Crowdfunding beendet
Die im Doku-Stil gehaltene, ca. 30-minütige Filmkomödie handelt von der Idee, dass die Regierung des Landes einen Filmbeitrag zur Besiegung eines heimtückischen Virus in Auftrag gibt. Ein ausgewählter Bürger aus der gesellschaftlichen Mitte, Deckname Jimmy Cool 0043, soll sich darum kümmern. Fortan versucht er es mit Schellen und Backpfeifen. Eine aufstrebende Jungregisseurin muss ihren Dubai-Urlaub unterbrechen, um die wichtige Mission filmisch festzuhalten. Das Chaos ist vorprogrammiert...
3.500 €
Fundingsumme
15
Unterstütz­er:innen
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 Dirty Distancing - Kurzfilm
 Dirty Distancing - Kurzfilm
 Dirty Distancing - Kurzfilm

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 28.04.21 10:40 Uhr - 31.05.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juni 2021 bis Oktober 2021
Startlevel 3.500 €

Mit eurer Unterstützung helft ihr uns bei der Finanzierung von technischem Equipment, Ausstattung, Kostüme, Fahrtkosten und Verpflegung.

Kategorie Film / Video
Stadt Wien

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

„Wir wollen unsere Freiheit!“ „Was ist mit unseren Rechten?“ „Nur noch Kontrolle!“ „Angstzahlen!“ „Das ist ja alles wirklich nicht mehr normal.“ „Es geht um unsere Kinder ... und im Übrigen soll auch die Gastronomie wieder aufsperren!“ „Aber das werden die nächsten zwei entscheidenden Wochen bestimmen.“ „Es geht schließlich um unsere Wirtschaft!“

Habt ihr diese Sätze so oder so ähnlich im Verlauf des letzten Jahres des Öfteren hören dürfen? Wir auch. Es scheint als erhebt sich in diesen Zeiten, in einer gebeutelten Welt, bestimmt von einer Pandemie, ein lauter Chor vor allem aus der noch breiten „Mittelschicht“. Was rufen sie uns zu?

Privilegiert sind wir hierzulande und so geschützt; die meisten können sich sogar tatsächlich fragen: Was möchte ich aus meinem Leben machen? Was ist mein Traum? Ohne Frage, durch Antrieb, Kraft, Scheitern und Verzicht voriger Generationen wurde dieses Sich-Fragen-Können erst ermöglicht. Wir verwalten nun dieses Erbe: Es ist unsere Pflicht, dass es uns gut geht. Doch geht uns schon wirklich bald der Saft aus? Wir können doch so viel erreichen! Unseren Träumen sind keine Grenzen gesetzt, wir können was aus unserem Leben machen! Kommen Ihnen diese Gedanken bekannt vor? Wir sorgen und wir fürchten uns.

Irgendwo dazwischen beginnt unser Film: Unzufriedenheit macht sich breit, wir wollen endlich Bescheid wissen. Wir brauchen unsere Normalität zurück. Was auch immer daran „normal“ gewesen sein mochte und was heute gar nicht so „anders“ ist, das fragt sich die Groteske DIRTY DISTANCING.

Eine Welt bangt um ihre Realität, aber es kann doch bitte schön nicht ohne Humor gehen! Ein Film als Wundermittel für’s sogenannte „Festhalten“, „Aushalten“ und „Standhalten“.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir bitten Euch, unser Vorhaben zu unterstützen, da wir der festen Meinung sind, dass wir während und nach diesen verunsichernden Zeiten der Pandemie einen Ausflug in das Narrentum benötigen. Wir müssen bei aller Ernsthaftigkeit zur Sachlage, natürlich unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen und mit viel Geduld, solidarisch zusammenhalten. Satire, Witz und Humor können uns dabei, unserer Ansicht nach, nur dienlich sein. Für einen Augenblick wären wir frei, dem Eulenspiegel Jimmy Cool 0043 zu folgen, einer österreichischen Version des stereotypen Unterhaltungsfilm-Helden, welcher die Welt retten und am Ende alles gut ausgehen lassen soll.

Mit einem Augenzwinkern darf man hier auch mal selbstironisch sein, die eigenen Ängste und Sorgen vergessen. Die Parodie lädt dazu ein, über sich selbst lachen zu dürfen, weil wir das brauchen. Alle bekommen da ihr Fett weg, besonders vor unserer eigenen Branche, der Filmwelt, soll kein Halt gemacht werden.

Am Ende gibt es, so wie es sich für einen „guten Streich“ gehört, noch mahnende, abschließende Worte, hier aber im grotesken Zerrspiegel, geäußert von der Figur der Kulturministerin: „Nämlich, dass Sie, Sie kleine Wurst und auch Sie, Sie kleine Wurstin, alleine gar nichts verändern können. Sie verstehen keinen Virus nicht. Dazu braucht es schon ein bisserl mehr. Happy-Face Time!“

