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Wenn Tausende Arbeiter*innen, die für unsere Kleidung in Bangladesch ausgebeutet werden, sich für einen höheren Mindestlohn einsetzen und dafür fristlos entlassen, von der Polizei verfolgt und willkürlich angeklagt werden, dann müssen und können wir alle etwas tun! Unterstützt die verfolgten Arbeiter*innen mit dem Kauf fair genähter T-Shirts. Alle Überschüsse gehen direkt nach Bangladesch und werden dort für Anwalts- und Gerichtskosten verwendet. Jetzt mitmachen und solidarisch sein!
22.081 €
15.000 € 2. Fundingziel
462
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
 No Victims For Fashion!
 No Victims For Fashion!
 No Victims For Fashion!

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.04.19 20:31 Uhr - 04.06.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Sommer 2019
Fundingziel 9.000 €

Das erste Fundingziel entspricht einer Unterstützung der Bekleidungsarbeiter*innen durch ca. 300 T-Shirt-Bestellungen.

2. Fundingziel 15.000 €

Das zweite Fundingziel entspricht einer Unterstützung der Bekleidungsarbeiter*innen durch ca. 500 T-Shirt-Bestellungen.

Kategorie Community
Stadt Berlin
Worum geht es in dem Projekt?

Stell dir vor, du forderst gemeinsam mit anderen einen gerechteren Lohn und wirst dafür prompt fristlos gekündigt. Obendrein holt dich die Polizei ab und du wirst mit fadenscheinigen Begründungen angeklagt. Dein jetzt Ex-Chef veröffentlicht zudem dein Foto und deinen Namen auf einer Website und du landest auf einer schwarzen Liste der Unternehmer, was es dir quasi unmöglich macht einen neuen Job zu finden. Schwer vorstellbar? Genau das ist gerade Tausenden von Arbeiter*innen in Bangladesch passiert; jenen Menschen, die einen Großteil unserer Kleidung unter oftmals katastrophalen und menschenunwürdigen Bedingungen produzieren. NO VICTIMS FOR FASHION! ist unser Beitrag, diese Ungerechtigkeit nicht einfach hinzunehmen, aktiv zu werden und sich zu solidarisieren.

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Zeigt eure Solidarität und bestellt eines der fair produzierten T-Shirts* aus der Dankeschönliste (oder spendet einen freien Betrag)! Alle Überschüsse aus der Kampagne werden für den Rechtsbeistand der betroffenen Arbeiter*innen verwendet.
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NO VICTIMS FOR FASHION! ist die Aufforderung an uns selbst und euch hin- und nicht wegzuschauen. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass auch 6 Jahre nach Rana Plaza, dem größten und tödlichsten Fabrikeinsturz in der Geschichte der Bekleidungsindustrie, die Lebenssituation für die Näherinnen dort alles andere als ok ist. Hungerlöhne, Diskriminierung, Gewalt und sexuelle Belästigung sind weiter an der Tagesordnung.

Mit dem jetzt durchgeführten, geballten Angriff auf die sich zunehmend in Gewerkschaften organisierenden Arbeiter*innen und der Verfolgung besonders von jenen, die das Wort ergreifen und Aktionen organisieren, ist eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Internationale Solidarität und Druck auf die multinationalen Unternehmen, die in Bangladesch produzieren lassen, sind jetzt dringend nötig! Die Verantwortlichen in Politik und Bekleidungsindustrie, die in Bangladesch nicht selten dieselben Personen sind, müssen diesen Druck zu spüren bekommen und zum Einlenken gebracht werden.

Eine starke und organisierte Arbeiter*innenbewegung ist unabdingbar für die nachhaltige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in Bangladesch. Die Angriffe betreffen daher nicht nur die Arbeiter*innen selbst, sondern indirekt auch all jene, die sich als Konsument*innen, Designer*innen, Unternehmer*innen für eine Fashion Revolution hinzu einer wirklich nachhaltigen Modeindustrie einsetzen! Lasst uns die Angriffe auf die vielen tausend Arbeiter*innen nicht unbeantwortet lassen! Setzen wir gemeinsam ein Zeichen!

