Die erste Veröffentlichung nach acht Jahren Weltenbau! Fünf Autoren erzählen von einer Zeit der Verzweiflung innerhalb der Welt Divoisias. Nachdem Hunderttausende in ihrem eigenen Blut ertrunken sind, müssen die überlebenden Menschen, Drachen und Wugen mit den Folgen des größten aller Kriege zurechtkommen. Währenddessen entsteht eine neue Welt. Eine Welt der Harmonie. Doch werden die neuen Völker, darunter Zentauren, Elfen und Zwerge, dieser Harmonie auch gerecht?
6.430 €
finanziert
119
Unterstützer*innen
Projekterfolgreich
Flexibles Projekt: Die gesammelte Summe wird ausgezahlt.
26.08.2019

Von Erfolgserlebnissen und schwachen Nerven

Michael Liebhauser
Michael Liebhauser5 min Lesezeit

Erst einmal vielen Dank. Es ist euch zu verdanken, dass das Crowdfunding so erfolgreich war. Wir haben am Anfang kaum zu hoffen gewagt, so viel Unterstützung von euch zu bekommen. Unser Ziel war es 4120€ zu sammeln, doch Dank euch haben wir die unglaubliche Summe von 6430€ erreicht!

Es waren schon im Vorfeld Wochen der Planung. Als die Idee zum Crowdfunding aufkam, hatten wir uns das alles noch etwas einfacher vorgestellt. Obwohl wir schon vorher so viel Zeit nur mit der Planung verbracht hatten, kamen später immer wieder Sachen auf, die wir anfangs nicht bedacht hatten: das Cover musste zum Start fertig sein, die Kalkulationen, Dankeschöns, die wir auswählten und doch wieder verwarfen und noch vieles mehr. Hinzu kam, dass wir das alles neben Arbeit, unserem normalen Alltag und natürlich der Arbeit an dem Buch hinbekommen mussten und so verzögerte sich der Start um ein paar Wochen.

Als endlich alles stand waren wir super nervös. Haben wir jetzt an alles gedacht? Können wir so wirklich unser Ziel erreichen? Ohne Erfolg würden wir das Lektorat nicht stemmen können.

Am ersten Tag haben wir die Seite ständig aktualisiert. Dementsprechend enttäuschend waren die ersten Stunden in denen gar nichts passierte. Doch am Abend war es endlich so weit. Wir hatten unseren ersten Unterstützer und bei dem einen blieb es nicht. Schon in den ersten zwei Tagen hatten wir über ein Viertel zusammen! Spätestens jetzt waren wir total überrascht und voller Euphorie. Das Ziel zu erreichen, schien jetzt definitiv möglich.
Die nächsten Tage wurde es wieder etwas ruhiger und bei uns setzte erneut leichte Unruhe ein. Wir mussten uns disziplinieren, nicht andauernd zu gucken. Ich persönlich habe versucht nur einmal Morgens, einmal nach der Arbeit und ein letztes mal vor dem Schlafengehen auf die Seite zu schauen, um mir nicht so viel Stress damit zu machen.

