
Geboren 1979 in Libourne (Frankreich), beendete Florian Bilbao seine Ausbildung 2001 im „Centre National de Danse Contemporaine“ (Angers). Seit 2002 lebt er in Berlin und hat mit vielen Choreografen der Berliner freien Szene gearbeitet, wie z.B. Nir de Volff, („Picnics, wedding and funerals“, „Komot“,“Diary of a lost decade“), Rubato („Bread & Milk / Rice & Water“) , Christoph Winkler ( 7 Stücke zwischen 2002 und 2009), Dieter Heitkamp („Rapid Eye Movement“), Felix Ruckert („Secret Service“), Alex B („Somebody“) , Sommer Ulrickson („Creatures on habits“, “Jerusalem Syndrom“), Post Theater,(„Napoleon D.“), Anne Hirth („Und übrigens kann ich fliegen“) und aber auch dem bildenden Künstler Tino Sehgal („Kiss“).Schon seit 2003 entwickelt er seine eigene choreographische Arbeit. Er choreographierte das Stück „Ghost Letters 3“ für 4 Tänzerinnen in Kollaboration mit Emerging Properties im Rahmen des Festivals Tanztage. Von 2003 bis 2006 choreographierte er 4 kurze Stücke im Rahmen von Tanztage und Lucky Trimmer in Berlin. 2007 assistierte er Xavier Le Roy bei seinem Stück „Ionisation“ mit Berliner Schülern im Rahmen des Education Programms der Berliner Philharmoniker. Diese Zusammenarbeit mit dem Projekt von Sir Simon Rattle wurde 2008 weitergeführt mit dem Stück „Surrogate Cities“ von Mathilde Monnier mit 160 Teilnehmern zwischen 8 und 80 Jahren (Musik von Heiner Goebbels). Die Wiederaufnahme einer kleineren Version dieses Projekts („City Maquette“) brachte er als Hauptverantwortlicher in verschiedene Städte Europas (Paris, Evry, Montpellier, Reims, Roubaix, Woking UK, Guimaraes PORTUGAL). Mit jedesmal 60 Teilnehmern der jeweiligen Stadt, entwickelte er die choreographische Partitur immer weiter. Zwischen 2007 und 2010 war er künstlerischer Leiter der Jugendcompany TanzZeit, die er zusammen mit Livia Patrizi gegründet hat. Das Stück „Brief an L.F.“ (Choreographie: Livia Patrizi und Florian Bilbao) wurde im Radialsystem Berlin, Théâtre Massalia Marseille und dance4 Nottingham aufgeführt. Im Sommer 2012 und 2013 war er als Choreograph im Team von Heiner Goebbels während der Ruhrtriennale tätig: sowohl bei der Oper „Europeras 1&2“ von John Cage, bei dem Stück „When the mountains changed ist clothes“ in Kollaboration mit Carmina Slovenica (Europatour u.a in Théâtre de la ville Paris, National Theater Maribor, Halles de Schaerbeck Brussels, Grand Théâtre du Luxembourg), als auch bei dem Stück“Delusion oft he fury“ von Harry Partch. Im Anschluss war er in der Oper „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Helmut Lachenmann an der Deutschen Oper zu sehen. Im November 2012 war er von der deutschen und der französischen Botschaft von Uzbekistan nach Tashkent eingeladen, um ein Stück mit Schauspielern des Ilkhom Theaters zu inszenieren. Dort hat er dann das zweite Stück „Love, Death & Rock n’Roll“ im Dezember 2013 inszeniert (gefördert durch Goethe Institut Tashkent und Friedrich Ebert Stiftung). Mit Mercedes Appugliese gründete er im Januar 2012 die Kompanie „A+B TANZBAU“. Nach ihren erfolgreichen ersten Produktionen „Die Ausnahme“ (Mai 2012) in Kollaboration mit Dock 11 Berlin und „Die Ausnahme, Episode II“ gefördert durch Mittel des Berliner Senats (Februar 2013), werden sie mit „Die Ausnahme, Episode III“ diese Trilogie zu einem Ende führen.

