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Projekte / Wissenschaft
Eishöhenänderungen in Südgrönland
Das grönländische Inlandeis reagiert auf aktuelle Klimaveränderungen mit Massenverlust. Solche Volumenänderungen können mit Fernerkundungsverfahren, aber auch mit bodengebundenen Messungen verifiziert werden. Geodätische Höhenmessungen können dabei als "ground truth" für die Fernerkundung oder direkt als Messungen der spezifischen Massenbilanz genutzt werden.
12.743 €
12.000 € Fundingziel
150
Fans
42
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Eishöhenänderungen in Südgrönland

Projekt

Finanzierungszeitraum 08.04.15 17:20 Uhr - 10.06.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juli 2015 - September 2016
Fundingziel erreicht 12.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Seit 2002 wird von einer kleinen Gruppe von Geodäten eine 700 km lange Traverse über das Inlandeis Grönlands satellitengeodätisch vermessen. bisher ist das viermal gelungen Aus den Höhenänderungen kann der Massenverlust des Gletschers bestimmt werden. Die Daten können als Bodenkontrolle für Fernerkundungsverfahren aus dem Weltall, aber auch eigenständig genutzt werden. Für die Feldarbeiten 2015 und 2017 fehlt noch die Finanzierung der Teilnahme von jeweils zwei Studenten sowie der jeweils zwei erforderlichen Helikopterflüge auf das Eis und wieder herunter.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel ist die Bestimmung von Höhen und Höhenänderungen entlang der Traverse mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern. Die erwarteten jährlichen Höhenänderungen liegen zwischen wenigen Dezimetern im Zentralbereich des Eises (über 2000 m hoch) und mehreren Metern im Randbereich.
Daneben sollen Eisbewegungen und weitere glaziologische Parameter bestimmt werden.
Die Besonderheit ist, dass eine ausgesprochen spartanische Logistik zum Einsatz kommt. Die Gruppe bewegt sich auf dem Eis mit Skiern und manchmal Segeln und schläft in Zelten. Auf teure motorgetriebene Transportmittel und Flugtechnik wird bewusst verzichtet.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die klimabedingten Veränderungen der grönländischen Eiskappe sind dramatisch. Klarheit darüber, was wirklich passiert, können nur Messungen bringen. Sie dienen als Bodenkontrolle, eigenständiges Monitoring und sind unverzichtbar, wenn Diskussionen und offene Fragen zum tatsächlichen Gletscherschwund beantwortet werden sollen.
Eine wichtige Methode sind dabei geodätische Messungen vor Ort. Mit bescheidenen finanziellen Mitteln kann ein spannendes Klimaforschungsprojekt fortgesetzt werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld soll in der Feldkampagne im Juli/August 2015 für die Finanzierung der Reise von zwei Studenten und für den Ausrüstungstransport (ca.500 kg) an den Startpunkt in Ostgrönland und die Bergung der Ausrüstung in Westgrönland mit jeweils einem Hubschrauberflug verwendet werden.
Details:

  • Flugkosten nach Grönland und zurück 1500 € pro Person (2 Studenten = 3000 Euro)
  • Reisekosten: Verpflegungsaufwand für die zwei Studenten (45 Tage a 20 € für zwei Personen = 1800 €)
  • Helikopterflug von Tassilaq auf das Inlandeis ca. 3500 €
  • Helikopterflug vom Inlandeis nach Ilulissat ca. 3700 €
  • SUMME: 12000


Anmerkung: Die Flugkosten sind Erfahrungswerte aus den vergangenen Jahren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wird wissenschaftlich von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin Betreut. Partner sind die BTU Cottbus, die TU Dresden und die TU Prag.

Dr.-Ing. Wilfried Korth
Dr.-Ing. Wilfried Korth http://www.groenlanddurchquerung.de
Impressum
Beuth Hochschule Berlin
Wilfried Korth
Feldweg 16
14469 Potsdam Deutschland

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