Dieser Dokumentarfilm porträtiert Menschen, die nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft arbeiten. Dabei erschaffen Landwirt*innen gemeinsam mit einer Gruppe von Mitgliedern eine regionale, nachhaltige und faire Lebensmittelversorgung. Helft uns die Vorzüge gemeinschaftlich getragener Landwirtschaft zu verbreiten.
14.368 €
Fundingsumme
224
Unterstützer:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich sehr, dass diese Idee umgesetzt wird!
25.06.2021

Der Film ist so gut wie im Kasten!

Philipp Petruch
Philipp Petruch3 min Lesezeit

Liebe Unterstützer:innen,

Lang lang ist es her, dass wir uns das letzte Mal zu Wort gemeldet haben! Es ist so viel passiert und wir möchten euch ein wenig an den Entwicklungen teilhaben lassen. Die Dreharbeiten sind bis auf unseren letzten Drehtag vollbracht. Wir haben 3 völlig unterschiedliche solidarische Landwirtschaften über ein Jahr lang begleitet und sie regelmäßig besucht, haben unheimlich schöne Gespräche und Momente mit diesen Menschen erlebt und freuen uns darauf, eine Auswahl mit euch teilen zu dürfen. Wir können es gar nicht richtig beschreiben, auf den Höfen herrscht eine außergewöhnliche Atmosphäre. So viel Vertrauen, Gastfreundschaft und Herzlichkeit, die uns entgegengebracht wurden.... An unserem letzten Drehtag laden wir deshalb nun noch ein letztes Mal all unsere Protagonist:innen zum Essen an einen Tisch ein – dann ist es wirklich vorbei, also die Dreharbeiten. Es ist nicht leicht für uns, nach dieser intensiven Zeit die Dreharbeiten zu beenden, da uns all die Menschen auf den Höfen wirklich sehr ans Herz gewachsen sind und die schönen Ausflüge aufs Land und ins Grüne vorbei sein werden. Aber wie heißt es so schön: Aufhören, wenn es am schönsten ist!
Nun haben wir ordentlich Material gesammelt, um im August damit in den Schnitt zu gehen. Leider konnten wir den ursprünglich angelegten Zeitplan nicht einhalten, und sind ca. ein halbes Jahr im Verzug. Die Postproduktion wird jetzt noch mindestens ein halbes Jahr dauern, sodass wir den Film frühestens Anfang 2022 veröffentlichen können. Das hat verschiedene Gründe: Corona hat uns die Durchführung von Dreharbeiten mit großen Gruppen und Gemeinschaften deutlich erschwert. Außerdem waren wir mit Verdienstausfällen konfrontiert und mussten eine längere Zwangspause einlegen, um unseren regulären Jobs nachzugehen. Aber so ist das mit Projekten, die man “zwischendurch”, also neben der regulären Tätigkeit verwirklichen will: es gibt immer wieder Momente, in denen wichtige Jobs reinkommen - auch wenn das Timing nicht passt.
Nichtsdestotrotz haben wir uns nicht entmutigen lassen. Alles läuft einfach in einem etwas langsameren Tempo weiter. Unser Team ist noch ein bisschen gewachsen und wir haben neben den Dreharbeiten noch verschiedene Förderanträge gestellt, mit dem Ziel, den Film in Form einer bundesweiten Kampagne zu veröffentlichen. Mit Erfolg: die Landwirtschaftliche Rentenbank unterstützt unser Projekt nun mit 10 000€. Der Plan sieht vor, den Film an verschiedene Träger, Vereine und Solawi-Höfe heranzutragen und ihn an einem Thementag an möglichst vielen selbstorganisierten Veranstaltungen mit einem begleitenden Rahmenprogramm zu präsentieren. Wir wollen die Idee von Solawi einem möglichst großen und vielschichtigen Publikum zugänglich machen. Dafür brauchen wir dann, wenn es soweit ist, auch die Unterstützung von euch! Ihr, unsere Gemeinschaft oder heutzutage auch Crowd genannt, könnt uns helfen den Film und somit das Prinzip von Solawi mit vielen Menschen zu teilen! Dazu dann aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr.
Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei euch bedanken! Ihr habt es uns möglich gemacht, all diese wunderbaren Orte und Menschen zu besuchen und kennenzulernen. Unser Wunsch ist es, genau diese Atmosphäre auf den Film zu übertragen und zu zeigen, wie viel Spaß gesellschaftliche Transformation in Gemeinschaften machen kann!
Hier nochmal ein paar Impressionen von unseren Dreharbeiten (im verlinkten Album noch mehr):

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