Yuko Matsuyama/Komposition Musik und Darstellerin
begann schon im Alter von zwei Jahren ihre Ausbildung, beeinflusst durch ihre Mutter Hujima Kankyohmi, der Tanzlehrerin und Großmeisterin des klassischen japanischen Nihon Buyoh Tanzes. Im Alter von siebzehn Jahren wurde sie Mitglied der Musical-, Revue- und Tanzkompanie Takarazuka. Sie tourte mit zahlreichen Shows – u. a. Me & My Girl, Grand Hotel und Elisabeth durch Japan und um die ganze Welt. Im Jahr 2000 war sie zu Gast im Berliner Friedrichstadt Palast. Seit 2001 ist sie als freischaffende Performerin tätig und konzentriert sich seitdem auf zeitgenössische Performances : Tanztheater, Musiktheater und musikalische Projekte. Sie arbeitete u. a. zusammen mit Tomi Paasonen, Uran Hirosaki / Tokio, Xaver von Treyer, Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten) und Hopek Quirin. Seit 2011 organisiert sie eine konzeptionelle Performance – Reihe: Movement & Sound Improvisation.

Moritz Gagern / Komposition Musik und Darsteller
Er wurde in 1973 in München geboren und lebt als freischaffender Komponist in Berlin. Nach einigen Kompositionen für das Theater, u. a. am Deutschen Theater Berlin (Hans Neuenfels), an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin (Schorsch Kamerun), am Staatsschauspiel München (Jan Philipp Gloger), Schauspielhaus Bochum (Benjamin Walther), Staatsschauspiel Dresden (Anna Badora), bei der Ruhrtriennale (Schorsch Kamerun) und neben seiner Zusammenarbeit mit Sommer Ulrickson für eine Verbindung von Tanz, Sprache und Musik (Sophiensaele Berlin, Neuköllner Oper Berlin), setzt er seit 2005 eigene Konzertprojekte um, die in ihrer kompositorischen Anlage meist auch den Raum und die Bewegung darin gestalten. 2007 schrieb er im Auftrag der MaerzMusik die Babylonische Schleife für das Drehrestaurant im Berliner Fernsehturm, uraufgeführt vom Kammerensemble Neue Musik. Für das Musiktheater - Projekt Synchron City mit Sven Holm erhielt er 2009 den Siemens-Förderpreis. Im September 2010 wurde in Dresden das Konzert für 50 Windgongs uraufgeführt, beim AW Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, eine zweite Version während des TonLagen Festivals 2010. Im Herbst 2010 war er Massimo-Stipendiat am Deutschen Studienzentrum in Venedig.

Christine Elbel / Produktion
geboren in Hannover, studierte Diplom-Pädagogik und absolvierte im Anschluss ein Postgraduierten-Studium zur Spiel- und Theaterpädagogin an der Hochschule der Künste Berlin. Während der Ausbildung machte sie verschiedene Regie- und Dramaturgie-Assistenzen bei Projekten im Rahmen der Schauspielausbildung der Hochschule der Künste Berlin und hospitierte anschließend ein Jahr in der Dramaturgie des Deutschen Theaters Berlin, u. a. bei Thomas Langhoff.
In den Spielzeiten 2001/2002 bis 2003/2004 war sie als Dramaturgieassistentin und Produktionsdramaturgin am Berliner Maxim Gorki Theater beschäftigt.
Seitdem ist sie freie Produzentin und Dramaturgin, u. a. bei Projekten von Anja Gronau und Neco Çelik am Hebbel am Ufer Berlin und Theater unterm Dach. Sie arbeitete 2005 beim Festival Politik im Freien Theater in Berlin und war regelmäßig in der Dramaturgie des Maxim Gorki Theaters unter der Leitung von Armin Petras tätig.
Aktuell arbeitet sie wieder bei verschiedenen Projekten als freie Dramaturgin, Co-Autorin und Theaterproduzentin mit (u. a. O-Team, Riki von Falken, Chris Kondek, Oleg Myrzak, shifts, Little Black Fish Collective und Ulrich Hüni).
2009 gründete sie mit dem Regisseur Marc Lippuner, der Ausstatterin Halina Kratochwil und dem Schauspieler Michael Stoerzer die freie Theatergruppe PortFolio Inc., mit der sie bereits verschiedene Projekte konzipierte und für die Bühne umsetzte (u. a. Schernikau. Sehnsuchtsland und Die Nacht kurz vor den Wäldern).

Boris von Poser / Dramaturgische Unterstützung
geboren in München und aufgewachsen in Heidelberg, studierte von 1987 bis 1992 Regie am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Parallel zum Ende seiner Ausbildung war er zwei Jahre im Assistententeam von Peter Zadek bei Produktionen am Akademietheater in Wien und an den Kammerspielen in München. Seit 1994 entstanden Schauspiel- und Musiktheaterinszenierungen an Theatern im ganzen deutschen Sprachraum. Er arbeitete u. a. am Deutschen Theater Göttingen, Theater der Stadt Heidelberg, an den Münchner Kammerspielen, am Schauspiel Leipzig, Staatstheater Karlsruhe, Ernst Deutsch Theater in Hamburg und Kunstfest Pelerinages in Weimar. In Berlin inszenierte er an den sophiensaelen, der Neuköllner Oper und dem Theater am Halleschen Ufer. Als Dramaturg arbeitete er zudem bei Tanztheaterprojekten mit dem Choreografen Olaf Schmidt, dem unterwegs theater, der AZet Dance Company und mit A+B Tanzbau. Im August 2011 erschien im Henschel-Verlag sein Buch Traumberuf Regisseur.