Bei allem Spaß geht es doch immer auch um die Wurst: Unsere kostbare Demokratie, unsere Moralvorstellungen und unsere Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit. Geben wir acht darauf und nehmen wir uns selbst an der Clownsnase.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Welt kann schon verrückt, hart und absurd sein. Sie trennt uns räumlich und rückt uns doch als gemeinsamer Nenner zusammen. Wie privilegiert sind wir hier in Österreich, ein Glück in dieser Krise. Wir haben es gut getroffen und doch scheint so vieles in Gefahr. Besinnen wir uns darauf mit aller Vernunft. Bleiben wir gewissenhaft auf dem Weg der Menschlichkeit und sorgen uns um unsere Liebsten und Mitmenschen, dann werden wir beschenkt mit Wahrheit. Diese ist der fruchtbarste Boden für ehrlichen Spaß, den wir alle nötig haben, der uns die Welt versüßt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Nehmen wir an, eine Arbeitsstunde an dem Film DIRTY DISTANCING ist € 10 wert, so gibt es eine investierte Gesamtleistung im Wert von € 9.000. Tatsächlich benötigen wir zusätzlich "nur" € 3.500,- um das Projekt gänzlich umsetzen zu können. Die Ausgaben wandern in technisches Equipment, Ausstattung, Kostüme, Fahrtkosten und Verpflegung.

Von Juni bis Juli 2021 werden die Dreharbeiten stattfinden, die Postproduktion wird im September 2021 fertiggestellt: Film- und Tonschnitt, Musik, visuelle Effekte, Farbkorrekturen, die Erstellung des Vor- und Abspanns.

Ab Oktober 2021 wird das fertige Werk für Filmfestivals und Wettbewerbe eingereicht und wir erarbeiten einen Trailer zum Film, sowie dazugehöriges Werbematerial für Social Media Plattformen: Facebook, Instagram, YouTube und TikTok. Eine Weltpremiere in einem Wiener Kino ist für Herbst 2021 geplant. Bis Ende des Jahres wird der Kurzfilm den Österreicher*innen (und allen Menschen die hier leben) zum kostenlosen Stream zur Verfügung gestellt.

Wer steht hinter dem Projekt?

DOMINIC MARCUS SINGER / Autor, Regisseur und Produzent

Geboren 1993 in Krems an der Donau, lebte ich bis 2016 im Elternhaus in Niederöstereich, nun seit 5 Jahren Wiener. Seit dem 12. Lebensjahr als Schauspieler aktiv. Ausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien. Engagements am Landestheater Niederösterreich, Theatersommer Haag und im Bronski & Grünberg Theater in Wien. Auftritte in Kinofilmen wie „Einer von uns“, „L’Animale“ oder „Der Taucher“. Zu Gast in Serien wie „Soko Donau“ oder „Soko Kitzbühel“. Letztes Jahr drehte ich als Antagonist die zweite Staffel der preisgekrönten Sky-Serie „Der Pass“ mit Nicolas Ofczarek und Julia Jentsch als meine Gegenspieler.

Als Regisseur und/oder Autor aktiv für Filmarbeiten wie „Hermann mit der Schneeschaufel“ oder „Vampire Vienna“, für das Sommertheater 2020 von „glashaus“ im Wiener Neustädter Stadtpark mit dem Stück „Corolumbo: Mit Abstand am Besten“ und einer Eigenbearbeitung von „Der Reigen“ im Bronski & Grünberg. Außerdem arbeite ich im Team an einem Streaming-Serienformat namens „Gandhi Hollywood“, für das u.a. Alexander Pschill, Petra Morzé, Julia Edtmeier, Tania Golden und Markus Schleinzer vor der Kamera versammelt werden konnten.

Statement von
REINHARD SCHRÖDER / Buch und Regieassistent

"In Dirty Distancing unternehmen wir den Versuch, das Format der Mockumentary mit einer humorvoll saftigen Prügelorgie zu verbinden und das Ganze mit einer Prise Gesellschaftskritik zu verfeinern. Im Idealfall ergibt sich daraus, passend zum aktuell allseits dominierenden Thema des globalen Coronavirus- Ausnahmezustands, eine Art kathartischer Effekt für die ZuseherInnen in diesen verunsichernden und sorgenerfüllten Zeiten. Absurde Komik trifft hier auf satirischen Kommentar, der auf die Hygiene- und Sicherheitspolitik Österreichs sowie die Krisenkommunikation durch die Leitmedien abzielt. Besonders interessant finde ich das krisenpolitische Scheitern, was sich auch durch die chaotischen Schuldzuweisungen innerhalb der Parteienlandschaft abzeichnet, sowie, in sozialer Hinsicht, die heillose Suche nach Sündenböcken, was wiederum verstärkende Effekte auf bestehende Ungleichheiten entlang bekannter Diskriminierungsachsen wie Rassismus, Klassismus, etc. mit sich ziehen kann. Ebenso kann die Story als eine Kritik an der EU-Außenpolitik verstanden werden.

Der eigene privilegierte Standpunkt als Filmemacher aus einer sogenannten „Mittelschicht“ soll in dem Werk stets kritisch mitreflektiert und humorvoll hinterfragt werden. Es ist mir eine große Freude und Ehre erneut mit Dominic Marcus Singer zusammenzuarbeiten."

DIRTY DISTANCING wird von Schauspielerinnen und Schauspieler wie Mike Lomoz, Petra Morzé, Christoph Luser, Elena Schwarz, Tania Golden, Christoph Krutzler, Erol Nowak, Alina Schaller, Christopher Korkisch und Jack Hofer unterstützt.

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