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Projekte / Community
HUNDEBANDE - bringt Menschen auf den Weg
Menschen helfen, ihren Weg zu finden – das ist das Ziel der Hundebande. Männer und Frauen im Strafvollzug und ehemalige Strafgefangene in der Resozialisierung begleiten angehende Blindenführhunde in den ersten 12 Monaten ihres Lebens. Sie übernehmen die Sozialisierung der Tiere und bereiten sie auf die folgende Ausbildung zum Führhund vor. So helfen sie Menschen, die auf einen Blindenführhund angewiesen sind und lernen selbst, sich ein strukturiertes und verantwortungsvolles Leben aufzubauen.
20.808 €
20.000 € Fundingziel
181
Fans
88
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 HUNDEBANDE - bringt Menschen auf den Weg

Projekt

Finanzierungszeitraum 11.07.14 10:02 Uhr - 08.10.14 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Januar bis Oktober 2015
Fundingziel 20.000 €
Stadt Hamburg
Kategorie Community

Worum geht es in dem Projekt?

Die Hundebande organisiert aktuell die zehnmonatige Sozialisierungsphase von Welpen durch ehemalige Strafgefangene, die in einer Wohngemeinschaft leben und gemeinsam resozialisiert werden. Die Welpen
werden anschließend zu Blindenführhunden ausgebildet.

Zehn Monate lang teilen sich die Erzieher mit den Hundewelpen WG und WG-Alltag, sind 24h am Tag für
die Hunde verantwortlich, pflegen und trainieren sie, und bringen ihnen bei, sich angstfrei und sicher in der Großstadt zu bewegen. Zusätzlich finden Schulungen mit Führhundetrainerinnen statt. Die ehemaligen Strafgefangenen übernehmen Verantwortung, freuen sich an Erfolgen, überstehen Rückschläge und agieren
zum Wohle der Tiere miteinander statt gegeneinander. Außerdem erfahren sie durch die bedingungslos liebenden Welpen einen ungeheuren emotionalen Zuspruch. Wichtige Erfahrungen, die sich in den Alltag übertragen und die gesamte Resozialisierung positiv beeinflussen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Hundebande hat das Ziel, die Herausforderungen zweier Lebenswelten für beide Seiten gewinnbringend miteinander zu verbinden: Sie gibt straffällig gewordenen Menschen eine Perspektive und bedient zugleich die Bedürfnisse blinder Menschen, die auf fähigen und tadellos sozialisierten Hundenachwuchs angewiesen sind – denn nur solche Hunde können die schwierige Ausbildung zum Blindenführhund antreten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Resozialisierung von Strafgefangenen ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Denn die Gesellschaft hat ein unmittelbares Interesse daran, dass Straftäter nicht wieder rückfällig werden und die Gesellschaft erneut schädigen. Die finanziellen Mittel zur Resozialisierung sind allerdings, wie alle staatlichen Mittel, knapp. Die Unterstützer der Hundebande investieren in ein funktionierendes Resozialisierungskonzept. Mehr noch: sie helfen zugleich, dass junge Hunde sorgfältig und mit viel Liebe auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet werden.
Das führt wiederum dazu, dass die Tiere begeistert lernen und gerne arbeiten – und ihrem blinden Partner später ein autarkes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit 10.000 € können wir für einen Welpen und zwei Paten dafür sorgen, dass es ihnen zehn Monate lang an nichts fehlt. Dazu gehören: Anschaffungskosten Welpe, Futternäpfe, Spielzeug, Schweineohren, viele Leckerlis, Tierarztkosten und die Kosten für die Trainingsstunden. Die Führhundtrainerin fährt schließlich 2x wöchentlich ins Wohnheim und lehrt den tadellosen Umgang, damit aus den Hunden gute Führhunde werden können.

Mit 20.000 € können im Januar 2015 sogar zwei neue Welpen einziehen. Und damit könnten wir zwei weitere Haftentlassene ins Programm aufnehmen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Initiatorin und treibende Kraft der Hundebande ist Manuela Maurer. Manuela studierte Sozialwesen und lernte den Alltag für Randgruppen früh kennen. Verschiedene Praktika u.a. in New York in einer Langzeittherapie-
einrichtung für Drogenabhängige zeigten ihr, wie sehr behördliche Strukturen und gesetzliche Auflagen nötige Resozialisierungs-maßnahmen einschränken oder gar verhindern. Ein Missstand, den sie auch während ihres Studiums der Kunstgeschichte, Psychologie und Philosophie nicht vergessen konnte und der auch während
ihrer Zeit in der Werbebranche haften blieb.

Der Kinofilm „Underdogs“ war für Manuela die Initialzündung, endlich etwas selbst in die Hand zu nehmen. Sie gründete Hundebande 2010 und sah damit eine einzigartige Gelegenheit ihre gewonnenen Erfahrungen aus der Sozialarbeit und der Kommunikationswirtschaft zusammenzuführen, um hiermit Menschen, die auf die schiefe Bahn gekommen sind, einen Weg zurück in die Gesellschaft zu ebnen.

Verantwortlich für die fachliche Leitung ist die renommierte Hundetrainerin Nadja Steffen, im Blindenverband
seit Jahren für ihre tadellos ausgebildeten Führhunde bekannt. Das Führhundtraining von Nadja basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und findet überwiegend über positive Belohnung statt. Seit 1992 betreibt
sie eine eigene Blindenführhundschule in Hamburg.

Projektupdates

18.09.14

Wahnsinn! Der Einzug neuer Welpen im Wohnheim ist durchfinanziert! Wir sind zutiefst dankbar! Und nicht nur das: im nächsten Jahr geht es auch im geschlossenen Frauenvollzug weiter! Unsere Kampagne läuft noch 3 Wochen weiter, und alles, was jetzt noch über die 20.000 Euro dazu kommt, fließt in die Finanzierung der Hundebande im Frauengefängnis. Bleibt also am Ball – ganz gleich, ob mit einem Euro, zehn oder hundert Euro: Wir freuen uns tierisch. Danke!

Impressum
Hundebande e.V.
Fettstraße 26
20357 Hamburg Deutschland

Kontaktinformationen
Internet: www.hundebande.org

Sitz Hamburg - AG Hamburg VR 20808
Geschäftsführung: Manuela Maurer

Partner

Im Hamburger Wohnheim für haftentlassene Männer haben wir seit Februar diesen Jahres einen 2. Standort Hundebande.

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