Crowdfunding beendet
#givethepowerback to the youth, the refugees and their peers! Wir möchten emanzipatorische Arbeit mit Jugendlichen und Geflüchteten unabhängig von staatlicher Förderung finanzieren. Wir wollen Stellen für zwei Sozialarbeiter*innen schaffen und einen Bauantrag für eine CO2-neutrale Skatehalle erarbeiten. Die Hoch und Tiefs unserer Arbeit, im gesellschaftlichen Kontext, werden durch eine Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Triest symbolisiert.
65.499 €
Fundingsumme
689
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung Sehr cool, dass diese Idee realisiert wird. Ich freue mich mit dem Projekt!
24.06.2021

Rechtes Hinterland und Funklöcher

Sarah Schröder
Sarah Schröder2 min Lesezeit

Der Schnee nimmt kein Ende und Pudding schlägt sich tapfer durch vereiste Wasserfälle. Was leider in unseren Gebieten auch kein Ende nimmt sind rechts motivierte und diskriminierende Straftaten. Im Landkreis Leipzig sind wir sogar sächsische Spitzenreiter*innen in diesem Gebiet und das ganz sicher nicht nur weil es hier Initiativen gibt die darauf hinweisen und dies dokumentieren (An dieser Stelle mal kurze Grüße ans Landratsamt LKL, diese Argumentation solltet ihr nochmal üben!). Wenn es zu Vorfällen kommt, ist die adäquate Betreuung Betroffener das Wichtigste. Dafür bietet die Opferberatung eine sehr gute Anlaufstelle und deshalb widmen wir ihnen auch eine eigene Etappe:

RAA Opferberatung Leipzig
„Gerade für diejenigen, die in Gegenden leben, wo es wenig Angebote für sie gibt, wo sie wenig Kontaktmöglichkeiten haben, wo die Gesellschaft auch manchmal wenig divers ist und die Menschen sich einsam und ausgeschlossen fühlen oder stigmatisiert werden, gerade die brauchen eben sichere Räume und Anlaufstellen.“

Die RAA Opferberatung Leipzig berät , betreut und begleitet Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung.

Pudding musste sich derweil durch einige Funklöcher kämpfen:
"Die Memmingerhuette war das heutige Ziel und es gab keinen Handyempfang, was natürlich zu Verzögerungen des Posts geführt hat.

Die Etappe war entspannt und ohne Rucksack hatte ich sogar noch ausreichend Zeit kurz vor der Hütte einen kleinen Sprint zum Seekogel einzulegen. Da der Weg heute auf dem Weitwanderweg nach Meran und dem Lechtaler Höhenweg entlang ging, begegnete ich vielen Menschen und mittlerweile fühlt es sich irgendwie suspekt an Menschen zu treffen!

Da etliche Kreuze am Weg aufgestellt waren, habe ich heute viel über verunglückte Bergsteiger:innen nachgedacht. Dies führte dazu, daran zu denken das man bestimmte Sachen nicht vergessen sollte.
Wie zum Beispiel, dass Nazi's scheiße sind und man* sich unter keinen Umständen mit Ihnen auf Demos verbündet, spazieren geht oder an Straßenränder stellt.
Genau so werde ich auch nicht vergessen, dass das Jugendamt im Landkreis Leipzig mich und meine Arbeit verleumdete und das die Stadt Grimma ihren Groll auf mich an den Jugendlichen im Projekt auslässt!
Ich werde es nicht vergessen und ich werde hier vermutlich auch nicht vergeben.
Deshalb machen wir diese Kampagne!

Ich plane und nehme weiterhin Änderungen an der Strecke vor damit ich heil ankomme und wir dann, mit eurer Hilfe, unabhängige emanzipatorische Arbeit im Landkreis Leipzig anbieten können!"

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Impressum
Between the Lines GmbH
Tobias Burdukat
Dornaer Weg 2
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USt-IdNr.: 238/106/07564