Crowdfunding beendet
#givethepowerback to the youth, the refugees and their peers! Wir möchten emanzipatorische Arbeit mit Jugendlichen und Geflüchteten unabhängig von staatlicher Förderung finanzieren. Wir wollen Stellen für zwei Sozialarbeiter*innen schaffen und einen Bauantrag für eine CO2-neutrale Skatehalle erarbeiten. Die Hoch und Tiefs unserer Arbeit, im gesellschaftlichen Kontext, werden durch eine Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Triest symbolisiert.
65.499 €
Fundingsumme
689
Unterstütz­er:innen
Rosalie Mesgarha
Rosalie Mesgarha Projektberatung Sehr cool, dass diese Idee realisiert wird. Ich freue mich mit dem Projekt!
25.07.2021

Schneefeld, Wildwasserrafting und Lost Place

Chiara Dietze
Chiara Dietze2 min Lesezeit

Hey Hey Hey, die 35.000€ sind geschafft - jetzt geht es steil auf die 40 000€ zu. Neben unseren aktuell verfügbaren Gegenleistungen, wie den selbst bedruckten Fairtrade-Jutebeuteln oder der Bierverkostungen mit Quartiermeister stocken wir bald nochmal auf! Dazu in den kommenden Tagen mehr.

Lest im Folgenden, was Pudding auf seiner heutigen Wanderung nach Bovec beschäftigt hat: "Heute ging es gleich nach dem Frühstück im Rifugio Gilberti gut los - Etappe 30 sollte auch nicht so einfach werden. Es galt 300 Höhenmeter aus Schnee und Eis zu überwinden, aber tatsächlich so relativ ausgeruht am Morgen, ging das ganz gut und nach einer Stunde war es geschafft. Dann ging es lange ins Tal nach Bovec, was anscheinend so etwas für Wildwasserrafting ist, wie Tarifa für Kitesurfen. Zumindest war ich mit einem Schlag mit einer Menge Tourist*innen konfrontiert. Irgendwie aber auch angenehm, Zivilisation zu sehen. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass mich die Geräusche von Mücken tierisch nerven? Die summen hier in Massen rum. Da ist nicht mal das Stechen das Problem. Heute habe ich viel über die Mitgliederversammlung des FJZ e.V. nachgedacht, der ja auch Teil der Kampagne ist. Die fand nämlich heute statt und in 15 Jahren Vereinsgeschichte war ich zum ersten mal nicht da. Das fühlt sich irgendwie komisch an, denn viele Sachen hätte ich ohne diesen Verein nie gemacht, wahrscheinlich auch nie Soziale Arbeit studiert.
Ich freue mich mittlerweile sehr, endlich in Triest anzukommen, um dann wieder nachhause fahren zu können, um die Menschen wiederzusehen, die ich liebe und vermisse. Eins kann ich mit Sicherheit sagen: allein werde ich solch einen langen Trip nicht mehr machen und ich hoffe echt, dass es sich auszahlt. Auch habe ich mich heute gefragt, wie viele Menschen aus Grimma, Borna und dem Landkreis Leipzig unser Projekt unterstützen, denn immerhin sind wir, der FJZ e.V. und der Bon Courage e.V., ja auch dort aktiv.
Ansonsten hat mich eine Touriinfotafel heute dazu getrieben in einem so genannten Lost Place mitten im Wald zu schlafen, denn der Hinweis auf die Existenz von Braunbär, Wolf und Luchs in den hiesigen Wäldern hat mir dann doch großen Respekt eingeflößt. Bisher alles gut und es gab noch keine Begegnungen. ;-)"

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