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Projekte / Bildung
Nach 9 Jahren Musikgeschichte am Kottbusser Tor, dem einzig wahren Herzen von Berlin, wurde der Festsaal Kreuzberg Opfer der Flammen, ihn wiederaufzubauen ist das Ziel dieses Projekts.
Berlin
32.219 €
30.000 € Fundingziel
1008
Fans
1172
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Festsaal Kreuzberg - Wiederaufbau

Projekt

Finanzierungszeitraum 30.08.2013 18:13 Uhr - 28.11.2013 23:59 Uhr
Fundingschwelle 20.000 €
Fundingziel 30.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Es geht um den Festsaal Kreuzberg.
Der Festsaal ist ein Veranstaltungsort im Herzen von Berlin, am Kottbusser Tor. Zunächst als türkischer Hochzeitssaal ausgebaut, wurde er vor 9 Jahren auch für Konzerte, Partys, Lesungen und Kulturveranstaltungen aller Art erschlossen. Existierten zwischen 2004 und 2007 die Familienfeiern und die Kulturveranstaltungen noch nebeneinander, so entwickelte sich der Festsaal Kreuzberg zwischen 2007 und 2013 zu einem Ort, an dem eine bunte aber nicht willkürliche Mischung von Konzerten, Partys, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen stattfand. Es entstand eine kultureller Ort, dessen Charme vielleicht gerade darin besteht, dass er geeignet ist, den Mythos Kreuzberg widerzuspiegeln. Das liegt wohl in erster Linie an dem abwechslungsreichen Programm und den vielen damit einhergehenden Beteiligten. Wahrscheinlich aber auch daran, dass man Begriffe wie Hochglanz, Kingsize, Businessplan oder Wertschöpfungskette hier vergebens suchte und stattdessen eher Improvisation, Aufmüpfigkeit und Ideenreichtum fand. Als rote Linie durch Konzerte, Lesungen, Partys, Sport Events, Vorträge und Infoabende parteiloser Gruppen zieht sich eine Besucheransprache auf Augenhöhe und eine faire, respektvolle Art der Zusammenarbeit und somit ein Klima, in dem sich hier arbeitende Handwerker ebenso wohl gefühlt haben, wie international anerkannte Künstler.

Leider brannte der Festsaal Kreuzberg, wie wir ihn kannten, am 20.07.2013 komplett aus. 300 Feuerwehrleute waren die gesamte Nacht im Einsatz und gaben wirklich Alles, um den Festsaal zu retten - erfolglos.

In den Tagen nach dem Brand erreichten uns eine unvorstellbare Welle an Anteilnahme und Hilfsangeboten, sodass unsere Entscheidung schnell getroffen war: Der Festsaal muss wieder aufgebaut werden!

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Zum momentanen Zeitpunkt können wir leider noch gar nicht sagen wie groß das Ausmaß des Schadens eigentlich ist. Erst die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, in welche Richtung es für den Festsaal Kreuzberg gehen wird. Aber egal was kommt, wir sind fest entschlossen weiterzumachen und unser Programm fortzuführen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Für uns gibt es zwei mögliche Ziele!

1. Die Instandsetzung des Festsaal Kreuzbergs an seinem jetzigen Standpunkt.
2. Die Weiterfühung, der Spielstätte Festsaal Kreuzberg an einem neuen Ort.

Vorraussetzung:
- Sollte die Gebäudestruktur des Festsaals nicht zu stark beschädigt sein, werden wir unser Bestes geben, um ihn wieder aufzubauen. Der Festsaal entstand mit viel Herzblut und wir werden auch jetzt wieder 100% geben, damit er sobald wie möglich wieder eröffnet werden kann.

- Sollte ein Wiederaufbau an der gewohnten Stelle jedoch nicht möglich sein, sei es aus gebäudetechnischen, oder anderen Gründen, werden wir den kulturellen Raum Festsaal Kreuzberg weiterbetreiben. Das heißt im Klartext: Neuer Ort, alte Philosophie. Wir schaffen einen neuen Raum, der die Werte des Festsaals weiterleben lässt und Künstlern aller Art die Möglichkeit gibt sich zu verwirklichen.

Wer ist unsere Zielgruppe?
Jeder, der das spezielle kulturelle Angebot zu schätzen weiß. Jede, die daran teilhaben möchte, wenn ein Traditionsclub wiederaufersteht und sich nicht unterkriegen lässt.
Dabei ist egal, ob ihr 19, 30, oder 68 Jahre alt seid. Der Festsaal hatte ein Programm für alle Geschmäcker und wird dies auch wieder haben.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

In der Vergangenheit bot der Festsaal, neben unzähligen Konzerten und Partys, auch Raum für gemeinnützige Veranstaltungen. So fanden Podiumsdiskussionen, Lesungen und Workshops statt, bei denen das Festsaal Team sein Bestmögliches gab, um den Veranstaltern und Vereinen entgegenzukommen und sie zu unterstützen.
Manche mögen sich fragen, warum man einen Veranstaltungsort unterstützen soll, in dem doch immer viel los war und ob das nicht Aufgabe der Versicherung ist. Dazu sei erwähnt, dass neben all den gut besuchten Veranstaltungen auch etliche Konzerte, Vorträge und Lesungen stattgefunden haben, die sich keineswegs selbst getragen haben und nur deshalb möglich waren, weil alle Beteiligten etwas gegeben haben: Wir den Raum, die Veranstalter die Idee und den Mut, Medienpartner Anzeigen, etc..