Ende Juli war dann das Divoisia-Treffen: zweimal im Jahr versuchen wir alle an einem Ort zusammenzukommen und dort eine Woche gemeinsam zu arbeiten. Es waren knapp zwei Wochen unseres Crowdfundings vergangen, wir hatten etwas über die Hälfte, aber seit ein paar Tagen stagnierte es. So machten wir auf dem Treffen Pläne wie wir das Crowdfunding weiter verbreiten könnten.
Ganz schnell schlich es sich wieder ein, dass wir andauernd die Seite überprüften. Irgendwer guckte immer mal nach. So wurde es wieder ein Mitfiebern. Wenn wir das Haus mal verließen und zum Beispiel Wandern waren, mussten wir uns schon zwingen, das Handy einfach mal stecken zu lassen.
Manchmal hatte die Seite auch Anzeigefehler, so dass Produkte einfach wieder verschwanden, die eigentlich schon gebucht gewesen waren. Es blieb also ein ständiges Auf und Ab der Gefühle.
Für den letzten Abend unseres Treffens planten wir einen Livestream, bei dem wir exklusiv eine Geschichte aus “Weltenbruch - Das Mal der Sonne” vorlesen wollten, wenn wir bis dahin die 3000€- Marke schaffen. Möglich, dachten wir, aber nicht sehr wahrscheinlich. Da habt ihr uns total überrascht. Bis zum Freitag, also bis zum Livestream, wurden nicht nur die 3000€ erreicht, sondern sogar unser gesamtes Fundingziel!
Als uns bewusst geworden war, dass ihr das Fundingziel tatsächlich schon erreichen könntet, wollten wir uns eine Flasche Sekt besorgen, um dann gebührend anstoßen zu können. Aber es kam ganz anders, als wir es uns vorgestellt haben. Als ich am nächsten Tag wach wurde, habe ich noch im Halbschlaf, wie es zu meinem morgendlichn Ritual geworden war, die Seite aktualisiert. Gefühlt habe ich ewig die Zahl angestarrt, bis ich registrierte, dass es geschafft war! Wir hatten in der Nacht bereits das Fundingziel erreicht! Wie sich später herausstellte, hatten wir um 3 oder 4 Uhr morgens schon die 4000€ Marke übertroffen. Ja, manche von uns haben sogar die Seite aktualisiert, wenn sie in der Nacht mal kurz wach geworden waren. Auf mein freudiges, aber noch recht müdes:”Leute? Wir habens geschafft” bekam ich tatsächlich auch jubelnde Reaktionen und sofort waren alle, zumindestens halbwegs, wach. Es war ungefähr 9 Uhr Morgens. Es gab keinen Sekt. Aber ein schönes Aufwachen. Natürlich musste diese Neuigkeit auch gleich in unsere Whatsappgruppe, damit die anderen drei Mitglieder die nicht da sein konnten, auch schnell davon erfuhren.

Als wir dann eine Woche später sogar schon unser erstes Stretchgoal erreichten, waren wir zwar leider nicht mehr zusammen, aber der erste der es entdeckte, teilte es auch sofort mit uns über Whatsapp.
Genauso ging es mit dem zweiten Stretchgoal. Nur hier war das Bangen noch größer, weil wir es kaum gewagt haben mit soviel Einsatz von euch rechnen zu dürfen. Als ihr es doch am vorletzten Tag, einem Samstag Abend, erreicht hattet, waren wir komplett unvorbereitet. Die Verantwortlichen waren kaum erreichbar und nichts war organisiert. So mussten wir spontan noch improvisieren: schnell ein Bild erstellen und Texte schreiben, damit wir euch mitteilen konnten, wie es nun weitergehen sollte. Ich schnappte mir schnell den Laptop meines Freundes, in der Hoffnung, dass er noch auf Startnext angemeldet war, denn niemand der sonst das Passwort hatte war zu erreichen. Wir hatten Glück und so konnten wir doch noch zügig, wenn auch wieder mal komplett chaotisch, reagieren.
Spannend war der letzte Tag, andauernd waren wir in Kontakt, haben ständig geguckt und die letzten Stunden mitgefiebert. Einige von uns mussten am nächsten Morgen früh raus und konnten so nicht bis 23:59 Uhr wach bleiben. Olli hat dafür noch die letzte halbe Stunde mit einem Livestream auf Instagram begleitet. Mein erster Blick am Morgen ging sofort wieder zum Handy und ich konnte kaum glauben, welche Summe ihr letztendlich erreicht habt! 6430€. Auch wenn wir auf eine große Zeichnung verzichten müssen, können wir damit alles in genau der Qualität herausbringen, die unseren eigenen Ansprüchen gerecht wird. Danke! <3

Rückblickend gesehen war die gesamte Zeit des Crowdfundings unglaublich lehrreich und aufregend zugleich. Jetzt können wir uns wieder voll und ganz auf das Buch konzentrieren, damit wir auch unseren Zeitplan einhalten können. Wenn es etwas Neues gibt, halten wir euch weiterhin auf dem Laufenden.

Noch mal ein herzliches Dankeschön an alle, die unser Projekt geteilt oder unterstützt haben. Ihr macht, dass unser Traum Wirklichkeit werden kann! <3
Isa & das restliche Divoisia-Team

01.08.2019

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Michael Liebhauser
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