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Projekte / Film / Video
Eine junge Frau wandert in einem norditalienischen Bergdorf umher. Hat sie ein bestimmtes Ziel? Im Kurzfilm »Falmenta« erforschen wir die Wahrnehmung von Zeit und die Konfrontation mit Natur, Vergänglichkeit und Einsamkeit im gleichnamigen Bergdorf. Dabei bringen wir fiktionale und dokumentarische Elemente zusammen. »Wir« das sind: Sonja Dürscheid (Regie), Jonas Link (Kamera und Produktion) und Georgia Doll (Darstellerin). Die finanziellen Mittel werden für die Postproduktion benötigt.
1.084 €
500 € Fundingziel
102
Fans
141
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Falmenta - Postproduktion Kurzfilm

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.12.2013 19:50 Uhr - 27.02.2014 23:59 Uhr
Fundingziel 500 €
Stadt Hamburg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Um die unterschiedliche Wahrnehmung von Zeit filmisch umzusetzen, haben wir uns beim Dreh dreier starker formaler Mittel bediehnt: Freeze-Aufnahmen: Die Bewegungen der jungen Frau frieren ein, während sich die Natur im Hintergrund weiter verändert. Durch die üppige Vegetation krabbelt oder fliegt häufig eine kleine Polle oder ein Insekt, so dass trotz der Bewegungslosigkeit der Protagonistin das Vergehen der Zeit zu spüren ist. Die Aufnahmen lassen Raum für eigene Interpretationen und Eindrücke.
Sie werden mit Mikroskop-Video-Aufnahmen und weiten Totalen kombiniert, die wie »Wimmelbilder« wirken.
Mit diesem dreiteiligen formalen Konzept ist »Falmenta« ein Teil der Kurzfilmtrilogie »Zeitkörnchen«.

Der erste Teil der Trilogie »Kranich und Wolke« wurde in Wendisch-Langendorf in Mecklenburg-Vorpommern produziert und bereits als Vorpremiere im Gängeviertel Hamburg während der Ausstelllung von »Kunst am Bodden« gezeigt. Eine Premiere aller drei Teile ist für 2014 geplant.

»Falmenta« wurde im Frühjahr 2013 mit einem dreiköpfigen Team in dem gleichnamigen, kleinen und autofreien Bergdorf in Norditalien gedreht. Die Arbeit zu diesem Film war spontan und intuitiv, so dass auch Einheimische in ihrem alltäglichen Schaffen im Bild sind und der Film einen doku-fiktionalen Charakter erhält.

Weitere Angaben: ca. 12 Min., HDV, Farbe, Italien/Deutschland 2013

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es das Medium Film aktiv zu gestalten und weiterzuentwickeln. »Falmenta« ist deshalb eine Mischform zwischen fiktionalem, experimentellem und dokumentarischem Film und erforscht die Erfahrung von Zeit an einem besonderen Ort.
Wir möchten Menschen mit Interesse an Kurzfilm, experimentellen Formen der Videogestaltung und neuen medialen Erfahrungen erreichen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wenn Du Dich auch für Filme begeisterst, die nicht nach dem typischen 3-Akt-Schema aufgebaut sind und Lust hast, Dir Zeit für neue Eindrücke zu nehmen, freuen wir uns sehr über Deine Unterstützung!

Jeder Euro, jeder Unterstützer zählt! Bei erfolgreicher Finanzierung haben wir die Chance auf ein Screening beim Internationalen KurzFilmFestival Hamburg 2014. Unseren ersten fünf Unterstützern versprechen wir eine Freikarte für diese Vorstellung, sollten wir am Ende unter den drei Filmen im »crowd for shorts«-Wettbewerb sein, die die meisten Unterstützer haben!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld soll in die aufwendige Postproduktion fließen. Beim Drehen im Frühjahr 2013 haben wir bewusst auf eine professionelle Tonaufzeichnung verzichtet, um spontan und intuitiv im kleinen Team auf sich zufällig ergebende Momente reagieren zu können. So konnten wir einige einmalige Situationen einfangen, die wir bei längerer Reaktionszeit verpasst hätten. Für ein kino-taugliches Sounddesign brauchen wir nun einen erfahrenen Sounddesigner und Geräuschemacher, der ca. eine Woche Arbeit in die Tongestaltung und Mischung des Films investiert. Dabei gilt es, unsere visuelle Abeitsweise zu unterstützen und so die einzelnen formalen Elemente zu verbinden. Auch erfordern die Freeze-Aufnahmen eine besondere Nachbearbeitung und damit einen Profi für die visuellen Effekte.

Wer steht hinter dem Projekt?

Sonja Dürscheid, Regie, Konzept und Mikroskopaufnahmen (Hamburg)
Jonas Link, Produktion und Kamera (Hamburg)
Georgia Doll, Darstellerin (Marseille)


Sonja Dürscheid studierte an der FH Mainz und der HAW Hamburg Kommunikationsdesign.
Arbeitete danach als feste und freie Fernsehgrafikerin beim NDR-Hamburg. Seit 2007 Zweitstudium an der HFBK Hamburg mit Schwerpunkt Film und Mixed Media bei Michaela Melián und Robert Bramkamp.

Filmographie und Videoinstallationen (Auswahl)
2009 »DIN 16951«
2009 »Wasserhärtengrade«
2009 »Video-Podcast-Adventskalender« für das Thalia Theater (Mulimedia-Projekt)
2010 »Messebewegung Zwei« (Videoinstallation)
2010 »Rechts die Jungs und links die Mädels«
2011 »request for blank space« (Videoinstallation)
2013 »Kranich und Wolke«


Jonas Link studierte Medientechnik an der HAW Hamburg. Er arbeitet als Videotechniker am Thalia Theater Hamburg und assistierte dort u.a. Meika Dresenkamp und Studio Braun. Im Februar 2013 war er als Videodesigner für Matthew Herberts musikalische Performance ONE DAY in Hamburg tätig. In Zusammenarbeit mit Peter Baur entstand das Videobild für Bastian Krafts Inszenierung des »Jedermann«, die seit dem 19. Oktober am Thalia Theater zu sehen ist.


Georgia Doll, in Wien geboren, ist Theaterautorin und Regisseurin. Sie studierte Theaterwissenschaften in Hamburg und Toulouse, Regie in Paris und Szenisches Schreiben in Berlin. Sie schreibt in deutscher und französischer Sprache. Ihre Stücke »Le pays sombre«, »Miss Europa fährt nach Afrika«, »der hang zum grundsätzlichen«, »Lorenzos Rückkehr«, »La faim du roi«, »das blaue gold«, »Stranger« und »Das Letzte« wurden in Deutschland, Österreich und Frankreich gezeigt. Sie inszenierte Stücke in Paris, Toulouse, Lomé und Marseille und machte in Co-Regie mit Ida Clay den Kurzfilm Der Vogel und die Fenster. In Marseille arbeitet sie mit ihrer Compagnie Les Passagers du Mardi.

Partner

Teilnehmer des Wettbewerbs

Hochschule für bildende Künste Hamburg

Film- und Videoarbeiten

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