Projekte / Musik
drei männer fahren nach wien. zwei musiker und ein filmemacher. sie wollen wissen, was es mit feiga und georg auf sich hat. sie fahren an die orte, wo diese beiden zuletzt nachweislich gewesen waren. einer davon hat die anschrift haidgasse 5, ein anderer ist der aspangbahnhof in wien. dort waren sie am 9. april 1942, um ihre reise in den tod anzutreten. es wird nach dokumenten geforscht und musik erfunden. ════════════════════► die ergebnisse sollen nun in ein buch mit 2 cds
Essen
4.636 €
4.444 € Fundingziel
29
Fans
41
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 18.12.17 12:42 Uhr - 31.01.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 1. jahreshälfte 2018
Fundingziel erreicht 4.444 €
der betrag von 4.444 € ist der mindestbetrag, mit dem wir die dankeschöns produzieren können. das gesamtprojekt benötigt aber weitere förderung.
Stadt Essen
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

ziel dieser aktion ist ein umfassende dokumentation der forschungsergebnisse in wien zum verschwinden der jüdischen familie zając im frühling 1942. als ergebnis steht jetzt material zur verfügung, um eine doppel-cd mit dokumantarischen tonaufnahmen der erstbegegnung von künstlern, die jetzt in den alten häusern leben, zu produzieren. die forschungen brachten allerdings so viele details der deportierten menschen zu tage, daß diese jetzt in einem zusätzlichen buch genannt werden sollen. es handelt sich um dokumente, die die lebensumstände der familie zając von ihrer migration aus polen und galizien in die großstadt wien für ein besseres leben zeigen. sie zeigen auch die umsiedlung in sammelunterkünfte zur bevorstehenden deportation „nach dem osten“ und die versuche, durch eine teuer erkaufte ausreise nach england zu überleben. einzelne dokumente betrachten sowohl die vielfalt jüdischen lebens in wien und die tödlich kalte sprache der nationalsozialisten während der beabsichtigten auslöschung der europäischen juden. diese vorgänge scheinen bekannt: sie sind jedoch mitten im alltag der kleinstbürger warnzeichen und ruf zur erinnerung gleichermaßen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

alle menschen sollten mit genauen informationen über die probleme erfahren, die die migrantenfamilie damals zu bewältigen hatte. wir schauen aus der gegenwart auf wunden in der vergangenheit, und darüber soll und muß jede*r bescheid wissen, im eigenen leben. daher haben wir uns für einen sehr emotionalen projektfilm entschieden. das geht auch ohne professur- und ämterinhabe direkt ins herz.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

erinnerung und wachsamkeit gegenüber unmenschlichkeit schwinden schnell. deswegen darf und muß darauf gezeigt werden, wie ausgrenzung, geringschätzung und unterdrückung die menschen quälen. die erstaunlichen funde belegen die leichtigeit der damaligen veränderungen in der gesellschaft. wer diese dokumentationsarbeit unterstützt, hilft mit, wach zu bleiben.

außerdem zeigen wir, wie die zusammenarbeit verschiedener leute in gemeinsamen begegnungen aus neugier und lebensfreude zu einem guten zusammenleben der menschen führt. wir nehmen die angst raus aus dem leben – mit den eigenen und den anderen. die unterstützung ist nötig, denn wir haben genau für dieses zusammenleben eigene verantwortung. die dokumentation wird allen dabei helfen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

mit dem geld werden die produktionskosten bezahlt. überschüsse gehen in die vorbereitungen weiterer forschungsprojekte unseres teams.

Wer steht hinter dem Projekt?

  • die projektinitiatoren markus emanuel zaja und ralf kaupenjohann als musiker und forschende.
  • der filmemacher tom briele, der unentwegte protokollant und sensible begleiter.
  • das RevierTon-Studio herne von wolfgang bökelmann.
  • der wiener musiker titus vadon.
  • die historikerin shoshanna blickensdorfer-ritzmann.
  • der mediengestalter torsten mönkediek.

ein besonderer dank an justus lück, wien sowie an die köche in den restaurants „gasthaus zum sieg“ und „zu ebener erde und erster stock“.

Projektupdates

25.01.18

die englandforschungen haben bereits erste ergebnisse erbracht, die man durchaus als sensationell bezeichnen kann: abram jechek zając entkam nicht nur nach london, er selber fuhr weiter bis australien. mittlerweile wissen wir erheblich mehr, wollen und können aber hier nicht alles berichten. es wird aber alles im buch stehen. umso wichtiger, dass es erscheint.

17.01.18

schon beim start des projekts „mijn lebensreis“ war klar, dass zwar anfänge einiger lebensfäden gefunden werden konnten, aber die enden nicht in sicht waren. im fall feiga&george fehlte unter den shoa-opfern der vater, weil dieser nach england ausreisen wollte. seit gestern wissen wir mehr. und die suche ist noch nicht beendet. die englandforschungen stehen erst am anfang. und sicherlich müssen wir da auch hin. deshalb brauchen wir auf jeden fall mehr unterstützer.

Impressum
kẑrme
Ralf Kaupenjohann
Wuppertaler Str. 424 b
45259 Essen Deutschland

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