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Projekte / Film / Video
"Die Herberge" erz├Ąhlt mit viel schwarzem Humor und deutsch-arabischem culture clash-Witz eine etwas andere Fl├╝chtlingsgeschichte, inspiriert von einer wahren Begebenheit. Diesmal sind Deutsche die Fremden, die eine Herberge suchen und Fl├╝chtlinge, diejenigen, die sie aufnehmen und bewirten - in einem Landgasthof, der nun eine Fl├╝chtlingsunterkunft ist: Kein Gastgewerbe, sondern pure Gastfreundschaft. ÔÇ×Der Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des HerzensÔÇť Juda Baruch 1786 ÔÇô 1837
19.415 ÔéČ
15.000 ÔéČ Fundingziel
228
Fans
271
Unterst├╝tzer
Projekt erfolgreich
 Die Herberge

Projekt

Finanzierungszeitraum 15.09.16 18:10 Uhr - 15.12.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September 2016 - Januar 2017
Fundingschwelle 8.500 ÔéČ
Fundingziel 15.000 ÔéČ
Stadt M├╝nchen
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

***Bei Unterst├╝tzung bis zum 12.12. kommen die vor Weihnachten lieferbaren Dankesch├Âns bis zum 24.12.2016***

ÔÇ×Die HerbergeÔÇť zeigt, dass wir uns zwar fremd sind, aber einander auch unendlich bereichern k├Ânnen ÔÇô wenn wir wagen, aufeinander zuzugehen und eine Gemeinschaft, eine Gesellschaft zu bilden. Ein Film inspiriert von einer Begegnung, die wirklich stattgefunden hat.
Weil das Fremde unser Leben reicher macht.

Unser Kurzfilm soll einen Beitrag dazu leisten, ├ängste abzubauen und die deutsche Gesellschaft zu einen, die einerseits von einer gro├čen Welle der Hilfsbereitschaft gegen├╝ber Fl├╝chtlingen getragen wird, andererseits viele ├ängste und Verunsicherungen sp├╝rt, die populistische Gruppierungen in Deutschland f├╝r sich zu nutzen wussten.

Die Geschichte, die unsere Helden erleben, ist eine Geschichte, die sich noch vor ein paar Jahren niemand so h├Ątte vorstellen k├Ânnen. Es ist ein St├╝ck weit die wahre Geschichte von Gabriele und Hans, die bei Kawa, Bassam, Mohammad und Ahmed Hilfe und ein offenes Herz fanden.
Gleichzeitig ist es auch die Geschichte von uns allen; eine Parabel auf unsere Gesellschaft.
"Die Herberge" - ein Zeichen setzen mit Deiner Hilfe!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe sind wir alle! Menschen, die sich Gedanken und auch Sorgen machen, wie es mit unserer Gesellschaft weitergehen wird. Menschen, die gerne eine gute Geschichte h├Âren und sehen - und dann anfangen, nachzudenken oder die Dinge anders zu sehen.

Wir drehen einen Kurzfilm und einen Social Spot, um die ganze Bandbreite der Gesellschaft erreichen zu k├Ânnen. Ein Social-Spot ist ein sehr kurzer Film mit einer sozialen oder gesellschaftlichen Botschaft, der im Kino in der Werberolle eingesetzt werden kann, vor allem aber auch im Netz viral seine Verbreitung findet.

Wir wollen aber nicht nur an starren Denkmustern r├╝tteln, sondern auch in der realen Welt etwas bewegen. Daher werden alle ├╝ber das Fundingziel hinausgehenden Unterst├╝tzungen bei startnext ebenso wie Gewinne, die der Film erwirtschaften wird, f├╝r einen an die Lichterkette M├╝nchen e.V. gespendet werden.
Gutes Tun ├╝ber den Film und in der echten Welt - mit "Die Herberge" und Deiner Hilfe!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterst├╝tzen?

Du willst ein Zeichen setzen und in einer sich wandelnden Gesellschaft Gutes tun? Du willst nicht tatenlos zusehen, wie Populisten die Macht ├╝bernehmen und den gesellschaftlichen Diskurs beherrschen? Du willst sagen k├Ânnen: Ich habe auch etwas getan? Kleider sind bereits gespendet, Deutschunterricht geben nicht Dein Ding?
Dann ist ÔÇťDie HerbergeÔÇŁ das richtige Projekt richtig f├╝r Dich!

Unterst├╝tze uns, denn:
Ver├Ąnderung findet da statt, wo wir emotional ber├╝hrt werden - und das ist das, was Film und Kino besonders gut k├Ânnen. - Hilf mit, durch unseren Film dort Br├╝cken zu bauen, wo unsere Gesellschaft gespalten ist.
"Die Herberge" ins Netz und auf die Leinwand - Mit Deiner Hilfe!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung k├Ânnen unser Kurzfilm und unser Social Spot gedreht und fertiggestellt werden. Der Kurzfilm kann in die Kinos kommen und auf Festivals laufen und der Social Spot im Netz und im Kino die Runde machen. Bei ├ťberschreitung des Fundingziels werden alle dar├╝ber hinaus eingehenden Gelder an die Lichterkette M├╝nchen e.V. gespendet.

