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Projekte / Film / Video
Dokumentarfilm: Algo mío - Argentiniens geraubte Kinder
30 Jahre nach dem Ende der argentinischen Diktatur tauchen immer noch Opfer auf: Kinder von damals Verfolgten, die bei Militärfamilien aufwuchsen und nun ihre wahre Identität entdecken. Mit eurer Unterstützung wollen wir die Schicksale von zwei geraubten "Kindern" zeigen - und von ihrer Schwierigkeit erzählen, ein neues Leben anzunehmen. +++ para ver versión español clicar este enlace: www.startnext.de/en/geraubte-kinder +++
12.434 €
10.000 € Fundingziel
134
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
09.05.15, 18:07 Jenny Hellmann

Wir freuen uns riesig, euch heute eine wunderbare Nachricht zu überbringen: Die Filmstiftung NRW hat entschieden, die Postproduktion von "algo mío" zu fördern.

Wenn ihr euch in den vergangenen Wochen und Monaten gefragt habt, warum es um unser Projekt so ruhig geworden ist, können wir euch verraten, dass es für uns alles andere als ruhig zuging. Nach unserer Rückkehr von der zweiten Drehphase in Argentinien war unser größtes Anliegen, für die Fertigstellung des Films eine Finanzierung zu finden, die es uns ermöglicht, unabhängig zu bleiben.

Dass die Filmstiftung die renommierteste Förderinstitution in Nordrhein-Westfalen ist, dass jährlich Hunderte von Förderanträgen bei ihr eingehen und die Konkurrenz von etablierten Filmemachern wahnsinnig groß ist, hat uns Respekt eingeflößt - aber nicht abgeschreckt.

Der Einreichtermin am 18. März kam schnell näher, die Anforderungen für die Bewerbung waren umfangreich. So haben wir an unseren Wochenenden in einem ausführlichen Treatment den Film quasi zu Papier gebracht, auf Zugfahrten unser Material gesichtet und transkribiert. Und eine Auswahl der packendsten Szenen aus dem Filmmaterial zusammengestellt - manchmal gingen die Nächte dafür drauf, denn wie immer sind wir ja gleichzeitig auch unseren "normalen" Jobs nachgegangen.

Und jetzt ist es wahr geworden, einen Großteil der Postproduktionskosten wird die Filmstiftung tragen! Nur einen kleinen Teil müssen wir noch aufbringen - aber wir sind ja mittlerweile geübt in kreativen Fundraising-Aktionen. Einen Termin können wir hier gleich ankündigen: Mitte Juni findet ihr uns mit einem Stand auf dem Street Festival in Aachen. Dort gibt es dann hausgemachte argentinische Empanadas, Mate-Eistee und neue Einblicke ins Filmprojekt. Wir halten euch natürlich über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden!

Überglückliche Grüße,
eure Jenny und Regina