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Hilf uns dabei, ein zweisprachiges Buch zur Berliner Clubszene in toller Qualität herauszubringen!

„Freiräume Berliner Clubkultur“ taucht tief ein in die Welt der Berliner Clubs – Tobi Allers erzählt von ihrer Geschichte, von den Menschen, die sie am Laufen halten und von ihrer Bedeutung für die Stadt Berlin.
Finanzierungszeitraum
25.03.23 - 11.05.23
Realisierungszeitraum
VÖ: Oktober 2023
Website & Social Media
Mindestbetrag (Startlevel): 1.500 €

Das Geld verwenden wir für die Übersetzung des Textes ins Englische.

Stadt
Berlin
Kategorie
Literatur
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Primäres Nachhaltigkeitsziel
11
Städte & Gemeinden

Worum geht es in dem Projekt?

Berlin ist berühmt für seine Clubkultur. Berghain, Tresor, Kater Blau - diese Namen sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Schon längst zieht das Berliner Nachtleben Menschen aus der ganzen Welt an. Und trotzdem scheint die Erhaltung Berliner Clubs ein ständiger Kampf gegen Investoren, gegen Verdrängung und Gentrifizierung zu sein.

Literatur zur Geschichte der Berliner Clubs gibt es sicher viel, aber Tobi Allers interessiert nicht nur was die Faszination ausmacht, sondern auch die soziokulturelle Komponente. Auch mehr als 30 Jahre nach der Wende lebt Techno in Berliner Clubs weiter, doch in welchem gesellschaftlichen Kontext steht er heute? Und was kann ein Club noch mehr?

In “Freiräume Berliner Clubkultur” taucht Tobi Allers tief ein in diese Kulturlandschaft, in der er selbst fest verankert ist. Er behandelt unter anderem diese Themen:

  • Clubs als Safe(r) Spaces
  • Warum Clubs politisch sind
  • Kunst im Club und der Club als Kunst
  • Vielfalt und Inklusion
  • Stadtentwicklung und Verdrängung von Clubs

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Buch richtet sich an alle, die in Berliner Clubs unterwegs sind, die das Nachtleben lieben und durch die Hauptstadt tanzen, aber auch an solche, die gerade frisch in die Stadt gekommen sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Gute Bücher machen ist unsere Leidenschaft. Dabei setzen wir auf faire Bezahlung aller Dienstleister:innen – Lektor:innen, Sensitivity Reader, Korrektor:innen, Druckerei, Illustrator:innen, Fotograf:innen und natürlich Layouter:innen. Wir arbeiten mit Menschen, die ihren Job verstehen und lieben.

Bücher machen ist nur in den seltensten Fällen ein Gewinngeschäft. Als Indieverlag ist es nicht unser oberstes Ziel, mit unseren Büchern das große Geld zu verdienen. Aber die Energiekrise und die immer weiter steigenden Papier- und Druckpreise machen es uns sehr bald unmöglich, Bücher zu produzieren.

Unser Ziel ist es, mit eurer Unterstützung ein Buch mit Menschen zu produzieren, die ihren Job verstehen und lieben, was sie tun. Mit eurer Unterstützung können wir ein qualitativ herausragendes Buch machen und es in der EU drucken lassen - immer auch mit einem Blick auf Nachhaltigkeit.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit eurem Beitrag möchten wir die Übersetzerin Britta Fietzke engagieren und Vera Brand als Sensitivity Reader gewinnen.

Wollt ihr uns mehr geben, fließt eure Unterstützung an Björn Hofmann von der Agentur elf62.net, der für uns das Design des Buches übernimmt.

Und was dann noch übrig bleibt, investieren wir in den nachhaltigen Druck der ersten Auflage.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind der ammian Verlag, ein kleiner unabhängiger Verlag aus Berlin. Was als Zeitschriftenverlag begann, wird seit 2020 mit einem Buchprogramm ergänzt. Noch finden wir uns selbst und suchen nach unserer Identität. “Clubkultur” ist für uns ein wichtiger Schritt auf dieser Suche. Berliner Geschichte verbinden mit Kultur und aktuellen Stadtthemen. Da wollen wir hin.


Autor Tobi Allers kennt die Berliner Geschichte gut. Mit seinem Unternehmen Berlin Kultour führt er seit fast zehn Jahren Besucher:innen durch die Stadt. Er ist selbst Teil der Szene und arbeitet seit geraumer Zeit auf verschiedenen Festivals, ist Teil eines Kollektivs mit dem er Veranstaltungen organisiert und legt als Schallers 2000 gelegentlich auch selbst auf. Das Buch stellt für ihn somit eine Herzensangelegenheit dar. Er weiß, was das Berliner Nachtleben so besonders und einzigartig macht, aber auch, dass diese Freiräume umkämpft sind. Mit dem Buch möchte er Menschen dafür sensibilisieren, dass Clubs in Berlin viel mehr sind als Orte an denen gefeiert wird. Sie sind Safer Spaces, Inspiration für Künstler:innen, politische Orte und gestalten Stadtentwicklung mit.

Bettina Bergmann, die Programmleiterin des ammian Verlags. Geboren und aufgewachsen in Berlin, navigiert sie noch heute ohne Gucken durch jeden Bahnhof. Und das, obwohl sie jetzt in Dortmund lebt und hier übersetzt und lektoriert. Berlin bleibt trotzdem auf ewig in ihrem Herzen. Früher tanzte sie im Sage Club, Kit Kat, Tresor und K17. Heute hat sie den Tresor West vor der Tür.

Übersetzerin Britta Fietzke hat sich durchgebissen und hat noch Großes vor. Von Hamburg aus lektoriert und übersetzt sie vor allem für Verlage. Britta wird den Text ins Englisch übersetzen, sodass er die vielen Berliner:innen erreichen kann, die noch keine Hauptstadtschnauze haben – und die so viele Impulse für das Clubleben mitbringen.

ammian Verlag

Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt dieses Projekt?

Primäres Nachhaltigkeitsziel

11
Städte & Gemeinden

Warum zahlt das Projekt auf dieses Ziel ein?

Literatur leistet einen Beitrag zum besseren Verständnis unserer Umwelt, der Gesellschaft, in der wir leben. Bücher dürfen kein Luxusgut werden, das nur noch von großen Verlagen zur Verfügung gestellt und rein nach wirtschaftlichen Vorgaben ausgewählt wird. Als Indieverlag verstehen wir uns als Übermittler von Themen, die abseits des Mainstreams zu Hause sind - und dennoch gehört werden sollten.

Dieses Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein

10
Weniger Ungleichheit

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Freiräume Berliner Clubkultur
www.startnext.com

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