Im Einzelnen bedeutet dies:

1. Das Geld, das wir bis zur Funding-Schwelle einsammeln, wird f├╝r die Drehvorbereitung und den eigentlichen Dreh ben├Âtigt. Filmemachen ist teuer. Viele sind beteiligt und es sind viele Arbeitsschritte notwendig. So finanzieren wir damit unter anderem:

  • die Anreise der f├╝nf Darsteller
  • die Unterkunft f├╝r drei der Darsteller
  • die Produktion und Organisation des Films (Grafikarbeiten, Team-Zusammenstellung, Ger├Ąte-Buchung, F├Ârderantr├Ąge, Vertr├Ąge ausarbeiten f├╝r Motivmiete und ├ähnliches...)
  • Datensicherung
  • Mietfahrzeuge und Benzin
  • Filmversicherungen
  • Ausstattung, Requisiten, Kost├╝me und Maske sowie Verbrauchsmaterial f├╝r Ton, Kamera und Licht
  • die mit dem Crowdfunding anfallenden Kosten wie Transaktionsgeb├╝hren, Startnext-Beitrag und die Herstellung der Dankesch├Âns, Erstellung des Crowdfunding-Videos, Betreuung der Startnext-Seite und der Sozialen Netzwerke

2. Wird das Projekt erfolgreich finanziert, die Fundingschwelle von 8.500ÔéČ also erreicht, wird das Geld bis zum Fundingziel von 15.000ÔéČ f├╝r die Postproduktion und Film-Fertigstellung sowie die Festival- und Kino-Auswertung verwendet und nat├╝rlich f├╝r Gagen. Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Auszahlung von Gagen des zun├Ąchst komplett ehrenamtlich arbeitenden Filmteams. - Jeder bekommt das Gleiche, ein symbolisches Dankesch├Ân von 100,--ÔéČ pro Tag.
  • Einspielung der Filmmusik - mit echten Musikern und Instrumenten
  • Erstellung der Filmtitel
  • Grafikarbeiten und Herstellung von Poster, Flyer, Logos, Werbematerialien
  • DVDs und Blue-Rays mit H├╝llen, Inlays und Bonusmaterial
  • ein sogenanntes DCP f├╝r die Kino-Auswertung kann hergestellt werden
  • Homepage mit Grafikarbeiten und Hosting kann online gehen
  • Arbeiten f├╝r Festivaleinreichungen wie Einreichgeb├╝hren und Erstellung des Festival-Trailers
  • Arbeiten f├╝r den Kinostart des Kurzfilms k├Ânnen erledigt werden
  • das ÔÇťSeedingÔÇŁ, das sind Arbeiten f├╝r die erfolgreiche Verbreitung des Social Spots im Internet, kann los gehen
  • die Pressearbeit ist m├Âglich
  • die kostenpflichtige Einreichung f├╝r das Pr├Ądikat ÔÇťbesonders wertvollÔÇŁ, mit dem die Verbreitung des Kurzfilmes nochmals besonders gef├Ârdert werden kann, ist gew├Ąhrleistet
  • Arbeiten zu Verleih und Vertrieb des Kurzfilmes an Schulen und in Bildungsorganisationen, Stiftungen sowie NGOs sind finanziert
  • die Internationale Auswertung des Filmes als Botschaft f├╝r eine bessere Welt wird m├Âglich

├ťbrigens:
Alles, was ├╝ber den Betrag den Fundingziels an Unterst├╝tzung eingeht, verbleibt als Spende bei der Lichterkette e.V.!

Wer steht hinter dem Projekt?

Ysabel Fantou, Sanne Kurz und Barbara Lackermeier sind Kittelfilm. Tilmann Schulz ist Sepiafilm.

Ysabel Fantou
Filmemacherin und Autorin aus M├╝nchen.

Sie sagt:
Als die Fl├╝chtlinge in vollen Z├╝gen in Deutschland ankamen, wollte ich etwas finden, womit ich ihnen helfen k├Ânnte, sich hier willkommen zu f├╝hlen. Und ich wollte meinen Kindern zeigen, dass man keine Angst vor jemandem haben muss, nur weil er fremd ist.
Letzten Dezember las ich die Geschichte von den beiden badischen Rentnern, die sich in einen ehemaligen Gasthof, der nun eine Fl├╝chtlingsunterkunft ist, verirrt haben.
Ich hatte sofort das Gef├╝hl, dass ich dar├╝ber einen Film machen m├Âchte. Weil diese Geschichte so sch├Ân ist, dass man sie nicht besser erfinden k├Ânnte. Und weil die Botschaft in unserer Zeit so wichtig ist.
Ich freue mich, dass Die Herberge nun Wirklichkeit wird.