*Fair produziert heißt, dass nicht nur die Qualität und Message der Kampagnen-Shirts an sich stimmt, sondern dass sie in einer genossenschaftlich organisierten, d.h. von den Arbeiter*innen selbst verwalteten Näherei in Kroatien hergestellt werden. Soli-Shirts also, wo gut gemeinter Zweck und Herstellungsbedingungen nicht wie leider ziemlich oft in krassem Gegensatz zueinander stehen. Dass sie aus Biobaumwolle sind, versteht sich da fast von selbst. Genaue Infos zur Produktionskette findet ihr hier.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziele

  • so viele Shirt-Bestellungen und freie Beträge wie möglich erhalten, um möglichst viele betroffene Arbeiter*innen unterstützen zu können
  • möglichst viel Aufmerksamkeit erreichen, v.a. online in den sozialen Medien, daher die Bitte: teilen, teilen, teilen liebe Leute ! :)

Zielgruppe

  • du, ihr, jede*r, alle!
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Mit NO VICTIMS FOR FASHION! kannst du unkompliziert und trotz stressigem Alltag solidarisch sein. Und das gleich zweifach: Zum Einen mit Menschen in Bangladesch, die wegen ihrer legitimen Forderung nach höheren Löhnen verfolgt werden. Zum Anderen mit Menschen, die mitten im Kapitalismus eine gemeinwohlorientierte und gemeinschaftlich geführte Näherei in Kroatien betreiben und dort unsere Kampagnen-Shirts mit Würde nähen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wie genau setzt sich der Verkaufspreis eines T-Shirts zusammen?

Verkaufspreis pro T-Shirt: 29,95 €

  • Produktions- und Marketingkosten: 22,00 €*
  • Gebühren für Crowdfunding-Plattform: 1,80 €**
  • Überschuss: 5,95 €

Alle Angaben brutto inkl. 19 % gesetzl. USt

Was genau passiert mit dem Überschuss pro T-Shirt?

Der Überschuss pro T-Shirt abzgl. Steuern beträgt 5€ und geht direkt an die National Garment Workers Federation in Bangladesch, die damit Rechtsbeistand für die von den willkürlichen Anklagen betroffenen Bekleidungsarbeiter*innen organisiert. Sollte die Kampagne über die Maßen erfolgreich sein, so ist mit der NGWF besprochen, dass ggf. weitere lokale Gewerkschaften bzw. deren verfolgte Mitglieder unterstützt werden.

Was genau passiert mit den freien Beträgen?
Die freien Beträge (abzgl. etwaiger Steuern und Gebühren) gehen zu 100 Prozent ebenfalls an die National Garment Workers Federation in Bangladesch.

Transparenz
Nach Ablauf der Kampagne werden wir die Spendenbelege hier im Blog veröffentlichen, so dass alles transparent und nachvollziehbar ist.

*Die Produktions- und Marketingkosten beinhalten u.a. Kosten für Material, Transport, Nähen, Gestaltung, Drucke, Steuern, Versicherungen, Administration, Promotion und Vertrieb inkl. Versand von 1-2 T-Shirts innerhalb Deutschlands.

**Die Gebühren für die Crowdfunding-Plattform beinhalten die Transaktionsgebühren für die externen Finanzdienstleiter und eine freiwillige Provision von dna merch an startnext.

Wer steht hinter dem Projekt?

NO VICTIMS FOR FASHION! ist eine Initiative von dna merch, dem Berliner Anbieter fairer, genossenschaftlich genähter T-Shirts, der mit einem Teil seiner Einnahmen Basisgewerkschaftsarbeit in der globalen Bekleidungsindustrie unterstützt. Die Idee zu NO VICTIMS FOR FASHION! entstand, als sich Ende März die National Garment Workers Federation mit der Bitte um Unterstützung an dna merch wendete. Grund: Im Zuge der letztes Jahr durchgeführten Arbeitskämpfe für einen höheren Mindestlohn sind mehr als 11.000 Arbeiter*innen entlassen worden. Gegen mehr als 3.000 von ihnen, 69 waren zwischenzeitlich im Gefängnis, sind jetzt hanebüchene und willkürliche Verfahren anhängig.

Website & Social Media
Impressum
dna merch Wundrak & Zelmer GbR
Anton Wundrak Mantovanini
Richardstr. 60
12055 Berlin Deutschland

Kooperationen

NGWF

Die NGWF ist eine Gewerkschaft für Bekleidungsarbeier*innen in Bangladesch. In ihr sind mehr als 50.000 Frauen organisiert. Ihre Mitglieder sind besonders stark von den aktuellen Angriffen betroffen.

taz, die tageszeitung

Die taz ist eine genossenschaftlich organisierte, überregionale deutsche Tageszeitung, deren Unabhängigkeit durch mehr als 18.000 Mitglieder garantiert wird. Sie unterstützt uns mit einem Shirt-Motiv.

Rainbow Collective

Rainbow Collective is a unique production company, formed as a social enterprise and committed to raising awareness on issues of human rights through powerful cinematic documentaries such as "Udita".

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