Und was die Versicherung angeht: Wir sind versichert! Mit einem Schadensfall von diesen Ausmaßen war allerdings bisher noch niemand von uns konfrontiert. Zusammen haben wir mehrere PKWs, das ein oder andere Fahrrad, Fensterscheiben, Handys, Endstufen und ähnliches technisches Gerät auf dem Gewissen. Aber ein Totalschaden an einem Gebäude, das ist für uns neu und nicht nur deshalb kompliziert.

In die Ersatzleistungen nach einem solchen Brand sind mehrere Partner involviert: der Eigentümer, wir als Mieter und mehrere Versicherungen und deren Gutachter. Die Kombination aller dadurch abgedeckten Ersatzleistungen führt in unserem Fall leider nicht zur Wiederherstellung des Festsaals, wie er in den letzten Jahren aussah. Nach allem, was wir bisher in Erfahrung bringen konnten, ist unser technisches Inventar versichert und dasselbe gilt wohl für das rohe Gebäude. Nicht versichert ist aber der Innenausbau und der hatte es in sich!

Wir haben den Festsaal Kreuzberg als türkischen Hochzeitssaal übernommen und buchstäblich in jahrelanger eigenhändiger Arbeit ausgebaut, um ihn für Konzerte und Partys nutzbar zu machen. Weder die Einbauten, die wir am Anfang vorgefunden haben, noch unsere jahrelange Arbeitsleistung ist versichert. Die somit entstehende Deckungslücke ist eins der gravierensten Probleme für den Wiederaufbau.

Nur wenn es gelingt genügend Geld zusammen zu bekommen, einen ordentlichen Kredit zu bekommen und alle rechtlichen Hürden zu nehmen, kann der Festsaal Kreuzberg wieder aufgebaut werden. So ist zum momentanen Zeitpunkt davon auszugehen, dass nur ein Teil des Schadens durch die Versicherung gedeckt sein wird. Klar ist, dass das keineswegs ausreichen wird, um einen Innenausbau zu finanzieren, welcher der neuen Versammlungsstättenverordnung und den neuen baulichen Standards gerecht wird.

Im Festsaal konnte bis in den Morgen getanzt (und geschwitzt) werden, bevor man mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause ging. Das zählte immer mehr als die Gewinnmaximierung und daran wollen wir festhalten.

Um euch dieses Gefühl wieder zu geben, brauchen wir eure Unterstützung!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld gibt uns die Möglichkeit einen Grundstein zu legen. Die Basis zu schaffen für den Wiederaufbau. Bevor die Handwerker mit einer Sanierung beginnen können, stehen viele kleine und große Schritte an, welche fast alle mit Kosten verbunden sind.

Mit den Ersten 30.000 € können wir die Gutachter, Anwälte, Architekten, Statiker, Vermessungsingenieure, etc. bezahlen, welche notwendig sind, damit wir so bald wie möglich mit dem eigentlichen Wiederaufbau beginnen können. Nötig sein wird ein umfangreicher Bauantrag mit einem neuen Brandschutzgutachten, ein neues Schallschutzgutachten und einiges. mehr. Aus Erfahrung wissen wir, dass die hier angegebene Summe dafür nicht ausreichen wird, uns aber soweit kofinanziert, dass wir loslegen können. Als Schwellenfinanzierung stehen für uns 20.000,- Euro im Raum. Diese decken in etwa die Kosten für die Erstellung eines Bauantrages und eines Brandschutzgutachtens. Diese beiden Schritte sind die Grundvoraussetzung dafür, dass überhaupt mit der Planung des Wiederaufbaus begonnen werden kann.

Wenn es uns gelingt unser Fundingziel von 30.000,- zu erreichen, dann könnten wir die dem Bau vorausgehende Planungsphase komplett finanzieren und auch den Bauantrag stellen. Wenn diese Hürden genommen sind, geht es erst richtig los. Denn die baulichen Auflagen für Versammlungsstätten sind umfangreich. Was genau wir beim Ausbau diesbezüglich berücksichtigen müssen, wissen wir noch nicht. Es ist aber sehr sicher, dass der Bau aufwendig wird, um allen Auflagen genüge zu tragen

Daher ist es auch wichtig für uns, dass die 30.000€ nicht als endgültiges Ziel gesehen werden.
Jeder Euro mehr bringt uns weiter. Und jeder Euro mehr, hilft uns unserem finalen Ziel ein Stückchen näher zu kommen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Festsaal Kreuzberg wird von einer GbR mit den vier Gesellschaftern Ingo Ohm, Christoph Nahme, Christopher Schaper und Björn von Swieykowski betrieben. Alle über diese Kampagne generierten Gelder fließen ausschließlich in den Wiederaufbau des Festsaals Kreuzberg.

Eure Unterstützung hilft also direkt und ohne Umwege! Helft uns den Festsaal wieder auferstehen zu lassen. Los jetzt, ran an die Geldbörse!

Was ist die Fundingschwelle?

Als [b]Fundingschwelle[/b] stehen für uns 20.000,- Euro im Raum. Diese decken in etwa die Kosten für die Erstellung eines Bauantrages und eines Brandschutzgutachtens. Diese beiden Schritte sind die Grundvorraussetzung dafür, dass überhaupt mit der Planung des Wiederaufbaus begonnen werden kann. Wenn es uns gelingt unser [b]Fundingziel[/b] von 30.000,- zu erreichen, dann könnten wir die dem Bau vorausgehende Planungsphase komplett finanzieren und auch den Bauantrag stellen. Somit wären die Vorrausetzungen für einen Wiederaufbau gegeben und der Festsaal könnte wieder in altem Glanz erstrahlen.

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