Sanne Kurz
Kamerafrau und Produzentin aus der sch├Ânen Pfalz am Rhein.

Sie sagt:
Ich sehe t├Ąglich, wie meine beiden gro├čen Kinder, obwohl ich denke, sie mit humanistischen Grundwerten erzogen zu haben, die Schultern zucken und sagen "Ja, aber da kann man doch nichts machen." - Grenzschliessung, Attentate, eine Stimmung der Entfremdung und Angst: "Ja, aber da kann man doch nichts machen."
Ich m├Âchte ihnen zeigen, dass man sehr wohl etwas machen kann!
Gemeinsame demokratische Grundwerte in Europe sind es wert, dass wir daf├╝r k├Ąmpfen.
Mit Worten, das kann ich gut. Mit Bildern, das kann ich auch!
Lasst uns etwas tun!

Barbara Lackermeier
Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin aus Sch├Ângeising.

Sie sagt:
Ich lebe in Sch├Ângeising, einem 2000-Seelen-Dorf. Ein Dorf in dem vor sechs Jahren die erste Fl├╝chtlingsfamilie aufgenommen und integriert wurde. Mein Sohn ging mit einem der afghanischen M├Ądchen erst in den Kindergarten, dann in die Schule. Auf einem Konzert des Schulchors haben mein Mann und ich gestaunt, als wir eben dieses M├Ądchen, seit zwei Jahren in Deutschland, ganz laut auf bayrisch haben singen h├Âren: ÔÇ×Giggal, Goggal ÔÇô oben auf dem Mist juchee...ÔÇť
Zu verdanken haben wir diese sch├Âne Anekdote den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Asylhelferkreise, die sich t├Ąglich bis an ihre Grenze engagieren und neu motivieren, und somit zeigen, dass Integration gelingen kann.
Sie verdienen unseren gr├Â├čten Respekt, unsere Hochachtung und unsere Dankbarkeit f├╝r ihren Einsatz, ihre Geduld und Ausdauer, f├╝r die Zeit und Energie, die sie opfern, f├╝r ihren Anspruch an unsere Gesellschaft und ihre Bereitschaft sich daf├╝r einzusetzen.
- F├╝r sie alle m├Âchte ich diese Geschichte erz├Ąhlen...

Tilman Schulz
Editor und Produzent aus M├╝nchen

Er ist von Sepiafilm und sagt:
Ich habe Familie und arbeite beim Film. Viel Zeit, um mich zu engagieren bleibt mir da nicht. Es war eine tolle M├Âglichkeit, als Kittelfilm mich ansprach und mir von Die Herberge erz├Ąhlt hat. Von der Geschichte hatte ich schon in der Zeitung gelesen. Um so sch├Âner war es, zu h├Âren, dass Ysabel und Sanne die Rentner und Kawa Suliman, den kochenden syrischen Anwalt, wirklich kennen lernen konnten.
Schon lange wollte ich mich weiter entwickeln und bei Filmen mehr mit gestalten, Dinge mit-aufbauen, in Richtung Produktion gehen. Toll, dass es nun mit "Die Herberge" so ein sch├Ânes, wirklich unterst├╝tzenswertes Projekt wird, mit dem ich nicht nur selbst wachsen kann, sondern auch ganz konkret etwas ver├Ąndern kann in der Welt.

Margarete Hentze
Bildende K├╝nstlerin und Filmemacherin aus M├╝nchen.

Sie hat democraticArts gegr├╝ndet und sagt:
K├╝nstler sind und waren schon immer ein starkes gesellschaftliches Korrektiv. Spiegel, Katalysator aber auch Richtungsgeber. In der Deutschen Geschichte gab es die K├╝nstler, die mitliefen, und die, die aufgestanden sind.
Mit ÔÇ×Freistunde - Doing Nothing All Day" besch├Ąftige ich mit mit partizipativer Kunst und demokratischen Lebensformen. Wenn das Volk herrscht, muss man daf├╝r sorgen, dass mit dem Volk nicht ├ängste und Gewalt regieren.
Daf├╝r will ich den Film Die Herberge machen. Ein Zeichen des Ausgleichs und des Mutes in dieser Zeit. Ein k├╝nstlerische Stellungnahme. Ein Hoffnungsschimmer im Wahljahr 2017.

Impressum
Kittelfilm
Susanne Kurz
Adam-Berg-Stra├če 172a
81735 M├╝nchen Deutschland

USt ID DE302380065

Kuratiert von

RefugeesWelcome

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