Silvia Albarella /Bühne
Sie wurde in 1972 in Neapel, Italien geboren. Nach dem Studium des Bühnen- und Kostümbilds an der Accademia di belle Arti, ist sie 1996 nach Berlin umgezogen. Sie hat u. a. an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin, am Schauspiel Leipzig, mit der Theatergruppe Krétakör in Budapest und am Theater Konstanz gearbeitet. Seit 2005 arbeitet sie in der Freien Szene in Berlin. Für Anne Hirth/büro für zeit + raum entwarf sie Bühnenbild und Kostüme für wait here for further instructions und übrigens kann ich fliegen. Seit 2009 unternahm sie Arbeiten in den Bereichen Tanz und Tanztheater, u. a. mit der TanzZeit Jugendcompany. Seit 2011 Mitglied des Kostümkollektiv e. V., der Vereinigung zur Förderung des Kostüm- und Maskenbildes der freien Projekte darstellender Künste und Projekte der kulturelle Bildung. Im März 2012 wurde ihre erste eigene Produktion non tutta [nicht-Vollkommene], in Zusammenarbeit mit Anne Tismer, in den Sophiensaelen in Berlin uraufgeführt.

Sebastian Ellrich / Kostüm
Im Jahr 1984 geboren, begann er seine künstlerische Laufbahn als Kostümbildassistent an verschiedenen Bühnen, für die er sehr bald eigene Entwürfe realisierte. Seit 2004 arbeitet er als Kostüm- und Bühnenbildner bundesweit für Oper, Film, Tanz und Theater, u. a. am Schauspiel Köln, an der Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, am Staatstheater Nürnberg und für die Moviementos Festwochen Wolfsburg. Seit Anfang 2011 widmet er sich auch seinem eigenen Prêt-à-porter Label.

Holger Diedrich / Fotos
geboren 1961 in Potsdam, lebt in Berlin. Er absolvierte seine berufliche Ausbildung zum Dipl.-Ingenieur für Maschinenbau in Berlin und an der TU Chemnitz und arbeitet heute weltweit als Projektmanager für die Heidelberger Druckmaschinen AG. Projekte in den Bereichen Logistik- und IT-Optimierung führten ihn zu längeren Aufenthalten in die USA (Atlanta), nach China (Peking, Shanghai), HongKong, Singapore, Japan (Tokyo); Brasilien (Sao Paulo) und viel EU-Länder. Seit 2006 beschäftigte er sich intensiv mit der Fotografie, absolvierte ein 3-jähriges Seminar an der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie bei Jörg Klaus und arbeitet seither als freier Fotograf im Bereich Portrait-, Tanz- und Aktfotografie.

Klaus Dust / Lichtdesign
geboren in Frankfurt am Main, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Feinmechaniker als Projektions-techniker für die Internationalen Filmfestspiele Berlin sowie als Film- und Theaterbeleuchter. Er war zwei Jahre lang Assistent bei dem Bühnenbildner und Lichtdesigner Fred Pommerehn. Seit 1997 ist er selbstständig als Lichtgestalter, -Designer in den Bereichen moderner Tanz, Performance, Ballett, Oper, Schauspiel und Figurentheater tätig. Seit 2002 besitzt er das Amtliche Befähigungszeugnis des Bühnenbeleuchtungsmeisters. Er war Gründungsmitglied des Dock 11 und der Tanzcompanie M.S.Schrittmacher und hat für letztere innerhalb von fünf Jahren für alle entstandenen elf Stücke die Lichtgestaltung übernommen. Von 2000 bis 2009 war er für alle achtzehn Stücke der Tanzcompanie Toula Limnaios als Lichtgestalter und -Designer tätig. Seit 1997 wurde und wird er für einzelne Projekte/Stücke vom Theater am Halleschen Ufer, nun Hebbel am Ufer engagiert. Die vom ihm geleuchteten Stücke wurden zahlreich als Gastspiele nach Europa, Asien und Südamerika eingeladen.

Impressum
A+B TANZBAU GbR
c/o Mercedes Appugliese
Köpenicker Straße 159
10997 Berlin Deutschland

Partner

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